Jahr 2019 

NABU Manfred Delpho

 

Die Feldlerche, Vogel des Jahres 2019

 

Jahreswahl

 

 

 

 

April    Juli    Oktober   

 

 

 

 

Anfang Januar

Werner Löw hat Anfang Januar Firmen in den Gewerbegebieten von Mengen und Hohentengen angeschrieben und zur Teilnahme am Wettbewerb „Blühende Gärten“  bis 31. Januar 2019 eingeladen. Dazu hat er die Gewerbevereine von Mengen und Hohentengen wie auch den Wirtschaftsförderer Manuel Kern der Stadt Mengen um ideelle Unterstützung dafür gebeten. Bei der Aktion „Blühende Naturparks“ wird ebenfalls dazu aufgerufen. All das bestätigt die Bemühungen des NABU Mengen der letzten Jahre zum Thema Erhalt der Blumenwiesen vollumfänglich.

  

 

 

3. bis 6. Januar

 

Besuch der 43. Naturschutztage in Radolfzell am Bodensee von NABU und BUND. Werner Löw, Franz Laub und Klaus Reichle nahmen daran teil.

 

 

 

 

4. bis 6. Januar

 

Amseln, Meisen und Co zählen bei „Stunde der Wintervögel“

Was fliegt denn da alles im Winter ans Vogelhäuschen und hält sich im Garten auf? Der NABU lud vom 4. bis 6. Januar 2019 dazu ein, bequem vom Balkon aus oder im Garten Kleiber, Spatzen, Buntspechte und Co. zu zählen. Auch in Grünanlagen konnten Vögel gut beobachtet werden. Man suchte sich einen Platz, von wo aus die Vögel gut zu beobachten sind und notierte dann von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die man im Laufe einer Stunde gleichzeitig sehen konnte. Damit wurden Doppelzählungen vermieden.

Die Beobachtungen konnten am 5. und 6. Januar per Telefon jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 gemeldet oder per Teilnahmecoupon via Post bis 15.Januar eingesendet werden. Unter www.nabu.de/onlinemeldung konnte man die Beobachtungen auch online registrieren. Einfach Vögel bestimmen konnte man auch mit der reich bebilderten NABU-Vogelführer-App per Smartphone und kostenlosem Download unter www.nabu.de/vogelführer.de. Die 250 Mitmach-Faltblätter lagen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen und Umgebung aus.

Meldeschluss per Post war der 15. Januar 2019. Unter den Teilnehmern wurden Preise wie Ferngläser Nistkästen und Bücher verlost. Weitere Infos gab es im Internet unter www.stundederwintervoegel.de.

 „Bei der Stunde der Wintervögel geht es um unsere häufig verbreiteten Vogelarten. Wo und wie häufig kommen diese vor und wie wirkt sich möglicherweise der Klimawandel auf die Tiere aus. Darüber erhoffen wir uns Informationen“, sagte Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Denn je präziser der NABU darüber Bescheid wisse, desto besser könne sich der Verband für den Schutz der Tiere einsetzen.

SZ v. 02.01.2019

 

 

 

 

Januar

·         Die bestellten Nistkästen und Schwalbennester sind eingegangen.

 

·        

 

 

 

13. Februar

 

Horst Reinauer, Hans-Joachim Steinborn, Doris Danner, Klaus Reichle und Werner Löw haben an der Veranstaltung „Bienenweide“ in Beuron teilgenommen.

 

 

 

 

15. Februar

 

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2019 im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Laut Tagesordnung ging es dabei unter anderem um folgende Besprechungspunkte: Berichte unserer Jugendgruppe und zu Arten- und Landschaftsschutz, um einen offenen Brief zum §13b Baugesetzbuch, unsere bevorstehende Mitgliederversammlung am 22. März, unser Jahresprogramm 2019, um einen möglichen Grundstückserwerb, um die Arbeitssicherheit um um Verschiedenes.

 

 

 

 

 

15. März

 

Nisthilfen und Blumenwiesensamen auf dem Wochenmarkt in Ostrach

Nisthilfen für fast alle heimischen Höhlenbrüter, auch für Mehlschwalben, und echten heimischen Wiesenblumensamen fand man von 9 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Ostrach am Stand vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Natürlich gab es auch eingehende Informationen dazu.

 

 

22. März

Einladung zur Hauptversammlung

Die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach lud Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Nebenzimmer der Gaststätte "Adler" in Mengen-Ennetach ein.

Tagesordnung:
1.      Begrüßung und Feststellen der Beschlussfähigkeit
2.      Bericht des Sprechers Armin Lenk
3.      Bericht der Schriftführerin Angelika Krause
4.      Bericht der Kassenwartin Elke Reinauer
5.      Bericht der beiden Kassenprüfer
6.      Bericht der Jugendgruppe NAJU

7.      Diskussion und Entlastung der Vorstandschaft
8.      Ehrungen

9.      Vortrag zum Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche
10.   Abschluss der Hauptversammlung

 

Die Veranstaltung war mit rund 25 Personen wieder gut besucht.

Armin Lenk begrüßte alle Anwesenden mit einleitenden Worten auch zum aktuellen Bienen- und Insektensterben und stellte die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung fest.

Nach einem ermunternden und freundlichen Grußwort von Bürgermeister-Stellvertreterin Brunhilde Raiser mit dem Dank der Stadt Mengen für unser wichtiges ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit berichtete Schriftführerin Angelika Krause über die wichtigsten Ereignisse und Aktionen aus dem Jahr 2018, bevor Kassenwartin Elke Reinauer den Kassenstand und die Entwicklung und den Verlauf unserer Finanzen übersichtlich und für alle nachvollziehbar darstellte.

Die beiden Kassenprüfer Arnd Siebenrock und Erika Rimmele-Laux (letztere in Abwesenheit) konnten Elke Reinauer eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung bestätigen.

Die NAJU berichtete im Anschluss mit Julia Speh über die Aktionen und Veranstaltungen im Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf das wieder sehr umfangreiche Angebot im Jahr 2019, zu welchem unter anderem NAJU-Aktionen, Qualipass-Termine und Fortbildungen gehören.

Nach Diskussion und einstimmiger Entlastung unserer Vorstandschaft, deren Durchführung ganz spontan Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen übernahm und nachdem in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, leitete Armin Lenk über zum sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Vogel des Jahres 2019, der Feldlerche.

Nach Abschluss der Hauptversammlung ging der Abend in den geselligen Teil über und es konnten noch lange sehr interessante Gespräche miteinander geführt werden.

 

SN v. 07.03.2019

 

Bericht von der Hauptversammlung verfasst von Armin Lenk zur Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung mit Bild:

 

 

Am 22. März 2019 um 19:00 Uhr fand im Nebenzimmer der Gaststätte "Adler" in Mengen-Ennetach die Hauptversammlung der NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach statt.

Sprecher Armin Lenk berichtete den Gästen und Mitgliedern vom Ausgang des Volksbegehrens „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ in Bayern und wies auf das dramatische Arten- und Insektensterben auch in Baden-Württemberg hin. Lenk führte aus, dass an dieser Situation zu einem großen Teil die gemeinsame Agrarpolitik der EU verantwortlich sei, die den Landwirten keine andere Möglichkeit zum Überleben ließe, als alle verfügbaren Flächen intensiv zu nutzen. Dadurch würde jedoch der Lebensraum vieler Insekten und heimischer Vogelarten massiv beschnitten oder gar zerstört.

 

 

Lenk nutze die Gelegenheit zu einem Appell (s. Foto oben) an die Europaabgeordneten bei den anstehenden Abstimmungen für eine naturverträgliche Landwirtschaftspolitik der EU zu stimmen und die Agrar-Subventionen der EU von immerhin 114 € pro EU-Bürger nicht vorrangig von der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe abhängig zu machen. Ziel der Förderung sollte eine naturverträgliche Landwirtschaft sein (https://mitmachen.nabu.de/meine114euro).

Es folgten die Berichte des Vorstandes und der NAJU-Gruppe. Nach der Entlastung des Vorstandes wurden langjährige Mitglieder geehrt. Leider konnten nicht alle anwesend sein: Birgit Jäger für 30 jährige, Familie Hafner für 20 jährige, Erika Grütz und Horst Reinauer für 10 jährige Mitgliedschaft. 

 

Mit einem Vortrag zur Feldlerche, dem Vogel des Jahres 2019 und einem gemütlichen Hock endete die Veranstaltung.

 

 

Am 23. März wurde mit Unterstützung der NAJU die Wiese beim Walkegarten neu eingesät.

 

 

 

 

 

 

März / April

 

Die Amphibienschutzzäune an der Rosnaer- Straße bei Rulfingen und an der Heudorfer- Straße bei Blochingen wurden wieder von der Straßenmeisterei Sigmaringen aufgestellt und von Franz Laub und Alfons Laux betreut.  Mit beiden haben wir auch die jeweiligen Laichkäfige aufgestellt.

An der Gemeindeverbindungsstraße Mengen- Bremen haben Christa und Joachim Steinborn, Georg Lander und Werner Löw den Amphibienzaun aufgestellt. Christa und Joachim Steinborn und Georg Lander betreuten den Zaun. Mit Matthias Bayer aus Ostrach/Wangen hat ein neuer Mitarbeiter dabei geholfen.

 

Werner Löw hat an den Beratungen des Bauhofes Mengen zur Gestaltungsmaßnahme auf dem Missionsberg teilgenommen und wurde auch vom Leiter des Bauhofes Hohentengen zur Beratung zu Maßnahmen zu „Natur nah dran“ eingeladen.

 

Klaus Reichle aus Ostrach und Werner Löw haben an 2 Markttagen in Ostrach Nistkästen und „Mengener Mischung“ verkauft.

 

Eine Ostracher Schreinerei hat auf Anfrage von Klaus Reichle 30 Nistkasten- Bausätze angefertigt. Auf Vermittlung von Klaus Reichle haben Schüler der Gemeinschaftsschule Ostrach die Nistkästen zusammengeschraubt und sie an unserem Stand für den NABU verkauft.

 

Jörg Joosty, Karl Stützle und Werner Löw haben bei der Wehranlage Jakobstal, in Abstimmung mit der Wasserbaubehörde, 2 Schwarzerlen mit Biberschutz gepflanzt. Die Bäumchen bekamen wir vom Schwäbischen Albverein geschenkt.

 

 

Januar    Juli    Oktober   

 

 

April

 

 

Die Schwalben kommen

Die Schwalben kommen aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück und brauchen Nester. Die Rauchschwalben brauchen offene Ställe mit Tieren darin. Die Mehlschwalben wiederum tun sich sehr schwer, neue Nester außen an den Häusern unter dem Dachtrauf anzubauen. Sie finden kaum noch geeigneten Mörtel, und wenn, dann hält er nicht mehr auf den modernen Putzen und Farben. Das ist ein wesentlicher Grund, warum diese an sich beliebten Vögel, die auch als Glücksbringer gelten, immer weniger werden. Für schwalbenfreundliche Hausbesitzer bietet der NABU in seiner Geschäftsstelle Kunstnester aus Holzbeton an. Sie werden von den Schwalben gerne angenommen. Aufgrund der Förderung nach dem Landschaftspflegeprogramm sind sie sehr günstig zu erwerben.  Gegen den an eventuell unpassender Stelle lästigen Kot der Vögel gibt es auch passende Kotbretter. Die Nisthilfen, auch für andere Vogelarten, und Kotbretter gibt es in der NABU-Geschäftsstelle  in Ennetach, Scheerer-Straße 27. Voranmeldung unter 07572 767439 wird empfohlen.

 

 

 

8. und 12. April

 

Alfons Laux und Werner Löw haben den Laichkäfig im Mühlbachtal bei Blochingen eingeholt.

Georg Lander und Werner Löw haben den Amphibienzaun beim Waldeck, Bremen abgebaut.   

 

Am Amphibienzaun bei Rulfingen wurden, wie im vergangenen Jahr, ca. 600 Tiere gesammelt. Das Laichgewässer war anfangs noch zugefroren, so Franz laub. Es musste ein Loch in die Eisdecke geschlagen werden. Es gab tote Tiere, eventuell war es noch zu kalt. Für das kommende Jahr braucht es eine Idee, wie man dies vermeiden kann.

 

Armin Lenk war in Sigmaringen bei einem interessanten Vortrag vom Hummelhof. Unter anderem ging es um Pflanzen aus Baumärkten, die gut für Insekten sind, aber so stark mit Neonicotinoiden behandelt werden, dass die jeweiligen Insekten daran sterben.

 

 

 

 

12. April

 

Öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach

 

 

 

 

 

 

13. April

 

Franz Laub hat am Seminar "Sicherer Umgang mit Leitern" mit Prüfung teilgenommen und hat nun den Sachkundenachweis zum Prüfen von Leitern.

 

 

 

 

 

21. April

 

 

Foto: NABU / Sebastian Hennigs

Der NABU ruft wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf

Was fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das soll die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach ruft vom 10. bis zum 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft?“, so Armin Lenk vom NABU Mengen. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so Armin Lenk. Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter  http://www.nabu.de/15-jahre-sdg kann man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben will, kann dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen.  Hier werden 15  häufige Gartenvögel vorgestellt.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden ist am 11. Mai, von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115, geschaltet.

Die Meldebogen mit den Informationen dazu liegen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach ab 26.04.2019 aus.

 

 

Armin Lenk besorgte zuvor 250 Faltblätter. Armin Lenk verteilte diese in Ostrach, Werner Löw in Scheer und Ennetach, Christa Steinborn in Hohentengen.

 

 

 

 

 

 

25. April

 

Im Rahmen des Kinderferienprogramms Mengen haben Werner Löw und Franz Laub mit 8 Kindern der 2. - 4. Klasse der Grundschule Mengen zusammen mit 2 Betreuer/innen in ca. 2,5 Stunden Vogelnistkästen zusammengebaut. Zwei davon wurden kompeltt fertiggestellt und auf dem Missionsberg an Bäumen montiert. Vorbereitend wurden am 24. April dazu eine Besichtigung vor Ort durchgeführt und von Werner Löw die Bausätze für die Nistkästen geliefert.

 

 

 

 

 

 

25. April

 

Kiebitzfreunde werden gesucht

Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach traf sich mit dem Fahrrad am  Donnerstag 25.  April um 16:30 Uhr beim Alten Sportplatz an der Donaubrücke bei Blochingen zur Kiebitzexkursion. Wer ernsthaft an dem Schutzprojekt interessiert ist, war herzlich eingeladen.

Wer kennt ihn noch, den schwarz/weißen Vogel mit dem lustigen Federhäubchen, der mit akrobatischen Schauflügen sein Brutrevier anzeigt, den Kiebitz. Der knapp taubengroße Vogel war früher häufig. Man findet ihn heute nur noch selten im zeitigen Frühjahr auf den Äckern. Er ist daher besonders streng geschützt. Auf Anraten der Naturschutzverwaltung werden seine Gelege mit Schutzkörben aus Metallgittern, die man über die Bodennester stülpen kann geschützt. Sie behindern die Altvögel nicht, verhindern aber den Zugriff von Fuchs und großen Greifvögeln auf das Gelege.

In Abstimmung mit der unteren Naturschutzverwaltung beim Landratsamt Sigmaringen hat der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach diese Aufgabe übernommen. Sie ist jedoch zeitaufwändig. Gilt es doch zunächst, in geduldigem Beobachten der Vögel mit dem Fernglas oder Spektiv den Nistplatz genau zu orten. Dann muss beim Bewirtschafter der Fläche die Erlaubnis eingeholt werden, den Schutzkorb auf das Nest setzen zu dürfen.

Es wäre wirklich schade, wenn dieser Charaktervogel unserer weiten Flusslandschaften auch bei uns ganz verloren ginge, meinen amtliche wie ehrenamtliche Naturschützer und rufen Landwirte wie Natur- und Vogelfreunde dazu auf, nach eventuellen aktuellen Vorkommen von Kiebitzen Ausschau zu halten. Beobachtungen  können mit Ortsangaben und eventuell Parzellen-Nummer an Jürgen Zimmerer, untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sigmaringen 07571 102-2303 Juergen.Zimmerer@lrasig.de   oder 07572 767439  werner.loew@freenet.de gemeldet werden.

 

 

 

 

 

 

 

28. April

 

Exkursion zum Vogel des Jahres, der Feldlerche.

 

Treffpunkt war um 9:00 Uhr am alten Sportplatz bei der Donaubrücke in Blochingen, von wo es es entlang des Blochinger Sandwinkels ging. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem NABU Sigmaringen statt. Franz Laub nahm daran teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Mai

 

Im Rahmen des Förderantrags „Impulse für Vielfalt“ EnBW und der LUBW hat Franz Laub zusammen mit der Fa. Auer die in der Sandgrube angedachten Arbeiten besprochen und um ein Angebot gebeten, welches er schon am 06.05.19 bekommen hat.

 

 

 

 

 

10. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

 

Franz Laub berichtete vom NSG Ölkofer Ried: Die Rodungsarbeiten sind abgeschlossen. Alle NABU eigenen Flurstücke wurden innerhalb der RP- Vollmacht gerodet und gefräst. Damit können die Flächen sich neu zu Grünflächen entwickeln. Unsere Aufgabe wird es sein, dies zu begleiten und entsprechend der Schutzziele evtl. korrigierend einzugreifen, um z.B. eine erneute Verbuschung zu verhindern. Im nächsten Jahr könnten wir evtl. einen Arbeitseinsatz mit Helfern durchführen, je nach dem, wie sich das Gelände entwickelt.

Am Laichgewässer Rulfingen ist die Saison abgeschlossen. Am 3.5.19 wurden die Laichkäfige herausgenommen, zerlegt und zusammen mit Werner Löw und Franz Laub in der Walke eingelagert.

Es wurden ca. 770 Tiere gesammelt. Leider waren auch ca. 30 tote Tiere in den Laichkörben.

 

 

Zusammen mit Werner Löw hat Franz Laub in Mengen an den Schwalbenkotbrettern in der Hauptstraße mehrere „Vogelfrei Spiralen“ (Taubensperren) angebracht, da Tauben die Schwalbenkotbretter als Sitz- und Brutplatz entdeckt hatten. Der Erfolg ist offen, da sich laut Werner Löw erneut Tauben darauf aufhalten.

 

 

 

 

 

 

10. bis 12. Mai

 

Der NABU rief wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf

Was fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das sollte die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach rief dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft?“, so Armin Lenk vom NABU Mengen. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so Armin Lenk. Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter  www.NABU.de/15-jahre-sdg konnte man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben wollte, konnte dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen.  Hier wurden 15  häufige Gartenvögel vorgestellt.

Und so funktionierte es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wurde von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wurde. Die Beobachtungen konnten online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss war der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden war am 11. Mai von 10 bis 18 Uhr unter 0800-1157115 geschaltet.

Die Meldebogen mit den Informationen dazu lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus.

SN v. 25.04.2019

 

 

19. Mai

Wanderung mit den Alb-Guides auf der Zollernalb am 19.05.2019 fand mangels Interesse nicht statt.

Zusammen mit der Alb-Guide Sabine Knopp wollte der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach eine geführte Rundwanderung bei Tieringen (Meßstetten) auf der Zollernalb veranstalten

Über Feuchtwiesen, Wacholderheide oder Mähder sollte es zur Schlichemquelle und an das Lochenhörnle am Albtrauf gehen. Die Wanderstrecke hätte rund 6,5 km betragen. Unterwegs wollten wir im Gasthaus Berghütte in Tieringen zum Mittagessen einkehren.

SN v. 25.04.2019

 

 

21. Mai

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung Online vom 21.05.2019 zum bevorstehenden Tag des offenen Naturgartens:

 

Foto: NAJU-Naturgarten in der Walke / NAJU Mengen in der Schwäbischen Zeitung Online vom 21.05.2019

 

Zitat Anfang:

"Bereits zum achten Mal laden die Naturschutzjugend (NAJU) und der NABU alle Interessierten für Sonntag, 2. Juni, zum Tag des offenen Naturgartens ein. Er findet von 13 bis 18 Uhr in der Walke, Niederbol 101, statt.

Die NAJU hat 2011 einen Garten angelegt, der mittlerweile zwölf verschiedene Biotope abbildet. Die jungen Erwachsenen bewirtschaften den Garten und haben seit Jahren Spaß daran, die Vielfalt im Garten zu pflegen. Der Tag des offenen Naturgartens, von der Gruppe auch „unsere Gartenparty“ genannt, soll den Menschen zeigen, welche Vielfalt an Reptilien, Insekten und Tiere es in einem naturnahen Garten geben kann. Hauptthema sind Kräuter und Wildblumen.

Hierzu organisieren die Veranstalter eine Kräuterführung, die Agnes Weiß, um 13.30 Uhr führen wird. Dort werden Gartenkräuter aus dem Kräutergarten erklärt, die in vielen Rezepten eine leckere und gesunde Ergänzung sind. Den ganzen Tag bieten die NAJU-Mitglieder die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, denn sie werden unter anderem einen frischen Kräuterdip und Brennnesselbrötchen anbieten.

Um 15.30 Uhr findet eine Blumenwiesenführung statt, die auch Lebensraum für bedrohte Insekten wie Bienen ist. Zum Abschluss des Tages wird die Line Dance Gruppe aus Ostrach einen Auftritt haben. Zusätzlich wird es eine Naturthemenecke geben, in der man seine Fragen zu speziellen Themen loswerden kann. Der NABU steht dafür sehr gerne zur Verfügung. Selbstverständlich können Besucher auch gerne auf einen Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Getränke und Cocktails bei schönem Wetter in der Natur vorbeikommen. Der Erlös kommt dem Verein und der Natur zugute.

Der Naturgarten ist das größte Projekt der NAJU Mengen. Jedes Jahr werden unzählige Stunden in den Garten gesteckt, um ihn zu pflegen und herzurichten. „Es macht riesigen Spaß, da alle an einem Strang ziehen“, heißt es in einer Pressemittelung der NAJU. „Die Arbeitsteilung liegt auch schon einige Jahre fest. Die Jungs übernehmen die Mäharbeiten und Rückschnitte und die Mädels sind für die feineren Dinge zuständig wie Unkraut jäten oder anpflanzen.“

Große Unterstützung bekommt die NAJU von dem Haus der Natur in Beuron. Mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau, mit Markus Ellinger dem Donautal-Ranger, habe die NAJU sehr großes Glück, heißt es weiter. Markus Ellinger berate in Gartenangelegenheiten immer hervorragend.

Zitat Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai

Mehlschwalben brauchen unsere Hilfe

Bis in den Juni hinein kann man beobachten wie Mehlschwalben versuchen, unter Dachvorsprüngen Nester an die Wand zu kleben. Ihre Bemühungen sind jedoch fast immer vergebens. Es fehlt an geeignetem Baumaterial.

Helfen kann man da, indem man eine künstliche Pfütze anlegt. Das kann in der Nähe einer Hauswand, aber weit weg von einer Hecke, nicht in einem befahrenen Bereich und muss frei anfliegbar sein. Dazu legt man am besten 1m² Folie aus. So wird der Untergrund nicht verschmutzt, die Pfütze hält das Wasser und die Lehmreste lassen sich später spurlos beseitigen. Der Lehm oder lehmige Gartenerde wird größtmöglich als Kranz flach auf der Folie ausgelegt und dann fast bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Weil die Vögel von der Pfütze angelockt werden, sollte immer nachgefüllt werden.

Wesentlich einfacher ist jedoch, gleich fertige Kunstnester unter dem Dachtrauf in mindesten drei m Höhe abzubringen. Sie werden immer noch angenommen. Holzscheunen oder Holzschalungen sind jedoch weniger geeignet. Die Himmelsrichtung spielt eine unbedeutende Rolle, wenn die Nester vom Dachtrauf beschattet werden.

Beim NABU-Mengen Scheer Hohentengen Ostrach gibt es, weil bezuschusst von der Landesstiftung Natur, heuer besonders kostengünstige Doppelnester für Mehlschwalben. Abgeholt  werden können sie, am besten nach Voranmeldung unter 07572 767439 in Ennetach, Scheerer-Straße 27. 

SZ v. 18.05.2019 

 

 

 

 

31. Mai

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Niederbol 101 in Mengen-Walke.

 

Mai

Es wurden 31 Samentüten nachgefragt, 19 Nistkästen und 20 Schwalben- Doppelnester verkauft.

 

 

Mai / Juni

Das Kiebitzschutz- Projekt kann man, den Umständen entsprechend, dass es nur noch wenige Kiebitze gibt, als Erfolg bezeichnen.

Es wurden 8 Kiebitzpaare gesichtet. Bei 5 Paaren konnte der Niststandort genau geortet und mit einem Schutzkorb versehen werden. Er dient hauptsächlich zum Schutz vor dem Fuchs. Von 2 Gelegen konnten 3 und 4 Küken gesichtet werden. Um bei dem schlechten Wetter nicht zu stören und die Gelege nicht zu gefährden, wurde seit 2 Wochen nicht mehr kontrolliert. Die Küken dürften inzwischen geschlüpft sein.

Die Käfige wurden Anfang Juni eingeholt. Mitgewirkt haben Jörg Joosty, Robert Morgen aus Ravensburg und Alfons Laux. Es war nicht einfach, die Gelege zu orten. So waren insgesamt 15 Begehungen, einzeln und gemeinsam, meistens mit dem Fahrrad, auch über schlechte Feldwege, nötig. Aber es war jedes Mal ein Erlebnis.

 

 

 

2. Juni

Tag des offenen Naturgartens

 

Bereits zum achten Mal luden die Naturschutzjugend (NAJU) und der NABU zum Tag des offenen Naturgartens ein. Hauptthema waren Kräuter und Wildblumen. Hierzu wurden frische Kräuterspeisen und ein Tagesprogramm mit Kräuterführung und Wildblumenführung geboten. Für das weitere leibliche Wohl wurde mit Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten ebenfalls gesorgt.

 

Der Startschuss des Gartentages fiel um 13 Uhr. Um 13:30 Uhr wurden Gartenkräuter aus unserem Kräutergarten erklärt, die in vielen Rezepten eine leckere und gesunde Ergänzung sind. Den ganzen Tag boten wir Ihnen auch die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, denn wir boten unter anderem einen frischen Kräuterdip und Brenneselbrötchen für Sie an.

 

Um 15:30 Uhr wurde Ihnen eine Blumenwiesenführung angeboten, die auch Lebensraum für bedrohte Insekten wie Bienen ist.

 

Selbstverständlich konnten Sie auch gerne auf einen Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Getränke oder Cocktails bei schönem Wetter in der Natur vorbeikommen.

 

Der Erlös kam unserem Verein und der Natur zu Gute. Auf Ihr Kommen freuten sich die NAJU und der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach.

SN v. 30.05.2019, SZ v. 01.06.2019.

 

Exkursion in die Blumenwiesen

Beim NAJU-Gartenfest in der Walke am Sonntag, 2.Juni war die Exkursion in die Blumenwiesen der näheren Umgebung einer der Programmpunkte, mal sehen, was da alles blüht kreuchte und fleuchte. Mit etwas Glück, konnte man auch die Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019 singen hören. Die Führung begann um 15:30 Uhr beim Gartenfest nach der Heilkräuterführung von Agnes Weiss. Dahin kam man am einfachsten, von Mengen aus Richtung Blochingen kurz vor der Blochinger Donaubrücke nach links abbiegen und auf die Hinweisschilder achten. Die Teilnahme war kostenlos.

 

 

3. Juni

Bericht über den Tag des offenen Naturgartens in der Schwäbischen Zeitung online:

Quelle Bild und Text Schwäbische Zeitung online vom 03.06.2019, Zitat Anfang:

 

"Wildblumenwiesen entstehen nicht über Nacht

 

Die Naturgartentag-Besucher schauen sich [unter Führung von Werner Löw] eine Wildblumenwiese beim ehemaligen Sportplatz des FC Blochingen an. (Quelle Foto Schwäbische Zeitung, Christoph Klawitter)

 

Wie man seinen Garten insektenfreundlich gestalten kann, darüber haben sich die Besucher beim „Tag des offenen Naturgartens“ in der Walke informieren können.

Die Veranstalter, die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen und der Naturschutzbund (NABU), freuten sich am Sonntag über viele Besucher.

„Der Sinn ist ganz einfach: Den Leuten zu zeigen, wie ein Garten auch aussehen kann“, sagte Armin Lenk, einer von drei Sprechern der NABU-Gruppe Mengen-Scheer- Hohentengen-Ostrach. „Also einen Gegentrend zu setzen zu den Steingärten, die man zurzeit überall sieht.“ Ganz wichtig an dem Tag des offenen Naturgartens sei auch die Geselligkeit. Besonders freute Lenk, dass nicht nur NABU-Mitglieder, sondern auch in der Mehrzahl Nicht-Mitglieder vorbeikamen. Mit der Resonanz war er sehr zufrieden. „Ja, es waren dieses Mal auf jeden Fall mehr Besucher, wahrscheinlich auch aufgrund des guten Wetters“, sagte er mit Bezug auf den letztjährigen Naturgarten-Tag. Der Naturgarten befindet sich in der Walke, Niederbol 101, und wird von der NAJU-Gruppe bestellt.

Eine Kräuterführung bot Agnes Weiß an. Werner Löw (siehe Bild) wiederum zeigte, wie deutlich sich eine sogenannte Wirtschaftswiese, also eine landauf, landab zu findende „gewöhnliche“ landwirtschaftlich genutzte Wiese, in punkto Artenvielfalt von einer selteneren Wildblumenwiese unterscheidet: Viel mehr Insekten leben in einer Wildblumenwiese. Doch es benötigt Zeit, wenn man eine Wirtschaftswiese zu einer artenreichen Wiese umwandeln will. „Es braucht Jahre, diese Umstellung. Das geht nicht von einem Jahr aufs andere“, sagte Werner Löw. Er führte die Teilnehmer zu den ehemaligen Fußballplätzen des Fußballclubs Blochingen an der Donau. Hier kann man derzeit farbenprächtige Wildblumenwiesen bewundern. Mit einem Kescher strichen die Teilnehmer über die Gräser, um zu sehen, wie viele Insekten in der Wiese leben.

Tipps zum Mähen

Eine Besucherin fragte nach, wie oft und wann man eine Blumenwiese mähen solle. Löw empfahl, sich an der Margerite zu orientieren: „Wenn die nicht mehr schön ist: Dann mähen.“ Des Weiteren riet er mit Blick auf die Artenvielfalt, eine solche Wiese zweimal im Jahr zu mähen, man könne sie aber auch nur einmal im Jahr mähen.

Bei der Führung dabei war Alfred Bauernfeind, Vorsitzender des NABU Sigmaringen. Das Insektensterben hält er für real: „Es sind schon weniger geworden“, sagte er. Bauernfeind wünscht sich, dass Naturinteressierte auch aktiv werden und beispielsweise den eigenen Garten entsprechend insektenfreundlich gestalten. Nur die Grünen bei einer Wahl zu wählen und dann nichts zu unternehmen, damit sei es nicht getan, bemerkte er ironisch.

Irmgard Carstens aus Scheer nahm auch an der Führung teil. Sie fand, dass der Rückgang der Insekten auch mit einem zu hohen Fleischkonsum der Bürger zusammenhänge. Beim Naturgartentag war sie zum ersten Mal dabei. „Ich bin leidenschaftlicher Naturmensch“, sagte sie. Außerdem kenne sie die NABU-Leute. Interessant fand Samuel Kugler aus Rulfingen, der Umweltwissenschaften als Master-Studiengang studiert, den Naturgartentag: „Mir gefällt es gut.“

Zitat Ende.

 

 

Juni

Mit dem NABU Blumenwiesensamen selber sammeln

Wilde Wiesenblumen kennenlernen und ihre Samen sammeln konnte man am Samstag, den 15. Juni in den bunten Blumenwiesen der Donauauen zwischen Scheer und Ennetach. Treffpunkt war um 14 Uhr bei der Infotafel des NABU „ Blumenwiesen, ein artenreiches Naturerlebnis“ an der Ennetacher Wasserversorgung. Der Weg dahin führt vom Autohaus Halmer, Ennetach, aus quer über die B 32 Richtung Donau. Die Teilnehmer sollten nicht mit dem Auto kommen. Die Aktion dauerte zwei Stunden. Alle Teilnehmer konnten selber bestimmen, wie lange sie bleiben möchten. Um keinen Schaden in den Wiesen anzurichten wurde an den Wegen entlang gesammelt.

Die Samen wurden erfasst, um sie für die „Mengener Mischung“ aufzubereiten. Natürlich konnten die Teilnehmer auch selber Sammelgefäße mitbringen um die Samen für eine Blumenwiese im eigenen Garten mitzunehmen.

 

 

 

Januar    April    Oktober

 

4. Juli

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Niederbol 101 in Mengen.

 

 

6. und 7. Juli

 

Franz Laub nahm am Seminar "Sicherer Umgang mit Handsense und Balkenmäher" in Bad Boll im Rahmen der NABU-Sommerakademie teil.

 

 

 

 

 

 

22. Juli

 

 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung:

 

Quelle Foto und Text Schwäbische Zeitung online vom 22.06.2019, Zitat Anfang:

 

 

 

"Naturschützer legen Bekenntnis ab

 

 

 

 

Wünschen sich mehr tatkräftige Unterstützung im Naturschutzbund und der Naturschutzjugend (v.l.): Julia Speh, Franz Laub, Lisa Eberhard und Werner Löw (Foto: Schwäbische Zeitung, Jennifer Kuhlmann).

 

 

 

Die „Fridays for future“ für den Klimaschutz kommen gut an. Dem Naturschutzbund NABU [und der Naturschutzjugend NAJU] fehlen dennoch aktive Helfer für seine [/ ihre] Projekte. Jetzt macht der Verein auf besondere Weise Werbung.

 

 

Immer mehr Menschen finden Klima- und Naturschutz wichtig. Aber selbst aktiv etwas dafür zu tun, das wollen die wenigsten. Das ist zumindest die bittere Erfahrung, die Werner Löw, Franz Laub und andere aus dem harten Kern der Gruppe für Mengen, Hohentengen, Ostrach und Scheer des Naturschutzbundes (NABU) in den vergangenen Jahren gemacht haben. „Fridays for future finden viele toll, aber unsere Naturschutzprojekte kommen nicht zustande, weil wir nicht genug aktive Helfer haben“, bringt es Franz Laub auf den Punkt.

Dabei möchte man meinen, die NABU-Gruppe könne bei rund 500 Mitgliedern auf eine breite Basis zurückgreifen. „Den meisten reicht es, sich mit dem Jahresbeitrag als passives Mitglied einzubringen“, sagt Werner Löw. Einige ließen sich auch zu punktuellen Arbeitseinsätzen motivieren, wenn diese von anderen organisiert würden. „Was wir aber brauchen, sind ein paar Macher, die eigenverantwortlich einen Bereich, eine Aufgabe oder ein Projekt übernehmen.“ Davon gäbe es derzeit in der NABU-Gruppe eindeutig zu wenige.

Auch die Jugend hat Nachwuchsprobleme. „Unser jüngstes Mitglied ist 18 Jahre alt, das älteste 27“, sagt Lisa Eberhard. Laut Definition des Dachverbands sollten die Mitglieder mit 27 in den NABU wechseln. „Wir sind alle älter geworden, studieren oder gehen arbeiten und es ist nicht mehr möglich, ein wöchentliches Angebot für Kinder und Jugendliche zu bieten, damit der Nachwuchs gesichert ist“, sagt sie. Dringend würden Menschen gesucht, die sich vorstellen können, AGs in Schulen zu etablieren. „So sind wir ja damals alle zur NAJU gekommen“, erinnert sich Julia Speh.

Mit einer kleinen Aktion in der Mengener Innenstadt wollen NABU und NAJU deshalb um neue Mitstreiter werben. In der ehemaligen NKD-Filiale in der Hauptstraße haben sie eine große Plakatwand aufgestellt, auf der aktive Mitglieder erklären, warum sie sich als Naturschützer engagieren. „So wollen wir uns vorstellen und die Hemmschwelle, mit uns Kontakt aufzunehmen, senken“, sagt Franz Laub. Es gehe auch nicht darum, bereits Expertenwissen mitzubringen – auch wenn das natürlich sehr willkommen sei. „Es gibt so viele Betätigungsfelder, da ist eigentlich für jeden etwas dabei“, findet Laub. „Das fängt bei Öffentlichkeitsarbeit oder der Aktualisierung der Homepage an und geht über das Kartieren von Arten, dem Leiten einer Gruppe oder der Pflege eines Biotops bis zum Verfassen von Stellungnahmen bei Planungsverfahren.“

Wichtig sei, Menschen zu finden, die dem Naturschutz eine gewisse Priorität in ihrem Leben einräumen und ihm einen gewissen Teil ihrer Zeit widmen wollen. „Nur so können wir mehr und größere Projekte stemmen“, sagt Löw. „Gerade können wir froh sein, wenn wir unsere bisherigen Projekte noch gestemmt bekommen.“ Das sei schade angesichts des unausgeschöpften Potenzials.

20 Naturschützer sind auf dem Plakat zu finden. „Jede weitere Person, die sich meldet, wäre ein Gewinn“, meint Franz Laub. Er ist gespannt, ob so das Interesse geweckt werden kann".

 

 

 

Zitat Ende.

 

 

 

 

 

28. Juli

 

Schmetterlingsführung am Zielfinger Hang

Auf  einer relativ kleinen Fläche am Zielfinger Hang gibt es außergewöhnlich viele Schmetterling und Wildbienen. Die südexponierte Buckelwiese zwischen Wald und Hecke bietet mit ihrer bunten Pflanzenvielfalt die besten Voraussetzungen dafür. Schon der Weg dahin auf halber Höhe mit seinem Ausblick über das Ablachtal und die Baggersehen ist ein Naturerlebnis.

Treffpunkt war, bei schönem Wetter, um 10 Uhr beim Bahnübergang Kreisstraße Zielfingen, Dauer voraussichtlich eineinhalb Stunden. Mit Becherlupen und Infos vom NABU zu den bei uns häufigsten Schmetterlingen konnte jede/r Teilnehmer/in zum / zur Schmetterlingsforscher/in werden.

 

 

 

29. Juli

 

Werner Löw führte Grundschüler im Rahmen des Ferienprogramms der Grundschule Scheer in die Blumenwiese und zu den Feldlerchen.

 

 

 

 

 

31. Juli, 1. August und 2. August

 

Blumen- und Schmetterlingsführungen beim Storchenweiher in Mengen mit Werner Löw

 

SN v. 01.08.2019

 

 

 

 

 

 

30. August

 

NABU lädt ein zur Fledermaus-Expedition

Was ist dran an den Geschichten blutsaugender Tiere, die in der Nacht auf die Jagd gehen? Fliegen Fledermäuse wirklich gerne in die Haare von Frauen? Diese und viele andere Fragen wollten wir auf der Fledermaus-Expedition des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach beantworten. Dabei wollten wir die flinken Tiere mit Fledermausdetektoren bei der Jagd belauschen.

Treffpunkt war um 19:30 Uhr an der Donaubrücke in Scheer, für Kinder unter acht Jahren nur in Begleitung eines Elternteiles. Die Veranstaltung in kleiner Gruppe mit 5 Teilnehmer/innen endete gegen 22:00 Uhr.

Die Führung war Teil unseres NABU-Jahresprogramms. 

SN v. 29.08.2019

 

 

 

 

 

 

31. August

Wanderung im Pfrunger-Burgweiler Ried

Geplant war, dass es von Burgweiler vorbei am Grenzsteinmuseum über Bohlenwege, Stege und Plattformen durch eine wilde Moorlandschaft und dem größten Bannwald in Baden Württemberg zum Bannwaldturm gehen sollte. Wer mochte, konnte dann die 219 Stufen zur Aussichtskanzel mit 360° Panormablick hochsteigen. Anschließend sollte uns der Rundweg zurück nach Burgweiler und zur Schlusseinkehr in einem örtlichen Landgasthof führen. Die Dauer der Führung war mit 3 Stunden veranschlagt. Treffpunkt zur Wanderung war um 14:00 Uhr am Parkplatz an der Riedhalle in Burgweiler.

Leider konnte die Wanderung aufgrund zu geringer Anmelde-/Teilnehmerzahl nicht stattfinden.

 SN v. 29.08.2019

 

 

 

 

 

 

2. September

 

 

 

 

 

 

Beim NABU gibt es die Mengener Mischung mit Samen von heimischen Wildblumen (Foto: NABU, Werner Löw)

 

 

 

Die neue „Mengener Mischung“ ist fertig - Blumenwiesen am besten jetzt säen

                                                                                              

Den ganzen Sommer über haben die NABU-Mitglieder Anita Schmidberger aus Scheer, Petra Braun-Stump aus Ursendorf, Birgit Beyer aus Ostrach/Wangen und Werner Löw aus Ennetach auf den schönsten Wiesen Wildblumensamen gesammelt. Weil die 40 verschiedenen Blumen zu verschiedenen Zeiten blühen und die Samen dementsprechend unterschlich reif werden, waren sie von Mai bis Ende August damit beschäftigt. Darum können die neuen Blumenwiesen, die damit in möglichst vielen Gärten entstehen sollen,  dann künftig auch den ganzen Sommer über blühen. Gesammelt wurde auf den Wiesen die der NABU selber gesät hat oder auch pflegt, auf Wiesen befreundeter Bauern und an Wegerändern. Um am Ende sechs kg Samen zu gewinnen, musste ca. zwanzig kg Rohmaterial geschnitten oder abgestreift, zuhause getrocknet, von Hand gedroschen, gerieben und mehrfach gesiebt werden. Als Arbeit darf man das nicht sehen, meint Werner Löw vom NABU. Man erlebt die Natur, bekommt beim genauen hinschauen viel Einblick in das Leben einer artenreichen Blumenwiese. Man entdeckt immer Neues, lernt Insektenarten und Pflanzen kennen, begleitet vom Gesang der Feldlerche. Das ist jedes Mal ein Naturerlebnis. Es lohnt sich, ein wenig davon auch in den eigenen Garten zu holen.

Die Samen werden gut gemischt zu 55 g/ 10 m² in schön gestalteten Tüten gefüllt. Zu haben sind sie in der NABU-Geschäftsstelle in Ennetach, Scheerer-Straße 27, aber auch am NABU-Stand beim Herbsttreff in Mengen. Weil man beim NABU schon Jahre lange Erfahrung hat mit dem Anlegen von Wildblumenwiesen, gibt es auch die nötige Beratung und Infos dazu.

Wenn die Blumen nächstes Jahr blühen sollen ist es am besten, sie jetzt zu säen. Dann bilden sie noch eine kleine Blattrosette und die können im Frühjahr loslegen. Wiesenblumen sind langsamer als die gezüchteten einjährigen Gartenblumen. Aber dafür blühen sie jedes Jahr.

Die Vielfalt an heimischen Wildpflanzen ist eine elementare Voraussetzung für die Vielfalt der Tiere, von den Insekten über Vögel bis zu den großen Pflanzen- und Fleischfressern. Fast jeder Schmetterlingsart braucht ihre besondere Pflanzenart um ihre Eier daran abzulegen. Die meisten Wildbienenart sind ebenfalls Spezialisten. Gibt es ihre Pflanze nichtmehr, stirbt das betreffende Insekt, zumindest lokal, aus. In den meisten Gärten und öffentlichen Grünanlagen könnten kleine Wildblumenwiesen als Trittsteine  für unsere Schmetterlinge, Wildbienen und Andere entstehen, je mehr und näher beieinander, desto besser. Die handelsüblichen, leuchtend bunten Mischungen aus Exoten und Züchtungen sind dagegen kein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

                                  

Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung online vom 02.09.2019, Textzitat Anfang:

 

"Den ganzen Sommer über haben die Mitglieder des Naturschutzbundes Anita Schmidberger aus Scheer, Petra Braun-Stump aus Ursendorf, Birgit Beyer aus Ostrach-Wangen und Werner Löw aus Ennetach auf den schönsten Wiesen in der Umgebung Wildblumensamen gesammelt. Weil die 40 verschiedenen Blumen für die Mengener Mischung zu verschiedenen Zeiten blühen und die Samen dementsprechend unterschiedlich reif werden, waren sie von Mai bis Ende August damit beschäftigt. Jetzt ist die Mischung in der Geschäftsstelle des NABU erhältlich.

Gesammelt wurde auf den Wiesen, die die NABU-Gruppe für Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach selbst gesät hat oder pflegt, auf Wiesen befreundeter Bauern und an Wegesrändern. Um am Ende sechs Kilogramm Samen zu gewinnen, mussten rund 20 Kilo Rohmaterial geschnitten oder abgestreift, getrocknet, von Hand gedroschen, gerieben und mehrfach gesiebt werden. „Als Arbeit darf man das nicht sehen“, meint Werner Löw vom NABU. „Man erlebt die Natur und bekommt beim genauen Hinschauen viele Einblick in das Leben auf einer artenreichen Blumenwiese.“ Man entdecke immer Neues, lerne Insektenarten und Pflanzen kennen. „Das ist jedes Mal ein Naturerlebnis“, findet Löw. „Es lohnt sich, ein wenig davon auch in den eigenen Garten zu holen.“

Die Samen werden gut gemischt zu 55 Gramm in Papiertüten gefüllt. Diese Menge reicht für etwa zehn Quadratmeter Wildblumenwiese. Weil man beim NABU jahrelange Erfahrung mit dem Anlegen von Wildblumenwiesen hat, gibt es beim Kauf der Mischung auch die nötige Beratung und Informationen dazu. Wenn die Blumen im nächstes Jahr blühen sollen, ist es laut Löw am besten, sie jetzt zu säen. „Dann bilden sie noch eine kleine Blattrosette und die können im Frühjahr loslegen.“ Wiesenblumen sind langsamer als die gezüchteten einjährigen Gartenblumen. „Aber dafür blühen sie jedes Jahr“, so Löw.

Die Vielfalt an heimischen Wildpflanzen ist eine elementare Voraussetzung für die Vielfalt der Tiere, von den Insekten über Vögel bis zu den großen Pflanzen- und Fleischfressern. Fast jeder Schmetterlingsart braucht ihre besondere Pflanzenart um ihre Eier daran abzulegen. Die meisten Wildbienenart sind ebenfalls Spezialisten. Gibt es ihre Pflanze nicht mehr, stirbt das betreffende Insekt, zumindest lokal, aus. „In den meisten Gärten und öffentlichen Grünanlagen könnten kleine Wildblumenwiesen als Trittsteine für unsere Schmetterlinge, Wildbienen und Andere entstehen“, sagt Werner Löw. „Je mehr und näher beieinander, desto besser.“ Die handelsüblichen, bunten Mischungen aus Exoten und Züchtungen seien kein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt".

 

Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung online vom 02.09.2019, Textzitat Ende.

 

 

 

 

6. September und 7. September

Wildblumensamen „Mengener Mischung“ und Sortenlisten für junge Hochstamm-Obstbäume gab es auf dem Markt in Ostrach und in Mengen

Die neue „Mengener Mischung“ mit Wildblumensamen ist fertig und sollte am besten jetzt ausgesät werden. Die Samenpäckchen für jeweils 10 m² und die nötigen Anweisungen zum Anlegen einer Wildblumenwiese gab es auf dem Markt in Ostrach und auf dem Markt in Mengen. 

SN v. 12.09.2019

 

 

 

 

 

12. September

 

Oliver Seitz und Franz Laub sind zum Seminar "Sicherer Umgang mit dem Freischneider" in Bad Buchau angemeldet.

 

 

 

 

 

 

 

13. September

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach, bei welcher neben aktuellen Berichten vergangener Aktionen auch unter anderem unsere Mitwirkung beim bevorstehenden Mengener Herbsttreff und unsere Hochstamm-Pflanzaktion 2019 besprochen wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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