Blochinger Binshalde

 

        

 

 

Die Blochinger Halde ist ein großer, nach Süden exponierter Hang mit zahlreichen Heckengürteln und Streuobstwiesen,...

         
...der sich  von Blochingen her in west-östlicher Richtung erstreckt und ca. 3km in die Länge und ca. 0,5km in die Breite reicht. Der Höhenunterschied beträgt bis zu 70m von der höchsten Stelle bis zur Donau hinab.
Natürlich gewachsene und noch belassene Hecken...      

...sowie herrlich alte Streuobstbäume sind die besonderen Kennzeichen der Blochinger Halde.

         

         
      Das Gebiet ist von zahlreichen Quellaustritten geprägt,..
...deren Wasser sich besonders bei der Schneeschmelze schnell zu kleinen Bächlein sammelt.        

 

 

 

Der Zugang zur Blochinger Halde kann von der Landstraße von Blochingen Richtung Mengen-Beuren an der kleinen Kapelle erfolgen...        

... oder von Südwesten her, zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
   

Hier finden Vögel noch zahlreiche Nistmöglichkeiten!

      

Links entspringen viele Hangquellen, die auch Weiden (Salix spec.) kräftig emporschießen lassen...

                                    

...die nasse Wiese ist im Frühjahr voll mit der Sumpfdotterblume (Caltha palustris L.). 

 

Die Heckengürtel und Streuobstwiesen mit herrlichen alten Bäumen beheimaten eine ursprüngliche, vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

         

Die Hangquellen, deren Quellhorizonte an der Blochinger Halde austreten, bewässern auch sumpfige Areale und münden in die nahe gelegene Donau.
Unsere Ortsgruppe führte bereits mehrmals in dieses schöne Gebiet, um die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt vor Ort vorzustellen.
Gut 100 Jahre alt dürfte dieser schöne Birnbaum sein, der dank seiner Hanglage, die für moderne Landmaschinen unzugänglich ist und damit die Rodung der Bäume und den Umbruch der Wiesen zu Äckern unmöglich macht, seinen Platz behauptet hat.

Auch die Donau mit Blick auf die Renaturierung Blochinger Sandwinkel / Pfaffenkreut zeigt sich dem aufmerksamen Spaziergänger in ihrer ganzen Pracht!

        

 

 

 

Bilder vom 20. Mai 2004 führen uns ohne viele Worte die Schönheit und Einzigartigkeit der Blochinger Halde vor Augen, ein Naturparadies vor unserer Haustür:

       

       

 

Malerische alte Streuobstbestände laden zum Verweilen ein!

Ein spät blühender Streuobstbaum.

    
       

   

Blick auf die Donau. 

 

     

     

Viele Tiere und Pflanzen haben hier noch die Möglichkeit zum (Über-)Leben.

Hoffen wir, dass dieses schöne Landschaftsschutzgebiet auch unseren Kindern und Kindeskindern erhalten bleibt!    

       

 

 

 

 

25. Mai 2008

(Foto: NABU, P. Zeininger)

Führung zum Kuckuck mit Werner Gottwald zur Blochinger Binshalde

 

Mit insgesamt 26 Personen ging es am 25. Mai 2008 zur sehr gut besuchten Führung zum Kuckuck mit Werner Gottwald in die Blochinger Binshalde.

Nach einer kurzen Einführung zum Kuckuck und nachdem dieser auch bereits mehrmals gerufen hatte, ging es auch schon los...    

Pflanzen auf einer kleinen Wiese am Wegesrand...

...und an einem Heckengürtel.

 

Ein Zauneidechsenmännchen am Wegesrand   

 

Bocksbartstengel kann man essen, wenn man sich traut

 

26 Teilnehmer freuen sich über das tolle Wetter.

 

Auf der Streuobstwiese mit Nistkästen

         

Hinauf zum Fuchs- und Dachsbau

Am Fuchsbau

 

Am Dachsbau  

Zurück zum Ausgangspunkt

 

Blick von der St. Verenakapelle in Blochingen zum Scheerer Schloss

Die Exkursion endete nach rund 2 Stunden wieder am Ausgangspunkt.

 

Die Exkursionsteilnehmer bedankten sich bei Werner Gottwald für die fachkundige, abwechslungsreiche und sehr gelungene Veranstaltung. Werner Gottwald wiederum freute sich ganz besonders auch über die vielen Kinder, welche bei der Exkursion fleißig mitgemacht haben.

  

 

SN v. 21.05.08; SZ v. 23.05.08

 

 

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