Jahr 2020 

Foto: Michael Wimbauer / www.naturgucker.de

 

Die Turteltaube, Vogel des Jahres 2020

 

Jahreswahl

 

 

 

April    Juli

 

   

 

Wir wünschen allen  unseren Mitgliedern, Freunden / Freundinnen und Unterstützer/innen ein gutes und gesundes neues Jahr 2020!

 

 

 

 

 

3. bis 6. Januar

 

Teilnahme an den Naturschutztagen von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee.

 

 

 

 

10. bis 12. Januar

 

Stunde der Wintervögel
 

Vom 10. bis 12. Januar eine Stunde lang Vögel beobachten und melden
 

Bereits zum 10. Mal rufen NABU und NAJU vom 10. bis 12. Januar zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!
 

Die Aktion findet im Siedlungsraum statt: Garten, Balkon, Fenster oder Stadtpark. Suchen Sie sich einen bequemen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können. Beobachten Sie eine Stunde lang und notieren Sie dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen war. Das vermeidet Doppelzählungen. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Nutzen Sie auch die Zählhilfe zum Ausdrucken oder die Online-Tipps unter www.nabu.de. Auch die Meldung per App ist möglich - sie spart Kosten und die Ergebnisse fließen live in die Auswertung ein. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115 werden Ihre Daten am 11. und 12. Januar von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen. Die Mitmach-Faltblätter liegen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus.
 

Rückfragen an: Armin Lenk 07585/3541

 

SZ v. 04.01.2020; SN v. 09.01.2020.

 

 

 

 

 

10. Januar

 

NABU plant Wohnungsbauprojekt für den Wiedehopf

Der etwas besondere Vogel mit seiner beachtlichen Federhaube könnte mit Unterstützung  engagierter Mitbürger auch bei uns wieder heimisch werden. In einer Infoveranstaltung am 10. Januar  im „Lamm-Nebenzimmer“ in Mengen um 19 Uhr wurde der Vogel und seine Lebensweise vorgestellt, aber auch, wie Naturfreundinnen und Naturfreunde bei dem Projekt mitmachen können.

In den vergangenen Jahren haben NABU -Gruppen vor allem um den Kaiserstuhl herum und im Neckarraum Ansiedlungsprojekte für den Wiedehopf gestartet, mit Erfolg. Die aufgestellten Nistkästen wurden teils mit recht gutem Bruterfolg angenommen.  Damit ist inzwischen ein gewisser Populationsdruck entstanden der, so sieht es aus, bis in unsere Gegend strahlt. Zumindest sind in den jüngsten Jahren im Frühjahr auch bei uns in geeigneten Landschaftsbereichen wieder Wiedehopfe gesichtet worden. Die Klimaerwärmung dürfte diesen Trend begünstigen. Auch der Bienenfresser, eine wärmeliebende Art hat sich aus diesem Grunde inzwischen bei uns als Brutvogel eingestellt. Der Wiedehopf hingegen war früher schon bei uns punktuell verbreitet.

 

Der Wiedehopf ist ein sogenannter Höhlenbrüter und braucht, um wieder Fuß zu fassen, nicht nur geeignete Lebensräume, sondern vor allem ausreichend große Bruthöhlen. So sollen schon jetzt ab Januar die speziellen Nistkästen angefertigt werden. Gleichzeitig müssen für die vorgesehenen 25 Nistkästen in geeigneten Revieren die Standorte für die Nistkästen ausgemacht werden, um sie bis Mitte März aufzustellen. Vorher muss auch das Einverständnis der Grundstücksbesitzer dafür eingeholt werden. Das alles ist nur möglich mit ausreichend  Mitwirkenden aus der Bevölkerung, die sich mit dem Projekt echt identifizieren können.

 

Was genau alles zu tun ist und wie sich Interessenten einbringen können, das alles sollte in der sehr gut besuchten Infoveranstaltung am 10. Januar um 19 Uhr beginnend besprochen werden.

 

 

Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 07.01.2020, Autorin Jennifer Kuhlmann:

 

Mit dem Bauen von Nistkästen will der Naturschutzbund Deutschland den Vogel Wiedehopf wieder verstärkt in die Region um Mengen holen. Foto: Naturschutzbund Deutschland.

[Zitat Anfang:] "Die Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach des Naturschutzbundes Deutschland plant ein Wohnungsbauprojekt für den Wiedehopf. Bei einer Informationsveranstaltung am Freitag, 10. Januar, um 19 Uhr im Nebenzimmer der Gaststätte „Lamm“ in Mengen werden der Vogel und seine Lebensweise vorgestellt. An diesem Abend wird es aber auch darum gehen, wie sich Naturfreunde am geplanten Projekt beteiligen können.

„Der etwas besondere Vogel mit seiner beachtlichen Federhaube könnte mit Unterstützung engagierter Bürger auch bei uns wieder heimisch werden“, schreibt der Pressedienst der NABU-Gruppe in einer Mitteilung. In den vergangenen Jahren hätten NABU-Gruppen vor allem um den Kaiserstuhl herum und im Neckarraum Ansiedlungsprojekte für den Wiedehopf gestartet – mit Erfolg. Die aufgestellten Nistkästen seien teilweise mit gutem Bruterfolg angenommen worden. „Damit ist inzwischen ein gewisser Populationsdruck entstanden, der, so sieht es aus, bis in unsere Gegend strahlt“, schreibt die NABU-Gruppe in ihrer Mitteilung. „Zumindest sind in den jüngsten Jahren im Frühjahr auch bei uns in geeigneten Landschaftsbereichen wieder Wiedehopfe gesichtet worden.“ Begünstigt werde dieser Trend offenbar durch die Klimaerwärmung. Denn auch der Bienenfresser, eine wärmeliebende Art, habe sich aus diesem Grund inzwischen in der Region als Brutvogel eingestellt. Der Wiedehopf hingegen sei früher bereits punktuell in der Region verbreitet gewesen.

Der Wiedehopf ist ein sogenannter Höhlenbrüter. Um wieder Fuß fassen zu können, benötigt er nicht nur geeignete Lebensräume, sondern vor allem ausreichend große Bruthöhlen. Deshalb sollen schon ab diesem Januar spezielle Nistkästen angefertigt werden. Gleichzeitig müssen für die vorgesehenen 25 Nistkästen Standorte in geeigneten Revieren ausgemacht werden, um sie bis Mitte März aufstellen zu können. Vorher muss das Einverständnis der entsprechenden Grundstücksbesitzer eingeholt werden.

„Das alles ist nur möglich mit ausreichend Mitwirkenden aus der Bevölkerung, die sich mit dem Projekt identifizieren können“, schreibt die NABU-Gruppe in ihrer Mitteilung. Was genau alles zu tun ist und wie sich Interessierte in das Projekt einbringen können, wird bei der Informationsveranstaltung am Freitag besprochen". [Zitat Ende]

 

 

 

 

17. Januar

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2020 in Mengen im Gasthaus Lamm. Ausschusssitzungen sind seit 1989, dem Gründungsjahr unserer Gruppe, immer öffentlich, d.h. Gäste und Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!

 

 

23. Januar

Alte Handys in die Sammelboxen

Die Vergütung für alte Handys kommt NABU-Naturschutzprojekten zugute.

SN v. 23.01.2020

 

25. Januar

Die ersten sechs selbstgebauten Wiedehopfkästen hängen.

 

 

 

26. Februar

Weitere Ausschusssitzung im Gasthaus Lamm in Mengen.

 

12. März

Nisthilfen aller Art und Blumenwiesensamen gibt es beim NABU (SN v. 12.03.2020)

 

12. März

Naturschutz ist ein interessantes Engagement

Für alle Altersgruppen, aber besonders für die, deren Kinder aus dem Haus sind, und für neue Ruheständler, bietet der Naturschutz ein hochinteressantes, sinnvolles,  ehrenamtliches Betätigungsfeld. Auch wer neu ist in Mengen und Umgebung, findet  beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach leicht Anschluss.

Während die Landschaftspflege  eine hauptsächlich körperliche Betätigung  ist, erfordert der  Artenschutz hingegen etwas handwerkliches Können und Wissen. Je nach Neigung, kann man sich  mit Vögeln, Amphibien, Fledermäusen, Insekten,  Pflanzen und anderen Lebewesen befassen. Die dafür nötigen Artenkenntnisse kann man sich aneignen. Der Landschafts- und Biotopschutz erfordert schon eher administrative Fähigkeiten und Interesse an behördlicher Zusammenarbeit. Ein sehr wichtiges und wertvolles Betätigungsfeld wäre die Leitung einer Kindergruppe wie auch die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, um in Kindern früh und nachhaltig die Liebe zur Natur zu wecken.  Wem Naturschutz wichtig ist und wer dafür etwas tun möchte, kann in jedem der Aufgabenfelder eine erfüllende Betätigung  finden, ist die persönliche Erfahrung der ehrenamtlichen Mitarbeiter des  NABU.

Naturschützer sind Optimisten und  überzeugt, dass es sinnvoll ist, sich unmittelbar vor Ort mit praktischer Arbeit und im guten Einvernehmen mit den Menschen darum zu bemühen, was akut gefährdet ist, hinüber zu retten in ökologisch bessere Voraussetzungen. Daher ist auch Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Natur- und Umweltschutz heute wichtiger denn je, und es gilt auch, hier auf vielfältige Art und Weise und an allen Fronten für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Möchte man sich über den eigenen Garten hinaus für den Erhalt der Natur und Artenvielfalt engagieren ist es am einfachsten, man schließt sich einer Naturschutzgruppe an. Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach lädt alle, die etwas für die Natur tun wollen, zum Mitmachen ein.  Besondere Sach- und Artenkenntnisse sind im Voraus nicht Bedingung, die erwirbt man sich durch engagiertes Mitarbeiten. Außerdem werden laufend von verschiedenen Seiten interessante Fortbildungsmöglichkeiten angeboten. Entscheidend ist, so die Überzeugung der Naturschützer, man will etwas tun, und das am liebsten zusammen in einer netten Gruppe.

Erste Einblicke und Kontakte können auch bei der Hauptversammlung des NABU am 20. März um 19 Uhr im „Adler“ in Ennetach gewonnen werden.

Einen Überblick darüber, was man alles tun kann, findet man unter www.nabu-mengen.de  oder über  info@nabu-mengen.de  bei der Vorstandschaft.  

 

 

Artikel in der Schwäbischen Zeitung:

 

Beim NABU finden alle Altersklassen eine Beschäftigung (Foto: NABU, Katrin Bölstler, Schwäbische Zeitung vom 12.03.2020)

Textzitat Anfang:

"Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist auf der Suche nach neuen Mitarbeitern [korrigiert von "Mitgliedern"], das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Darin heißt es weiter, für alle Altersgruppen, aber besonders für die, deren Kinder aus dem Haus sind, und für neue Ruheständler, bietet der Naturschutz ein hochinteressantes, sinnvolles, ehrenamtliches Betätigungsfeld. Auch wer neu ist in Mengen und Umgebung, findet beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach leicht Anschluss.

Während die Landschaftspflege eine hauptsächlich körperliche Betätigung ist, erfordert der Artenschutz hingegen etwas handwerkliches Können und Wissen. Je nach Neigung, kann man sich mit Vögeln, Amphibien, Fledermäusen, Insekten, Pflanzen und anderen Lebewesen befassen. Der Landschafts- und Biotopschutz erfordert eher administrative Fähigkeiten und Interesse an behördlicher Zusammenarbeit. Ein sehr wichtiges und wertvolles Betätigungsfeld wäre die Leitung einer Kindergruppe wie auch die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, um in Kindern früh das Interesse an der Natur zu wecken.

Wem Naturschutz wichtig ist und wer dafür etwas tun möchte, kann in jedem der Aufgabenfelder eine erfüllende Betätigung finden, so die Mitteilung. Naturschützer sind Optimisten und überzeugt, dass es sinnvoll ist, sich unmittelbar vor Ort mit praktischer Arbeit und im guten Einvernehmen mit den Menschen darum zu bemühen, was akut gefährdet ist, hinüber zu retten in ökologisch bessere Voraussetzungen. Daher ist auch Bildungsarbeit mit Schwerpunkt Natur- und Umweltschutz heute wichtiger denn je, und es gilt auch, auf vielfältige Art und Weise und an allen Fronten für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen.

Zum Mitmachen sind besondere Sach- und Artenkenntnisse im Voraus nicht Bedingung, die erwirbt man sich durch engagiertes Mitarbeiten, heißt es in der Mitteilung. Entscheidend ist, so die Überzeugung der Naturschützer, man will etwas tun, und das am liebsten zusammen in einer netten Gruppe. Erste Einblicke und Kontakte können auch bei der Hauptversammlung des NABU am Freitag, 20. März, um 19 Uhr im Adler in Ennetach gewonnen werden".

Textzitat Ende.

 

Hauptversammlung 2020 aus aktuellem Anlass auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

 

20. März

Die ursprünglich auf heute angekündigte Hauptversammlung 2020 musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden wegen der Coronavirus-Pandemie.

SN v. 19.02.2020 Absage Hauptversammlung

Jedwede weitere Aktivitäten sind im Rahmen der jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben und Regelungen vorerst eingestellt.

SN v. 06.02.2020

Satzungsentwurf zur Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung 2020 zum Vorab-Durchlesen

 

SN v. 19.02.2020 Absage Hauptversammlung

 

 

Januar    Juli

 

 

 

 

21. April

Besonders Mehlschwalben brauchen unsere Hilfe

 

Schwalben sind gern gesehene Frühlingsboten und gelten als Glücksbringer. Leider werden sie ständig weniger, sind streng geschützt und stehen mittlerweile auf der roten Liste. Die Ersten sind schon aus ihren Winterquartieren aus Afrika eingetroffen. Wenn die anderen kommen, werden sie die ihnen vom letzten Jahr bekannt Nester aufsuchen um zu brüten. Die Jungen vom Vorjahr suchen nach neuen Nistplätzen, aber auch die Alten, deren Nester aus verschiedenen Gründen nicht mehr da sind. Schwalbennester sind übrigens ganzjährig strafrechtlich geschützt und dürfen auch außerhalb der Brutzeit nicht entfernt werden, es sei denn, sie werden wieder durch Kunstnester ersetzt.

Bei uns gibt es zwei gebäudebrütende Schwalbenarten. Die Rauchschwalben, sie brüten mit Vorliebe in Ställe und Scheunen wo Vieh ist. Ihnen genügt oft ein kleines Brettchen, das man im Stall ca. 12 cm unter der Decke anbringt um selber ihr Nest darauf zu bauen. Mehlschwalben dagegen bauen ihre Nester außen an die Häuser unter dem Dachvorsprung. Dabei sind sie auf das Verständnis naturliebender Hausbesitzer angewiesen. Weil sie zunehmend weniger Pfützen mit klebrigem Schlamm finden, der zudem schlecht an den moderne Fassadenfarben hält, brauchen sie Hilfe. Man kann ihnen mit vorgefertigten Kunstnestern helfen. Findet man die weißen Kleckse die sie dann unter den Nestern fallen lasse schlimm, kann man darunter ein Kotbrett anbringen. Mehlschwalbennester, Kotbretter und die entsprechende Beratung gibt es beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach in Ennetach, Scheererstraße 27. Voranmeldung unter 07572 767439 wird empfohlen.

 

 

22. April

NABU: Amsel, Drossel, Fink und Star – Die Stunde der Gartenvögel ist wieder da

Am Muttertagswochenende vom 8. bis 10. Mai findet deutschlandweit die 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der NABU ruft dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Unsere Stunde der Gartenvögel hatte in den vergangenen Jahren starke Teilnehmerzuwächse zu verzeichnen. Über das große Interesse freuen wir uns sehr“, so Armin Lenk vom NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach. „Je mehr Menschen teilnehmen, umso aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.“

In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des NABU die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik durch ein auffälliges Massensterben aufgrund einer bisher unbekannten Krankheit bedroht. Die Zählung im Mai wird Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.

Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt. Gartenvögel wie die Blaumeise haben dabei in diesem Frühling sicherlich deutlich mehr Aufmerksamkeit erfahren als in anderen Jahren. Der NABU rät: Wer mehr Natur in seinem Umfeld erleben und Gartenvögeln helfen möchte, sollte seinen Hof oder Garten zum Mini-Naturschutzgebiet machen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.nabu.de/vogelwelt. Meldeschluss ist der 18. Mai.

Meldebogen und Zählhilfen mit weiteren Informationen liegen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach ab 28.04.2020 aus.

 

 

27. April

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung:

Zitat Anfang:

"Die Stunde der Gartenvögel schlägt

 

Bei der Aktion des NABU werden 60 Minuten lang Vögel an bestimmten Plätzen beobachtet. (Foto: Schwäbische Zeitung, Quelle: NABU, Sebastian Hennigs)

 

Am Muttertagswochenende (vom 8. bis 10. Mai) findet deutschlandweit die bereits 16. Stunde der Gartenvögel statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft an diesem Tag dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Vereinigung hervor.

 

„Unsere Stunde der Gartenvögel hatte in den vergangenen Jahren starke Teilnehmerzuwächse zu verzeichnen. Über das große Interesse freuen wir uns sehr“, wird Armin Lenk vom NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach in dem Schreiben zitiert. „Je mehr Menschen teilnehmen, umso aussagekräftiger sind die gewonnenen Ergebnisse.

In diesem Jahr erwarten die Ornithologen des Naturschutzbundes die neuen Gartenvogeldaten mit besonderer Spannung und Sorge. Eine der häufigsten und beliebtesten Arten, die Blaumeise, ist derzeit in Teilen der Republik durch ein auffälliges Massensterben aufgrund einer bisher unbekannten Krankheit bedroht. Die Zählung im Mai wird Auskunft darüber geben, ob sich dies in den Bestandstrends der Blaumeisen in den besonders betroffenen Gebieten widerspiegelt.

Viele Menschen haben in den letzten Wochen während der Ausgangsbeschränkungen den Wert der Natur vor ihrer Haustür wieder neu schätzen gelernt, heißt es in der Mitteilung weiter. Gartenvögel wie die Blaumeise haben dabei in diesem Frühling sicherlich deutlich mehr Aufmerksamkeit erfahren als in anderen Jahren. Der Naturschutzbund rät: Wer mehr Natur in seinem Umfeld erleben und Gartenvögeln helfen möchte, sollte seinen Hof oder Garten zum Mini-Naturschutzgebiet machen. Tipps für einen vogelfreundlichen Garten hat der NABU im Internet unter www.nabu.de/vogelgarten zusammengestellt.

Im vergangenen Jahr hatten deutschlandweit mehr als 76 000 Vogelfreunde bei der Stunde der Gartenvögel mitgemacht und Beobachtungszahlen aus fast 52 000 Gärten gemeldet. Gemeinsam mit der Aktion „Stunde der Wintervögel“ handelt es sich damit um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, heißt es in der Mitteilung. Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten, auf dem Balkon oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig beobachtet werden konnte. Die Beobachtungen können am besten online unter www.stundedergartenvoegel.de gemeldet werden, aber auch per Post oder Telefon – kostenlose Rufnummer am 9. Mai von 10 bis 18 Uhr: 0800/115 71 15. Gemeldet werden kann auch mit der kostenlosen NABU-App Vogelwelt, erhältlich unter www.nabu.de/vogelwelt. Meldeschluss für die Zählaktion ist der 18. Mai".

Zitat Ende

 

 

 

20. Juni

Schutzkörbe ermöglichen Kiebitzen sicheres Brüten (SZ v. 20.06.2020 Teil1, SZ vom 20.06.2020 Teil 2).

[Mengener] Jungstorch überlebt Nässe nicht (SZ v. 20.06.2020).

 

 

Januar    April

 

 

 

31. Juli

Mitmachen bei der zweiten Runde „Insektensommer“

Insekten melden vom 31. Juli bis 9. August / Insekten-App als Hilfe

Unter dem Leitspruch „Zählen, was zählt“ veranstaltet der NABU vom 31. Juli bis zum 9. August und damit zum zweiten Mal in diesem Jahr innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ eine große Insektenzählung in ganz Deutschland. Auch beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach würde man sich über möglichst viele Insektenerforscher, die mitzählen, freuen, sagt Werner Löw, Beauftragter für Artenschutz und Landschafstpflege. Die Ergebnisse werden dann unter www.insektensommer.de online gemeldet. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

„Wir freuen uns auf diese tolle Aktion, mit der wir auf die sehr große Bedeutung der Insekten und ihre starke Gefährdung hinweisen können. Wir wollen die Menschen in unserer Heimat für den Schutz dieser kleinen Lebewesen sensibilisieren. Zudem können Alle mit einem naturnah gestalteten Garten zum Erhalt der Insektenvielfalt beitragen, betont Löw.

„Jede und jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Das geht fast überall – im Garten, oder Park, auf der Wiese, in Wald und Feld, an Teich, Bach oder Fluss“. Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang.

Die Daten der Zählaktion Insektensommer werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der Insektensommer findet dieses Jahr zum dritten Mal statt.

Digitale Hilfe: Insektenbestimmung per App

Zur Aktion gibt es die NABU-App „Insektenwelt“, die 122 häufige und wichtige Arten vorstellt. Über die App kann man am Insektensommer teilnehmen und Insekten automatisiert bestimmen. Eine Mustererkennungs-Software vergleicht vom Nutzer bzw. der Nutzerin aufgenommene Handybilder und erkennt die Art – wenn es eine der 122 in der App enthaltenen häufigen Arten ist.

Häufig gestellte Fragen zum Insektensommer:
www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer/24141.html

 

1. August

Neue Schwalbennester am aufgestockten Wohnblock sind ein vorbildlicher Beitrag für den Artenschutz

Schwalbenneste sind entsprechend dem Artenschutzgesetz besonders und ganzjährig geschützt. Weil die Schwalben in der Regel die Nester jedes Jahr wieder benützen, dürfen sie auch außerhalb der Brutzeit nicht entfernt werden. Wer es trotzdem tut, muss unter Strafandrohung mit Kunstnestern Ersatz beschaffen. Diese rechtlichen Vorgaben stoßen oft auf Unverständnis und Widerspruch oder werden leider gerne missachtet. Bei Haussanierungen, wenn nur neu gestrichen wird, kann man drum herum malen. Soll aber z. B. eine Außendämmung angebracht werden, lässt es sich nicht vermeiden, die vorhandenen Nester zu entfernen.

Die Malerwerkstatt Reuter aus Hausen am Andelsbach hat ihren Wohnblock im Quartier „Beim Holderstock“ in Mengen aufgestockt, Wärmegedämmt und neuen Wohnraum geschaffen, ohne Landschaft zu verbrauchen. Schon das ist aus Sicht des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach vorbildlich und sehr zu begrüßen.

Am alten Gebäude befanden sich mehrere Nester der Mehlschwalben. Herr Reuter zeigte im Gespräch mit dem NABU volles Verständnis und war gerne bereit, diese nach Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahme zu ersetzen. So ließ er an dem neu hergerichteten Haus, nun eine Etage höher, 18 neue Mehlschwalbennester anbringen.  Um die Bewohner des Hauses vor den Hinterlassenschaften der Vögel zu schützen wurden gleichzeitig Kotbretter abgebracht. Damit sich darauf keine Tauben niederlassen könne wurden sie mit taubenabwehrenden Stacheln versehen.

Man muss schon genau hinschauen, um die einzelnen Elemente der Maßnahme zu erkennen. Ein gutes Beispiel, wie sich Schwalbennester und Kotbretter optisch gut an einem Haus integrieren lassen, meint Werner Löw und bedankt sich bei der Fa. Reuter im Namen des NABU für diesen vorbildlichen Beitrag zum Artenschutz.   

 

 

4. August

Artikel in der Schwäbischen Zeitung, Zitat Anfang:

"Ein Kleiner Kohlweißling sitzt in einem Lavendelfeld auf einer Blüte (Foto: Felix Kästle)

Unter dem Leitspruch „Zählen, was zählt“ veranstaltet der Naturschutzbund (NABU) noch bis zum 9. August eine große Insektenzählung in ganz Deutschland. Auch bei der Gruppe für Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach würde man sich laut dem Beauftragten für Artenschutz und Landschaftspflege, über möglichst viele Insektenerforscher, die mitzählen, freuen. Die Ergebnisse werden online unter www.insektensommer.de gemeldet. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33 000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

„Mit dieser Aktion können wir auf die Bedeutung der Insekten und ihre starke Gefährdung hinweisen. Wir wollen die Menschen in unserer Heimat für den Schutz dieser kleinen Lebewesen sensibilisieren“, so Werner Löw. „Jede und jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Das geht fast überall – im Garten oder Park, auf der Wiese, in Wald und Feld, an Teich, Bach oder Fluss.“ Das Beobachtungsgebiet sollte nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht Zur Aktion gibt es die Nabu-App „Insektenwelt“, die 122 häufige und wichtige Arten vorstellt. Über die App kann man am Insektensommer teilnehmen und Insekten automatisiert bestimmen. Eine Mustererkennungs-Software vergleicht aufgenommene Handybilder und erkennt die Art – wenn es eine der 122 in der App enthaltenen häufigen Arten ist". Zitat Ende.

SZ v. 04.08.2020

 

 

 

 

 

 

23. August

Artikel in der Schwäbischen Zeitung, Zitat Anfang:

„Mengener Mischung“ wird seit zehn Jahren gesammelt

 

 

Kurz vor dem zweiten Schnitt stellten sich Birgit Beyer (links), Werner Löw sowie Anita Schmidberger von der NABU-Gruppe Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach auf ihrer Wildblumenwiese dem Fotografen. (Foto: privat)

Die Bedeutung und der Erhalt bunter Bauernwiesen für die Artenvielfalt sind in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit und der Politik ein größeres Thema. „Bei der Gruppe des Naturschutzbunds Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach hat man das schon vor dreißig Jahren erkannt, über Jahre mit Blumenwiesenfesten darauf aufmerksam gemacht und für den Erhalt dieser Wiesen geworben“, heißt es in einer Pressemitteilung des NABU.

 

An den Zufahrten bei Ennetach und Scheer zu den bunten Wiesen der Donauauen hat der NABU große, schöne Infotafeln aufgestellt. 2005 wurde bei Ennetach auf stillgelegten Krautländern mit selber gesammelten Samen eine 800 Quadratmeter große Blumenwiese angelegt. Der Versuch gelang und ermutigte, Samenmischungen für echte Wildblumenwiesen herzustellen, um damit für solche Blumenwiesen im Siedlungsbereich zu werben. „Sie sollten eine Alternative sein zu den leuchtend bunten kleinen Wiesen, die überall im Innenbereich und Gärten zu sehen waren und deren Samen man in den Baumärkten kaufen kann“, heißt es in der Mitteilung weiter. „Diese vorwiegend mit Hybridpflanzen und Exoten bestandenen Flächen sind schön fürs Auge, unsere Insekten können aber nichts damit anfangen.

2010 wurde dann aus den alljährlich gesammelten heimischen Samen die „Mengener Mischung“. Nicht als Geschäftsmodell, denn das eigentliche Ziel dabei ist es laut NABU, mithilfe des so hergestellten lokalen Bezuges bei den Gartenbesitzern und den Gemeinden mehr Interesse und Verständnis für echte Wildblumenwiesen zu wecken. Natürlich werde dabei immer vermittelt, auf was es ankommt und wie man am besten so eine Wiese anlegt und sie pflegt. „In diesen zehn Jahren bis heute dürften so allein mit der ,Mengener Mischung’ im Umkreis von etwa 15 Kilometern viele kleine Wildblumenwiesen in der Summe von etwa 8000 Quadratmetern entstanden sein“, resümiert der NABU. Auch mit den Bauhöfen in Mengen, Hohentengen und Ostrach gibt es Kooperationen in Sachen Blumenwiesen. Weil die verschiedenen Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten blühen, waren Anita Schmidberger, Birgit Beyer und Werner Löw wieder von Ende Mai bis Mitte August in den buntesten Wiesen der Umgebung von Mengen und Ostrach unterwegs, um die gerade reifen Samen von heimischen Blütenpflanzen einzusammeln. Bei Wiesen, die besonders bunt und nicht so dicht bewachsen sind und daher öfters besucht werden, geschieht das in Absprache mit den Bewirtschaftern. Aber im Allgemeinen erfolgt die Ernte vom Weg aus. „Wir springen dabei nicht in den Wiesen herum und trampeln nicht alles nieder“, betont Werner Löw. „Die Bauern wissen das und lassen uns mit einem Lächeln gewähren.

Wenn der Blick suchend nach geeigneten Samen durch die Wiesen streift, entdeckt man beiläufig erst so richtig, wie viel Leben in einer Wiese steckt, erzählt er. „Man staunt über die Vielzahl der verschiedensten Insekten. Am auffälligsten sind die Schmetterlinge, Hummel, Wild- und Honigbienen und Käfer.“ All die könne man sich mit einer Wildblumenwiese in den eigenen Garten holen. Die Samenstände von mehr als vierzig Blütenpflanzen werden von den NABU-Mitgliedern von Hand gepflückt und zu Hause an der Sonne getrocknet. Weil die Nachfrage ständig steige, müssen dieses Jahr ungefähr 15 Kilogramm Rohmaterial mehrfach gesiebt werden, um sechs Kilo reine Samen zu gewinnen. Mit der Feinwaage werden Portionen zu je 30 Gramm in selbst gestaltete Tüten gefüllt. Diese Menge reiche für zehn Quadratmeter. Auf der Rückseite der Samentüten sind die darin enthaltenen neununddreißig, am häufigsten vorkommenden Blütenpflanzen genannt und die wichtigsten Anleitungen zum Anlegen einer eigenen Wildblumenwiese". Zitat Ende

 

 

27. August

Da gibt es die „Mengener Mischung“

Damit viele Wildblumenwiesen entstehen können, möchte der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach viele Gartenfreunde erreichen. Darum wird das NABU-Team, jetzt, kommenden Freitag von 9 bis 12 Uhr mit einem Stand auf dem Wochenmarkt in Ostrach, Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr vor dem Stabilo-Fachmarkt in Mengen und Samstagvormittag von 9 bis 12 Uhr beim Wochenmarkt-Markt in Mengen vertreten sein. Natürlich gibt es zu den Samen, wie immer, auch Antworten zu Fragen, wie man am besten eine Blumenwiese anlegt.

Die „Mengener Mischung“ gibt es auch in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach von Montag bis Samstag von 10 -12 und nachmittags von 16 bis 18 Uhr. Anfragen unter 07572 767439 oder werner.loew@freenet.de

SN v. 27.08.2020, SN v. 03.09.2020

 

 

 

 

 

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