Jahr 2017 

Foto: NABU, Tom Dove

 

Der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017

NABU Der Waldkauz, Vogel des Jahres 2017, PDF-Broschüre

SZ v. 14.10.2016; SZ v. 29.10.2016 Ein ganz besonderer Kauz; SZ v. 29.10.2016 Der Waldkauz lebt sehr heimlich Teil 1, Teil 2.

 

Jahreswahl

 

 

April    Juli

 

 

 

 

1. Januar

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Helfern / Helferinnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2017!

 

 

 

3. Januar

 

Rulfingen ist gerüstet - Die Störche können kommen.

 

SZ v. 03.01.2017a, SZ v. 03.01.2017b.

 

 

5. Januar

 

NABU erfährt von Nestmontage aus der Zeitung.

 

SZ v. 05.01.2017.

 

 

 

 

5. bis 8. Januar

 

Naturschutztage von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee

 

 

 

6. bis 8. Januar 2017

 

NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel".

 

SZ v. 07.01.2017 "Eine Stunde lang Vögel im Garten zählen"

 

 

 

12. Januar

 

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2017 im Gasthaus Adler in Ennetach. Wir besprachen neben aktuellen Berichten zur Jugendarbeit und zu Artenschutz und Landschaftspflege unter anderem den derzeitigen Sachstand zum Laichgewässer bei Rulfingen, die anstehende Mitgliederwerbung durch die Firma Wesser und unseren Terminplan für 2017.

 

Zukünftig finden unsere öffentlichen Ausschusssitzungen immer an jedem 2. Freitag im Monat um 19 Uhr im Gasthaus Adler in Ennetach statt (Ausnahme April, Hauptversammlung am 7. April 2017 statt Ausschusssitzung, August, Sommerpause und Dezember, am Donnerstag davor).

 

 

 

 

30. Januar

 

Auch der NABU freut sich über den Storchenbrunnen

Der Weißstorch steht symbolisch für das Naturschutzengagement des NABU und ziert dessen Logo. Darum hatte man beim  NABU Mengen Scheer Hohentengen schon immer eine Freude an dem  schönen, von Walter Squarise, einem Meisterschüler von Gottfried Graf und namhaften Bildhauer gestalteten „Storchenbrunnen“ bei der  St. Martinskirche, zumal der Bronce-Storch zu einem lebendigen Ebenbild auf dem Turm hinauf schauen konnte. Er wurde leider wiederholt von Vandalen umgeknickt und so lag er eine Zeit lang auf dem Dachboden des Rathauses. Beim NABU befand man dann, dass er doch eigentlich zur Storchenparade 2007 wieder auf dem Brunnen stehen sollte. Die Storchenparade war eine große, gemeinsame Werbeveranstaltung der Donaustädte Mengen, Saulgau, Riedlingen und Munderkingen mit einem belegten Storchennest. Öffentliche Einrichtungen und Firmen konnten sich dabei mit großen, originell gestalteten Kunststoffstörchen präsentieren. Vereinzelt sind heute noch welche im Stadtbild zu sehen. NABU-Mitarbeiter richteten den Storch in der Werkstatt von Gaggli-Buck in Ennetach wieder zu Recht. In mehreren Stunden modellierten sie ihm neue Beine und fügten ihm zur besseren Standsicherheit als drittes Standbein ein Schilfrohr bei. Er wurde dann nie mehr umgeknickt.

Beim NABU fand man es schade, dass der schöne Brunnen nach der Neugestaltung des Platzes bei der St. Martinskirche nun in einem Schopf des Bauhofes herumlag ließ sich mögliche neue Standorte durch den Kopf gehen. Weil der Storch ja früher die kleinen Kinder brachte fand man, dass er gut zum neuen Kinderhaus passen würde und machte Bürgermeister Bubeck den entsprechenden Vorschlag. Es war allerdings an einen Standort auf der Seite der Grünanlage bei der Ablach gedacht. Bürgermeister Bubeck, vielleicht hatte er selber auch schon daran gedacht, nahm die Anregung gerne auf. So freut man sich jetzt beim NABU mit sicher vielen Leuten und auch den Kindern, dass der Storchenbrunnen nun beim neuen Kinderhaus wieder einen schönen Platz gefunden hat.

SZ v.04.02.2017

 

 

 

 

 

10. Februar

 

Zweite öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten besprachen wir die Juniorrangerausbildung 2017, die Entsorgung des alten Holz-Amphibienzaunes, den Status des Laichgewässers Rulfingen, die Mitgliedergewinnung sowie unseren Bericht 2016 / das Programm 2017.

 

SN v. 02.02.2017

 

 

 

11. Februar

Seminar Vogel- und Wildtierpflege

 

Naturfreunde stehen immer wieder vor dem Problem, wenn sie verletzte oder kranke Vögel oder sonstige Wildtiere finden. Wie gehe ich damit um? Wie kann ich ihnen helfen oder sie pflegen?

Der NABU lud zum Seminar „Tier- und Vogelpflege“ in das Vogelschutzzentrum Mössingen ein. Die Veranstaltung begann um 10 Uhr und endete um 16 Uhr. Fachleute führten allgemeinverständlich in die Erste Hilfe und Pflege verletzter Tiere und das Naturschutzrecht ein. Nach der Mittagspause zeigte ein Rundgang durch die weitläufige Pflegestation die praktische Seite. Anmeldung zwecks Fahrgemeinschaften war bis Donnerstag 9. Februar 2017 unter 07572 767439, werner.loew@freenet.de oder info@nabu-vogelschutzzentrum.de

SN v. 09.02.2017

 

25. Februar

Foto: Waldkauz, NABU / Marcus Bosch

Abendliche Führung „ Dem Waldkauz auf der Spur“

Unsere häufigste Eulenart, der Waldkauz wurde 2017 zum Vogel des Jahres gekürt. Der Förster Thomas Haug erklärte an diesem Abend bei einem etwa 2,5 km langen Spaziergang  Wissenswertes zu den Eulen und anderen am Abend aktiven Vogelarten. Warme, wetterfeste Kleidung war zu empfehlen

Treffpunkt: Sandbühlhalle (Gemeindehalle), 72511 Bingen, Egelfingerstraße.  16.30 Uhr

Bericht:

Ausflug zum Vogel des Jahres, dem Waldkauz

Am Samstag 25.2.2017 trafen wir uns mit NABU-Mitgliedern der Ortsgruppe Sigmaringen und vom BUND Pfullendorf. Zunächst ging es mit einigen Fahrzeugen um 16.30 Uhr in einer Fahrgemeinschaft von Bingen auf einer Nebenstrecke in die Nähe des Ziels, der Ruine Schatzberg.  Während der Wanderung  durch einen recht ursprünglichen Buchenwald lernten wir die Stimmen von Tannenmeise, Kleiber und Buntspecht kennen. Am Ziel angekommen, warteten wir auf die Dämmerung, um die ersten Rufe des Waldkauzes zu hören. Die Ruine Schatzberg bei Langenenslingen-Egelfingen liegt etwa auf 700 m und bietet einen herrlichen Blick auf die umliegenden Wälder. So war es trotz unserer großen Gruppe, es nahmen über 30 Personen teil, sehr still. Nach Einbruch der Nacht, die typischen Waldkauzrufe noch im Ohr, kehrten wir zurück.

SN v. 16.02.2017, SN v. 23.02.2017, SZ v. 20.02.2017

 

 

 

 

 

2. März

NABU sucht noch Amphibienretter

Die Straßenmeisterei Sigmaringen wird bald die Amphibienschutzzäune an der Rosnaer Straße bei Rulfingen und an der Heudorfer Straße  bei Blochingen aufstellen. Der NABU Mengen Hohentengen Ostrach, übernimmt wieder, wie seit Jahren, die Betreuung dieser Zäune und entlastet damit die öffentliche Hand bei ihrer Verantwortung für den Artenschutz.  Das NABU-Team sucht wieder dringend tierliebende Naturfreunde um diese sehr zeitaufwändige Arbeit besser verteilen zu können, wenn es losgeht. Bei Temperaturen über 5°+ machen sich die Tiere aus ihren Überwinterungsplätzen auf den Weg zu ihren Laichgewässern, bei Regen sogar in Massen. Müssen sie dabei Straßen queren, kommen viele davon durch den Verkehr zu Tode. Das kann zu Erlöschen ganzer Populationen führen.

Um diesem Massensterben vorzubeugen werden die Schutzzäune aufgestellt. Heuer können die eingesammelten Amphibien zu den extra neu geschaffenen Laichgewässern gebracht werden. Die Helfer werden selbstverständlich in diese interessante Aufgabe eingewiesen und haben Versicherungsschutz. Wer mitmachen möchte, kann sich für den Zaun an der Rosnaerstraße bei Rulfingen unter 07572 767439 oder für den Zaun an der Heudorferstraße bei Blochingen unter 07572 3325 bis 7. März anmelden.

SZ v. 02.03.2017

 

 

4. März

 

 

 

Zusammen mit unserem Helfer Jochen Unger entsorgten Werner Löw und Armin Lenk den alten Holz-Krötenzaun vom Trögebach in Ennetach.

Hoffentlich hat er im Funkenfeuer gut gebrannt.

 

 

 

 

 

 

6. März

 

Beim NABU gibt es wieder Nisthilfen

Samen für Wildstauden und Blumenwiesen ergänzen das Angebot

Es ist jetzt höchste Zeit für Nistkästen aufzuhängen. Meisen, Kleiber und Stare suchen noch nach einem geeigneten Quartier. Auch Bachstelze, Rotschwänze und Rotkehlchen sehen sich um. Ihnen allen kann mit einer geeigneten Nisthilfe geholfen werden. Mehlschwalbe und Mauersegler freuen sich ebenfalls über ein gutes Wohnungsangebot, wenn sie Anfang Mai zurückkommen.

Für sie alle hat der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach die richtige Nisthilfe parat. Natürlich kann man sich dabei auch wunderbar über Fragen dazu unterhalten und Infomaterial mitnehmen.

Abgeholt werden können die Nisthilfen in der NABU-Geschäftsstelle Scheerer Straße 27 in Ennetach. Voranmeldung unter 07572 /767439 wird empfohlen.

Weil Singvögel ihre Jungen hauptsächlich  mit Insekten aufziehen und manche Arten später Sämereien brauchen, finden sie beides nur in einem etwas naturnahen Garten.

Auch dabei kann der NABU dienen und hat ein breites Angebot an heimischen Samen für Wildblumen und Stauden im Angebot. Das passt gerade zur anstehenden Gartensaison.

SZ v. 07.03.2017

 

 

7. März

 

Werner Löw, Alfons Laux und Franz Laub montierten die Laichkäfige.

 

 

 

 

 

9. März

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten unserer Jugendgruppe, dem Artenschutz und der Landschaftspflege und dem aktuellen Status des Laichgewässers in Rulfingen ging es auch um die Gestaltung unserer bevorstehenden Hauptversammlung 2017.

 

SN v. 02.03.2017

 

 

 

 

 

11. März

 

Info-Veranstaltung zum Amphibienzaun Rulfingen am Ortsausgang Rulfingen in Richtung Rosna am Amphibienzaun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: NABU, Angelika Krause.

 

 

 

Die Amphibien schnell von der Straße wegbringen ist das Ziel

Das neue Laichgewässer bei Rulfingen hat eine veränderte Situation geschaffen bei der Betreuung der temporären Amphibienzäune an der Rosnaerstraße bei Rulfingen.

Erstaunlich viele Interessenten sind zu dem Infotreffen am von der Straßenmeisterei Sigmaringen errichteten, ca. 400m lang Amphibienschutzzaun gekommen. Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach begrüße die Teilnehmer und berichtet, dass das Straßenbauamt beim Landkreis Sigmaringen nach 15 Jahren Zaunaufbau und der NABU nach ebenso alljährlichen, bis sechs Wochen langen Kontrollen  zu dem Schluss gekommen sind, dass das nicht ewig so weitergehen könne. Man entschloss sich für die Schaffung eines Laichgewässers und suchte gemeinsam mit der Stadt Mengen nach einem dafür geeigneten Standort im Landlebensraum der betroffenen Amphibienpopulation.

 Aufgrund der Minusgrade in der vergangenen Nacht war nur ein Bergmolch in den eingegrabenen Fangeimern. Die Amphibien machen sich erst bei mindesten +4°C und am liebsten bei Regen auf den Weg. So gab es für die kurze Einführung in die Biologie der Amphibien fast keine Anschauungsobjekte. Wurden bisher die am Zaun eingesammelten Kröten, Frösche und Molche einfach über die Straße getragen, müssen sie jedoch jetzt ca, 1,5 km durch den Wald gefahren werden. Also fuhren die Teilnehmer in Fahrgemeinschaften zum neuen ca 500m² großen Laichgewässer. Löw erklärte die Funktion der dort ins Flachwasser eingesetzten Laichkäfige, in denen sich schon Amphibien aus vorangegangenen Nächten zwischen den eingebrachte Wurzelballen und Pflanzenstrukturen tummelten. Gäbe man die Tiere einfach so in das neue Gewässer, würden sie wieder zu ihrem Gewässer, wo sie geboren sind, abwandern und die ganze Mühe wäre vergebens. Das warf schon viele Fragen auf unter den Teilnehmern. Es wurde auch richtig festgestellt, das Gewässer würde auch von selber besiedelt. Löw bestätigte den Einwand, begründete aber die gewählte aufwändige Vorgehensweise dahingehend, dass dann noch über Jahre viele Tiere überfahren würden. Man wolle sie aber möglichst schnell von der Straße wegbringen und vor allem deren Nachkommen auf das neue Gewässer polen. Natürlich könne man nicht alle Tiere erfassen. Aber den Großteil der Population dieses Lebensraumes könne damit gesichert werden.

Wurden die Zäune bisher abends und morgens kontrolliert, entschied man sich dafür, nur noch morgens zu kontrollieren. Nachts sind viele Amphibien auf den Waldwegen unterwegs und es würden u. U. bei der Fahrt durch den Wald mehr Tiere überfahren als gerettet. Es ist auch nicht jedermanns Sache, nachts weit im Wald herumzufahren und dann noch auszusteigen. So fanden sich für die morgendlichen Kontrollgänge genügend Helfer und es konnte auch der Amphibienzaun an der Heudorferstraße bei Blochingen bedient werden. Mit dem dort von der Stadt Mengen angelegten Laichgewässer besteht eine ähnliche Situation.

SZ v. 15.03.2017, SZ v. 15.03.2017 (Bild).

 

 

 

 

 

 

 

17. März

Foto: Waldkauz, NABU / Marcus Bosch

 

Der Waldkauz – Vogel des Jahres 2017

NABU Sigmaringen und NABU Mengen luden ein zum Diavortrag.

Unsere häufigste Eulenart, der Waldkauz wurde 2017 zum Vogel des Jahres gekürt. Werner Gottwald vom NABU Mengen hat sich während seines Studiums intensiv mit den Rufen und Lauten dieses Vogels, seiner Verbreitung, seinen Lebensräumen und der Aufzucht beschäftigt. In seinem Vortrag zeigte er neben nie gezeigten Fotos wie jeder diesem interessanten Jäger der Nacht bei seinem Kampf ums Überleben helfen kann.

Treffpunkt war die Gaststätte „Adler“ in Mengen, Ennetach, der Beginn war um 20:00 Uhr.

Werner Gottwald begann seinen Vortrag mit der Vorstellung der wichtigsten Eulenarten in Europa: Uhu, Sperlingskauz, Schleiereule, Waldohreule, Steinkauz und Sperbereule. Bilder vom Waldkauz und auch die variablen Rufe dieses Vogels ergänzten seine Ausführungen. Werner Gottwald beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Höhlenbrüter und erläuterte uns, dass der Bruterfolg des Waldkauzes vor allem vom Vorhandensein großer Baumhöhlen abhängt. Diese Baumhöhlen findet der Waldkauz bei intensiver Waldbewirtschaftung immer seltener. Bilder von der Aufzucht der Jungen begeisterten die Zuschauer. Wenn die Jungen als „Ästlinge“ das Nest verlassen, sollen sie auf keinen Fall weggetragen oder sonstwie gestört werden. Der Vortrag schloss mit der Vorstellung der wichtigsten natürlichen Feinde, Marder und Habicht.

SZ v. 15.03.2017, SN v. 16.03.2017.

 

 

 

20. März

Nisthilfen  und echte Wildblumensamen und auf dem Samstagsmarkt

Jetzt noch schnell Nisthöhlen für Meisen Stare und Kleiber aufhängen. Auch die Schwalben kommen bald wieder aus ihren Winterquartieren zurück und brauchen Hilfe. Vogel- und Naturfreunde fanden die richtige Nisthilfe und Informationen dazu am Samstag, den 25. März von 9- 12 Uhr beim NABU auf dem Markt vor dem Rathaus in Mengen. Passend dazu gab es den echten, heimischen Wiesenblumensamen „Mengener Mischung“  Vögel füttern ihre Jungen hauptsächlich mit Insekten und deren Raupen. Die finden sie ausreichend nur in einem naturnahen Garten mit einer heimischen Blumenwiese. Näheres unter 07572 767439 oder werner.loew@freenet.de

SZ v. 24.03.2017

 

 

 

 

Januar    Juli

 

 

 

 

6. April

 

Leserbrief von Werner Löw "Bejagung des Bibers ist nicht zukunftsweisend".

 

SZ v. 06.04.2017 Teil 1, SZ v. 06.04.2017 Teil 2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. April

 

 

Gutbesuchte Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Ennetach.

 

Armin Lenk begrüßte alle Anwesenden und stellte anfangs fest, dass zur Hauptversammlung ordnungsgemäß eingeladen worden und dass diese beschlussfähig sei. Er begrüßte insbesondere auch den stellvertretenden Bürgermeister-Stellvertreter und Gemeinderatsmitglied Gaetano "Toni" D'Angelo aus Mengen sowie Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen.

 

Nach einer Gedenkminute für die mit nur 19 Jahren im März verstorbene Sina Schleweck, früheres Mitglied unserer NAJU-Gruppe, ging Armin Lenk in seiner Rede unter anderem auf die bevorstehenden zahlreichen Aktivitäten des NABU in diesem Jahr ein, welche man zusammen mit dem NABU Sigmaringen veranstaltete. Die Zusammenarbeit zwischen beiden NABU-Gruppen und der NAJU bereiten uns große Freude. Armin Lenk bedankte sich bei allen aktiven Mitgliedern unserer NABU- und NAJU-Gruppe im Einzelnen wie auch bei unseren vielen passiven Mitgliedern. Die Gewinnung weiterer Mitglieder sowie das bevorstehende, derzeit in Planung befindliche NAJU-/NABU-Zeltlager mit der Juniorranger-Ausbildung 2017 als Blockveranstaltung statt der bisherigen 8 Einzelschulungen stehe im Zentrum unserer Bemühungen im nächsten halben Jahr.

 

Schriftführerin Angelika Krause ging in ihrem Bericht auf die zahlreichen abwechslungsreichen Aktivitäten und Geschehnisse im Jahr 2016 ein. Kassenwartin Elke Reinauer präsentiere in sehr übersichtlicher Form den Kassenstand mit Vorstellung der Einnahmen und Ausgaben und lobte zugleich die sehr gute Kassenführung der NAJU. Kassenprüfer Arnd Siebenrock bescheinigte zusammen mit Erika Rimmele-Laux, welche nicht anwesend sein konnte, eine einwandfrei und sauber geführte, vorbildliche Kasse.

 

Im Bericht der Jugendgruppe ging die NAJU, darunter Julia Speh und David Schwarz, auf die zahlreichen Aktivitäten im Jahr 2016 ein. Für 2017 sei gerade ein Zeltlager in Planung, zusammen mit dem NABU Mengen und NABU Sigmaringen, mit welchem auch die bisherige Juniorranger-Ausbildung fortgeführt werden soll. Julia Speh vergab anschließend zahlreiche Qualipässe an aktive Mitglieder der NAJU-Gruppe.

 

Franz Laub präsentierte sehr übersichtlich und fundiert unser wichtigstes und bisher größtes Projekt 2016 / 2017, die Planung, Entstehung und Umsetzung des Ersatzlaichgewässers in Rulfingen mit den dabei aufgetretenen umfangreichen baulichen wie auch finanziellen  Aufgabenstellungen, welche es zu lösen galt. Von der Planung bis zur weitgehenden Fertigstellung des Gewässers zeigte er auf, wie wichtig es grundsätzlich ist, Flora und Fauna zu schützen und etwas dafür zu unternehmen, auch wenn unser Ersatzlaichgewässer nur ein regionaler, punktueller Beitrag sein könne.  Er bedankte sich bei allen beteiligten Behörden, Ämtern, Unternehmen und Personen für deren tatkräftige Mithilfe und Unterstützung bei der erfolgreichen Ausführung und Umsetzung des Projektes. Armin Lenk bedankte sich nochmals bei allen Beteiligten, insbesondere aber bei Franz Laub und Werner Löw für deren enormen Einsatz.

 

Alfred Bauernfeind führte die Entlastung der Vorstandschaft durch, nachdem wir alle Berichte gehört hatten und wenige Fragen beantwortet worden waren. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Wahlen standen in diesem Jahr keine an.

 

Mit Ehrungen von 3 Mitgliedern für 30 Jahre / 10 Jahre NABU-Mitgliedschaft, darunter Martin Orlik (30 Jahre), Frau Ingeborg Klein (in Abwesenheit, 30 Jahre) und Frau Veronika Rumpel (in Abwesenheit, 10 Jahre), schloss Armin Lenk die diesjährige Hauptversammlung ab und leitete zum gemütlichen, geselligen Teil des Abends über, bei welchem wir noch eine ganze Weile zusammen saßen und uns über aktuelle Themen unterhielten, nicht nur über Natur- und Umweltschutz. Alle waren letztendlich sehr zufrieden über unsere doch sehr gelungene, interessante wie auch wieder kurzweilige Hauptversammlung 2017!

 

SZ v. 28.03.2017

 

 

Bericht für Presseveröffentlichung:

 

Hauptversammlung des NABU Mengen


In der gewohnt angenehmen Umgebung des "Adler" in Ennetach fand am Freitag, 07.04.2017 die Hauptversammlung der NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach statt. Neben den Berichten der Vorstandschaft stießen besonders die Präsentation der Naturschutzjugend NAJU und die chronologische Darstellung des Baus eines Ersatzlaichgewässers in Rulfingen auf großes Interesse der Anwesenden. Nach der Entlastung des Vorstandes durch Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen dankte der Sprecher der NABU Gruppe Armin Lenk allen Helfern und Mitgliedern für ihren Einsatz.
 

 

 

 

Foto: Angelika Krause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit der Ehrung von Frau Ingeborg Klein und Herrn Martin Orlik (Bild links, mit Armin Lenk) für 30 jährige und Frau Veronika Rumpel für 10 jährige Mitgliedschaft endete der offizielle Teil der Veranstaltung und es schloss sich ein gemütlicher Hock mit angeregten Gesprächen an.

 

SZ v. 11.04.2017

 

 

 

 

 

25. April

 

Jetzt schnell noch Schwalbennester anbringen

Die Mehlschwalben, früher als Glücksbringer überall gerne gesehen, kommen bei uns erst Ende April bis Mitte Mai aus den Winterquartieren zurück und können teils noch bis Anfangs Juni zur Brut schreiten. Man kann jetzt beobachten, dass sie sich vergeblich bemühen, außen an den Häusern ein Nest zu bauen. Oft finden sie keinen geeigneten Mörtel mehr. In der Hauptsache liegt ihr Scheitern aber in den modernen Putz- und Farbmaterialien begründet. Daran haften die Nester schlecht. Ist so ein Nest doch noch gelungen, bringen es oft die ständigen Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr zum Absturz. Da helfen nur noch Kunstnester. Sie sind relativ leicht zu montieren, wenn das Haus nicht zu hoch ist und können auch gereinigt werde. Die Bestände der Mehlschwalben sind ständig rückläufig. Die fleißigen Mückenjäger verdienen es, dass man ihnen hilft.

Interessierte Schwalbenfreunde können unter 07572767439 anrufen und die Schwalbennester in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach abholen.

SZ v. 25.04.2017; SN v. 27.04.2017

 

 

 

 

4. Mai

Infoveranstaltung für die Interessierten des Juniorranger-Zeltlagers

Die Natur kennenlernen und entdecken, gemeinsam etwas erleben und viel Spaß in der Gruppe – das war schon immer das Motto der Juniorranger-Ausbildung von NAJU, NABU und dem Donau-Ranger des Naturschutzzentrums Obere Donau. Auch in diesem Jahr werden sollten wieder Juniorranger ausgebildet werden. Dazu wollten NAJU und NABU Mengen zusammen mit dem NABU Sigmaringen vom 15. – 18. Juni ein Zeltlager im Donautal bei Gutenstein für Teilnehmer/innen von 11 bis 14 Jahren veranstalten.

Am 4. Mai um 19 Uhr fand dazu ein Informationsabend in der Gaststätte „Adler“ in Ennetach statt, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen waren.

SN v. 27.04.2017

Leider sind zu unserer Veranstaltung im Adler in Ennetach zu wenige Interessenten gekommen. Daher mussten wir das Zeltlager für 2017 absagen.

 

 

 

 

 

7. Mai

 

NABU lud  am Naturerlebnistag zu einer Wanderung durch das Bittelschießer Tälchen ein
 

Die NABU-Gruppen Mengen und Sigmaringen boten am Naturerlebnistag eine naturkundliche Wanderung durch das Bittelschießer Tälchen bei Bingen an. Treffpunkt war um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Bittelschießer Tälchen.

Dieses Kleinod unserer Heimat bietet im Frühjahr viele interessante Naturbeobachtungsmöglichkeiten. Die von Alfred Bauernfeind  geleitete Führung begann auf dem Parkplatz vor dem Bittelschießer Tälchen. Sie führte dann entlang der Lauchert, vorbei an der Höhle über die Burgkapelle zur Ruine Hornstein. Auf dieser etwa zweistündigen Wanderung sollte schwerpunktmäßig die die Geologie und die Pflanzenwelt des Gebietes erklärt werden.

Koordinaten Parkplatz / Treffpunkt:
48.105746, 9.253924

https://www.google.de/maps/place/48%C2%B006'20.7%22N+9%C2%B015'14.1%22E/@48.1057481,9.2526224,407m/data=!3m2!1e3!4b1!4m5!3m4!1s0x0:0x0!8m2!3d48.105746!4d9.253924

Im Bittelschießer Tälchen

http://bw.naturerlebniswoche.info/naturkundliche-wanderung-durch-das-bittelschießer-tachen

SZ v. 26.04.2017; SN v. 27.04.2017

 

Als Beitrag zur NaturErlebnisWoche BW veranstalteten wir zusammen mit der NABU Gruppe Sigmaringen am Sonntag, 7. Mai, eine naturkundliche Wanderung. Trotz eines kräftigen Schauers kurz vor der Veranstaltung hatte sich doch eine Gruppe Interessierter eingefunden.

Das Bittelschießer Tälchen bei Bingen ist ein Kleinod unserer Heimat und bietet im Frühjahr viele interessante Naturbeobachtungsmöglichkeiten. Die von Alfred Bauernfeind  geleitete Führung führte entlang der Lauchert, vorbei an der Höhle zur Ruine Hornstein. Nach der Wanderung kehrten wir noch auf der Ruine Hornstein ein.

 

 

8. Mai

Mauersegler in Wohnungsnot - Der NABU hält Nisthilfen bereit

Mauersegler - Foto: Erlenbach

Mauersegler sind etwas größer als Schwalben, werden mit diesen gerne verwechselt, sind aber nicht mit ihnen verwandt. Sie sind ebenfalls effektive Insektenjäger. In rasantem Flug und mit schrillen Rufen schwirren sie oft  in kleinen Trupps um die Häuser, in denen sie ihre Nester haben. Diese hochinteressanten Vögel sind  zunehmend seltener zu beobachten. Es gibt immer weniger Häuser mit Mauerlöcher oder undichten Dachschalungen in den sie ihre Nester anlegen können. Sie kommen Anfang Mai aus Afrika zurück. Wie den Schwalben, kann man auch ihnen  fertige Nisthilfen anbieten. Diese sind etwas größer als Schwalbennester, dafür bilden sich darunter keine Kothaufen. Mauersegler tun alles im freien Flug.

Natur- und Vogelfreunde fanden beim NABU in der Scheerer-Straße 27 in Ennetach neben Schwalbennestern  auch „Mauerseglerkästen“ in verschiedenen Ausführungen, so auch als Mauerstein zum Einbauen in die Hauswand. Das könnte für Bauherren und Architekten interessant sein. Wegen der fachlichen Beratung wurde eine Terminabstimmung unter 07572 / 768439 oder werner.loew@freenet.de empfohlen.

 

 

 

12. bis 14. Mai

Foto: NABU / Marco Frank.

Stunde der Gartenvögel - Mitmachen und gewinnen

Wer vom 12. bis 14. Mai 2017 eine Stunde lang die Vögel um das Haus herum oder im öffentlichen Grün zählte und meldete, tat nicht nur für die Natur etwas Gutes, er/sie nahm auch an einer Verlosung mit wertvollen Preisen teil. Es war ganz einfach. Die jeweils gleichzeitig beobachtete Zahl einer Art in den Meldebogen eintragen. Die am häufigsten bei uns vorkommenden Vogelarten waren darin abgebildet. Man lernte dabei auch Vögel kennen. Die Meldebogen mit den Informationen dazu lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach aus und können bis 22. Mai (Poststempel) verschickt werden. Von 12. bis 22. Mai konnte / kann man seine Beobachtungen auch unter www.nabu.de/gartenvoegel registrieren lassen  und Ergebnisse abfragen. Unter 0800-1157115 wurden die Daten am 13. und 14. Mai von 10 bis 18 Uhr entgegen genommen.

SZ v. 10.05.2017; SN v. 11.05.2017.

 

 

17. Mai

NABU verteilt Holzwolle für Erdbeerpflanzen

SZ v. 17.05.2017; SN v. 18.05.2017

 

21. Mai

Junge Vögel lassen, wo sie sind

Das arme junge Vögelchen ist so hilflos und verlassen, denken hilfsbereite Naturfreunde oft, wenn sie so ein junges, noch nicht voll flugfähiges Vögelchen auf dem Boden finden. Sie bringen es schnell zum NABU oder anderen bekannten Naturschützern. Werner Löw vom NABU rät ganz eindringlich, die Tierchen da zu belassen wo sie sind oder möglichst schnell wieder dahin bringen wo man sie gefunden hat. Sie werden in der Regel wieder von den Eltern angenommen.

Jetzt verlassen wieder junge Vögel das Nest bevor sie richtig fliegen können. Sie tun das häufig zu ihrer Sicherheit. Ein Nest mit vier und noch mehr fast ausgewachsenen Jungvögeln ist auffällig für Beutegreifer. Also verteilen sie sich in der näheren Umgebung damit ein Fressfeind sie nicht alle auf einem Haufen findet.

Sie sind aber nicht verlassen und stehen mit den Eltern in Rufkontakt, so dass die es immer finden und füttern. Natürlich besteht für diese jungen Vögel die Gefahr, von einer Katze gefunden zu werden. Ihre Überlebenschance ist dabei aber immer noch viel größer als in der Obhut der menschlichen Pflegeeltern. Dort werden sie fast sicher zu Todeskandidaten. Es ist sehr schwer, für sie das richtige, abwechslungsreiche Futter zu besorgen und man hat in der Regel auch zu wenig Zeit um oft genug zu füttern. Die wenigen die durchkommen zeigen Mangelerscheinungen am Skelett und im Gefieder. Entlässt man sie dann in die Freiheit, haben sie kaum eine Chance zu überleben, auch weil sie nicht von den Eltern lernen können Insekten zu jagen und Futter zu suchen. Man müsste sie in der Gefangenschaft behalten. Aber das Gesetz erlaubt nicht, wilde, in Freiheit geborene Tiere in Gefangenschaft zu halten. Verletzte Tiere können von dazu berechtigten Personen zur Pflege vorübergehend in Obhut genommen werden. Es ist somit verboten, solche Jungvögel an sich zu nehmen, es sei denn, man könnte nachweisen, dass die Elterntiere umgekommen sind. Dann muss man sie aber in die fachliche Obhut  anerkannter Vogelpflegestationen geben.

SZ v. 01.06.2017.

 

 

21. Mai

 

Ein Gruß aus dem Ennetacher Storchennest

 

 

Foto: Elke Reinauer

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Wir besprachen unter anderem den bevorstehenden Tag des offenen Naturgartens, die Unfallverhütung bei NABU- und NAJU-Arbeitseinsätzen, die Infotafel für das Laichgewässer sowie die weitere Gestaltung der Pflege unserer Grundstücksflächen im Ölkofer Ried.

 

 

 

 

 

31. Mai

 

 

 

NABU zeichnet schwalbenfreundliche Häuser aus

Die Bestände der Schwalben gehen wegen den mangelnden Nistmöglichkeiten beängstigend zurück. Doch Schwalben finden zum Glück noch Freunde. Echte Freunde, die ihnen erlauben, am Haus und im Haus ihre Nester zu bauen, oder für sie sogar Kunstnester anbringen. Besonders die Mehlschwalben, die ihre Nester außen unter dem Dachtrauf  bauen brauchen naturverbundene Hausbesitzer, die den herabfallenden Kot nicht gleich als große Tragödie oder ein Kotbrett als Verunzierung  ihres Hauses sehen. Die Rauchschwalben hingegen bauen ihre Nester in mit Vieh besetzten Räumen. Sie, werden von den Stallbesitzern zwar immer noch gerne gesehen und unterstützt. Doch Viehställe werden immer weniger.

So viel Toleranz und hilfsbereite Liebe zur Natur ist eine Anerkennung und Auszeichnung wert, meint man beim NABU und hat  dazu eine hübsche Plakette geschaffen. Der NABU Bundesverband vergibt  die Auszeichnung. Die damit ausgezeichneten Haus- und Stallbesitzer können diese an ihrem Haus anbringen und bekommen eine Urkunde dazu. Beides wird gerne angenommen.

Auch der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach möchte sich bei den Schwalbenfreunden in seiner Umgebung für ihren wichtigen Beitrag zum Artenschutz  bedanken und ihnen auf diese Weise Anerkennung zeigen. Weil man nicht alle „Schwalbenhäuser“ kennt wird darum gebeten, die Plaketten  bei Werner Löw, Scheerer Straße 27 in Mengen/Ennetach, Tel. 07572/767439 oder unter werner.loew@freenet.de mit voller Anschrift bis zu beantragen.  Die öffentliche Übergabe ist beim NAJU-NABU-Naturgartenfest in der Walke, Mengen, am 11. Juni 2017 um 15 Uhr vorgesehen. Die Verleihung ist aber auch außerhalb dieses Termins möglich.    

 

 

 

 

 

 

 

 

           

 

 

 

 

 

 

 

2. Juni

  Garten Party / Tag des offenen Naturgartens am Sonntag, den 11.06.2017, 12-20 Uhr!

Mehr Info > Flyer.

NAJU und NABU laden zur Gartenparty ein

Die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen lädt zusammen mit der NABU-Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach am Sonntag, 11. Juni ab 12 Uhr zur Gartenparty bzw. zum „Tag des Offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein.

An diesem Tag können sich Interessierte im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wird gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem gibt es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu Verkosten. Diesmal wollen die NAJU-Mitglieder Cocktails mit ganz neuen, leckeren Rezepten mixen.

„Wer mag, kann an einer interessanten Kräuterführung mit der Kräuterpädagogin Frau Weiß um 14 Uhr teilnehmen oder bei der Schmetterlingsführung um 16 Uhr mitmachen oder uns ganz einfach mal kennenlernen“, sagt NAJU-Gruppenleiterin Julia Speh.

Wie in der Presse bekannt gegeben findet um 15 Uhr die Auszeichnung und die Übergabe der Urkunden und Plaketten für „Schwalbenfreundliche Häuser“ statt.

 

Schwalben-Plaketten werden beim NAJU-Gartentag überreicht

Die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ist 15 x15 cm groß, sieht hübsch aus und. kann am Haus oder Stall angebracht werden. Sie ist eine Anerkennung für Naturfreunde, die Schwalbennester am und/oder im Haus dulden und findet zur Freude des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach großes Interesse. Die Plaketten werden mit Urkunde beim Gartentag der NAJU in der Walke bei Mengen am 11. Juni um 15 Uhr  öffentlich überreicht. Damit die Schwalbenfreunde zusammensitzen und sich bei Kaffee und Kuchen oder Sonstigem austauschen können, gibt es dafür extra einen großen „Schwalbentisch“. Zum Fest gelangt man am besten, wenn man von Mengen nach Blochingen vor der Donaubrücke links abbiegt und den NABU-Pfeilen folgt. Wer noch die Plakette haben möchte, sollte sie aus organisatorischen Gründen möglichst vorher bestellen unter werner.löew@freenet.de oder Tel. o. Fax 07572 767439.

 

 

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung: SZ v. 02.06.2017 Bild, SZ v. 02.06.2017 Text.

SN v. 08.06.2017; SZ v. 10.06.2017.

 

 

 

 

 

 

 

Freuen sich schon auf den Gartentag in der kommenden Woche (v.l.): vorne: Stefan Schmid, Julia Speh und Tanja Speh sowie hinten: Fabian Schmid, Simon Allmaier und David Schwarz.

Text zum Bild: Schwäbische Zeitung vom 02.06.2017, Foto: Schwäbische Zeitung vom 02.06.2017, Jennifer Kuhlmann

 

 

Text-Anfang Schwäbische Zeitung / Jennifer Kuhlmann vom 02.06.2017:

Eigene Räume, ein toller Garten, viele Aktionen und Fortbildungen und jede Menge Spaß: Seit der Gründung ihrer Gruppe vor sechs Jahren haben die Mitglieder der Naturschutzjugend (NAJU) ganz schön viel auf die Beine gestellt. Gemeinsame Unternehmungen und Zusammenhalt stehen für die 15 jungen Menschen im Alter zwischen 15 und 22 Jahren im Mittelpunkt. Wie viel Wissen über Tiere, Pflanzen und den Naturschutz sie in all der Zeit angesammelt haben, merken sie oft erst, wenn jemand Neues dazu kommt. Und das ist klar erwünscht: „Wir wollen, dass unsere Gruppe auch in Zukunft bestehen bleibt, deshalb freuen wir uns auf alle, die bei uns mitmachen wollen“, sagen sie.

Ab dem Alter von 12 Jahren können Kinder und Jugendliche sich der Gruppe anschließen. Oft absolvieren sie zunächst eine Ausbildung als Juniorranger, die Nabu und Naju in Kooperation mit dem Naturschutz-Zentrum Obere Donau in Beuron anbieten. „Da geht es dann in acht Ausbildungsschritten um verschiedene Naturthemen, die jeweils mit einem Experten behandelt werden“, sagt Julia Speh, die seit 2014 die Leiterin der NAJU-Gruppe ist. So lernen die angehenden Ranger die Lebensbereiche Wasser oder Totholz kennen, setzen sich mit Bibern und Bienen auseinander und helfen auch Krötenzaune aufzustellen.

 

Eine bunte Truppe

So hat sich mit den Jahren eine buntgemischte Truppe zusammengefunden. „Wir sind alle ganz verschieden und haben unterschiedliche Schulen besucht“, erzählt Tanja Speh. Das Interesse an der Natur habe sie zusammengebracht. „Jetzt ist die NAJU-Gruppe für uns wie eine zweite Familie.“ Innerhalb dieser Familie habe jeder sein Expertenwissen und seine Aufgaben. „Der eine organisiert gern die Stände für den Herbsttreff oder den Weihnachtsmarkt, der andere hat unseren Garten im Blick oder plant lieber die Fortbildungen, die wir anbieten wollen.“

 

Die Räume und den Garten im Niederbol 101 hat die Stadt dem NABU für die offene Jugendarbeit verpachtet. „Hier treffen wir uns zu Besprechungen und Fortbildungen und haben unser “eigenes” Reich.“ Selbst für einen Garten verantwortlich zu sein, in dem es mittlerweile 15 verschiedene Kleinbiotope, Beerensträucher und jede Menge Kräuter gibt, sei gar nicht so kompliziert, wie viele denken. „Wir haben eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet und können uns so schnell absprechen, wenn der Rasen gemäht oder Beete gegossen werden müssen“, sagen Simon Allmaier und Fabian Schmid. „Dann fährt halt jemand abends schnell raus und kümmert sich drum.“ Oder es verabreden sich gleich mehrere zu einem kleinen Arbeitseinsatz, der anschließend mit eigenem Bärlauch-Pesto oder einer Pizza belohnt wird.

 

 

 

 

Neugierige sehen sich um

Im Sommer kommt es häufig vor, dass sich Familien mit Kindern oder einzelne Personen im Naturgarten der NAJU in der Walke in Mengen umsehen. „Wenn wir am Wochenende oder abends zu unseren Gruppenräumen kommen, sehen wir dann, dass Eltern ihren Kindern Kräuter im Garten zeigen oder alle gemeinsam die Biotope erkunden“, sagt Julia Speh. Genau das habe die Gruppe mit dem öffentlichen Garten erreichen wollen „Wir freuen uns sehr, wenn sich Menschen für unseren Garten und unsere Arbeit interessieren.“ Am Sonntag, 11. Juni, haben alle beim „Tag des offenen Naturgartens“ die Gelegenheit, sich von den Experten durch den Garten führen zu lassen.

 

 

Im kommenden Jahr will die Naturschutzjugend Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu einem Juniorranger-Ausbildungszeltlager einladen. „Wir haben gemerkt, dass es für viele Schüler schwierig wird, die unterschiedlichen Ausbildungstermine mit den anderen Schul- und Freizeitaktivitäten unter einen Hut zu bringen“, sagt David Schwarz. „Deshalb wollen wir ein Zeltlager veranstalten, bei denen wir die Ausbildung quasi an einem Stück anbieten können und wir uns alle in einer mehrtägigen Aktion kennenlernen können.“ Vielleicht gelänge es so, ein paar neue Mitglieder zu bekommen. „Die dürfen aber natürlich auch gern älter sein“, betont Julia Speh. „Auch 18-Jährige ohne Naturschutzerfahrungen dürfen gern bei uns reinschnuppern, um zu schauen, was wir machen. Wer Lust, Zeit und Interesse an Naturschutz-Aktivitäten hat, kann natürlich gerne auch an einzelnen Fortbildungen oder Projekten im NAJU-Jahresprogramm teilnehmen und sich so das Juniorranger-Abzeichen ansparen oder auch den Qualipass verdienen.”

Die Naturschutzjugend (Naju) Mengen lädt zusammen mit der NABU-Gruppe für den Bereich Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach am Sonntag, 11. Juni, zur Gartenparty bzw. zum „Tag des offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein. An diesem Tag können sich Interessierte von 12 bis 20 Uhr im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wird gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten, außerdem gibt es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu verkosten und im Garten wird es Infostände über die Aktivitäten der beiden Gruppen geben. „Wer mag, kann an einer Kräuterführung teilnehmen, eine Schmetterlingsführung machen oder uns einfach mal kennenlernen“, sagt Naju-Gruppenleiterin Julia Speh. Diesmal will die Naju außerdem Cocktails mit neu ausprobierten Rezepten mixen.

Wer die NAJU-Gruppe einmal kennenlernen möchte, hat dazu jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat Gelegenheit. Dann treffen sich die Mitglieder in den NAJU-Räumen oder am Garten. Am Freitag, 16. Juni, wird außerdem eine Fortbildung zum Thema „Kräuteressig herstellen“ im Kräutergarten in Inzigkofen angeboten. Teilnehmen können Jugendliche ab zwölf Jahren. Sie können sich per Mail an ju.speh@web.de oder unter Telefon 0157/76 45 97 67 bei Julia Speh melden.

 

 

Text-Ende Schwäbische Zeitung / Jennifewr Kuhlmann vom 02.06.2017.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Juni

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung in Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Wir besprachen neben aktuellen Berichten kurz die bevorstehende Gartenparty / den Tag des offenen Naturgartens am Sonntag und gingen auch näher auf die Restarbeiten am Laichgewässer Rulfingen ein sowie auf die Planung und Aufstellung einer Infotafel am Laichgewässer.

 

 

 

 

 

11. Juni

 

  Garten Party / Tag des offenen Naturgartens

Mehr Info > Flyer.

NAJU und NABU luden zur Gartenparty ein

Die Naturschutzjugend (NAJU) Mengen lud zusammen mit der NABU-Gruppe Mengen Hohentengen Scheer Ostrach ab 12 Uhr zur Gartenparty bzw. zum „Tag des Offenen Naturgartens“ im Niederbol 101 ein.

An diesem Tag konnten sich Interessierte im Garten umsehen und sich die einzelnen Biotope erklären lassen. Es wurde gegrillt und Kaffee und Kuchen angeboten. Außerdem gab es selbst hergestellte Kräuterprodukte zu Verkosten. Diesmal wollten die NAJU-Mitglieder Cocktails mit ganz neuen, leckeren Rezepten mixen. „Wer mag, kann an einer interessanten Kräuterführung mit der Kräuterpädagogin Frau Weiß um 14 Uhr teilnehmen oder bei der Schmetterlingsführung um 16 Uhr mitmachen oder uns ganz einfach mal kennenlernen“, sagte NAJU-Gruppenleiterin Julia Speh. Wie in der Presse bekannt gegeben, fand um 15 Uhr die Auszeichnung und die Übergabe der Urkunden und Plaketten für „Schwalbenfreundliche Häuser“ statt.

Schwalben-Plaketten werden beim NAJU-Gartentag überreicht

Die Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ist 15 x15 cm groß, sieht hübsch aus und. kann am Haus oder Stall angebracht werden. Sie ist eine Anerkennung für Naturfreunde, die Schwalbennester am und/oder im Haus dulden und fand zur Freude des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach großes Interesse. Die Plaketten wurden mit Urkunde beim Gartentag der NAJU in der Walke bei Mengen um 15 Uhr  öffentlich überreicht. Damit die Schwalbenfreunde zusammensitzen und sich bei Kaffee und Kuchen oder Sonstigem austauschen konnten, gab es dafür extra einen großen „Schwalbentisch“. Zum Fest gelangte man am besten, wenn man von Mengen nach Blochingen vor der Donaubrücke links abbog und den NABU-Pfeilen folgte.

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung: SZ v. 02.06.2017 Bild, SZ v. 02.06.2017 Text. SN v. 08.06.2017; SZ v. 10.06.2017.

 

 

 

Bilder von der Garten Party / vom Tag des offenen Naturgartens (Danke an Angelika Krause und Franz Laub):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Textveröffentlichung der Schwäbischen Zeitung vom 12.06.2017, C. Klawitter:

 

Zitat Bild- und Textquelle Schwäbische Zeitung Online vom 12.06.2017 Anfang:

 

 

"Naturschützer vergeben Plaketten Gartentag mit Führungen –Bundesweite Aktion schwalbenfreundliches Haus

 

Zum Gartentag der Naturschutzjugend Mengen am Sonntag sind zahlreiche Besucher gekommen. Diese konnten sich in dem naturbelassenen Garten umschauen und an Führungen teilnehmen. Außerdem vergab die NABU-Gruppe Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach die Plakette schwalbenfreundliches Haus an Tierfreunde. Die Plakette ist eine Anerkennung für Naturfreunde, die Schwalbennester am oder im Haus dulden. Die Aktion läuft bundesweit, also auch im Bereich des NABU Mengen. „Wir sind überrascht von der großen Resonanz, dem großen Zuspruch“, sagte Armin Lenk, einer der Sprecher der NABU-Gruppe. Insgesamt können nun mehr als 30 Häuser mit der Schwalbenplakette geschmückt werden, denn so viele Familien und Personen nahmen teil. Besonders aus Krauchenwies-Göggingen waren einige Schwalbenfreunde bei der Aktion dabei, die von Mitglied Werner Löw organisiert worden ist. Der Bestand an Schwalben geht laut NABU wegen mangelnder Nistmöglichkeiten zurück.

 

Heilwirkende Pflanzen

Der Naturgarten in der Walke, der sich direkt neben dem Haus Niederbol 101 befindet, wird von der Mengener NAJU-Gruppe gepflegt. Im Haus neben dem Garten treffen sich die jungen Naturschützer regelmäßig. Jugendleiterin ist Julia Speh. Ungefähr 46 Aktionen pro Jahr hätten sie, bei denen sie sich um den Garten kümmern würden, erläuterte sie. Beim Gartentag gab es Führungen, zum Beispiel eine mit dem Thema Kräuter. Heilpraktikerin und Gesundheitsberaterin Agnes Weiß zeigte ausgewählte Pflanzen und stellte deren Heilwirkungen vor – beispielsweise die Heckenrose mit ihrer Frucht, die Hagebutte. „Die Rose ist eigentlich eine ganz milde Heilpflanze“, sagte Agnes Weiß. „Sie ist ein bisschen in Vergessenheit geraten.“ Bei Beschwerden wie Schwindel und Kopfschmerzen, aber auch bei Kummer und Traurigkeit helfe sie. „Für die Menschen war so ein Holunderbusch eine ganze Hausapotheke“, stellte Agnes Weiß eine weitere Pflanze vor. Holunder wirke gegen Halsschmerzen oder auch Rheuma. Die Kapuzinerkresse, eine weitere Pflanze, helfe bei Blasenentzündungen oder Entzündungen der Geschlechtsorgane. Die Ringelblume wiederum sei früher oft als Salbe oder als Öl verarbeitet worden. Aber auch dem Aussehen allein wurde schon Wirkung zugesprochen laut der Expertin: „Man sagt: Allein das Anschauen hebt die Stimmung“, verwies Agnes Weiß auf das leuchtende Orange der Ringelblume. Bei Geschwüren und Ekzeme helfe so eine Salbe. Agnes Weiß stellte noch weitere Pflanzen im Naturgarten vor. Dieser ist übrigens öffentlich zugänglich".

 

Zitat Bild- und Textquelle Schwäbische Zeitung Online vom 12.06.2017 Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Juni

 

Naturschützer vergeben Plaketten für Tierfreunde - Großer Nachbericht zur Gartenparty 2017 - Tag des offenen Naturgartens in der Schwäbischen Zeitung.

 

SZ v. 13.06.2017

 

 

 

 

 

 

 

14. Juni

 

Weiterer großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung.

 

Bild- und Textquelle Schwäbische Zeitung Online vom 14.06.2017:

 

 

Zitat Bild- und Textquelle Schwäbische Zeitung Online vom 14.06.2017 Anfang:

 

"Edeka unterstützt Rulfinger Laichgewässer
NABU nimmt den Scheck im Mengener Markt entgegen – Projekt wird teurer wegen Problemen mit dem Untergrund

 

 

 

 

4000 Euro: Edeka Südwest unterstützt das neue Laichgewässer der NABU-Ortsgruppe finanziell. Foto: Klawitter, Schwäbische Zeitung Online vom 14.06.2017.

 

 

Das Unternehmen Edeka Südwest unterstützt das neue Laichgewässer in Rulfingen finanziell mit 4000 Euro. Im Mengener Edeka-Markt Baur hat Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei Edeka Südwest, symbolisch einen Scheck an Werner Löw von der NABU-Ortsgruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach überreicht.

Schon seit vielen Jahren errichtet die Straßenmeisterei am Ortsausgang Rulfingen Richtung Rosna einen Amphibienschutzzaun, die NABU-Mitglieder kümmern sich dann um das Aufsammeln der Kröten und der anderen Tiere. Weil die Beteiligten sich einig waren, dass das nicht ewig so weitergehen soll, wurde nun vergangenes und dieses Jahr ein Ersatzlaichgewässer gebaut. Ziel ist, dass die Amphibien ihr bisheriges Laichgewässer, einen Teich, aufgeben, und den neuen Weiher auf der gegenüberliegenden Straßenseite annehmen – sie müssten dann künftig auf ihrer Wanderung nicht mehr die Straße überqueren.

Wie Werner Löw bei der Scheckübergabe und im Gespräch mit der SZ sagte, sei das neue Laichgewässer nun fast fertig gestellt. Für die Naturschützer war es kein einfaches Projekt.

Ursprünglich sei man von 25 000 Euro Kosten ausgegangen, erläuterte Werner Löw – am Ende sind es nun aber rund 70 000 Euro und damit fast dreimal so viel. Der Untergrund des neuen Laichstandorts erwies sich nicht als geeignet für einen standsicheren, dichten Damm. Es musste laut Nabu viel Erdmaterial abtransportiert und Lehmmaterial angefahren werden, was hohe Kosten verursachte. Während Werner Löw für das Administrative und die finanzielle Seite des Projekts zuständig war, war Franz Laub vom NABU der Bauleiter der Maßnahme.

Edeka Südwest ist innerhalb des Lebensmittelkonzerns für Baden-Württemberg und weitere angrenzende Bundesländer zuständig. Gemeinsam mit der Stiftung Nature Life-International richtet Edeka Südwest jährlich einen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte aus. Eine Jury bewertete die eingegangenen Bewerbungen. „Dieses Jahr waren es über 40“, sagte Martina Neher von der Stiftung. Pro Projekt gibt es maximal 5000 Euro Förderung – die Mengener NABU-Gruppe erhielt für das Projekt 4000 Euro. Daran sehe man den Stellenwert, den man dem Projekt Laichgewässer gegeben habe, hob Michaela Meyer hervor.

Wertschätzung für Akteure

Pro Jahr fördert Edeka Südwest etwa 20 Naturschutzprojekte. Besonders freute sich Meyer darüber, dass die NABU-Gruppe auch Kinder und Jugendliche mit der Natur vertraut macht. „Da passiert ja ganz schön viel, auch mit Kindern. Ich denke, genau das ist auch ein wichtiger Part“, anerkannte sie. Mengens Bürgermeister Stefan Bubeck wertete die 4000 Euro als „eine Wertschätzung für unsere örtlichen Akteure“. Auch die Stadt kümmere sich um das Thema Nachhaltigkeit, und habe dabei Zeiträume von 30, 40, 100 Jahren im Blick – und damit viel längere Zeitspannen als Bundestagsabgeordnete oder Landtagsabgeordnete, wie Bubeck kritisch bemerkte".

 

 

Zitat Bild- und Textquelle Schwäbische Zeitung Online vom 14.06.2017 Ende.

 

 

SZ v. 16.06.2017

 

Link zu "Zukunftleben"

 

 

 

 

 

Januar    April

 

 

 

 

16. Juli

 

NABU bereicherte das Programm beim Hoftag in Rulfingen

Der NABU wurde schon wiederholt von der Familie Göring zu gemeinsamen Aktionen auf dem Bio-Hof in Rulfingen eingeladen, so auch jetzt wieder zum Tag des offenen Hofes am 16. Juli. Im und um seinen blauen NABU- Pavillon war er mit einem vielseitigen Angebot vertreten sein. Mit Infos zum Thema "Biologisch und Nachhaltigkeit im Haushalt wie im Garten" ging der NABU auf das Programm des Aktionstages ein. Echter Wildblumensamen brachte biologische Vielfalt in den Garten. Die Sorten-und Preislisten zur Sammelbestellung im Herbst für Hochstammobstbäume lagen auf. Die aktuelle Neuanlage des Amphibienlaichgewässers bei Rulfingen wurde vorgestellt. In einer Video-Präsentation konnte man unseren buntesten Vogel, den Stieglitz, der naturnahe Gärten wie biologisch bewirtschaftete Felder braucht, kennenlernen. Für schwalbenfreundliche Häuser lagen die Kennzeichnungsplaketten auf. Kinder konnten kleine Bienenhotels bauen und mitnehmen

SZ v. 11.07.2017; SZ v. 19.07.2017.

 

 

 

 

 

 

 

24. Juli

 

NABU hilft schwalbenfreundlichen Hausbesitzern

Mehlschwalben bauen ihre Nester manchmal an für die Bewohner der Häuser recht ungünstigen Stellen. Dann werden die Reste von den vielen hunderttausend Mücken und Fliegen, die allein ein Schwalbenpaar während einer Brutsaison von Mai bis Ende September mit bis drei Gelegen vertilgt, tatsächlich zur Last. So auch an dem Haus an der Hauptstraße in Mengen, gegenüber der Volksbank. Der Hausbesitzer, eigentlich freut er sich über seine vier Schwalbennester, hat beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach um Hilfe gebeten. Da freut man sich über schwalbenfreundliche Hausbesitzer oder Bewohner und hilf, wenn es möglich ist, gerne. Man hat Erfahrung mit diesem Problem und kann Lösungen dazu anbieten. Schwalbennester sind zu dem gesetzlich geschützt und dürfen, auch außerhalb der Brutzeit, nicht entfernt werden.

 

 

Vier-Mann hoch ist das NABU-Team vergangenen Montag mit zwei Leitern angerückt.  Weil mit eventuell weiteren Besiedelungen zu rechnen ist, wurde über beiden Fensterpartien in fünf Meter Höhe durchgehende Kotbretter angebracht. Die Fichtebretter sind farblich dem Haus angepasst und wenig auffällig. Auch für Einzelnester können Lösungen angeboten werden. Natürlich können solche Hilfeleistungen nicht kostenlos erbracht werden. Berechnet werden die Netto-Material -kosten und die offiziellen Sätze für Ehrenamtsvergütung im Naturschutz. Eine größere Nachfrage nach solchen Hilfeleistungen könnte jedoch nur mit weiteren Helfern bewältigt werden. Überhaupt, um die vielen Dinge zu tun, die für den Erhalt der Artenvielfalt nötig wären, wünscht man sich beim NABU viele ehrenamtliche Mitarbeiter. Große Fachkenntnisse brauchen Neueinsteiger nicht mitbringen, so Löw, in der NABU-Gruppe zuständig für Artenschutz und Landschaftspflege, nur den Wusch selber etwas zu tun.

SZ v. 26.07.2017

Schwalben haben eigentlich viele Freunde. Viele Leute hätten gerne Schwalben an ihren Häusern, wenn nur der Kot nicht wäre. Lästig wird er eigentlich nur, wenn er auf die Fenstersimsen oder vor die Haustüre fällt. Da kann man aber mit einem  ca. 26cm breiten Brett abhelfen. Wegen dem Anflugwinkel der Schwalben von unten sollte es ungefähr 40cm unterhalb des Flugloches angebracht werden. Gerne gibt der NABU Tipps dazu.  Mit etwas handwerklichem Geschick und dem Mut, auf eine Leiter zu steigen, lässt sich das gut bewerkstelligen. Frauen und alte Leute tun sich jedoch schwer damit. Sollten sie wirklich keinen hilfsbereiten Nachbar oder Verwandten finden, möchte der NABU sie mit diesem Problem nicht alleine lassen. Gegen eine angemessene Vergütung des Material- und Zeitaufwandes ist man gerne bereit, zu helfen, versichert Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Naturfreunde, die etwas tun möchten, sind herzlich dazu eingeladen und können sich in der Geschäftsstelle Scheerer Str. 27 in Mengen-Ennetach oder unter 07572 767439 erkunden.

SZ v. 02.08.2017

 

 

24. Juli

 

 

Ab sofort startet unsere Bestellaktion 2017 für Hochstamm-Obstbäume und unsere Bestellaktion 2017 für bio-zertifizierte Hochstamm-Obstbäume.

Link zur Bestellaktion 2017 für Hochstamm-Obstbäume mit weiteren Erklärungen und Bestell-/Sortenliste

Link zur Bestellaktion 2017 für bio-zertifizierte Hochstamm-Obstbäume mit weiteren Erklärungen und Bestell-/Sortenliste

Bestellungen müssen bis spätestens 7. Oktober 2017 eingereicht werden, der letzte Tag des Geldeingangs ist der 11. Oktober 2017 (erst nach Geldeingang wird Ihre Bestellung gültig) und der Tag der Ausgabe ist am Samstag, den 28. Oktober 2017 zwischen 9 und 12 Uhr im Bauhof der Stadt Mengen.

 

 

27. Juli

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung: "Biber 36" wohnt jetzt im Bremer Ried.

SZ v. 27.07.2017 Teil 1, SZ v. 27.07.2017 Teil 2,

 

 

 

 

1. August

 

Wer möchte mitmachen?

Schwalben haben eigentlich viele Freunde. Viele Leute hätten gerne Schwalben an ihren Häusern, wenn nur der Kot nicht wäre. Lästig wird er eigentlich nur, wenn er auf die Fenstersimsen oder vor die Haustüre fällt. Da kann man aber mit einem  ca. 26cm breiten Brett abhelfen. Wegen dem Anflugwinkel der Schwalben von unten sollte es ungefähr 40cm unterhalb des Flugloches angebracht werden. Gerne gibt der NABU Tipps dazu.  Mit etwas handwerklichem Geschick und dem Mut, auf eine Leiter zu steigen, lässt sich das gut bewerkstelligen. Frauen und alte Leute tun sich jedoch schwer damit. Sollten sie wirklich keinen hilfsbereiten Nachbar oder Verwandten finden, möchte der NABU sie mit diesem Problem nicht alleine lassen. Gegen eine angemessene Vergütung des Material- und Zeitaufwandes ist man gerne bereit, zu helfen, versichert Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Naturfreunde, die etwas tun möchten, sind herzlich dazu eingeladen und können sich in der Geschäftsstelle Scheerer Str. 27 in Mengen-Ennetach oder unter 07572 767439 erkunden.

 

 

 

 

 

8. August

 

NABU sucht neue Förderer - Werbeaktion von Tür zu Tür startete in Mengen

 

SZ v. 08.08.2017, SN v. 24.08.2017

 

 

 

 

 

 

11. August

 

NABU lud ein zur Fledermaus-Expedition

 

Foto: NABU / B. Schaller

 

Scheer. Was ist dran an den Geschichten blutsaugender Tiere, die in der Nacht auf die Jagd gehen? Fliegen Fledermäuse wirklich gerne in die Haare von Frauen? Diese und viele andere Fragen wollten wir auf der Fledermaus-Expedition des  NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach beantworten. Dabei wollten wir die flinken Tiere mit Fledermausdetektoren bei der Jagd belauschen.

Treffpunkt war am Sonntag, den 20. August 2017 um 19:30 Uhr an der Donaubrücke in Scheer. Kinder unter acht Jahren nur in Begleitung eines Elternteiles. Die Veranstaltung endete gegen 22:00 Uhr. Bei Regen fällt die Fledermaus-Expedition aus. Die Führung war Teil unseres NABU-Jahresprogramms.  Die Teilnahmegebühr betrug drei Euro. NABU-Mitglieder, Kinder und Jugendliche waren frei.

 

SZ v. 14.08.2017

 

 

 

 

 

 

Batman auf der Spur

Foto: Armin Lenk

 

Scheer: Bei tollem Spätsommerwetter trafen sich am 20. August etwa 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene um an der Batnight des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach teilzunehmen.

Nach Informationen zu unseren heimischen Fledermaus-Arten und Spielen, bei denen die Jagd der Tiere von den Kindern nachstellt wurde konnten bereits die ersten Fledermäuse beobachet werden.

Mit einem Fledermausdetektor konnten die Teilnehmer den Jadgrufen der Fledermäuse bis in die Nacht hinein lauschen.

Beobachtet wurden Zwerg- und Wasserfledermäuse entlang der Donau unterhalb der Burg Bartelstein.

 

 

 

 

 

 

 

 

18. August

 

Weitere gut besuchte, öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Aktuelle Berichte brachten alle wieder auf denselben Wissenstand. Außerdem besprachen wir unter anderem verschiedene Anliegen und Vorhaben der NAJU, eine mögliche Werbung für "Natur nah dran", unseren Infostand beim Mengener Herbsttreff, die Pflege des Zielfinger Hangs sowie die Infotafel am Laichgewässer Rulfingen. Im Gespräch war auch die geplante Gründung einer NABU-Gruppe in Pfullendorf.

 

 

 

 

20. August

 

NABU Fledermaus-Expedition an der Donau in Scheer

SZ v. 14.08.2017

 

 

9. September

Cocktails, Kinderschminken und Wiesenblumensamen bei NAJU und NABU

Auch dieses Jahr waren NAJU und NABU mit Ständen auf dem Mengener Herbsttreff vertreten: Die NAJU, die Jugendgruppe des NABU, bot an ihrem Stand leckere Cocktails an. Auf dem Stand des NABU konnten sich Kinder kostenlos schminken lassen und es wurden natürlich wieder Wiesenblumensamen angeboten, die inzwischen bekannte und beliebte „Mengener Mischung“. Die Samen wurden frisch auf den schönsten Blumenwiesen um Mengen herum gesammelt. Damit konnten naturbewusste Gartenbesitzer bunte, heimische Blumenwiesen in ihren Garten holen. So eine Blumenwiese ist ein echter Magnet für Schmetterlinge, Honigbienen, Hummeln, andere Wildbienen und sonstige Insekten. Und wo es Insekten gibt, da sind auch Vögel.

Die Samenmischung gab und gibt es auch in der NABU-Geschäftsstelle in Ennetach, Scheererstr.27. Empfohlen wird die Anmeldung unter 07572 767439 oder per Email an werner.loew@freenet.de

SN v. 07.09.2017

 

 

14. September

Jetzt schnell noch Blumenwiesen sähen.

SZ v. 14.09.2017

Die Pflanzen streuen im Sommer und Herbst ihre Samen aus. Manche der Samen keimen gleich, haben damit einen Startvorsprung im Frühjahr und blühen früher und intensiver als wenn sie erst im Frühjahr gesät werden, rät Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Andere brauchen Frost (Frostkeimer)  um den Keimimpuls auszulösen und sollten von daher jetzt schon gesät werden.

Die Samen werden von Hand auf den schönsten Wiesen um Mengen herum von Hand gepflückt oder abgestreift, an der Sonne getrocknet, gerieben und mehrfach gesiebt bis sie als „Mengener Mischung“ in die bunten Tüten kommen. Es ist also garantiert heimisches, autochthones Saatgut, wie es in der Fachsprache heißt. Das bedeutet, unsere heimische Insektenwelt kann etwas damit anfangen, was bei den häufig leuchtend bunten Mischungen, die man oft entlang der Straßen sieht, kaum der Fall ist. Zum Beispiel legen viele Schmetterlingsarten ihre Eier nur an ganz bestimmte Wildpflanzenarten. Kommen diese Pflanzen nichtmehr vor, verschwinden die Schmetterlinge. Auch die meisten Wildbienenarten sind auf ihre bestimmten Pflanzen spezialisiert, deren Pollen sie für ihre Brutzellen sammeln. Nur echte Wildblumenwiesen helfen unseren Schmetterlingen, Wildbienen, aber auch den Honigbienen und anderen Insekten. Und wo es Insekten gibt, da sind auch Vögel.

Die „Mengener Mischung“, sie besticht durch ihre natürliche Schönheit, gibt es in der NABU-Geschäftsstelle in Mengen/Ennetach, Scheerer Straße 27 bei Voranmeldung unter 07572 767439

 

 

 

15. September

Junge Obstbäume bestellen.

SZ v. 15.09.2017

Jeder Obstbaum ist ein Biotop für sich und ein unsere Heimat prägendes Landschaftselement.

Darum macht der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach wieder eine Sammelbestellung für junge Hochstammobstbäume. Es ist auch schön, eigenes Obst ernten zu können.

Die Sortenlisten für Apfel- Birnen- Zwetschgen- und Kirschbäume mit Bestellformular gibt es in der NABU-Geschäftsstelle Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach. Empfohlen wird die telefonische Anmeldung unter 07572 767439. Die Listen und das Formular können auch unter www.nabu-mengen.de heruntergeladen werden. Für BIO-zertifizierte  Streuobstbestände gibt es eine Extraliste für biologisch angezogene Jungbäume.

 

 

22. September

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Wir besprachen neben aktuellen Berichten die Juniorranger-Ausbildung 2018 mit einem neuen Konzept, eine neue Gestaltungsidee zum Gartenfest 2018, unsere Infotafel für das Laichgewässer Rulfingen, die Einbindung neuer Mitglieder und verschiedene weitere Themen. Einstimmig beschlossen wir unsere Zustimmung zur Gründung einer NABU-Gruppe in Pfullendorf.

 

 

23. September

 

Werner Löw und Franz Laub mähen zusammen den Zielfinger Hang.

 

 

 

 

24. September

 

Obstbaum Sammelbestellung

 

Jeder Obstbaum ist ein Biotop für sich und gerade für unsere Heimat ein prägendes Landschaftselement. Darum macht der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach wieder eine Sammelbestellung für junge Hochstammobstbäume. Es ist auch schön, eigenes Obst ernten zu können.

Die Bestell- und Sortenlisten für Apfel- Birnen- Zwetschgen- und Kirschbäume mit Bestellformular liegen in Rathäusern und Banken aus. Daneben gibt es sie auch in der NABU-Geschäftsstelle Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach. Empfohlen wird die telefonische Anmeldung unter 07572 767439. Die Listen und das Formular können auch unter www.nabu-mengen.de heruntergeladen werden. Für BIO-zertifizierte Streuobstbestände gibt es eine Extraliste für biologisch angezogene Jungbäume.

Bestellungen müssen bis spätestens 7. Oktober 2017 eingereicht werden, der letzte Tag des Geldeingangs ist der 11. Oktober 2017 (erst nach Geldeingang wird Ihre Bestellung gültig) und der Tag der Ausgabe ist am Samstag, den 28. Oktober 2017 zwischen 9 und 12 Uhr im Bauhof der Stadt Mengen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Januar    April    Juli

NABU Mengen Startseite