Jahr 2018 

NABU Kerstin Kleinke

 

Der Star, Vogel des Jahres 2018

 

Jahreswahl

 

 

 

 

April    Juli   

 

 

 

1. Januar

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Helfern / Helferinnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2018!

 

 

 

 

4. Januar

 

Alte Handys gehören in die NABU Sammelboxen

 

„ Alte, nicht mehr genutzte Handys gehören in die NABU-Sammelboxen“ erklärt Armin Lenk vom NABU. „Mit der Vergütung für alte Handys finanziert der NABU Naturschutzprojekte“.

Zu Weihnachten stehen häufig  neue Handys auf dem Wunschzettel. Wohin dann mit den alten oder defekten Handys? Sie haben nur noch einen Wert, wenn man sie recycelt.

Im Foyer der Rathäuser in Mengener und Ostrach, bei Buck-Euronics XXL in Mengen und Elektro-Buck Bad-Saulgau stehen die leuchtend roten Sammelboxen für ausgediente Handys oder weiße Kartons mit dem NABU-Logo. Alle Handy-Typen und Fabrikate können da eingeworfen werden. Der NABU holt sie, einschließlich Ladegeräte, dort ab und führt sie dem Recycling zu. Dafür bekommt er je Handy 1,60 € vergütet. Handys enthalten wertvolle Rohstoffe. Ihre Wiederverwertung dient also gleich in dreifacher Hinsicht der Umwelt. Wertvolle Rohstoffe werden geschont, es wird Müll vermieden und mit der Vergütung werden Naturschutzmaßnahmen finanziert. Die Geräte also nicht in einer Schublade liegen lassen oder in den Müll werfen.

Armin Lenk, NABU Mengen-Hohentengen-Scheer-Ostrach, Telefon: 07585/3541 oder mobil: 0176/381 390 26, armin.lenk@freenet.de

SN v. 04.01.2018; SZ v. 04.01.2018; SZ v. 24.01.2018.

 

 

 

 

5. bis 7. Januar

 

Foto: NABU / F. Derer

Bundesweite Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“

Vom 5. bis 7. Januar  2018 fand zum siebten Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rief Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion standen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

Die Wintervogelzählung funktionierte ganz einfach: Von einem ruhigen Beobachtungsplätzchen aus wurde von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen konnten dann im Internet unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 16. Januar gemeldet werden, die Ergebnisse wurden dort ausgewertet. Zudem war am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus, eine besondere Qualifikation ist für die Wintervogelzählung nicht nötig. Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2017 beteiligten sich mehr als 120.000 Menschen. Insgesamt gingen Meldungen aus 85.000 Gärten und Parks mit über zwei Millionen gezählten Vögeln ein. Der Hausperling ergatterte damals den Spitzenplatz als häufigster Wintervogel in Deutschlands Gärten, die Kohlmeise Platz zwei. Auf den Plätzen drei bis fünf folgten Blaumeise, Feldsperling und Amsel. Nun erhofft sich der NABU auch 2018 wieder eine rege Beteiligung. Denn je größer die Teilnehmerzahl ist, desto wertvoller werden die Ergebnisse.

Flyer, eine Zählhilfe mit Porträts der häufigsten Vogelarten sowie Tipps zur Winterfütterung lagen an allen Banken und Rathäusern aus. Weitere Infos finden Sie unter www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stunde-der-wintervoegel/ueber-die-aktion/medieninfos.html.

SN v. 21.12.2017; SZ v. 30.12.2017.

 

 

19. Januar

Armin Lenk war als Sprecher unserer Gruppe mit Begleitung zum Neujahresempfang des Landes Baden-Württemberg nach Stuttgart eingeladen.

Selfie von Armin Lenk (Bildmitte), Sprecher unserer NABU-Gruppe, mit Herrn Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Quelle des obigen Fotos: Land Baden-Württemberg, Landesregierung, https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/neujahrsempfang-der-landesregierung-12/

 

 

26. Januar

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2018 im Gasthaus Lamm in Mengen. Unter anderem besprachen wir das Programm für 2018, die Gründung einer Arbeitsgruppe anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums und die Gewinnung neuer Aktiver mittels eines neu gestalteten Mitmach-Formulares.

 

 

 

 

 

6. Februar

 

Müll zerstört letzten Auewaldrest

 

 

 

 

Foto: NABU, veröffentlicht in der Schwäbischen Zeitung vom 05.02.2018 online / 06.02.2018 Printversion

 

 

 

 

Mit einer Pressemitteilung macht Werner Löw von der Ortsgruppe für Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach des Naturschutzbundes (NABU) darauf aufmerksam, dass aus einem Auewaldrest im Gewann „hinter der Beund“ in Ennetach eine wilde Müllkippe geworden ist. Trotz Verbotsschild der Stadt Mengen würden immer mehr Menschen ihren Müll dort illegal entsorgen.

 

Bei einem richtigen Donauhochwasser steht dieser Waldstreifen bis zur Ablach unter Wasser. Dementsprechend hoch ist in der übrigen Zeit dort die Artenvielfalt, besonders unter den Vögeln und Insekten“, schreibt Löw in der Mitteilung. „Auewälder haben vor ein paar hundert Jahren unsere Gewässer viele hundert Meter breit begleitet. Übrig geblieben davon sind solche Relikte.“ Nicht nur wegen seiner Seltenheit, auch wegen der dort eigenen Biodiversität sei dieser wilde Landschaftsteil es wert, dass man ihn erhält und schützt.

Leider würden diese geschützten Landschaftsstrukturen von bestimmten Leuten wegen ihrem wilden Bewuchs als unwertes Land angesehen, auf dem man zunehmend in erheblichem Maße Bauschutt, Hausmüll, Garten- und landwirtschaftliche Abfälle abladen kann, so Löw weiter. Es werden damit nicht nur Schadstoffe eingetragen. „Aus dem Grüngut entstehen hohe Stickstoffkonzentrationen welche die natürliche Pflanzengesellschaft einschränken und zudem giftige Sickerwässer bilden“, so Löw.

Weil diese illegalen Ablagerungen verboten und strafbar seien, habe die Stadt Mengen ein Verbotsschild aufgestellt. Das scheint einige Zeitgenossen nicht zu beeindrucken. „Die sollten aber bedenken, dass sie damit der Stadt hohe Kosten verursachen wenn sie diese unerlaubten Ablagerungen abfahren muss“, schreibt Löw. „Ganz abgesehen davon möchte man beim Nabu die Mitbürger, die da vielleicht nur gedankenlos ihren Dreck entsorgen, darum bitten, sie mögen wenigstens der Natur zuliebe ihren Müll im Recyclinghof entsorgen. Das kostet nichts.“

 

Text-Quelle: Schwäbische Zeitung Online vom 05.02.2018 / Printversion vom 06.02.2018, basierend auf der Originaltext-Eingabe von Werner Löw an die Schwäbische Zeitung.

 

 

SZ v. 06.02.2018

 

 

 

 

 

16. Februar

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Lamm in Mengen.

 

 

 

 

 

2. März

 

Diesjährige Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

 

Über 30 Personen waren trotz des relativ schlechten Wetters mit entsprechender schneeglatter Straßenlage in den Adler gekommen, um an unserer Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Damit war unsere Hauptversammlung äußerst gut besucht.

 

Armin Lenk begrüßte als Sprecher unserer Gruppe die zahlreichen Anwesenden, darunter auch die beiden Bürgermeister von Mengen und Ostrach, Herrn Stefan Bubeck und Herrn Christoph Schulz und vom NABU Sigmaringen Herrn Alfred Bauernfeind sowie Herrn Christoph Klawitter von der Schwabischen Zeitung.

 

Armin Lenk gedachte zunächst mit allen Anwesenden zusammen in einer Schweigeminute unserem im letzten Frühjahr verstorbenen langjährigen aktiven Mitglied und Freund Werner Gottwald. Er ging in seiner Rede anschließend unter anderem auf unserer umfangreiches Programm des Jahres 2018 ein und dankte unseren aktiven Mitarbeitern und Vorstandskollegen und -kolleginnen sowie auch den passiven Mitgliedern. Insgesamt 523 Mitglieder umfasse unsere Gruppe derzeit. Angelika Krause fasste die zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen des Jahres 2017 in ihrem Bericht als Schriftführerin zusammen, bevor Elke Reinauer in ihrem Bericht als Kassenwartin auf den Kassenstand und die Einnahmen und Ausgaben 2017 einging. Die beiden Kassenprüfer Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock (letzterer verhindert, in Abwesenheit) bescheinigten Elke Reinauer eine einwandfreie und sehr vorbildliche, übersichtliche Kassenführung. Julia Speh und David Schwarz berichteten von den zahlreichen Juniorranger-Aktionen 2017, vom Angebot 2018 und vom Qualipassangebot. Ein besonderes Lob von Elke Reinauer ging an Julia Speh für die sehr vorbildliche Kassenführung der NAJU. Herr Bürgermeister Bubeck richtete ein Grußwort der Stadt Mengen an die Anwesenden. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig.

 

Nach einer kurzen Pause, welche für eine lebhafte und interessante Diskussion genutzt wurde, fanden die Wahlen statt, welche alle 2 Jahre stattfinden und deren Wahlleitung freundlicherweise Herr Bürgermeister Bubeck übernahm. Als Sprecher wurden Armin Lenk (Organisation, Leitung der Versammlungen und Sitzungen), Angelika Krause (Schriftführerin) und Elke Reinauer (Kassenwartin) einstimmig wiedergewählt, als Beisitzer und Beisitzerinnen einstimmig wieder- bzw. neugewählt Werner Löw, Martin Orlik, Horst Reinauer, David Schwarz, Oliver Seitz und Julia Speh. Peter Danner trat auf eigenen Wunsch nicht mehr als Beisitzer an. Als Kassenprüfer wurden ebenso einstimmig Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock gewählt. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

 

Armin Lenk dankte allen Gewählten und freute sich auf die weitere, sehr gute Zusammenarbeit miteinander. Im Anschluss an die Wahlen wurden zahlreiche Personen für zum Teil bis zu 30jährige NABU-Mitgliedschaft mit einer Ehrennadel und Urkunde geehrt, darunter Susanne Femmer (10 Jahre), Angelika, Manuel und Michael Stettner (20 Jahre), Siegfried Baur (20 Jahre), Ulriker Herderich (20 Jahre), Gerhard Waldraff (30 Jahre), Robert Miglioranzi und Regina Miglioranzi (20 Jahre), Alfons Laux, Martin, Julia und Erika Rimmele-Laux (30 Jahre) und Arnd Siebenrock (30 Jahre), bevor die sehr gut verlaufene Hauptversammlung abgeschlossen werden konnte.

 

In gemütlicher und geselliger Runde ging es dann noch längere Zeit im Adler bei sehr interessanten Gesprächen weiter.

 

SN v. 22.02.2018, SN v. 01.03.2018; SZ v. 01.03.2018.

 

 

 

 

 

Artikel in der Schwäbischen Zeitung Online vom 05.03.2018

 

Nachfolgender Text mit Foto: Herr Christoph Klawitter, Schwäbische Zeitung / Zitat Anfang:

 

 

 

Musik und Poesie erklingen im Naturgarten

 

 

 

Sprecher Armin Lenk (rechts) zeichnet die Geehrten für langjährige Mitgliedschaft aus Foto: Christoph Klawitter).

 

 

 

Musik und Poesie im Naturgarten, eine Ausstellung im Stadtmuseum, Einweihung eines neuen Laichgewässers: Die Nabu-Ortsgruppe Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach hat dieses Jahr einiges vor. In der Hauptversammlung am Freitag im Gasthaus Adler in Ennetach gab Sprecher Armin Lenk einen Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten.

Zusammen mit der Stadt Mengen und dem Landratsamt hat die Ortsgruppe des Naturschutzbunds ein Laichgewässer in Rulfingen entlang der Rosnaer Straße angelegt. „Das Ersatzlaichgewässer ist nun fertig“, sagte Armin Lenk. Am Freitag, 13. April, wird es um 14 Uhr offiziell eingeweiht. Dieses große Vorhaben habe die Ortsgruppe in den vergangenen Jahren sehr stark beschäftigt und auch finanziell gefordert, bemerkte er. „Ein besonderes Highlight des Jahres wird der ‚Tag des offenen Naturgartens‘ am 3. Juni werden“, kündigte Lenk an. Der Tag stehe unter dem Motto „Poesie und Musik im Garten“. „Eine ganz tolle Idee von Werner Löw“, ergänzte der NABU-Sprecher. „Wir bauen eine Bühne auf, sorgen für Bewirtung.“ Jetzt sei man gespannt, ob sich Musiker und Poeten finden lassen würden, die dort dann auftreten.

 

 

Neben einigen weiteren Aktivitäten plant die NABU-Ortsgruppe eine Ausstellung im Stadtmuseum Alte Posthalterei in Mengen. Anlass ist das 30-jährige Bestehen der NABU-Ortsgruppe und das zehnjährige Bestehen der Naturschutzjugend-Gruppe (NAJU). „Auf Fotos und Zeitdokumenten wollen wir unsere Geschichte, unsere Projekte und die Menschen hinter den Projekten vorstellen“, sagte Lenk. Für Erstaunen sorgte er, als er berichtete, dass durch eine Werbeaktion die Ortsgruppe nun rund 200 Mitglieder mehr habe – aktuell sind es insgesamt 523 Mitglieder, wobei aber laut Lenk vermutlich nur ein oder zwei Prozent aktive Mitglieder seien. Aber auch passive Mitglieder seien für den NABU wichtig, zum Beispiel um ein gewisses „politisches Gewicht“ zu haben, sagte Lenk.

Schriftführerin Angelika Krause blickte auf die Ereignisse im vergangenen Jahr zurück. Kassiererin Elke Reinauer stellte die Finanzen vor: Einnahmen von rund 51 300 Euro stehen Ausgaben von rund 46 700 Euro gegenüber, sodass ein Überschuss von rund 4600 Euro übrig bleibt. Ein großer Teil des Umsatzes im vergangenen Jahr hat mit der Anlage des Laichgewässers in Rulfingen zu tun. Bürgermeister Stefan Bubeck nahm in seinem Grußwort auf das Vorhaben Bezug. „Ich glaube, das ist wirklich ein herausragendes Projekt“, sagte er. Lobend erwähnte er auch das Geschehen in und um das NABU-Gebäude im Niederbol, das die Stadt der Ortsgruppe überlassen hat. „Es freut mich immer, wenn ich sehe, was da passiert“, sagte er mit Blick auf den dort befindlichen Naturgarten und die dort stattfindende Jugendarbeit.

Streuobstwiesen sind wichtig

In der Aussprache wies Erika Rimmele-Laux darauf hin, wie wichtig Streuobstwiesen seien, um dem Insektensterben entgegen zu wirken. Alfred Bauernfeind, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Sigmaringen, thematisierte die modernen Steingärten in Neubaugebieten, in denen beispielsweise die Schmetterlinge keine Nahrung fänden. Julia Speh und David Schwarz berichteten vom Geschehen in der Naju-Gruppe, beispielsweise von Schulungen, einem Zeltlager oder der Arbeit für den jährlichen Naturgarten-Tag.

In offener Wahl wurden die drei gleichberechtigten Sprecher Armin Lenk, Angelika Krause, gleichzeitig auch Schriftführerin, und Elke Reinauer, gleichzeitig auch Kassiererin, einstimmig wiedergewählt. Beisitzer sind Werner Löw, Julia Speh, David Schwarz, Martin Orlik, Oliver Seitz und Horst Reinauer. Peter Danner schied aus dem Gremium aus. Kassenprüfer sind Arnd Siebenrock und Erika Rimmele-Laux.

Einige Mitglieder wurden geehrt (manche abwesend). 30 Jahre: Gerhard Waldraff, Arnd Siebenrock, Erika Rimmele-Laux, Martin, Julia und Alfons Laux. 20 Jahre: Regina und Robert Miglioranzi, Angelika, Manuel und Michael Stettner, Ulrike Herderich, Siegfried Baur. Zehn Jahre: Susanne Femmer.

 

Zitat Artikel Schwäbische Zeit Ende.

 

 

SZ v. 05.03.2018

 

 

 

 

 

 

 

9. März und 10. März

Nistkästen und Blumenwiesensamen auf dem Wochenmärkten in Ostrach und Mengen

Nistkästen für Meisen, Kleiber und den Vogel des Jahres, den Star, gab es Freitag, 9.3.2018 beim NABU auf dem Wochenmarkt in Ostrach und am Samstag, 10.3.2018 in Mengen. Auch an die Mehlschwalben war gedacht. Selbstverständlich gab es wieder die „Mengener Mischung“, den Blumenwiesensamen von einheimischen Wiesen. Auf einer echten Wildblumenwiese im eigenen Garten finden unsere Singvögel Insekten für ihre Jungen.

 

 

26. März

 

Möglichst viele einheimische Wildpflanzenarten im eigenen Garten und den öffentlichen Anlagen sind das beste Mittel gegen den „Stummen Frühling“

Es stimmt. Die Vögel der Feldflur haben bis jetzt mit Abstand die größten Bestandseinbußen hinnehmen müssen. Hauptschuld daran hat eindeutig die aktuelle Agrarpolitik. Darin sind sich alle Fachleute einig. Man darf  nicht mit dem Finger nur auf die Bauern zeigen, ist die Meinung der Naturschützer. Denn für unsere Gartenvögel sieht es auch nicht rosig aus. Der Star, einmal ein sehr häufiger Vogel, hat inzwischen Seltenheitswert. Sogar bei den Meisen zeichnet sich ein Rückgang der Bestandsdichte ab. Fast alle Singvögel gehen mehr oder weniger schnell in Richtung „Rote Liste“ der vom Aussterben bedrohten Arten. Entscheidende Ursache dafür ist der ungeheure Rückgang der Insekten in ihrer Artenzahl und Masse.

Insektenforscher vom Entomologischen Verein in Krefeld haben die bereits alarmierenden Beobachtungen der Fachwelt bestätigt. Sie haben von 1989 bis 2016 an 63 Standorten in Deutschland mit sogenannten „Malaise-Fallen Insekten gefangen. Die Forscher fingen zuletzt unter immer gleichen Bedingungen und Methoden 76 % weniger Tiere als vor 26 Jahren. Hochgerechnet ist das eine astronomisch große Biomasse, die den Vögeln und auch anderen Tieren nicht mehr als Nahrung zur Verfügung steht. Singvögel füttern ihre Jungen fast ausschließlich mit Insekten Das Team stellten diese Entwicklung bei allen Arten fest, ob Hummeln Libellen, Schmetterlingen, Käfer oder Mücken.

Foto: NABU Mengen, Martin Orlik, Blumenwiese in den Donauauen unterhalb von Ennetach.

Die meisten Insekten sind Nahrungsspezialisten. Wildbienen z.B., sind weitgehend auf eine bestimmte Pflanzenart spezialisiert um dort die Pollen für ihren Nachwuchs zu  sammeln. Schmetterlinge legen ihre Eier ausschließlich an eine bestimmten Pflanzenart- Familie- oder Ordnung ab. Gibt es diese Pflanzenart- oder Familie nicht mehr am Ort, stirbt auch die betreffende Wildbienen- oder Schmetterlingsart aus. Das trifft auf fast alle Insektenarten zu. Eine möglichst große, natürliche Pflanzenvielfalt ist folglich die elementare Voraussetzung für die Vielfalt der vorkommenden Insekten und ihre Häufigkeit. Darin ist sich nicht nur Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach sicher. 

Damit unsere Gartenvögel auch weiterhin ihre Jungen mit Insekten füttern können ist es sehr wichtig, wenn wir wenigstens in unseren Gärten wieder eine heimische Blumenwiese oder einen Staudensaum anlegen und heimische Sträucher und Bäume pflanzen. Im Gegensatz zu den Bauern unterliegen die Gartenbesitzer keinem wirtschaftlichen Zwang und können auch auf Spritzmittel verzichten. Es liegt ganz in ihrem Ermessen, ob sie für die Natur etwas Gutes tun wollen. Eine große Verantwortung kommt hier auch den Gemeinden und Städten zu. Sie sollten bei der Gestaltung und Pflege ihrer Grünanlage nicht nur auf die Optik achten, sondern auch die Biodiversität im Fokus haben. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat dazu sogar Förderprogramme aufgelegt.

Ganz einfach ist das in der Praxis jedoch nicht. Beim Kauf von Samenmischungen ist unbedingt auf Wildblumensaatgut aus gebietseigener Herkunft zu achten. Es ist in der Regel teurer als das, was so alles allgemein angeboten wird und oft im Sinne der natürlichen Artenvielfalt wertlos ist. Gerne helfen die Naturschutzverbände bei der Beschaffung von solidem Saatgut oder können zuverlässige Bezugsquellen nennen. Garantiert heimisch ist die „Mengener Mischung“ die der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach alljährlich aus den teils selber angelegten bunten Wiesen der Umgebung sammelt und zusammenstellt um damit ein Zeichen zu setzten und auf das Thema aufmerksam zu machen, so Armin Lenk, Sprecher des NABU-Gruppe.

 

SZ v. 26.03.2018

 

 

Januar    Juli   

 

 

 

6. April

 

Weitere, sehr gut besuchte und lebhafte öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach, bei welcher wir unter anderem einige unserer bevorstehenden Aktivitäten besprachen.

 

 

 

 

13. April

 

Einweihung des Amphibien-Ersatzlaichgewässers in Rulfingen

Zusammen mit dem Landratsamt Sigmaringen, der Stadt Mengen sowie vielen weiteren Helfern konnte der NABU ein Amphibien-Ersatzlaichgewässer in Rulfingen fertig stellen und lud Helfer und Gäste zur öffentlichen Einweihung ein. Treffpunkt war um 14 Uhr am Ersatzlaichgewässer. Neben einer Begrüßung durch NABU-Sprecher und Grußworten war eine Besichtigung mit Erläuterungen und zu Schluss ein Hock mit Butterbrezeln und Getränken vorgesehen.

SZ v. 10.04.2018, SN v. 12.04.2018.

 

Ausführlicher Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 16.04.2018:

 

 

 

Naturschützer und Behördenvertreter freuen sich, dass das Laichgewässer fertig ist. (Text und Foto: Vera Romeu, Schwäbische Zeitung vom 16.04.2018)

 

 

Textquelle: Schwäbische Zeitung vom 16.04.2018, Vera Romeu, Zitat Anfang:

 

 

"Mit einem kleinen Festakt ist am Freitag das Ersatzlaichgewässer im Wald bei Rulfingen der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der künstlich angelegte Weiher soll den nächsten Krötengenerationen zur Heimat und zum künftigen Laichplatz werden, sodass sie nicht mehr über die Rosnaer Straße müssen. Zu diesem Festakt kamen aus dem Landratsamt Adrian Schiefer, Fachgebietsleiter Umwelt und Arbeitsschutz, Gerhard Hafen von der Landschaftspflege und dem Biotopschutz, Jürgen Zimmerer von der Landespflege und Vertragsnaturschutz sowie der stellvertretende Bürgermeister Emil Magino und Ortsvorsteher Manfred Moll.

Armin Lenk, Sprecher der NABU-Gruppe für den Bereich Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach, berichtete, dass die Idee entstanden sei, den Kröten auf beiden Seiten der Straße einen Laichweiher anzubieten, weil es jedes Jahr viel Aufwand ist, den Tieren über die Straße zu helfen. Er erklärte: Kröten laichen dort, wo sie geboren wurden. Sie nehmen weite Wege in Kauf, um dorthin zu gelangen. Müssen sie über eine Straße, dann droht ihnen, von Autos überfahren zu werden.

 

 

Helfer tragen Kröten

Um sie davor zu schützen, bauen die ehrenamtlichen Naturschützer jedes Jahr einen Amphibienzaun entlang der Rosnaer Straße auf. Täglich sind die Naturschützer zur Stelle und tragen die Tiere über die Straße. Dann gehen die Kröten ihren Weg weiter, bis sie zu ihrem Geburtsgewässer kommen und laichen ab. Der Aufwand ist für die NABU-Mitglieder sehr hoch. So werden Ideen entwickelt, um den Tieren zu helfen. Eine davon ist das Anlegen von neuen Laichgewässern. In Rulfingen ist das erste Projekt im Landkreis umgesetzt worden.

Von der Idee bis zur Umsetzung und Fertigstellung hat der NABU viele Hürden nehmen müssen. Im Juni 2016 wurde der Entwässerungsgraben ausgehoben und die Baustraße für schwere Fahrzeuge gebaut. Im Vorfeld war der Untergrund auf Lehmaufkommen geprüft worden. „Die Stadt unterstützte uns dabei“, sagte Lenk. Es zeichnete sich ab, dass genügend Lehm da sei, um den Damm aufzuschütten.

 

 

 

Lehm reicht nicht aus

Die Maßnahme wurde entsprechend kalkuliert und ausgeschrieben. Doch als der Spatenstich getan war, begannen die Probleme. Es war zu wenig Lehm vorhanden, das ausgehobene Material eignete sich nicht für den Damm. Daraus resultierte, dass die Maßnahme dem NABU mehr finanzielle Mittel und mehr Arbeitsaufwand abverlangte. „Ohne Spenden wäre es nicht gegangen“, so Lenk. Der Aushub musste weggefahren werden, 800 Kubikmeter Lehm mussten gekauft und eingebracht werden. Das seien 74 Fahrten mit Abraum und 74 Fahrten mit Lehm gewesen. Insgesamt sind 300 Stunden von Firmen und Ehrenamtlichen gearbeitet worden, um den 84 Quadratmeter großen Weiher anzulegen. Ein Wasserzulauf und ein Überflussrohr regulieren den Wasserstand.

Bereits im März haben die Naturschützer die ersten Kröten zum Laichgewässer getragen und sie in Laichkäfige gesetzt, damit sie laichen. „Wenn wir sie nicht in die Käfige setzen würden, dann würden sie wieder weggehen, zum anderen Weiher hinüber“, erklärte Franz Laub. Die ersten Kröten haben hier nun gelaicht. Die jungen Kröten werden sich in den nächsten drei Jahren in der Umgebung aufhalten und dann – hoffentlich – in den Weiher zum Laichen kommen, sagte Lenk. So sei abzusehen, dass die Naturschützer in drei Jahren dann endlich keine Amphibienzäune mehr aufstellen müssten.

Der stellvertretende Bürgermeister Magino lobte die Naturschützer und dankte ihnen für ihr Engagement. Er zollte ihnen Respekt für die vielen Kröten, die sie über die vielen Jahre über die Straße getragen haben. „Ehrenamt kann man mit Geld nicht kaufen. Das tut man für die Umwelt und für die anderen“, sagte er. Er dankte dem Regierungspräsidium, dem Landratsamt und Ortsvorsteher Manfred Moll für die Unterstützung zum Gelingen des Projekts.

 

 

Adrian Schiefer, Fachgebietsleiter Umwelt und Arbeitsschutz, lobte die Arbeit des Naturschutzbundes. Die Maßnahme sei weit über das, was man gewöhnlich im Ehrenamt leistet, hinausgegangen. Das Anlegen des Gewässers sei sehr viel Aufwand gewesen. Es sei ein Pilotprojekt und zeige neue Wege im Amphibienschutz auf. Zäune aufbauen, die Tiere über die Straße tragen und Schilder aufstellen sei mit viel Aufwand verbunden. Das Laichgewässer könnte eine gute Lösung sein". Zitat Ende.

 

 

Weitere Fotos von der Veranstaltung (ein besonderer Dank geht hier an Angelika Krause): Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4, Foto 5, Foto 6, Foto 7, Foto 8, Foto 9, Foto 10, Foto 11, Foto 12 und Foto 13.

 

SZ v. 16.04.2018

 

 

 

 

 

 

 

21. April

 

Infostand und Mitmachaktion bei der Veranstaltung "Natur nah dran" / Nachhaltigkeitstage 2018 der Stadt Mengen zusammen mit dem NABU

 

SN v. 19.04.2018, SZ v. 19.04.2018

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Grünfläche entlang der Meßkircher Straße befindet sich jetzt eine Wildblumenmischung im Boden. (Foto: Schwäbische Zeitung, Christoph Klawitter)

 

 

Textquelle: Schwäbische Zeitung online vom 23.04.2018, Autor: Christoph Klawitter, Zitat Anfang:

 

"Ein schöner Blickfang und gleichzeitig wichtig für Bienen und Insekten: Zu den im Juni anstehenden landesweiten Nachhaltigkeitstagen haben der städtische Bauhof und die NABU-Gruppe am Samstag entlang der Meßkircher Straße gegenüber der Ablachhalle in Mengen eine Wildblumenwiese eingesät. Auch in anderen Bereichen der Stadt wurden und werden in der kommenden Zeit neue Blumenwiesen angelegt.

Vor der Einfahrt zur Aral-Tankstelle war ein Zelt aufgebaut, mit einem Info-Stand der NABU-Gruppe für Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach. Viele Interessierte kamen allerdings nicht zu der Aktion. Auf der öffentlichen Grünfläche von der Einmündung Zeppelinstraße/Meßkircher Straße bis zum Hallenbad-Hinweisschild stadteinwärts befindet sich nun eine Wildblumenmischung im Boden. So sollen beispielsweise Bienen, Hummeln und Schmetterlinge unterstützt werden – schließlich ist das Thema Bienensterben und auch der Schwund an Singvögeln derzeit in der Diskussion. Mit den Pflanzaktionen soll eine Nahrungsquelle für Insekten entstehen. „Die Insekten sind wieder Nahrung für die Vögel“, sagte Horst Reinauer vom NABU.

Die Stadt möchte mit dem Einsäen von Wildblumenmischungen ein Vorbild abgeben. Wichtig sei, die Natur in den innerstädtischen Bereich zu bringen, sagte Hubert Goldmann, Mitarbeiter im Sachgebiet Tiefbau. Wenn Anwohner eine blühende Blumenwiese auf den öffentlichen Grünflächen sehen, kämen sie vielleicht auch auf den Gedanken, im eigenen Garten eine Blumenwiese anzulegen, hoffte Goldmann. „Selbst wenn es nur zwei, drei Quadratmeter sind.“

 

Die Mitarbeiter des Bauhofs waren bereits rund ums Ablachstadion tätig. In Ennetach soll auf einer Fläche in der Gartenstraße, die bislang gemäht wurde, eine Streuobstwiesenmischung angelegt werden, informierte Bauhofleiter Frank Baur. Der an dieser Stelle nebenan liegende Spielplatz solle dagegen weiterhin gemäht werden, ergänzte er. In Mengen nach dem Ortsausgang Richtung Hohentengen nach dem Wohngebiet Kapellenösch soll eine Blumenwiese entstehen. „Auch beim Jugendhaus ist etwas geplant“, sagte Hubert Goldmann. „Das wird alles sukzessive die nächste Zeit gemacht.“ Beim Garten am Gausweiher wiederum ist bereits eine Blumenwiese eingesät worden. Es werden bei solchen Aktionen Mischungen eingesetzt, die beispielsweise 30 Prozent Blumen und 70 Prozent Gräser enthalten. Die Pflanzaktionen führt der Bauhof durch, die NABU-Gruppe steht beratend zur Seite.

Etwas ärgerlich findet Frank Baur, dass es manchmal Klagen aus der Bevölkerung gibt, wenn der Bauhof beispielsweise Bäume in der Stadt fällt. „Man muss auch die Flächen sehen, wo wir nichts machen“, verwies er auf die vielen Sträucher und Hecken, die unter Naturschutz stünden. Aktuell war der Bauhof rund ums Stadion tätig. Das sehe jetzt vielleicht schrecklich aus, aber: „Das macht man nur alle zehn Jahre“, unterstrich Baur. „Die Leute urteilen immer schnell, wissen aber nicht, dass wir auch etwas denken bei der Arbeit“, kommentierte er.

Werner Löw vom NABU und Bürgermeister Stefan Bubeck sprachen Grußworte. „Warum sind wir Naturschützer so wild auf echte Blumenwiesen?“, fragte Werner Löw. Diese Wiesen hätten eine größere Artenvielfalt, beantwortete er die selbst gestellte Frage. „Schmetterlinge und Wildbienen brauchen bestimmte Pflanzenarten, um sich fortzupflanzen“, fuhr er weiter fort. Bürgermeister Bubeck wiederum hob die Kooperation zwischen der NABU-Gruppe und der Stadt hervor". Textquelle: Schwäbische Zeitung online vom 23.04.2018, Autor: Christoph Klawitter, Zitat Ende.

 

 

SZ v. 24.04.2018, SZ v. 24.04.2018 Bild

 

 

 

 

 

 

29. April bis 6. Mai

 

 

Mehrtägige Exkursion an die Müritz (Ostufer).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Mai

 

NABU bietet Schwalbennester an.

 

 

SZ v. 03.05.2018

 

 

 

 

 

 

 

6. Mai

 

NABU lud  am Naturerlebnistag zu einer Wanderung durch das Bittelschießer Tälchen ein
 

Die NABU Gruppen Mengen und Sigmaringen boten am Naturerlebnistag am Sonntag, 6. Mai, eine naturkundliche Wanderung durch das Bittelschießer Tälchen bei Bingen an. Dieses Kleinod unserer Heimat bietet im Frühjahr viele interessante Naturbeobachtungsmöglichkeiten. Die von Alfred Bauernfeind  geleitete Führung begann auf dem Parkplatz vor dem Bittelschießer Tälchen. Sie führte dann entlang der Lauchert, vorbei an der Höhle über die Burgkapelle zur Ruine Hornstein. Auf dieser etwa 2 stündigen Wanderung sollteschwerpunktmäßig die die Geologie und die Pflanzenwelt des Gebietes erklärt werden. Treffpunkt war um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Bittelschießer Tälchen.

http://bw.naturerlebniswoche.info/naturkundliche-wanderung-durch-das-bittelschie%C3%9Fer-tachen-2

 

SN v. 03.05.2018, Teil 1; SN v. 03.05.2018 Teil 2.

 

 

 

 

 

10. bis 13. Mai

Stunde der Gartenvögel 2018 - Mitmachen und gewinnen

 

Foto: NABU/Sebastian Hennigs

Vom 10. bis 13. Mai fand zum 14. Mal die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt: NABU und NAJU riefen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Damit handelte es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion.

Und so wurde es gemacht: Von einem ruhigen Plätzchen aus wurde von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig entdeckt werden konnte. Die Beobachtungen konnten per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 12. und 13. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115 – oder einfach im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Die Meldebogen mit den Informationen dazu lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus.

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ gab es zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen, darunter ein ZeissTM -Fernglas 10x42 Conquest HD im Wert von 1.195 €, Nistkästen, IKEATM Gutscheine und Vogeltränken.

SZ v. 02.05.2018; SN v. 03.05.2018

 

 

 

 

 

25. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben aktuellen Berichten besprachen wir den bevorstehenden Tag des offenen Naturgartens am 3. Juni, die geplante Ausstellung zu "30 Jahre NABU Mengen" und die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU.

 

 

 

 

 

1. Juni

 

Junge Vögel nicht mitnehmen.

 

SZ v. 01.06.2018

 

 

 

 

 

5. Juni

 

Tag des offenen Naturgartens – eine Gartenparty der NAJU und des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach

Eine entspannte Kräuterführung durch den Naturgarten, einen Auftritt der Line Dance Gruppe Ostrach, Cocktails schlürfen oder sich bei einem Sensenmähkurs verausgaben…

Das und vieles mehr konnten Sie bei uns am 03.06.2018 vom 13:00 Uhr – 18:00 Uhr  im Walke-Naturgarten (Niederbol 101, 88512 Mengen) erleben.

Nicht nur Würstchen vom Grill, Kaffee und Kuchen warteten auf Sie, sondern auch unsere selbstgemachten Kräuterprodukte. Zudem stand der Gartentag unter dem Motto „Musik und Poesie im Garten“.


SN v. 17.05.2018,
SZ. v.25.05.2018, SN v. 31.05.2018, SZ v. 02.06.2018

SZ v. 05.06.2018 Gedichte erklingen im Naturgarten (Nachbericht Teil 1), SZ v. 05.06.2018 Gedichte erklingen im Naturgarten (Nachbericht Teil 2)

 

 

 

 

 

 

8. Juni

 

Teilnahme an "Mengen International" mit einem Stand zum Mitmachen.

 

 

 

 

 

19. Juni

 

Naturschutzbund sucht Samensammler

 

 

Wer möchte Wiesenblumensamen sammeln?

Immer mehr Garten- und Grundstückbesitzer möchten etwas für die Natur tun und eine echte Wildblumenwiese anlegen. Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach hat mit seiner „Mengener Mischung“ das Interesse an echten Wildblumenwiesen für den eigenen Garten wecken können. Weil man noch mehr Naturfreunde erreichen möchte, bedarf es nun noch mehr Samen und natürlich auch mehr Samensammler/innen. Wer gerne in einer bunten Blumenwiese stehen, Wildblumen und nebenbei auch Schmetterlinge kennenlernen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Anfragen dazu unter Tel: 07572 767439 oder werner.loew@freenet.de

SZ v. 19.06.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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1. Juli

 

Schmetterlingsführung am Zielfinger Hang

Auf  einer relativ kleinen Fläche am Zielfinger Hang gibt es außergewöhnlich viele Schmetterling und Wildbienen. Die südexponierte Buckelwiese zwischen Wald und Hecke bietet mit ihrer bunten Pflanzenvielfalt die besten Voraussetzungen dafür. Schon der Weg dahin auf halber Höhe mit seinem Ausblick über das Ablachtal und die Baggersehen ist ein Naturerlebnis. Treffpunkt war bei sonnig-schönem Wetter beim Bahnübergang "Haus am See", früher "Neuseeland". Mit Becherlupen und Infos zu den bei uns häufigsten Schmetterlingen konnte jede/r Teilnehmer/in zum / zur Schmetterlingsforscher/in werden. Die Teilnahme kostete 4 Euro. NABU/NAJU-Mitglieder und Kinder waren frei. 

SZ v. 28.06.2018; SZ v. 30.06.2018.

 

 

 

 

 

 

 

20. Juli

 

Kinder entdecken die Insektenwelt.

 

SZ v. 20.07.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

20. Juli

 

Öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Diesmal standen neben Berichten unter anderem folgende Punkte auf der Tagesordnung: Beschluss zur Arbeitssicherheit, EU-Datenschutzgrundverordnung, Umgang mit E-Mails, Mengener Herbsttreff am 22.09.2018 und 30 Jahre NABU / 10 Jahre NAJU, nächstes Treffen der Arbeitsgruppe.

 

 

 

 

 

 

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