Kiebitz (Vanellus vanellus)

    

Der Kiebitz gehört zur Familie der Regenpfeifer (Charadriidae), manche Autoren trennen die Kiebitze als besondere Familie (Vanellidae) ab.  Er ist der charakteristischste und bekannteste Regenpfeifer unserer Region und der verbreitetste Binnenlandbrüter

Er erreicht eine Körpergröße von 30,5cm und ist typisch für Wiesen und Felder des Tieflandes. Er zeichnet sich durch einen langen, strähnigen Kopfstutz und ein breites, von der rein weißen Unterseite abstechendes, schwarzes Brustband aus. Sein Schwanz ist weiß mit breiter schwarzer Endbinde und kastanienbraunen Unterschwanzdecken. Seine Kehle ist im Brutkleid schwarz, im Ruhekleid weiß.

Der Kiebitz weist eine sehr kenntliche Stimme auf; diese erklingt laut und nasal "kie-wit" oder länger "ki-er-wie", beim akrobatischen Balzflug ist sie verschieden abgewandelt.

Im Fluge fallen die sehr breiten und runden Flügel auf. Der Kiebitz fliegt mit wuchtelnden Geräuschen oft tolle Kapriolen.

Er lebt sehr gesellig, im Winter oft in großen Gruppen.

Der Kiebitz kommt auf Sumpfwiesen, Weiden, Feldern, in Sümpfen, Mooren und auf Schlammflächen vor.

Er lebt vorwiegend in Nord- und Mitteleuropa mit Ausnahme von Südfrankreich, Italien, Teilen Griechenlands und Spaniens. Er ist Teilzieher und überwintert dann auch in Südeuropa.

SZ v. 27.11.04 "Schwere Zeiten für Spatz und Kiebitz"

 

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