Missionsberg in Mengen

 

Der Missionsberg erstreckt sich in ost-südwestlicher Richtung überhalb von Mengen als eine Art "grüner Gürtel" in ca. 1km Länge und 0,4km Breite. Er beginnt südöstlich in Verlängerung der "Arnoldsgrube" und endet südwestlich am Gelände der Mengener Haupt- bzw. Realschule. Nach Norden bildet die Bebauung überhalb der Zeppelinstraße die Grenze, nach Süden das weite Areal mit Obstgärten und Äckern bis zum Mengener Wasserreservoir.

Der Missionsberg ist wichtiges Naherholungsgebiet für Jung und Alt und idealer Spielplatz für unsere Kinder, um die Natur wahrzunehmen und kennen zu lernen.

        
     Die Tier- und Pflanzenwelt ist noch relativ reichhaltig. So werden auch Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt und betreut.
      

Zu jeder Jahreszeit wie hier im Februar bietet sich in idyllischer Atmosphäre Zeit zum Entspannen und Nachdenken.

         

Der Missionsberg ist im wesentlichen mit stattlichen Rotbuchen, Kiefern und einzelnen Fichten bewachsen, daneben kommen bekannte einheimische Gehölze wie Haselnuß, Hartriegel, Schlehe, Schnellball, Pfaffenhütchen und Weißdorn vergesellschaftet vor.
       

Im März und April ist einer der ersten Frühlingsblüher,...        

... das Buschwindröschen (Anemone nemorosa L.) anzutreffen, das wie in allen lichten Buchenwäldern auch hier in noch großen Beständen anzutreffen ist.

        
      Auch Totholz wie der morsche Baumstumpf ist Lebensraum für bestimmte Tiere.
       

Der Wanderer findet genug Gelegenheit, auf den kleinen Wegen und Pfaden entlang zu spazieren und auf den Bänken Rast zu machen,...         

... um die Natur und den herrlichen Ausblick auf Mengen und die Teilorte sowie das Umland zu genießen.

         
    
Künstlerisch gestaltete Bogengänge am Ellbogen aus Hainbuchen bereichern die Sinne!       

Auch romantische Treppen führen hoch zum Aussichtsturm beim Missionsberg. Diese entstanden dank der tatkräftigen Arbeit des Schwäbischen Albvereins.

        

Wie hier der Eingang vom Sonnenluger her gibt es viele Möglichkeiten, auf den Missionsberg zu kommen.
Im Mai und Juni treibt das satte Grün der Bäume heraus, das den Missionsberg in eine Erlebniswelt 1. Klasse verwandelt.   
Verschiedene Pflanzen gibt es auf dem Missionsberg in Hülle und Fülle, so auch den Blut-Storchschnabel, auch Ruprechtskraut genannt (Geranium sanguineum L.). 

 

         
     Unsere Ortsgruppe ist regelmäßig mit Kindern wie Erwachsenen auf dem Missionsberg, um gemeinsam die Natur zu entdecken und Interesse für deren Wertschätzung zu wecken.
Auf verschlungenen, fast geheimnisvollen Pfaden gelangt man zu einem...       

...kleinen Pavillon, der zum Verweilen einlädt und liebevoll restauriert wurde, aber leider immer wieder von Vandalen traktiert wurde. Wer hier ein Auge oder Ohr zudrückt, macht sich mitschuldig an der Beschädigung des Eigentums aller! Melden Sie daher Beschädigungen sofort, am besten noch, so lange die Verursacher vor Ort sind.

Selbstverständlich sollte auch sein, dass jeder Spaziergänger oder "Fester" seinen Müll wieder mit nach Hause nimmt. Leere Getränkedosen sind z.B. tödliche Fallen für Kleinsäugetiere!

Hier ein Blick auf die Martinskirche rechts und Ennetach links.     

      Der Aussichtsturm beim Missionsberg, vor wenigen Jahren neu erstellt und mit verschiedenen lehrreichen Schautafeln im Treppenaufgang und oben auf der Plattform versehen, ist eine Attraktion für sich. Bei gutem Wetter ist die Fernsicht auf das gesamte Umland einzigartig!
       

         
     
       

"Licht am Ende des Tunnels" könnte man dieses Naturdenkmal nennen. Dieses Kunstwerk gärtnerischer Detailarbeit findet man direkt vor unserer Haustüre, nur ein paar Schritte von der Zeppelinstraße entfernt.         
     Auch der Herbst hat seine reizvollen Seiten:
Die Bäume und Sträucher stehen voll mit Früchten wie rechts das gemeine Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus L.) oder unten...        

... der eingriffelige Weißdorn (Crataegus monogyna Jacq.). Die Früchte bzw. Beeren werden von Vögeln und Kleinsäugern bis tief in den Winter hinein angenommen.       
Der erste Herbstnebel hat sich über Mengen und das Umland gelegt, kurz vor der Abenddämmerung.     

Die Buchen haben das meiste Laub bereits abgeworfen. Das strahlende Gelb der Herbstblätter ist einzigartig!        
Im Winter schließt sich der Kreislauf der Natur.   
       

Das verschneite Mengen und Ennetach mit den drei charakteristischen Kirchtürmen...

         
      ... sowie allerlei Tierspuren im Schnee sind sehr interessant! Auch eine Schneeballschlacht machen oder einen Schneemann bauen kann man hier, weit weg vom Lärm und der Hektik des Alltags!
       

Die Stadt Mengen renaturierte den Missionsberg seit dem Jahr 2001.Es wurden einige vorhandene Wege ausgebessert, einige überflüssige stillgelegt, aufgefüllt und mit einheimischen Sträuchern bepflanzt sowie die Sicht auf die Stadt wieder hergestellt. 

Wir möchten der Stadt Mengen für deren Engagement und aktive Mithilfe beim Naturschutz bzw. beim Erhalt und der Aufwertung des Missionsberges Mengen danken!

 

So bleibt nur zu hoffen, dass uns dieser Naherholungsraum noch lange Zeit in guter (und vor allem unbebauter) Form erhalten bleibt!

        

 

SZ v. 01.04.2015 Anwohner will den Missionsberg retten Teil 1, Teil 2.

SZ v. 11.04.2015 Mein Zaun ist genehmigt und hat seine Berechtigung.

SZ v. 15.04.2015 Das Krokodil kommt auf den Missionsberg (Bild).

SZ v. 15.04.2015 Das Krokodil kommt auf den Missionsberg (Text).

SZ v. 02.06.2015 Der Missionsberg erhält sein Krokodil zurück.

SZ v. 31.10.2015 Schüler verschönern den Missionsberg (Bild).

SZ v. 31.10.2015 Schüler verschönern den Missionsberg (Text).

SZ v. 01.08.2016 Siebtklässler pflastern Hexenhäusle-Platz (Teil 1)

SZ v. 01.08.2016 Siebtklässler pflastern Hexenhäusle-Platz (Teil 2)

SZ v. 04.08.2017 Weniger Vandalismus auf dem Missionsberg (Bild)

SZ v. 04.08.2017 Weniger Vandalismus auf dem Missionsberg (Text)

 

 

 

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