Aktuell

Unsere nächste Veranstaltung entnehmen Sie bitte jeweils unserem Terminkalender unter Termine. Dort finden Sie alle dem Webmaster aktuell vorliegenden NABU- und NAJU-Termine.

 

Mit dem NABU Blumenwiesensamen selber sammeln

Wilde Wiesenblumen kennenlernen und ihre Samen sammeln kann man kommenden Samstag, 15. Juni in den bunten Blumenwiesen der Donauauen zwischen Scheer und Ennetach. Treffpunkt ist, wenn es nicht regnet, um 14 Uhr bei der Infotafel des NABU „ Blumenwiesen, ein artenreiches Naturerlebnis“ an der Ennetacher Wasserversorgung. Der Weg dahin führt vom Autohaus Halmer, Ennetach, aus quer über die B 32 Richtung Donau. Die Teilnehmer sollten nicht mit dem Auto kommen. Die Aktion dauert höchstens zwei Stunden. Alle Teilnehmer können selber bestimmen, wie lange sie bleiben möchten. Um keinen Schaden in den Wiesen anzurichten wird an den Wegen entlang gesammelt.

Die Samen werden erfasst um sie für die „Mengener Mischung“ aufzubereiten. Natürlich können die Teilnehmer auch selber Sammelgefäße mitbringen um die Samen für eine Blumenwiese im eigenen Garten mitzunehmen.

 

 

Mehlschwalben brauchen unsere Hilfe

Bis in den Juni hinein kann man beobachten wie Mehlschwalben versuchen, unter Dachvorsprüngen Nester an die Wand zu kleben. Ihre Bemühungen sind jedoch fast immer vergebens. Es fehlt an geeignetem Baumaterial.

Helfen kann man da, indem man eine künstliche Pfütze anlegt. Das kann in der Nähe einer Hauswand, aber weit weg von einer Hecke, nicht in einem befahrenen Bereich und muss frei anfliegbar sein. Dazu legt man am besten 1m² Folie aus. So wird der Untergrund nicht verschmutzt, die Pfütze hält das Wasser und die Lehmreste lassen sich später spurlos beseitigen. Der Lehm oder lehmige Gartenerde wird größtmöglich als Kranz flach auf der Folie ausgelegt und dann fast bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Weil die Vögel von der Pfütze angelockt werden, sollte immer nachgefüllt werden.

Wesentlich einfacher ist jedoch, gleich fertige Kunstnester unter dem Dachtrauf in mindesten drei m Höhe abzubringen. Sie werden immer noch angenommen. Holzscheunen oder Holzschalungen sind jedoch weniger geeignet. Die Himmelsrichtung spielt eine unbedeutende Rolle, wenn die Nester vom Dachtrauf beschattet werden.

Beim NABU-Mengen Scheer Hohentengen Ostrach gibt es, weil bezuschusst von der Landesstiftung Natur, heuer besonders kostengünstige Doppelnester für Mehlschwalben. Abgeholt  werden können sie, am besten nach Voranmeldung unter 07572 767439 in Ennetach, Scheerer-Straße 27. 

SZ v. 18.05.2019 

 

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019.Foto: NABU, Manfred Delpho

 

 

 

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