Aktuell

Unsere nächste Veranstaltung entnehmen Sie bitte jeweils unserem Terminkalender unter Termine. Dort finden Sie alle dem Webmaster aktuell vorliegenden NABU- und NAJU-Termine.

 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung:

 

Quelle Foto und Text Schwäbische Zeitung online vom 22.06.2019, Zitat Anfang:

 

 

 

"Naturschützer legen Bekenntnis ab

 

 

 

 

Wünschen sich mehr tatkräftige Unterstützung im Naturschutzbund und der Naturschutzjugend (v.l.): Julia Speh, Franz Laub, Lisa Eberhard und Werner Löw (Foto: Schwäbische Zeitung, Jennifer Kuhlmann).

 

 

 

Die „Fridays for future“ für den Klimaschutz kommen gut an. Dem Naturschutzbund NABU [und der Naturschutzjugend NAJU] fehlen dennoch aktive Helfer für seine [/ ihre] Projekte. Jetzt macht der Verein auf besondere Weise Werbung.

 

 

Immer mehr Menschen finden Klima- und Naturschutz wichtig. Aber selbst aktiv etwas dafür zu tun, das wollen die wenigsten. Das ist zumindest die bittere Erfahrung, die Werner Löw, Franz Laub und andere aus dem harten Kern der Gruppe für Mengen, Hohentengen, Ostrach und Scheer des Naturschutzbundes (NABU) in den vergangenen Jahren gemacht haben. „Fridays for future finden viele toll, aber unsere Naturschutzprojekte kommen nicht zustande, weil wir nicht genug aktive Helfer haben“, bringt es Franz Laub auf den Punkt.

Dabei möchte man meinen, die NABU-Gruppe könne bei rund 500 Mitgliedern auf eine breite Basis zurückgreifen. „Den meisten reicht es, sich mit dem Jahresbeitrag als passives Mitglied einzubringen“, sagt Werner Löw. Einige ließen sich auch zu punktuellen Arbeitseinsätzen motivieren, wenn diese von anderen organisiert würden. „Was wir aber brauchen, sind ein paar Macher, die eigenverantwortlich einen Bereich, eine Aufgabe oder ein Projekt übernehmen.“ Davon gäbe es derzeit in der NABU-Gruppe eindeutig zu wenige.

Auch die Jugend hat Nachwuchsprobleme. „Unser jüngstes Mitglied ist 18 Jahre alt, das älteste 27“, sagt Lisa Eberhard. Laut Definition des Dachverbands sollten die Mitglieder mit 27 in den NABU wechseln. „Wir sind alle älter geworden, studieren oder gehen arbeiten und es ist nicht mehr möglich, ein wöchentliches Angebot für Kinder und Jugendliche zu bieten, damit der Nachwuchs gesichert ist“, sagt sie. Dringend würden Menschen gesucht, die sich vorstellen können, AGs in Schulen zu etablieren. „So sind wir ja damals alle zur NAJU gekommen“, erinnert sich Julia Speh.

Mit einer kleinen Aktion in der Mengener Innenstadt wollen NABU und NAJU deshalb um neue Mitstreiter werben. In der ehemaligen NKD-Filiale in der Hauptstraße haben sie eine große Plakatwand aufgestellt, auf der aktive Mitglieder erklären, warum sie sich als Naturschützer engagieren. „So wollen wir uns vorstellen und die Hemmschwelle, mit uns Kontakt aufzunehmen, senken“, sagt Franz Laub. Es gehe auch nicht darum, bereits Expertenwissen mitzubringen – auch wenn das natürlich sehr willkommen sei. „Es gibt so viele Betätigungsfelder, da ist eigentlich für jeden etwas dabei“, findet Laub. „Das fängt bei Öffentlichkeitsarbeit oder der Aktualisierung der Homepage an und geht über das Kartieren von Arten, dem Leiten einer Gruppe oder der Pflege eines Biotops bis zum Verfassen von Stellungnahmen bei Planungsverfahren.“

Wichtig sei, Menschen zu finden, die dem Naturschutz eine gewisse Priorität in ihrem Leben einräumen und ihm einen gewissen Teil ihrer Zeit widmen wollen. „Nur so können wir mehr und größere Projekte stemmen“, sagt Löw. „Gerade können wir froh sein, wenn wir unsere bisherigen Projekte noch gestemmt bekommen.“ Das sei schade angesichts des unausgeschöpften Potenzials.

20 Naturschützer sind auf dem Plakat zu finden. „Jede weitere Person, die sich meldet, wäre ein Gewinn“, meint Franz Laub. Er ist gespannt, ob so das Interesse geweckt werden kann".

 

 

 

Zitat Ende.

 

 

 

 

Projektpräsentation Laichgewässer Rulfingen

 

 

Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019.Foto: NABU, Manfred Delpho

 

 

 

2019

NABU Mengen Startseite