Jahr 2019 

NABU Manfred Delpho

 

Die Feldlerche, Vogel des Jahres 2019

 

Jahreswahl

 

 

 

 

 

Anfang Januar

Werner Löw hat Anfang Januar Firmen in den Gewerbegebieten von Mengen und Hohentengen angeschrieben und zur Teilnahme am Wettbewerb „Blühende Gärten“  bis 31. Januar 2019 eingeladen. Dazu hat er die Gewerbevereine von Mengen und Hohentengen wie auch den Wirtschaftsförderer Manuel Kern der Stadt Mengen um ideelle Unterstützung dafür gebeten. Bei der Aktion „Blühende Naturparks“ wird ebenfalls dazu aufgerufen. All das bestätigt die Bemühungen des NABU Mengen der letzten Jahre zum Thema Erhalt der Blumenwiesen vollumfänglich.

  

 

 

3. bis 6. Januar

 

Besuch der 43. Naturschutztage in Radolfzell am Bodensee von NABU und BUND. Werner Löw, Franz Laub und Klaus Reichle nahmen daran teil.

 

 

 

 

4. bis 6. Januar

 

Amseln, Meisen und Co zählen bei „Stunde der Wintervögel“

Was fliegt denn da alles im Winter ans Vogelhäuschen und hält sich im Garten auf? Der NABU lud vom 4. bis 6. Januar 2019 dazu ein, bequem vom Balkon aus oder im Garten Kleiber, Spatzen, Buntspechte und Co. zu zählen. Auch in Grünanlagen konnten Vögel gut beobachtet werden. Man suchte sich einen Platz, von wo aus die Vögel gut zu beobachten sind und notierte dann von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die man im Laufe einer Stunde gleichzeitig sehen konnte. Damit wurden Doppelzählungen vermieden.

Die Beobachtungen konnten am 5. und 6. Januar per Telefon jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 gemeldet oder per Teilnahmecoupon via Post bis 15.Januar eingesendet werden. Unter www.nabu.de/onlinemeldung konnte man die Beobachtungen auch online registrieren. Einfach Vögel bestimmen konnte man auch mit der reich bebilderten NABU-Vogelführer-App per Smartphone und kostenlosem Download unter www.nabu.de/vogelführer.de. Die 250 Mitmach-Faltblätter lagen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen und Umgebung aus.

Meldeschluss per Post war der 15. Januar 2019. Unter den Teilnehmern wurden Preise wie Ferngläser Nistkästen und Bücher verlost. Weitere Infos gab es im Internet unter www.stundederwintervoegel.de.

 „Bei der Stunde der Wintervögel geht es um unsere häufig verbreiteten Vogelarten. Wo und wie häufig kommen diese vor und wie wirkt sich möglicherweise der Klimawandel auf die Tiere aus. Darüber erhoffen wir uns Informationen“, sagte Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Denn je präziser der NABU darüber Bescheid wisse, desto besser könne sich der Verband für den Schutz der Tiere einsetzen.

SZ v. 02.01.2019

 

 

 

 

Januar

·         Die bestellten Nistkästen und Schwalbennester sind eingegangen.

 

·        

 

 

 

13. Februar

 

Horst Reinauer, Hans-Joachim Steinborn, Doris Danner, Klaus Reichle und Werner Löw haben an der Veranstaltung „Bienenweide“ in Beuron teilgenommen.

 

 

 

 

15. Februar

 

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2019 im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Laut Tagesordnung ging es dabei unter anderem um folgende Besprechungspunkte: Berichte unserer Jugendgruppe und zu Arten- und Landschaftsschutz, um einen offenen Brief zum §13b Baugesetzbuch, unsere bevorstehende Mitgliederversammlung am 22. März, unser Jahresprogramm 2019, um einen möglichen Grundstückserwerb, um die Arbeitssicherheit um um Verschiedenes.

 

 

 

 

 

15. März

 

Nisthilfen und Blumenwiesensamen auf dem Wochenmarkt in Ostrach

Nisthilfen für fast alle heimischen Höhlenbrüter, auch für Mehlschwalben, und echten heimischen Wiesenblumensamen fand man von 9 bis 12 Uhr auf dem Wochenmarkt in Ostrach am Stand vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Natürlich gab es auch eingehende Informationen dazu.

 

 

22. März

Einladung zur Hauptversammlung

Die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach lud Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Nebenzimmer der Gaststätte "Adler" in Mengen-Ennetach ein.

Tagesordnung:
1.      Begrüßung und Feststellen der Beschlussfähigkeit
2.      Bericht des Sprechers Armin Lenk
3.      Bericht der Schriftführerin Angelika Krause
4.      Bericht der Kassenwartin Elke Reinauer
5.      Bericht der beiden Kassenprüfer
6.      Bericht der Jugendgruppe NAJU

7.      Diskussion und Entlastung der Vorstandschaft
8.      Ehrungen

9.      Vortrag zum Vogel des Jahres 2019: Die Feldlerche
10.   Abschluss der Hauptversammlung

 

Die Veranstaltung war mit rund 25 Personen wieder gut besucht.

Armin Lenk begrüßte alle Anwesenden mit einleitenden Worten auch zum aktuellen Bienen- und Insektensterben und stellte die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung fest.

Nach einem ermunternden und freundlichen Grußwort von Bürgermeister-Stellvertreterin Brunhilde Raiser mit dem Dank der Stadt Mengen für unser wichtiges ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Allgemeinheit berichtete Schriftführerin Angelika Krause über die wichtigsten Ereignisse und Aktionen aus dem Jahr 2018, bevor Kassenwartin Elke Reinauer den Kassenstand und die Entwicklung und den Verlauf unserer Finanzen übersichtlich und für alle nachvollziehbar darstellte.

Die beiden Kassenprüfer Arnd Siebenrock und Erika Rimmele-Laux (letztere in Abwesenheit) konnten Elke Reinauer eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung bestätigen.

Die NAJU berichtete im Anschluss mit Julia Speh über die Aktionen und Veranstaltungen im Jahr 2018 und gab einen Ausblick auf das wieder sehr umfangreiche Angebot im Jahr 2019, zu welchem unter anderem NAJU-Aktionen, Qualipass-Termine und Fortbildungen gehören.

Nach Diskussion und einstimmiger Entlastung unserer Vorstandschaft, deren Durchführung ganz spontan Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen übernahm und nachdem in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, leitete Armin Lenk über zum sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag zum Vogel des Jahres 2019, der Feldlerche.

Nach Abschluss der Hauptversammlung ging der Abend in den geselligen Teil über und es konnten noch lange sehr interessante Gespräche miteinander geführt werden.

 

SN v. 07.03.2019

 

Bericht von der Hauptversammlung verfasst von Armin Lenk zur Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung mit Bild:

 

 

Am 22. März 2019 um 19:00 Uhr fand im Nebenzimmer der Gaststätte "Adler" in Mengen-Ennetach die Hauptversammlung der NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach statt.

Sprecher Armin Lenk berichtete den Gästen und Mitgliedern vom Ausgang des Volksbegehrens „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ in Bayern und wies auf das dramatische Arten- und Insektensterben auch in Baden-Württemberg hin. Lenk führte aus, dass an dieser Situation zu einem großen Teil die gemeinsame Agrarpolitik der EU verantwortlich sei, die den Landwirten keine andere Möglichkeit zum Überleben ließe, als alle verfügbaren Flächen intensiv zu nutzen. Dadurch würde jedoch der Lebensraum vieler Insekten und heimischer Vogelarten massiv beschnitten oder gar zerstört.

 

 

Lenk nutze die Gelegenheit zu einem Appell (s. Foto oben) an die Europaabgeordneten bei den anstehenden Abstimmungen für eine naturverträgliche Landwirtschaftspolitik der EU zu stimmen und die Agrar-Subventionen der EU von immerhin 114 € pro EU-Bürger nicht vorrangig von der Größe der landwirtschaftlichen Betriebe abhängig zu machen. Ziel der Förderung sollte eine naturverträgliche Landwirtschaft sein (https://mitmachen.nabu.de/meine114euro).

Es folgten die Berichte des Vorstandes und der NAJU-Gruppe. Nach der Entlastung des Vorstandes wurden langjährige Mitglieder geehrt. Leider konnten nicht alle anwesend sein: Birgit Jäger für 30 jährige, Familie Hafner für 20 jährige, Erika Grütz und Horst Reinauer für 10 jährige Mitgliedschaft. 

 

Mit einem Vortrag zur Feldlerche, dem Vogel des Jahres 2019 und einem gemütlichen Hock endete die Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

 

April

 

 

Die Schwalben kommen

Die Schwalben kommen aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück und brauchen Nester. Die Rauchschwalben brauchen offene Ställe mit Tieren darin. Die Mehlschwalben wiederum tun sich sehr schwer, neue Nester außen an den Häusern unter dem Dachtrauf anzubauen. Sie finden kaum noch geeigneten Mörtel, und wenn, dann hält er nicht mehr auf den modernen Putzen und Farben. Das ist ein wesentlicher Grund, warum diese an sich beliebten Vögel, die auch als Glücksbringer gelten, immer weniger werden. Für schwalbenfreundliche Hausbesitzer bietet der NABU in seiner Geschäftsstelle Kunstnester aus Holzbeton an. Sie werden von den Schwalben gerne angenommen. Aufgrund der Förderung nach dem Landschaftspflegeprogramm sind sie sehr günstig zu erwerben.  Gegen den an eventuell unpassender Stelle lästigen Kot der Vögel gibt es auch passende Kotbretter. Die Nisthilfen, auch für andere Vogelarten, und Kotbretter gibt es in der NABU-Geschäftsstelle  in Ennetach, Scheerer-Straße 27. Voranmeldung unter 07572 767439 wird empfohlen.

 

 

 

 

 

 

 

 

12. April

 

Öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. April

 

 

Foto: NABU / Sebastian Hennigs

Der NABU ruft wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf

Was fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das soll die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach ruft vom 10. bis zum 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft?“, so Armin Lenk vom NABU Mengen. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so Armin Lenk. Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter  http://www.nabu.de/15-jahre-sdg kann man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben will, kann dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen.  Hier werden 15  häufige Gartenvögel vorgestellt.

Und so funktioniert es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden ist am 11. Mai, von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157115, geschaltet.

Die Meldebogen mit den Informationen dazu liegen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach ab 26.04.2019 aus.

 

 

 

 

 

 

25. April

 

Kiebitzfreunde werden gesucht

Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach traf sich mit dem Fahrrad am  Donnerstag 25.  April um 16:30 Uhr beim Alten Sportplatz an der Donaubrücke bei Blochingen zur Kiebitzexkursion. Wer ernsthaft an dem Schutzprojekt interessiert ist, war herzlich eingeladen.

 

Wer kennt ihn noch, den schwarz/weißen Vogel mit dem lustigen Federhäubchen, der mit akrobatischen Schauflügen sein Brutrevier anzeigt, den Kiebitz. Der knapp taubengroße Vogel war früher häufig. Man findet ihn heute nur noch selten im zeitigen Frühjahr auf den Äckern. Er ist daher besonders streng geschützt. Auf Anraten der Naturschutzverwaltung werden seine Gelege mit Schutzkörben aus Metallgittern, die man über die Bodennester stülpen kann geschützt. Sie behindern die Altvögel nicht, verhindern aber den Zugriff von Fuchs und großen Greifvögeln auf das Gelege.

In Abstimmung mit der unteren Naturschutzverwaltung beim Landratsamt Sigmaringen hat der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach diese Aufgabe übernommen. Sie ist jedoch zeitaufwändig. Gilt es doch zunächst, in geduldigem Beobachten der Vögel mit dem Fernglas oder Spektiv den Nistplatz genau zu orten. Dann muss beim Bewirtschafter der Fläche die Erlaubnis eingeholt werden, den Schutzkorb auf das Nest setzen zu dürfen.

Es wäre wirklich schade, wenn dieser Charaktervogel unserer weiten Flusslandschaften auch bei uns ganz verloren ginge, meinen amtliche wie ehrenamtliche Naturschützer und rufen Landwirte wie Natur- und Vogelfreunde dazu auf, nach eventuellen aktuellen Vorkommen von Kiebitzen Ausschau zu halten. Beobachtungen  können mit Ortsangaben und eventuell Parzellen-Nummer an Jürgen Zimmerer, untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sigmaringen 07571 102-2303 Juergen.Zimmerer@lrasig.de   oder 07572 767439  werner.loew@freenet.de gemeldet werden.

 

 

 

 

 

 

 

28. April

 

Exkursion zum Vogel des Jahres, der Feldlerche.

 

Treffpunkt war um 9:00 Uhr am alten Sportplatz bei der Donaubrücke in Blochingen, von wo es es entlang des Blochinger Sandwinkels gehen sollte. Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem NABU Sigmaringen statt.

 

 

 

 

 

10. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

 

 

 

 

10. bis 12. Mai

 

Der NABU rief wieder zur bundesweiten Vogelzählung auf

Was fliegt und piept in Deutschlands Gärten und Parks? Das sollte die 15. Stunde der Gartenvögel zeigen. Der NABU Mengen Hohentengen Scheer Ostrach rief dazu auf, eine Stunde lang Vögel zu beobachten, zu zählen und zu melden.

„Wir wollen wissen: Stemmen sich unsere Gartenvögel weiter gegen den Abwärtstrend der Vogelbestände in der offenen Landschaft?“, so Armin Lenk vom NABU Mengen. „Seit 1980 ist mehr als jeder zweite Feldvogel in der EU verschwunden. Bei den Vögeln, die in Gärten und Parks vorkommen, sah es zumindest bisher deutlich besser aus.“

Allerdings gibt es auch bei diesen Arten Sorgenkinder. Das betrifft vor allem Gebäudebrüter und Insekten fressende Vögel wie Mauersegler und Mehlschwalben. „Diese finden durch das Insektensterben immer weniger Nahrung und durch Gebäudesanierungen auch immer weniger Wohnraum“, so Armin Lenk. Seit der ersten Vogelzählung 2005 sind beide Arten um etwa die Hälfte zurückgegangen. Das zeigt die Auswertung aus 15 Jahren Stunde der Gartenvögel, die jetzt als Broschüre erschienen ist. Unter  www.NABU.de/15-jahre-sdg konnte man sie downloaden.

Wer schon vor der „Stunde der Gartenvögel“ spielerisch das Erkennen von Arten üben wollte, konnte dies mit dem neuen Online-Learning-Tool NABU Vogeltrainer unter www.vogeltrainer.de machen.  Hier wurden 15  häufige Gartenvögel vorgestellt.

Und so funktionierte es: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wurde von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt wurde. Die Beobachtungen konnten online unter www.stundedergartenvoegel.de und mit der kostenlosen NABU Vogelführer App gemeldet werden. Meldeschluss war der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden war am 11. Mai von 10 bis 18 Uhr unter 0800-1157115 geschaltet.

Die Meldebogen mit den Informationen dazu lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus.

SN v. 25.04.2019

 

 

19. Mai

Wanderung mit den Alb-Guides auf der Zollernalb am 19.05.2019 fand mangels Interesse nicht statt.

Zusammen mit der Alb-Guide Sabine Knopp wollte der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach eine geführte Rundwanderung bei Tieringen (Meßstetten) auf der Zollernalb veranstalten

Über Feuchtwiesen, Wacholderheide oder Mähder sollte es zur Schlichemquelle und an das Lochenhörnle am Albtrauf gehen. Die Wanderstrecke hätte rund 6,5 km betragen. Unterwegs wollten wir im Gasthaus Berghütte in Tieringen zum Mittagessen einkehren.

SN v. 25.04.2019

 

 

21. Mai

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung Online vom 21.05.2019 zum bevorstehenden Tag des offenen Naturgartens:

 

Foto: NAJU-Naturgarten in der Walke / NAJU Mengen in der Schwäbischen Zeitung Online vom 21.05.2019

 

Zitat Anfang:

"Bereits zum achten Mal laden die Naturschutzjugend (NAJU) und der NABU alle Interessierten für Sonntag, 2. Juni, zum Tag des offenen Naturgartens ein. Er findet von 13 bis 18 Uhr in der Walke, Niederbol 101, statt.

Die NAJU hat 2011 einen Garten angelegt, der mittlerweile zwölf verschiedene Biotope abbildet. Die jungen Erwachsenen bewirtschaften den Garten und haben seit Jahren Spaß daran, die Vielfalt im Garten zu pflegen. Der Tag des offenen Naturgartens, von der Gruppe auch „unsere Gartenparty“ genannt, soll den Menschen zeigen, welche Vielfalt an Reptilien, Insekten und Tiere es in einem naturnahen Garten geben kann. Hauptthema sind Kräuter und Wildblumen.

Hierzu organisieren die Veranstalter eine Kräuterführung, die Agnes Weiß, um 13.30 Uhr führen wird. Dort werden Gartenkräuter aus dem Kräutergarten erklärt, die in vielen Rezepten eine leckere und gesunde Ergänzung sind. Den ganzen Tag bieten die NAJU-Mitglieder die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, denn sie werden unter anderem einen frischen Kräuterdip und Brennnesselbrötchen anbieten.

Um 15.30 Uhr findet eine Blumenwiesenführung statt, die auch Lebensraum für bedrohte Insekten wie Bienen ist. Zum Abschluss des Tages wird die Line Dance Gruppe aus Ostrach einen Auftritt haben. Zusätzlich wird es eine Naturthemenecke geben, in der man seine Fragen zu speziellen Themen loswerden kann. Der NABU steht dafür sehr gerne zur Verfügung. Selbstverständlich können Besucher auch gerne auf einen Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Getränke und Cocktails bei schönem Wetter in der Natur vorbeikommen. Der Erlös kommt dem Verein und der Natur zugute.

Der Naturgarten ist das größte Projekt der NAJU Mengen. Jedes Jahr werden unzählige Stunden in den Garten gesteckt, um ihn zu pflegen und herzurichten. „Es macht riesigen Spaß, da alle an einem Strang ziehen“, heißt es in einer Pressemittelung der NAJU. „Die Arbeitsteilung liegt auch schon einige Jahre fest. Die Jungs übernehmen die Mäharbeiten und Rückschnitte und die Mädels sind für die feineren Dinge zuständig wie Unkraut jäten oder anpflanzen.“

Große Unterstützung bekommt die NAJU von dem Haus der Natur in Beuron. Mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau, mit Markus Ellinger dem Donautal-Ranger, habe die NAJU sehr großes Glück, heißt es weiter. Markus Ellinger berate in Gartenangelegenheiten immer hervorragend.

Zitat Ende.

 

Mai

Mehlschwalben brauchen unsere Hilfe

Bis in den Juni hinein kann man beobachten wie Mehlschwalben versuchen, unter Dachvorsprüngen Nester an die Wand zu kleben. Ihre Bemühungen sind jedoch fast immer vergebens. Es fehlt an geeignetem Baumaterial.

Helfen kann man da, indem man eine künstliche Pfütze anlegt. Das kann in der Nähe einer Hauswand, aber weit weg von einer Hecke, nicht in einem befahrenen Bereich und muss frei anfliegbar sein. Dazu legt man am besten 1m² Folie aus. So wird der Untergrund nicht verschmutzt, die Pfütze hält das Wasser und die Lehmreste lassen sich später spurlos beseitigen. Der Lehm oder lehmige Gartenerde wird größtmöglich als Kranz flach auf der Folie ausgelegt und dann fast bis zum Rand mit Wasser gefüllt. Weil die Vögel von der Pfütze angelockt werden, sollte immer nachgefüllt werden.

Wesentlich einfacher ist jedoch, gleich fertige Kunstnester unter dem Dachtrauf in mindesten drei m Höhe abzubringen. Sie werden immer noch angenommen. Holzscheunen oder Holzschalungen sind jedoch weniger geeignet. Die Himmelsrichtung spielt eine unbedeutende Rolle, wenn die Nester vom Dachtrauf beschattet werden.

Beim NABU-Mengen Scheer Hohentengen Ostrach gibt es, weil bezuschusst von der Landesstiftung Natur, heuer besonders kostengünstige Doppelnester für Mehlschwalben. Abgeholt  werden können sie, am besten nach Voranmeldung unter 07572 767439 in Ennetach, Scheerer-Straße 27. 

SZ v. 18.05.2019 

 

 

 

 

31. Mai

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Niederbol 101 in Mengen-Walke.

 

 

2. Juni

Tag des offenen Naturgartens

 

Bereits zum achten Mal luden die Naturschutzjugend (NAJU) und der NABU zum Tag des offenen Naturgartens ein. Hauptthema waren Kräuter und Wildblumen. Hierzu wurden frische Kräuterspeisen und ein Tagesprogramm mit Kräuterführung und Wildblumenführung geboten. Für das weitere leibliche Wohl wurde mit Kaffee, Kuchen und Grillspezialitäten ebenfalls gesorgt.

 

Der Startschuss des Gartentages fiel um 13 Uhr. Um 13:30 Uhr wurden Gartenkräuter aus unserem Kräutergarten erklärt, die in vielen Rezepten eine leckere und gesunde Ergänzung sind. Den ganzen Tag boten wir Ihnen auch die Möglichkeit, sich davon zu überzeugen, denn wir boten unter anderem einen frischen Kräuterdip und Brenneselbrötchen für Sie an.

 

Um 15:30 Uhr wurde Ihnen eine Blumenwiesenführung angeboten, die auch Lebensraum für bedrohte Insekten wie Bienen ist.

 

Selbstverständlich konnten Sie auch gerne auf einen Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Getränke oder Cocktails bei schönem Wetter in der Natur vorbeikommen.

 

Der Erlös kam unserem Verein und der Natur zu Gute. Auf Ihr Kommen freuten sich die NAJU und der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach.

SN v. 30.05.2019, SZ v. 01.06.2019.

 

Exkursion in die Blumenwiesen

Beim NAJU-Gartenfest in der Walke am Sonntag, 2.Juni war die Exkursion in die Blumenwiesen der näheren Umgebung einer der Programmpunkte, mal sehen, was da alles blüht kreuchte und fleuchte. Mit etwas Glück, konnte man auch die Feldlerche, den Vogel des Jahres 2019 singen hören. Die Führung begann um 15:30 Uhr beim Gartenfest nach der Heilkräuterführung von Agnes Weiss. Dahin kam man am einfachsten, von Mengen aus Richtung Blochingen kurz vor der Blochinger Donaubrücke nach links abbiegen und auf die Hinweisschilder achten. Die Teilnahme war kostenlos.

 

 

Juni

Mit dem NABU Blumenwiesensamen selber sammeln

Wilde Wiesenblumen kennenlernen und ihre Samen sammeln konnte man am Samstag, den 15. Juni in den bunten Blumenwiesen der Donauauen zwischen Scheer und Ennetach. Treffpunkt war um 14 Uhr bei der Infotafel des NABU „ Blumenwiesen, ein artenreiches Naturerlebnis“ an der Ennetacher Wasserversorgung. Der Weg dahin führt vom Autohaus Halmer, Ennetach, aus quer über die B 32 Richtung Donau. Die Teilnehmer sollten nicht mit dem Auto kommen. Die Aktion dauerte zwei Stunden. Alle Teilnehmer konnten selber bestimmen, wie lange sie bleiben möchten. Um keinen Schaden in den Wiesen anzurichten wurde an den Wegen entlang gesammelt.

Die Samen wurden erfasst, um sie für die „Mengener Mischung“ aufzubereiten. Natürlich konnten die Teilnehmer auch selber Sammelgefäße mitbringen um die Samen für eine Blumenwiese im eigenen Garten mitzunehmen.

 

 

 

4. Juli

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Niederbol 101 in Mengen.

 

 

 

 

 

   

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