Aktuell

Unsere nächste Veranstaltung entnehmen Sie bitte jeweils unserem Terminkalender unter Termine. Dort finden Sie alle dem Webmaster jeweils aktuell vorliegenden NABU- und NAJU-Termine.

Die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben und Anordnungen sind unbedingt einzuhalten. Alle Veranstaltungen und Aktivitäten jedweder Art mit Personenkontakt sind abgesagt / auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

 

Mitmachen bei der zweiten Runde „Insektensommer“

Insekten melden vom 31. Juli bis 9. August / Insekten-App als Hilfe

Unter dem Leitspruch „Zählen, was zählt“ veranstaltet der NABU vom 31. Juli bis zum 9. August und damit zum zweiten Mal in diesem Jahr innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ eine große Insektenzählung in ganz Deutschland. Auch beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach würde man sich über möglichst viele Insektenerforscher, die mitzählen, freuen, sagt Werner Löw, Beauftragter für Artenschutz und Landschafstpflege. Die Ergebnisse werden dann unter www.insektensommer.de online gemeldet. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

„Wir freuen uns auf diese tolle Aktion, mit der wir auf die sehr große Bedeutung der Insekten und ihre starke Gefährdung hinweisen können. Wir wollen die Menschen in unserer Heimat für den Schutz dieser kleinen Lebewesen sensibilisieren. Zudem können Alle mit einem naturnah gestalteten Garten zum Erhalt der Insektenvielfalt beitragen, betont Löw.

„Jede und jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Das geht fast überall – im Garten, oder Park, auf der Wiese, in Wald und Feld, an Teich, Bach oder Fluss“. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

Die Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Digitale Hilfe: Insektenbestimmung per App

Zur Aktion gibt es die NABU-App „Insektenwelt“, die 122 häufige und wichtige Arten vorstellt. Über die App kann man am Insektensommer teilnehmen und Insekten automatisiert bestimmen. Eine Mustererkennungs-Software vergleicht vom Nutzer bzw. der Nutzerin aufgenommene Handybilder und erkennt die Art – wenn es eine der 122 in der App enthaltenen häufigen Arten ist.

Häufig gestellte Fragen zum Insektensommer:
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/24141.html

 

 

 

Neue Schwalbennester am aufgestockten Wohnblock sind ein vorbildlicher Beitrag für den Artenschutz

Schwalbenneste sind entsprechend dem Artenschutzgesetz besonders und ganzjährig geschützt. Weil die Schwalben in der Regel die Nester jedes Jahr wieder benützen, dürfen sie auch außerhalb der Brutzeit nicht entfernt werden. Wer es trotzdem tut, muss unter Strafandrohung mit Kunstnestern Ersatz beschaffen. Diese rechtlichen Vorgaben stoßen oft auf Unverständnis und Widerspruch oder werden leider gerne missachtet. Bei Haussanierungen, wenn nur neu gestrichen wird, kann man drum herum malen. Soll aber z. B. eine Außendämmung angebracht werden, lässt es sich nicht vermeiden, die vorhandenen Nester zu entfernen.

Die Malerwerkstatt Reuter aus Hausen am Andelsbach hat ihren Wohnblock im Quartier „Beim Holderstock“ in Mengen aufgestockt, Wärmegedämmt und neuen Wohnraum geschaffen, ohne Landschaft zu verbrauchen. Schon das ist aus Sicht des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach vorbildlich und sehr zu begrüßen.

Am alten Gebäude befanden sich mehrere Nester der Mehlschwalben. Herr Reuter zeigte im Gespräch mit dem NABU volles Verständnis und war gerne bereit, diese nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahme zu ersetzen. So ließ er an dem neu hergerichteten Haus, nun eine Etage höher, 18 neue Mehlschwalbennester anbringen.  Um die Bewohner des Hauses vor den Hinterlassenschaften der Vögel zu schützen wurden gleichzeitig Kotbretter abgebracht. Damit sich darauf keine Tauben niederlassen könne wurden sie mit taubenabwehrenden Stacheln versehen.

Man muss schon genau hinschauen, um die einzelnen Elemente der Maßnahme zu erkennen. Ein gutes Beispiel, wie sich Schwalbennester und Kotbretter optisch gut an einem Haus integrieren lassen, meint Werner Löw und bedankt sich bei der Fa. Reuter im Namen des NABU für diesen vorbildlichen Beitrag zum Artenschutz.   

 

 

 

 

 

Hauptversammlung aus aktuellem Anlass auf unbestimmte Zeit verschoben

Einladung zur Hauptversammlung

 

Die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach lädt hiermit Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 20. März 2020, um 19:00 Uhr im Nebenzimmer der Gaststätte "Adler" in Mengen-Ennetach ein.

 

Tagesordnung:

 

1.       Begrüßung und Feststellen der Beschlussfähigkeit

2.       Bericht des Sprechers Armin Lenk

3.       Bericht der Sprecherin und Schriftführerin Angelika Krause

4.       Bericht der Sprecherin und Kassenwartin Elke Reinauer

5.       Bericht der beiden Kassenprüfer

6.       Bericht der Jugendgruppe NAJU

7.       Evtl. Grußworte

8.       Diskussion und Entlastung der Vorstandschaft

9.       Änderung der Satzung der NABU Gruppe

10.     Vorstellung aktueller Projekte der NABU Gruppe

11.     Ehrung der Jubilare

12.     Bestimmung des Wahlleiters / der Wahlleiterin

13.     Wahl der Sprecherinnen und Sprecher gemäß neuer Satzung

14.     Abschluss der Hauptversammlung

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Armin Lenk

Sprecher

NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach

 

SN v. 06.02.2020

Satzungsentwurf zur Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung 2020 zum Vorab-Durchlesen

 

SN v. 19.02.2020 Absage Hauptversammlung

 

 

 

 

Projektpräsentation Laichgewässer Rulfingen

Jahresbericht 2019 mit Programm 2020

 

 

Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020. Foto: Michael Wimbauer / www.naturgucker.de

 

 

2020

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