Juniorranger - Ausbildung 2009 und Fortbildung 2009

 

 

Ausbildung 2009:

 

1. Termin: 14. März 2009 - Heimische Amphibien mit Werner Löw

 

Nachdem witterungsbedingt wegen des kalten Wetters noch keine Amphibien entdeckt werden konnten, ging es mit den neuen Juniorrangern zu einer Exkursion in den Zielfinger Urwald, in welchem es allerhand zu entdecken galt.

 

 

 

2. Termin: 19. April 2009 - Frühlingsblüher-Exkursion mit Martin Orlik

 

Fast vollzählig ging es bei sonnig windigem Wetter auf und um den Missionsberg Mengen, wo wir viele Frühlingsblüher wie das Buschwindröschen, das Scharbockskraut, das Kleine Immergrün, den Sauerklee, die Schlüsselblume, das Waldveilchen, das Wiesenschaumkraut, den Löwenzahn, das Gänseblümchen, den Ehrenpreis, den Günsel und den Gundermann entdecken konnten.

Blühende Schlehen- und Kirschbäume umrundeten unsere Exkursion, welche sehr lebhaft und interessant zugleich war.

         
     

 

 

 

3. Termin: Vogelführung an den Zielfinger Baggerseen mit Peter Danner. Treffpunkt war am Parkplatz beim Neuseeland in Zielfingen. Vorgesehen waren die Beobachtung verschiedener Entenarten und des Haubentauchers bei der Fischjagd und eventuell Balz.

 

 

4. Termin: 19. Juni 2009 - Einblicke ins Bienenleben mit Doris Danner. Beobachtungen am Bienenstock. Woher kommt unser Honig? Informationen aus dem Kloster Habsthal.

 

 

5. Termin: 14. Juli 2009 - Fledermäuse kennen und schützen lernen mit Herrn Hoffmann. Die Jäger der Nacht ganz hautnah erleben. Lebensweise und Schutzmöglichkeiten kennenlernen.

 

 

 

9. und 10. Juni: Transport der kleinen Krötle und Grasfröschle

 
Natürlich waren die angehenden Juniorranger voll dabei, als Frau Striegel verkündete, dass nach Schulschluss wieder wie am Vortag weitere Freiwillige in Zielfingen
die kleinen Amphibien über die Straße zum Sommerquartier transportieren dürfen.
 
 

Vorsicht! Ich hab' was gefunden!

      Und so winzig sehen die aus?

         

Die "Fangvorrichtung" ist wohlüberlegt konstruiert:   

 

 

       

Erst den Einsatz mit Bügel entnehmen,...

     

das feuchte Schwammtuch entfernen und die Krötle mit dem Pinsel in den Sammeleimer schieben,...

         

den Einsatz kontrollieren,... 

...wieder in den Fangeimer setzen, nasses Tuch hinein- und zuletzt die Abstandleisten und den Deckel drauflegen.

Und weiter geht's von Eimer zu Eimer.

Am Ende wurden die gesammelten Tiere sicher in ihr Sommerquartier im Wald jenseits der Straße gebracht.     

 

 

6. Termin: 21. August 2009 - Leben in einer Blumenwiese mit dem Ökomobil. Ökosystem Blumenwiese erkunden am Zielfinger Hang, welche Tiere und Pflanzen können wir entdecken?

 

7. Termin: 26. September 2009 - Dem Siebenschläfer auf der Spur. Spannende Suche nach geheimnisvollen Nistkastenbewohnern und viele Infos dazu mit und von Werner Gottwald.

 

8. Termin: 16. Oktober 2009 - Besuch des Beuroner Rangers im Naturschutzzentrum. Vorstellung des Arbeitsbereiches des Naturrangers in Beuron. Führung im Naturschutzzentrum und Urkunden-Vergabe.

 

 

Fortbildung 2009:

 

Juniorranger-Tagebuch 2009 - Fortbildung der Juniorranger des Ausbildungsjahrganges 2008:

 

1. Termin: 27. Januar 2009 - Bäume und Sträucher im Winter erkennen mit Herrn Ellinger.

 

         

 

Bäume und Sträucher im Winter erkennen
 

Aber wie bloß? Leider erfuhren das nicht alle "fertigen" Juniorranger, denn die Grippe hatte mächtig gewütet und viele waren krank. Leider, denn Herr Ellinger brachte allerlei Geäst mit in die Schule. Jüngere und ältere Zweige von einheimischen Gewächsen verteilte er zuerst auf Tischen im Klassenzimmer
und nach einer Einweisung in den Gebrauch des mitgebrachten
Bestimmungsheftes und der Erklärung von Fachbegriffen konnten tatsächlich in Partnerarbeit einige Äste den richtigen Namen zugeordnet werden und Erfolgserlebnisse stellten sich ein mit der wichtigen Fragestellung: Wie sind die Knospen angeordnet (gegenständig, kreuzweise gegenständig, zweizeilig oder spiralig) und der Überlegung: Wie sieht die Oberfläche der Zweige aus
(Haare, Schuppen, Stacheln, Lentizellen, Farbe,....).

Beschreibungen der einzelnen Strauch- und Baumarten gaben zusätzliche Informationen. Schließlich wurde das Gelernte auf dem Realschulgelände getestet und festgestellt, dass viele verschiedene Strauch-, bzw. Baumarten dort wachsen.

      

 

 

 

2. Termin: 17. Februar 2009 - Ganz schön kauzig mit Werner Gottwald:

 

Am 17. Februar 2009 fand der 2. Fortbildungstermin für die fertigen Juniorranger statt: Thema: "Ganz schön kauzig" mit Werner Gottwald.
 

 

         

"Ganz schön kauzig" ging es beim spannenden Vortrag von Werner Gottwald über mehrere großköpfige Nachtraubvögel, darunter die Schleiereule, der Uhu, die Waldohreule und der bei uns am häufigsten vorkommende Waldkauz zu.
 

Viele interessante Informationen, ergänzt durch Dias und Berichte von eigenen Erlebnissen und Erfahrungen brachten die Juniorranger und die drei vom Gymnasium Mengen zum Staunen.

Anschließend beantwortete W. Gottwald viele interessierte Fragen und machte neugierig auf die versprochene Kauz-Exkursion im Frühjahr.
 

Im Rahmen des SOKO (Soziale Komponente) - Projekts nehmen drei Schülerinnen vom Gymnasium Mengen an den JR-Veranstaltungen teil und erhalten (später) auch das Juniorranger-Abzeichen.
        

     

 

 

 

3. Termin: 3. März 2009 - Nistkastenkontrolle im Mengener Stadtwald mit Herrn Grohm, Förster im Stadtwald Mengen

 

 
Wie sieht's eigentlich im Stadtwald Mengen aus? Auch ein Praktikant vom RP will's vom Förster Grom wissen. Bei den unterschiedlichen Farbabstufungen für junge und alte Bäume muss man schon genau hinschaun! "Sind junge oder alte Bäume wichtiger für den Wald", lautet die Frage. "Was wäre, wenn alle gleich alt wären?", die Gegenfrage.

Ein richtiger Buchenwald muss 10-15 Jahre vor den Fichten gepflanzt werden, um eine Chance zu haben.

 

   

 
 

Herr Grom hat Nistkästen mitgebracht, wie sie auch im Menger Stadtwald hängen. Und woran kann man erkennen, welcher Vogel darin gebrütet hat? Am Nestbau natürlich und den Hinterlassenschaften.

         
Was ist denn das für ein Zeichen? "Es weist auf Totholz hin- und das ist für einen lebendigen Wald und die Vögel wichtiger als 1000 Nistkästen", erzählt Förster Grom und deshalb sollten mindestens 10% an Totholz im Wald stehenbleiben. Bis zu 400 Tier- und Pflanzenarten können daran/davon leben.
 

 

       

 

 
 
Und nun geht's ans richtige Leeren und Reinigen von Nistkästen.
 

Was ist drin? Fledermauskot! Die meisten Nistkästen sind natürlich schon im Herbst geleert worden und die Bewohner wurden im Nistkastenkontrollbuch eingetragen: Meist Meisen, Kleiber, Fledermäuse, mal auch Mäuse oder Siebenschläfer. Kleine Enttäuschung auf den Gesichtern!

 

         

Doch Herr Grom überrascht die Juniorranger mit einer großzügigen "Nistkastenspende" ( 9 Kästen), damit die Jugendlichen sich einen eigenen Nistkastenpfad im Wald anlegen können. Im Herbst kann dann festgestellt werden, welche Bewohner sich eingenistet haben.
 

         

 

 

4. Termin: 1. April 2009 - Vorstellung der Ablach-Renaturierung mit Werner Löw

Von der Brücke über die Ablach bei Mengen ging es am Sägewerk Dinser entlang zur Besichtigung und Erklärung der kompletten Ablachrenaturierung.

 

 

5. Termin: 25. April 2009 - Führung zu Kiebitz, Feldhase und Rebhuhn mit Werner Löw. Treffpunkt war die neue Feldscheune bei Blochingen.

 

 

6. Termin: 15. Mai 2009 - Alles über die Wildbiene und Spiele mit Herrn Ellinger. Treffpunkt war der Bahnhof Mengen für die Fahrt nach Beuron.

 

3 Tierschutzgenerationen fuhren am 15.5. 2009 mit dem Zug nach Beuron, um sich vom dortigen Ranger, Herrn Ellinger, Informationen über Wildbienen zu holen und zu erfahren, was man beim Bau einer Wildbienenwand beachten muss.

 

Toni, Steffi und Kerstin von der 10. Klasse der Realschule     

 

8 Teilnehmer der Tierschutz-AG der 5. Klasse mit den Jugend-begleiterinnen Steffi und Toni, sowie 2 Teilnehmer (daneben) des Projekts: Soziales Engagement...

 

... und 10 "Fertige" Juniorranger der Klasse 8c der Realschule  

Herr Ellinger gab wichtige Tipps für den Bau von Wildbienenwänden, nachdem er Einiges über ihr Leben berichtet hatte: verschiedene Materialien in einen stabilen Rahmen geschichtet, wie Schilfrohre, Holunderäste, Holzklötze, Dachplatten- alle müssen geeignete Öffnungen für die Eiablage der Wildbienen enthalten. Holzklötze sollten trocken sein, keine Risse aufweisen und keine zu tiefen Öffnungen aufweisen.

      

 

Gleich wird auch noch ein Plan entworfen, wie man beim Bau vorgehen kann! Frau Benz-Wannenmacher, Klassenlehrerin der 5. Klasse und Betreuerin der Tierschutz-AG plant und organisiert den Bau einer Wildbienenwand noch in diesem Sommer auf dem Gelände der Realschule, unterstützt von Anne Pfundstein vom NABU Mengen und den Jugendlichen.

      
 
Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen Wildbienen und Honigbienen? Dazu erklärt Herr Ellinger am Bienenstand des Naturschutzzentrums u. a. Wildbienen leben solitär und sammeln keinen Honig-Honigbienen leben in einem Volk.

 

 

 
Wie orientieren sich Wildbienen? Ein Dufterkennungsspiel zeigt lebendig, wie schwierig es für Menschen ist, Düfte unterscheiden zu können- für Wildbienen ist es lebenswichtig!  
Schließlich zeigt noch ein Spiel für Kinder mit Wäscheklammern, wie schnell man Samen und Pollen transportieren kann, die einem Andere anhängen. 

 

 

 

 

 

7. Termin: 12. + 13. Juni 2009 - Jugendbegleiterinnen-Modul Teil 1 bei der Landesakademie für Natur und Umwelt.

 

 

8. Termin: 20. Juni 2009 - Bau einer Wildbienenwand mit Frau Benz und Anne Pfundstein.

 

 

9. Termin: Blumenwiesen mähen und heuen am Zielfinger Hang und am Ennetacher Berg mit Werner Löw

 

 

10. Termin: Kindersommer-Betreuung

 

 

 

 

 

 

 

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