Jahr 2020 

Foto: Michael Wimbauer / www.naturgucker.de

 

Die Turteltaube, Vogel des Jahres 2020

 

Jahreswahl

 

 

 

 

   

 

Wir wünschen allen  unseren Mitgliedern, Freunden / Freundinnen und Unterstützer/innen ein gutes und gesundes neues Jahr 2020!

 

 

 

 

 

3. bis 6. Januar

 

Teilnahme an den Naturschutztagen von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee.

 

 

 

 

10. bis 12. Januar

 

Stunde der Wintervögel
 

Vom 10. bis 12. Januar eine Stunde lang Vögel beobachten und melden
 

Bereits zum 10. Mal rufen NABU und NAJU vom 10. bis 12. Januar zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa zogen. Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!
 

Die Aktion findet im Siedlungsraum statt: Garten, Balkon, Fenster oder Stadtpark. Suchen Sie sich einen bequemen Platz, von wo aus Sie gut beobachten können. Beobachten Sie eine Stunde lang und notieren Sie dabei von jeder Vogelart die höchste Anzahl, die in diesem Zeitraum gleichzeitig zu sehen war. Das vermeidet Doppelzählungen. Eine besondere Qualifikation außer dem Interesse an der Vogelwelt ist für die Teilnahme nicht nötig. Nutzen Sie auch die Zählhilfe zum Ausdrucken oder die Online-Tipps unter www.nabu.de. Auch die Meldung per App ist möglich - sie spart Kosten und die Ergebnisse fließen live in die Auswertung ein. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115 werden Ihre Daten am 11. und 12. Januar von 10 bis 18 Uhr auch direkt entgegen genommen. Die Mitmach-Faltblätter liegen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus.
 

Rückfragen an: Armin Lenk 07585/3541

 

SZ v. 04.01.2020; SN v. 09.01.2020.

 

 

 

 

 

10. Januar

 

NABU plant Wohnungsbauprojekt für den Wiedehopf

Der etwas besondere Vogel mit seiner beachtlichen Federhaube könnte mit Unterstützung  engagierter Mitbürger auch bei uns wieder heimisch werden. In einer Infoveranstaltung am 10. Januar  im „Lamm-Nebenzimmer“ in Mengen um 19 Uhr wurde der Vogel und seine Lebensweise vorgestellt, aber auch, wie Naturfreundinnen und Naturfreunde bei dem Projekt mitmachen können.

In den vergangenen Jahren haben NABU -Gruppen vor allem um den Kaiserstuhl herum und im Neckarraum Ansiedlungsprojekte für den Wiedehopf gestartet, mit Erfolg. Die aufgestellten Nistkästen wurden teils mit recht gutem Bruterfolg angenommen.  Damit ist inzwischen ein gewisser Populationsdruck entstanden der, so sieht es aus, bis in unsere Gegend strahlt. Zumindest sind in den jüngsten Jahren im Frühjahr auch bei uns in geeigneten Landschaftsbereichen wieder Wiedehopfe gesichtet worden. Die Klimaerwärmung dürfte diesen Trend begünstigen. Auch der Bienenfresser, eine wärmeliebende Art hat sich aus diesem Grunde inzwischen bei uns als Brutvogel eingestellt. Der Wiedehopf hingegen war früher schon bei uns punktuell verbreitet.

 

Der Wiedehopf ist ein sogenannter Höhlenbrüter und braucht, um wieder Fuß zu fassen, nicht nur geeignete Lebensräume, sondern vor allem ausreichend große Bruthöhlen. So sollen schon jetzt ab Januar die speziellen Nistkästen angefertigt werden. Gleichzeitig müssen für die vorgesehenen 25 Nistkästen in geeigneten Revieren die Standorte für die Nistkästen ausgemacht werden, um sie bis Mitte März aufzustellen. Vorher muss auch das Einverständnis der Grundstücksbesitzer dafür eingeholt werden. Das alles ist nur möglich mit ausreichend  Mitwirkenden aus der Bevölkerung, die sich mit dem Projekt echt identifizieren können.

 

Was genau alles zu tun ist und wie sich Interessenten einbringen können, das alles sollte in der sehr gut besuchten Infoveranstaltung am 10. Januar um 19 Uhr beginnend besprochen werden.

 

 

Artikel in der Schwäbischen Zeitung vom 07.01.2020, Autorin Jennifer Kuhlmann:

 

Mit dem Bauen von Nistkästen will der Naturschutzbund Deutschland den Vogel Wiedehopf wieder verstärkt in die Region um Mengen holen. Foto: Naturschutzbund Deutschland.

[Zitat Anfang:] "Die Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach des Naturschutzbundes Deutschland plant ein Wohnungsbauprojekt für den Wiedehopf. Bei einer Informationsveranstaltung am Freitag, 10. Januar, um 19 Uhr im Nebenzimmer der Gaststätte „Lamm“ in Mengen werden der Vogel und seine Lebensweise vorgestellt. An diesem Abend wird es aber auch darum gehen, wie sich Naturfreunde am geplanten Projekt beteiligen können.

„Der etwas besondere Vogel mit seiner beachtlichen Federhaube könnte mit Unterstützung engagierter Bürger auch bei uns wieder heimisch werden“, schreibt der Pressedienst der NABU-Gruppe in einer Mitteilung. In den vergangenen Jahren hätten NABU-Gruppen vor allem um den Kaiserstuhl herum und im Neckarraum Ansiedlungsprojekte für den Wiedehopf gestartet – mit Erfolg. Die aufgestellten Nistkästen seien teilweise mit gutem Bruterfolg angenommen worden. „Damit ist inzwischen ein gewisser Populationsdruck entstanden, der, so sieht es aus, bis in unsere Gegend strahlt“, schreibt die NABU-Gruppe in ihrer Mitteilung. „Zumindest sind in den jüngsten Jahren im Frühjahr auch bei uns in geeigneten Landschaftsbereichen wieder Wiedehopfe gesichtet worden.“ Begünstigt werde dieser Trend offenbar durch die Klimaerwärmung. Denn auch der Bienenfresser, eine wärmeliebende Art, habe sich aus diesem Grund inzwischen in der Region als Brutvogel eingestellt. Der Wiedehopf hingegen sei früher bereits punktuell in der Region verbreitet gewesen.

Der Wiedehopf ist ein sogenannter Höhlenbrüter. Um wieder Fuß fassen zu können, benötigt er nicht nur geeignete Lebensräume, sondern vor allem ausreichend große Bruthöhlen. Deshalb sollen schon ab diesem Januar spezielle Nistkästen angefertigt werden. Gleichzeitig müssen für die vorgesehenen 25 Nistkästen Standorte in geeigneten Revieren ausgemacht werden, um sie bis Mitte März aufstellen zu können. Vorher muss das Einverständnis der entsprechenden Grundstücksbesitzer eingeholt werden.

„Das alles ist nur möglich mit ausreichend Mitwirkenden aus der Bevölkerung, die sich mit dem Projekt identifizieren können“, schreibt die NABU-Gruppe in ihrer Mitteilung. Was genau alles zu tun ist und wie sich Interessierte in das Projekt einbringen können, wird bei der Informationsveranstaltung am Freitag besprochen". [Zitat Ende]

 

 

 

 

17. Januar

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2020 in Mengen im Gasthaus Lamm. Ausschusssitzungen sind seit 1989, dem Gründungsjahr unserer Gruppe, immer öffentlich, d.h. Gäste und Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!

 

 

23. Januar

Alte Handys in die Sammelboxen

Die Vergütung für alte Handys kommt NABU-Naturschutzprojekten zugute.

SN v. 23.01.2020

 

25. Januar

Die ersten sechs selbstgebauten Wiedehopfkästen hängen.

 

 

 

   

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