Qualipass - 2008

 

13. Februar

Anne Pfundstein stellte zusammen mit Frau Weber von der Jugend Agentur Jumax des Landratsamtes Sigmaringen in der Realschule Mengen den Qualipass und das Angebot unserer NABU-Gruppe vor.

In dieser Mappe sammeln Jugendliche Zertifikate, die über Jahre ihr Engagement und ihre persönlichen Stärken belegen. Schüler der Klasse 7 engagieren sich im Naturschutz und halten es in der Mappe fest. Jugendliche brauchen, wenn sie sich um eine Ausbildung bewerben, einen Nachweis, um ihr soziales und praktisches Engagement zu belegen.

 

SZ v. 15.02.08 Überblick; SZ v. 15.02.08 "Der Qualipass listet Kenntnisse auf").

 

Angebote für den Qualipass für alle Schüler ab 12 Jahre als pdf-Datei mit Ansprechpartnern

 

23. April

Pressemitteilung: NABU bietet Qualipass - Mitmachangebote

Ein umfangreiches und interessantes Mitmachangebot für Kinder und Qualipass-Angebote für Jugendliche ab 12 Jahren bietet die NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach. Weitere Infos zum Qualipass gibt es unter www.qualipass.info

Was bieten wir an? Expeditionen in den Zielfinger Urwald, in den Blochinger Sandwinkel, zur Haifischzahnbucht und Teilnahme an der Fledermausnacht, Mähen und Heuen von Blumenwiesen, Kartierungen und vieles andere mehr.

Wo sind die Mitmachangebote zu finden? Unter www.nabu-mengen.de/Qualipass, im NABU-Schaufenster, Hauptstrasse 119 in Mengen sowie in der Tagespresse. Info und Anmeldung per Email an info@nabu-mengen.de oder Tel. 07572/8371.

SZ v. 23.04.08; SZ v. 24.04.08; SN v. 24.04.08.

 

 

9. Mai

 

Realschüler/innen werden aktiv

Mitmach-Angebote im Naturschutz motivieren Jugendliche

Schülerinnen der Klassenstufe 9 der Realschule Mengen halfen beim Abbau des Amphibienzaunes in Zielfingen und nahmen anschließend an einer Exkursion durch den Zielfinger „Urwald“ teil.

Die Jugendlichen hatten zuvor schon des öfteren den Amphibienzaun an der Rosnaerstraße in Rulfingen in Zusammenarbeit mit Anne Pfundstein( NABU Mengen) kontrolliert, was ihnen sehr viel Spaß bereitet hatte. Deshalb erklärten sie sich auch spontan bereit, mit Werner Löw den Teil des Zaunes in Zielfingen abzubauen, der dem NABU Mengen gehört.

         

Nach getaner Arbeit ging es den Berg hinauf in den Zielfinger „Urwald“, wie W. Löw den Jugendlichen angekündigt hatte, die jedoch zuerst einmal nur „Bahnhof „darunter verstanden. Aber dann führte sie der Weg durch die alte Kiesgrube an dichtem Gestrüpp vorbei und umgestürzte Bäume verhinderten oft ein Weiterkommen.   Die Gruppe musste zusehen, wie sie über hohe, dicht bewachsene Kieshaufen weiterkommen konnte. Das war richtig abenteuerlich und eröffnete interessante Einblicke in die Natur. Nun war jedem klar, was mit der Bezeichnung „Urwald“ gemeint war!

Auf dem Rückweg konnten im Gewann „Hinteres Fronholz“ mehrere hundert Jahre alte Baumriesen bewundert werden.“ Sind es Eichen, Buchen oder.....?“, durfte oft gerätselt werden :die darunter liegenden Blätter brachten jeweils die Antwort.

Anschließend bedankten sich die Mädchen für den tollen Nachmittag und hofften, dass es nicht das letzte Treffen dieser Art mit NABU-Vertretern war.

 

Natürlich werden die am Naturschutz interessierten Jugendlichen der neunten Klasse auch beim Auf-und Abbau des Amphibienzaunes für die kleinen Rückwanderer-Krötle im Juni am Zielfinger Fischweiher mithelfen und sich an den Kontrollgängen beteiligen, damit sie richtig fit werden im Naturschutz- vor allem aber :  weil ' s Spaß macht.

 

 

Juni

Aufbau des Rückwandererzaunes für die kleinen Frösche Krötle in Zielfingen

 

Die fleißigen Tierschützer/innen Kerstin, Antonia, Stefanie und Marcel helfen beim Aufbau des Krötenzaunes für die kleinen Frösche und Krötle in Zielfingen bis zum späten Abend unermüdlich. Es ist höchste Zeit, denn schon verlassen die ersten Tiere den Kerleweiher und wandern zielstrebig in Richtung Sommerquartier im Wäldle oberhalb des Hanges in Zielfingen. Doch die Wanderung tausender Kleintiere über die Straße würden nur die wenigsten überleben.

         

       

 

 

 

 

 

Juli

 

Die sehr engagierten angehenden Jugendleiterinnen lernten im Juli in der Blumenwiese am Zielfinger Hang Schmetterlinge und Blumen kennen und kartieren, zusammen mit Werner Löw.       

      

 

 

30. Juli

 

Mit Kindern in den heimischen Urwald

 

Was war bloß im Urwald los?

Neun mutige Mädchen und Buben und vier Mamas hatten sich beim Brunnen in Ennetach für die Expedition  in den Urwald eingefunden. Schon auf dem Weg mit dem Fahrrad Richtung Frohnholz  wurde ein großer Fuchsbau besichtigt. Die Spuren im Sandwall zeigten, dass er bewohnt ist. Spielerisch lernten die Forscher unterwegs verschiedene Dinge kennen. Beim sich gegenseitigen Bewerfen mit den Samenkugeln der großen Klette erfuhren die Kinder, von wo der Klettverschluss abgeguckt ist und an diesem Beispiel, dass alles in der Natur den Menschen nützlich sein kann. Es machte auch Spaß, am Waldspringkraut die Samenschoten platzen zu lassen. Bedauerlicherweise war die Zaunkönigfamilie vom Vortag nur noch von weitem zu sehen und die Kohlmeisen waren auch schon ausgeflogen. Auch der Siebenschläfer war leider nicht zu Hause. So mussten die jungen Naturkundler erfahren, dass man wilde Tiere nicht auf Bestellung vorführen kann.         

 Während der Vesperpause bei der Fronholzhütte erklärte Werner Löw vom NABU, dass man sich noch nicht im Urwald befinde sondern in einem so genannten Kulturwald älterer Art, in dem fast nur Fichten gepflanzt worden sind. Trotzdem konnten die Kinder die Merkmale verschiedener Baumarten kennen lernen. Aber dann ging es ab in den Urwald. Es erforderte schon etwas Geschick, mit dem Fahrrad durch die fast zugewachsenen Wege zu lavieren. Und dann bot sich ein vollkommen anderes Bild. Umgestürzte, mit Moos bewachsene Bäume lagen kreuz und quer übereinander. Dazwischen stehende Baumleichen und gesunde Bäume. Die große stillgelegte Kiesgrube ist sich selbst überlassen und immer noch in der Entwicklung zu einem richtigen Urwald. Alle Teilnehmer konnten sich ein Bild machen, wie die Wälder, die einmal ganz Europa bedeckten, ausgesehen haben könnten. Nach der Losung „im Urwald  überleben“ galt es zunächst über einen mächtigen umgestürzten  Baumstamm zu balancieren und an einem langen Tau über einen steilen Hügel zu klettern. Teils auf Wildwechsel, vorbei an einem Sumpfgebiet gelangte man durchs Dickicht zu einem „Indianerlager“ mit Tippies und noch rauchender Glut. Weiter durch den Dschungel ging es zum Ausgangspunkt auf dem Hügel um sich wieder  abzuseilen. Während Werner Löw sich als Scout verdingte sicherte Gerhard Schmid die Nachhut. Unterwegs lernte man giftige und essbare Pflanzen und Beeren kennen, wo zur Not auch Insekten gefunden werden können und aus welchen Sträuchern Pfeil und Bogen gemacht werden. Die zur Freude der Kinder immer wieder gefundenen jungen Krötchen und Fröschchen sind natürlich nicht gegessen, sondern gehätschelt worden. Die jungen, angehenden Jugendleiterinnen Antonia Schlegele, Caroline Schmied und Stephanie Krall als weitere Begleiterinnen zeigten den Kindern wie man mit Pfeil und Bogen umgeht und abschließend auch den Weg zurück in die Zivilisation.

 

 

August

         

Die 2. Mahd am Ennetacher Berg ging zügig voran, wenn so viele Hände kräftig zupackten!

         

 

 

September

 

Beim Mengener Herbsttreff 2008 hatten alle ihren Einsatz und betreuten liebevoll ermunternd und geduldig in abwechselnden Schichten den ganzen Tag den Spielestand des NABU für Kinder:
 


         

         
Froschhüpfen und Tierstimmen erraten war angesagt. Aber auch den Losverkauf mit Gewinnmöglichkeit von einheimischen Sträuchern unterstützten die Jugendlichen gut gelaunt.

 

Marcel übte sich beim Süßmost-Pressen.    

 

 

Oktober

 

         

         

Die Vogelinsel im Zielfinger Vogelsee wurde an einem wunderschönen sonnigen Herbsttag im Oktober 2008 unter der Anleitung von Fidelis Gauggel und Alfred Bauernfeind von NABU Sigmaringen unter Mithilfe von Antonia und Kerstin von Weidenbewuchs befreit.

         

         

     

 

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