Jahr 2016 

NABU T. Dove

 

Der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016, Stieglitz-Video

 

Motto für 2016: "Natur erleben"

 

Jahreswahl

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

 

1. Januar

 

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Helfern / Helferinnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2016!

 

 

 

3. bis 6. Januar

 

Naturschutztage von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee

 

 

 

 

7. Januar

Wer möchte Schutzgebietsbetreuer werden?

Naturparadiese schützen- die Artenvielfalt bewahren - sich aktiv für die Natur einbringen, das möchten eigentlich viele an der Natur interessierte Mitbürger, wenn sie wüssten wie.

Gerne möchten sie die Natur kennen und besser verstehen lernen. Die Ausbildung zum ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer machte es möglich.

In einem 70-stündigen Lehrgang ermöglichte der NABU die Ausbildung zum Schutzgebietsbetreuer. Die Seminare finden auf drei Wochenenden von April bis Juni 2016 verteilt an verschiedenen sehr reizvollen Naturschutzzentren statt.

Interesse an Tieren, Pflanzen und Freude an der Natur waren gute Grundlagen für dieses Ehrenamt. Spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten waren nicht nötig.

Weitere Informationen zur Ausbildung von ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer/-innen gab es unter: www.NABU-BW.de/Gebietsbetreuung

Fragen dazu beantwortete auch Annette.Correia@NABU-BW.de oder  flaub7172@web.de vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach Hohentengen. Infos lagen aus in den Banken und Rathäusern der Vereinsgemeinden.

SZ v. 07.01.2016

 

 

 

 

 

 

 

8. bis 10. Januar

 

 

 

 

Amseln, Meisen und Co zählen bei „Stunde der Wintervögel“

Mitmachen und gewinnen vom 8. bis 10. Januar 2016

Was fliegt denn da alles im Winter ans Vogelhäuschen und hält sich im Garten auf? Der NABU lud vom 8. bis 10. Januar 2016 dazu ein, bequem von seinem Balkon aus  oder im Garten Kleiber, Spatzen, Buntspechte und Co. zu zählen. Auch in Grünanlagen konnten Vögel gut beobachtet werden. Man suchte sich einen Platz, von wo aus die Vögel gut zu beobachten waren und notierte dann von jeder Art die höchste Anzahl der Vögel, die man im Laufe einer Stunde gleichzeitig sehen konnte. Damit wurden Doppelzählungen vermieden.

Die Beobachtungen konnten am 10. und 11. Januar per Telefon jeweils von 10 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157-115 gemeldet oder per Teilnahmecoupon via Post mit ausreichendem Porto bis 14.Januar eingesendet werden. Unter www.stundederwintervoegel.de konnte man die Beobachtungen auch online registrieren lassen, oder mit dem reich bebilderten NABU-Vogelführer per Smartphone und kostenlosem Download unter www.NABU.de/vogelfuehrer.

Teilnahmeschluss war der 16. Januar 2016. Unter den Teilnehmern wurden Preise wie Bücher, Einkaufsgutscheine und Klingeltöne verlost. Weitere Infos gab es im Internet unter www.stundederwintervoegel.de. Die Mitmach-Faltblätter lagen in den Rathäusern, Banken und Geschäften von Mengen und Umgebung auf.

„Bei der Stunde der Wintervögel geht es um unsere häufig verbreiteten Vogelarten. Wo und wie häufig kommen diese vor und wie wirkt sich möglicherweise der Klimawandel auf die Tiere aus. Darüber erhoffen wir uns Informationen“, sagte Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Denn je präziser der NABU darüber Bescheid wisse, desto besser könne sich der Verband für den Schutz der Tiere einsetzen.

Neben den bekannten Vogelarten, die sich bei uns im Winter aufhalten, konnten die Teilnehmer unter Umständen auch Vögel beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und aus Osten nach Mitteleuropa ziehen, um hier zu überwintern. Kommt es in den noch kälteren Gebieten zudem zu Nahrungsmangel, sind in manchen Wintern Invasionen von Seidenschwänzen, Erlenzeisigen oder Bergfinken zu beobachten.

 Rückfragen an: Werner Löw 07572 767439

SZ v. 07.01.2016

Zusammen mit Kindern vom Kindergarten Ennetach hat Werner Löw an der Aktion am 8. Januar teilgenommen.

Foto: NABU, Frank Hecker

 

 

 

 

 

13. Januar

 

Gutes Essen - Gesunde Tiere - Glückliche Bauern - Wie geht das? Infoveranstaltung am 13.01.2016 20 Uhr in Pfullendorf

 

 

 

 

15. Januar

 

Erste Ausschußsitzung im neuen Jahr mit erfreulich vielen Anwesenden, bei welcher es neben einigen Berichten und der Jugendarbeit auch um die bevorstehende Hauptversammlung, um Interessenten für die Ausbildung zum Schutzgebietsbetreuer, um die Idee eines NABU-Geburtstagsbaumgartens, um die geplante Fahrt zum Neusiedler See, um das Faltblatt zur Sandgrube Gerstenstock und um die Ehrung der Gewinner und Gewinnerinnen unseres Fotowettbewerbs 2015 ging.

 

 

 

 

 

12. Februar

Zweite Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Wir besprachen neben aktuellen Berichten unter anderem die bevorstehenden Aktionen an den Amphibienschutzzäunen, die bevorstehende Hauptversammlung, Termine für das Helferfest und den Tag des Naturgartens sowie sonstige Punkte.

 

 

 

 

 

 

4. März 2016

 

Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Ennetach mit rund 30 Besuchern mit Neuwahlen und Prämierung und Auszeichnung der Gewinner unseres Fotowettbewerbs 2015.

 

 

Armin Lenk begrüßte als Sprecher unserer Gruppe zunächst die zahlreich erschienenen Anwesenden, darunter unter anderem den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Mengen, Herrn Emil Magino, Alfred Bauernfeind vom NABU SIgmaringen, den Naturschutz-Beauftragten Herrn Siegfried Forster sowie den Pressevertreter der Schwäbischen Zeitung. Er stellte die Beschlussfähigkeit unserer Hauptversammlung fest, nachdem frist- und termingerecht eingeladen worden ist und unsere Hauptversammlung auch in der Presse und auf unserer Homepage angekündigt worden war.

 

 

Die Prämierung der Gewinnerinnen unseres NABU-Fotowettbewerbs 2015 erfolgte zu Beginn unserer Hauptversammlung:

 

Platz 3 ging an Frau Skrollan Grom (50 EUR Preisgeld und ein NABU-Insektenhotel), Platz 2 ging (in Abwesenheit wegen Erkrankung) an Frau Cosima Eberhard (75 EUR Preisgeld und ein NABU-Insektenhotel), Platz 1 erhielt Frau Ramona Dehm (100 EUR Preisgeld und ein NABU-Insektenhotel).

 

 

 

Foto: Artur K. M. Bay, Schwäbische Zeitung Online v. 06.03.2016.

Bei der Preisverleihung des Fotowettbewerbs (von links): Emil Magino, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Mengen, die Gewinnerin Ramona Dehm, Armin Lenk, Sprecher der NABU-Gruppe, Skrollan Grom, Drittplatzierte. Das Foto der zweiten Preisträgerin, Cosima Eberhard, präsentierte Armin Lenk.
 

 

Die Fotos der Gewinnerinnen werden nach Vorliegen an dieser Stelle noch gesondert veröffentlicht. Armin Lenk dankte allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Fotowettbewerb, den beteiligten Jurymitgliedern, auch dem Fotoclub Eriskirch und hier speziell Herrn Peter Ross für die professionelle und fleißige Mithilfe und den Sponsoren, der Stadt Mengen, der Stadt Ostrach und der Karl Späh GmbH & Co. KG, Scheer. 

 

 

Armin Lenk erinnerte an das Jahr 2015, in welchem es schöne und traurige Momente gab. Ein trauriger Moment war der Tod von Inge Laidler, unserem langjährigen und sehr geschätzten NABU-Mitglied. Inge war viele Jahre Beisitzerin in unserem Ausschuß und half uns mit Rat und Tat immer mit, gerade auch bei zahlreichen Führungen und Pflegeeinsätzen. Wir gedachten zusammen in einer Gedenkminute an Inge.

 

 

Das Motto für 2016 heißt "Natur erleben". Armin Lenk stellte in seiner Rede anhand unseres Jahresberichts 2015 das darin enthaltene Jahresprogramm 2016 und die einzelnen Programmpunkte vor. Parallel laufen die Juniorrangerausbildung mit insgesamt 9 Ausbildungsabschnitten, die Amphibienschutzzaun-Betreuung und weitere Projekte mit entsprechenden Terminen.

 

Armin Lenk bedankte sich einzeln bei den Sprecherinnen Elke Reinauer und Angelika Krause sowie bei den Beisitzern und Beisitzerinnen Julia Speh, David Schwarz, Peter Danner, Anne Pfundstein (in Abwesenheit, Ende September 2015 als Beisitzerin ausgeschieden), Werner Gottwald (letztmals Beisitzer) und Werner Löw. Martin Orlik dankte er für die Führung und Pflege unserer Homepage.

 

In ihrem Bericht als Schriftführerin unserer Gruppe ging Angelika Krause auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte im Jahr 2015 ausführlich und übersichtlich ein.

 

Elke Reinauer stellte als Kassenwartin in ihrem Bericht Einnahmen mit einer Gesamtsumme in Höhe von 21.009,57 EUR Ausgaben mit einer Gesamtsumme von 18.473,46 EUR gegenüber. Dadurch ergab sich ein Überschuss in Höhe von 2.536,11 EUR im Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2015. Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock bestätigten in Abwesenheit Elke Reinauer (der Kassenprüfbericht lag dem NABU-Vorstand schriftlich als Dokument vor) nach der im Februar 2016 erfolgten Kassenprüfung eine sehr ordentliche, transparente und einwandfreie Kassenprüfung.

 

 

Im Bericht der NAJU gingen die 12 Juniorranger und Juniorrangerinnen ausführlich mittels einer Gruppen-Präsentation in Bild und Wort auf die zahlreichen Juniorranger-Fortbildungen, NAJU-Aktionen und -Projekte, auf die Präsentation bei der Hauptversammlung 2015, auf die Jugendbegleitung an den Grundschulen Mengen und Hohentengen und auf die Qualipass-Angebote im Jahr 2015 ein. Außerdem stellten sie die nächsten anstehenden Programmpunkte für das Jahr 2016 miteinander vor.

 

Armin Lenk dankte allen Aktiven und auch der Jugend für deren sehr gelungene und abwechslungsreichen Berichte und Präsentationen.

 

 

Die Entlastung der Vorstandschaft nahm der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Mengen, Emil Magino, vor. Es gab keine Beanstandungen. Die Entlastung erfolgte einstimmig ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen.

 

Herr Magino richtete ein Grußwort der Stadt Mengen an die Anwesenden unserer Hauptversammlung. Er bedankte sich beim NABU und bei der NAJU für viel Idealismus und viel Ehrenamt. Die NAJU sei ein großer Gewinn für den NABU und die Natur. Er betonte auch den hohen Stellenwert des NABU bei Stellungnahmen und wünschte und eine weiterhin glückliche Hand im Umgang mit der Natur. Er beglückwünschte auch noch einmal die Gewinnerinnen unseres Fotowettbewerbs und dankte auch den anderen beiden Sponsoren.

 

 

 

Die anschließenden Wahlen brachten folgendes Ergebnis:

 

 

Als Sprecher und Sprecherinnen wurden Armin Lenk, Angelika Krause (Schriftführerin) und Elke Reinauer (Kassenwartin) gewählt.

 

Als Beisitzer und Beisitzerinnen wurden Julia Speh, David Schwarz, Werner Löw (Beauftragter für Natur- und Artenschutz), Peter Danner und Martin Orlik (Webmaster / Homepage) gewählt.

 

Als Kassenprüfer(innen) wurden Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock gewählt.

 

 

Die Wahlen erfolgten offen und waren jeweils einstimmig (bis auf eine Ausnahme, einstimmig mit einer Enthaltung).

 

 

Armin Lenk dankte den Neu-/Wiedergewählten für deren Bereitschaft, die aktive Vereinsarbeit erfolgreich fortzusetzen und dem ausgeschiedenen langjährigen Beisitzer und auch früheren 1. Vorstand Werner Gottwald für dessen langjährige, aktive und tatkräftige Mitarbeit.

 

 

 

Durch die Wahl führte der durch die Versammlung bestimmte Wahlleiter Wolfgang Eberhard, welchem Armin Lenk nach Abschluss der Wahlen dankte.

 

 

 

 

Geehrt wurden für 20jährige NABU-Mitgliedschaft (in Abwesenheit) Herr Klaus Saur, die Familie Danner sowie die Familie Lenk mit jeweils einer Urkunde.

 

 

 

Dank vom Asylkreis ging von Elke Reinauer auch an die Jugendlichen, welche das Asyl-Café besucht haben und mit den Flüchtlingen Gesellschaftsspiele gespielt haben.

 

 

 

Nachdem es keine Fragen oder Diskussionspunkte mehr gab, schloss Armin Lenk den offiziellen Teil unserer diesjährigen, sehr gut gelungenen Hauptversammlung ab. In gemütlicher Runde saßen wir bei sehr interessanten und guten Gesprächen noch längere Zeit zusammen.

 

 

 

SZ v. 10.02.2016, SN v. 11.02.2016, SZ v. 07.03.2016.

 

 

 

 

 

 

6. März

 

NABU sucht noch Amphibienretter

Die Straßenmeisterei Sigmaringen wird bald die Amphibienschutzzäune an der Rosnaer Straße bei Rulfingen und an der Heudorfer Straße  bei Blochingen aufstellen. Der NABU Mengen Hohentengen Ostrach, übernimmt wieder, wie seit Jahren, die Betreuung dieser Zäune und entlastet damit die öffentliche Hand bei ihrer Verantwortung für den Artenschutz. Die kalten Nächte haben aber bisher noch die Grasfrösche, Erdkröten und Molche von ihrer Wanderung zu ihren Laichgewässern abgehalten. Das NABU-Team sucht wieder dringend tierliebende Naturfreunde um diese sehr zeitaufwändige Arbeit besser verteilen zu können, wenn es losgeht. Bei Temperaturen über 5°+ machen sich die Tiere aus ihren Überwinterungsplätzen auf den Weg zu ihren Laichgewässern, bei Regen sogar in Massen. Müssen sie dabei Straßen queren, kommen viele davon durch den Verkehr zu Tode. Das kann zu Erlöschen ganzer Populationen führen.

Um diesem Massensterben vorzubeugen werden die Schutzzäune aufgestellt. Die dort ankommenden Amphibien müssen am späten Abend und am Morgen aus den eingegrabenen Fangeimern geholt, gezählt und über die Straße zu ihrem Laichgewässer gebracht werden, ebenso die abgelaichten Tiere bei der Rückwanderung in ihren Landlebensraum. Die neuen Helfer werden selbstverständlich eingewiesen und haben Versicherungsschutz. Wer mitmachen möchte, kann sich für den Zaun an der Rosnaerstraße unter 07572 / 767 439 oder für die Heudorferstraße bei Blochingen unter 07572 / 3325 melden.

SZ v. 09.03.2016, SN 10.03.2016.

 

 

 

 

 

 

19. März

 

Nisthilfen für Vögel und Wildbienen sowie Wildblumensamen auf dem Samstagsmarkt gab es von 10 bis 12 Uhr

Nisthilfen für Mehlschwalben, Mauersegler, Meisen, Kleiber, Stare und andere Vögel. Aber auch an die Wildbienen hat man beim NABU gedacht. Für sie gibt es schmucke kleine „Bienenhotels“.

Aber es ist, wie bei den Menschen, das schönste Haus wird nicht angenommen, wenn man nicht sein Auskommen hat. Darum bot der NABU wieder seinen Wildblumensamen an. Eine echte Wildblumenwiese bereichert das Nahrungsangebot im Garten für die Insektenwelt. Das kommt auch unseren Vögeln zu gute. Sie finden dann ausreichend Nahrung um ihre Jungen aufzuziehen.

Es ist jetzt Zeit um Nistkästen aufzuhängen und die Blumenwiesen einzusäen, meint Werner Löw vom  NABU.

SN v. 17.03.2016; SZ v. 19.03.2016.

 

 

 

Januar    Juli    Oktober   

 

1. April

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach, in der es neben aktuellen Berichten unter anderem um die weiteren Aktionen der Juniorranger, um das geplante Ersatzlaichgewässer in Rulfingen, um weitere Maßnahmen im Ölkofer Ried und um die Werbung neuer Aktiver ging.

 

 

 

7. April

 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung:

 

"Nur vor dem Käfer ekeln sich die jungen Naturschützer

Schüler der Astrid-Lindgren-Schule retten Kröten, Frösche und Molche – NABU leitet die Hilfsaktion

 

 

 

 

 

Stolz zeigen die Schülerinnen mit Werner Löw (im Hintergrund) die aufgesammelten Tiere.
Foto: Christoph Klawitter / Schwäbische Zeitung.

 

Ohne Berührungsängste greifen Laura, Janina und Melanie in den Eimer und fassen die Kröten, Frösche und Molche an. Begeistert beobachten die Schülerinnen der Astrid-Lindgren-Förderschule, wie ein aufmüpfiger Frosch versucht, aus dem Eimer zu hüpfen. Nur vor dem großen Laufkäfer haben sie Respekt: Den muss ihr Lehrer Heino Sittig, gleichzeitig auch Schulleiter, aus dem Eimer nehmen und ins Gebüsch setzen. Ganz unbegründet ist die Scheu vor dem Laufkäfer vielleicht nicht, wie Werner Löw vom NABU später schmunzelnd erläutert: Die Käfer könnten nämlich zwicken. Der Laufkäfer sei ein kleines Raubtier.

Im Wald entlang der Rosnaer Straße, nach dem Ortsausgang Rulfingen, sind Amphibienschutzzäune aufgestellt. Derzeit ist nämlich wieder Krötenwanderung angesagt: Kröten, Molche und Frösche sind aus der Winterstarre erwacht und machen sich auf Wanderschaft. Sie suchen das Gewässer, in dem sie selbst geboren wurden, auf, um dort ihre Eier abzulegen. Entlang der Zäune, die auf einer Strecke von insgesamt etwa 600 Meter aufgestellt sind, sind Eimer eingegraben, in die die Tiere in der Nacht fallen. Zweimal täglich, nach Tagesanbruch und gegen 22 Uhr in der Nacht, werden die Eimer über die Straße zum Weiher, eine ehemalige Kiesgrube, gebracht – ansonsten würden die Tiere von den vorbeifahrenden Autos tot gefahren. Mittwoch- und freitagmorgens übernehmen Schüler der Astrid-Lindgren-Schüler unter Aufsicht von Schulleiter Heino Sittig das Aufsammeln der Tiere. „Es ist lebendiger, praktischer, gegenständlicher“, zählt er die Vorteile dieses ganz praktischen Biologieunterrichts auf. Schon seit Jahren gebe es diese Kooperation der Schule mit der NABU-Gruppe Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach. „Die Schüler lernen nicht nur etwas über Amphibien, sondern auch über gelebten Umweltschutz“, freut sich Sittig über die Kooperation.

 

Löw freut sich über die Hilfe

Auch Werner Löw, innerhalb der Ortsgruppe Beauftragter für Arten- und Landschaftsschutz, ist angetan vom Engagement der Schüler. „Das ist natürlich super. Da freuen wir uns schon sehr.“ Mit der Kooperation könnten die Kinder einen Zugang zur Natur finden. Erst vor ein paar Monaten hat er zusammen mit Schülern der Schule auch ein Insektenhaus gebaut.

Als Experte kann Löw Frösche und Kröten gut voneinander unterscheiden. „Ein Frosch hüpft, die Kröte läuft“, erläutert er. Dementsprechend hätten Frösche auch längere Beine. Zudem seien sie munterer: Sie würden auch mal in so einem Eimer herumhüpfen, während sich die Kröte ruhiger verhalte. Auch habe der Frosch eine glatte Haut, während diese bei der Kröte trocken und warzig sei.

In Rulfingen retten der NABU und weitere Helfer – nicht nur Mitglieder sind dabei – im Schnitt etwa 2500 Tiere pro Saison. Diese Zahl schwankt. „Es gibt Jahre, da sind es keine 1000“, so Löw. Außerdem bauten NABU-Mitglieder derzeit im Rulfinger Wald ein Ersatzlaichgewässer, ergänzt er. Dann müssten die Tiere nicht mehr über die Straße gehen.

 

In Blochingen an der Heudorfer Straße ist der NABU in Sachen Amphibienrettung auch aktiv. Besonders, weil es hier noch ein Vorkommen des gefährdeten, unter Artenschutz stehenden Grasfrosches gibt. Gerne würde Löw auch noch an anderen Stellen auf der Mengener Gemarkung Amphibienschutz betreiben, früher gab es diese auch noch. Doch es mangelt an genügend Helfern. So kommt es, dass es Stellen gibt, an denen man in der Krötensaison manchmal gehäuft überfahrene Kröten finden kann, beispielsweise in der Nähe der Firma Bekuma zwischen Bremen und Mengen. Über diesen Bereich wisse der NABU Bescheid, sagt Löw. Vor Jahren habe man auch einmal eine Krötenrettung dort betrieben. Es sei dann damals herausgefunden worden, dass es doch nicht so viele Tiere waren wie erwartet. Es gebe eben nicht genügend Helfer, bedauert Löw. Die Laichsaison hat etwa in der Karwoche begonnen und dauert insgesamt ungefähr vier bis sechs Wochen.

Unterdessen haben Janina, Melanie und Laura die Tiere zu dem Weiher gebracht. Vorsichtig nehmen sie die Tiere aus dem Eimer. Die „Ausbeute“ heute: 13 Molche, fünf Kröten, drei Frösche. Und dazu 19 sogenannte Rückläufer: Tiere, die bereits gelaicht haben und sich auf den Rückweg gemacht haben. Sie werden dementsprechend auf die andere Straßenseite gebracht. Nun geht es für die Schülerinnen wieder zurück an die Schule, zum Mathematikunterricht bei Lehrer Heino Sittig".

 

Textquelle: Schwäbische Zeitung online vom 07.04.2016.

 

SZ v. 08.04.2016

 

 

 

 

19. April

 

Jetzt schnell noch Schwalbennester anbringen

Die Nisthilfen und Informationen gab es beim NABU

Die Mehlschwalben, früher als Glücksbringer überall gerne gesehen, kommen bei uns erst Ende April bis Mitte Mai aus den Winterquartieren zurück und können teils noch Anfangs Juni zur Brut schreiten. Man kann jetzt beobachten, dass sie sich außen an den Häusern vergeblich bemühen ein Nest zu bauen. Oft finden sie keinen geeigneten Mörtel mehr. In der Hauptsache liegt ihr Scheitern aber in den modernen Putz- und Farbmaterialien begründet. Daran haften die Nester schlecht. Ist so ein Nest doch noch gelungen bringen es oft die ständigen Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr zum Absturz. Da helfen nur noch Kunstnester. Sie sind relativ leicht zu montieren, wenn das Haus nicht zu hoch ist und können auch gereinigt werde. Die Bestände der Mehlschwalben sind ständig rückläufig. Die fleißigen Mückenjäger verdienen es, dass man ihnen hilft.

Interessierte Schwalbenfreunde konnten unter 07572/767439 anrufen und die Schwalbennester in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheererstraße 27 in Mengen-Ennetach abholen.

In diesem Frühjahr konnten insgesamt 19 Doppel-Schwalbennester (und nebenbei auch 8 Nistkästen für Kleinvögel) verkauft werden.

SN v. 21.04.2016, SZ v. 22.04.2016.

 

 

 

 

25. April

Nisthilfen für Majas wilde Schwestern gibt’s beim NABU

Der allgemein gängige Begriff „Wildbienenhotel“ ist eigentlich nicht zutreffend.

Die Wildbienen benützen diese vielgestaltigen Konstruktionen aus Holzklötzen, Bambus Ziegeln und Schilf nicht um darin zu übernachten. Sie legen in den Bohrlöchern und Stängeln der Reihe nach Brutzellen an mit einem Nahrungspaket aus Blütenpollen und jeweils einem Ei je Zelle. Allein in Deutschland gibt es ca. 5500 Wildbienenarten. Sie sind für die Bestäubung unserer Pflanzen so wichtig wie die Honigbienen. Manche von ihnen sind  auch unterwegs, wenn es der Honigbiene zu kalt ist. Aber in unserer aufgeräumten Landschaften wie in den Gärten finden sie zu wenige Möglichkeiten um ihre Brutzellen anzulegen. Viele Naturfreunde möchten darum  den Wildbienen helfen. Sei es im Garten oder auf dem Balkon. Aber nicht alle haben die Möglichkeit so eine Nisthilfe selber anzufertigen. Darum hat der NABU in der Werkstatt der Mariaberger Heime zur Berufsvorbereitung in Sigmaringen, solche Nisthilfen aus Eichenholz anfertigen lassen. Mit den Bohrungen in verschiedenen Größen sind sie für die bei uns am häufigsten vorkommenden Arten geeignet. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie dieses Angebot angenommen wird. Die Bestätigung findet man, wenn die Löcher verschlossen sind.

Abgeholt werden konnten die Nisthilfen nach vorherigem Anruf (07572 767439) in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheerer-Str. 27 in Ennetach. Bienen-Nisthilfen waren leider nicht so sehr gefragt. 1 Bienenhotel konnte immerhin verkauft werden.

SN v. 12.05.2016, SZ v. 14.05.2016.

 

 

 

 

1. Mai

 

Blütenwanderung im Inzigkofer Park am 1. Mai

Die NABU Gruppen Mengen Scheer Hohentengen Ostrach und Sigmaringen veranstalteten anlässlich der NaturErlebnisWoche 2016 am 1. Mai eine Führung durch den Fürstlichen Park Inzigkofen.

Die Anlage wurde ab 1815 auf Veranlassung der Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern- Sigmaringen als Landschaftsgarten französischer Prägung angelegt. Die reizvolle Parkanlage zeichnet sich durch wechselnde Landschaftsbilder mit verschlungen Wegen, steilen Felspartien, Grotten, die Teufelsbrücke und als zentrales Element die Donau aus.

Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen erklärte auf dieser Führung mit 27 Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Geschichte des Parks und die in ihr vorkommende Pflanzenwelt.

Treffpunkt war um 14.00 Uhr beim  Kiosk am Eingang des Parks in Inzigkofen. Die Dauer betrug etwa 2 Stunden. Die Kosten waren für Erwachsene 3 Euro, Kinder und NABU-Mitglieder waren frei. https://www.lnub.de/blutenwanderung-im-inzigkofer-park

SN v. 14.04.2016, SZ v. 18.04.2016.

 

 

6. Mai

 

Umweltpreis geht an zwei heraussragende Initiativen (SZ. v. 06.05.2016).

 

 

 

 

6. Mai

1000 Kühe in einem Stall: Sind Agrarfabriken noch zu stoppen?

Informationsabend in Ostrach zum 1000-Kühe-Stall mit MdEP Maria Heubuch und MdL Andrea Bogner-Unden

 

Am 06.Juni 2016 fällt der Ostracher Gemeinderat die finale Entscheidung über den Bau des 1000-Kühe-Stalls in dem Ortsteil Hahnennest.

Um die Bürgerinnen und Bürger vor dieser Entscheidung noch einmal über die Auswirkungen und Folgen dieser Planung aufzuklären, lud der Kreisverband Sigmaringen von Bündnis 90 / Die Grünen, der BUND und NABU alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung mit Maria Heubuch MdEP ein.

Der Kreisverbandes ist der Ansicht, dass Ställe in dieser Größenordnung nicht mit einer nachhaltigen und tiergerechten Landbewirtschaftung, mit Weidegang für die Rinder, Fütterung der Rinder auf der Basis von Grünfutter ohne Futtermittelimporte und ohne Anwendung von Pestiziden beim Anbau der Feldfrüchte vereinbar sind. Durch die Zentralisierung der Tierhaltung wird entweder viel Nitrat auf den hofeigenen Flächen ausgebracht, oder es sind Gülle- und Gärresttransporte über weitere Strecken nötig. Beides ist belastend für Mensch und Umwelt und die Nitratbelastung im Grundwasser ist in Ostrach bereits jetzt schon im Grenzbereich.

Einer breiten Streuung von Landbesitz stehen die Großbetriebe entgegen. Die Konzentration von Landbesitz auf wenige Großbetriebe führt zu einer zunehmenden Abhängigkeit, auch der Eigentümer von Pachtflächen, von wenigen Landbewirtschaftern. Hinzu kommt, dass bereits bei der derzeitigen Überschuss-Milchproduktion der Ruf nach Stützung des Milchpreises mit Steuermitteln laut wird. Zusätzliche Kapazitäten werden die Situation nicht verbessern.

Der Kreisverband hatte bereits im Oktober letzten Jahres ein grundsätzliches Positionspapier zu Landwirtschaft und Tierhaltung beschlossen.

Durch Ihre langjährige Arbeit als Bundesvorsitzende der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) und ihr Mitarbeit im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des EU-Parlamentes, ist Maria Heubuch mit der Thematik bestens vertraut und bereichterte den Abend mit einem Vortrag. Durch den Abend führte die frisch gewählte Landtagsageordnete des Kreises Andrea Bogner-Unden.

Die Infoveranstaltung  fand am Freitag, den 06. Mai 2016 Buchbühlhalle in Ostrach statt. Die Halle war ab 19:00 Uhr geöffnet, der Vortrag von Maria Heubuch begann um 20:00Uhr.

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13. Mai

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben dem Bericht der Jugendgruppe und weiteren Berichten zum Artenschutz und zur Landschaftspflege sowie zum entstehenden Ersatzlaichgewässer in Rulfingen ging es hauptsächlich um unsere Öffentlichkeitsarbeit und um die Werbung neuer aktiver Mitglieder mit dem Gedanken, Natur und Kultur zu verbinden und dadurch neue potentielle Interessenten anzusprechen.

 

 

 

 

 

13. bis 15. Mai

Stunde der Gartenvögel

Der NABU lud wieder dazu ein, eine Stunde lang im Garten oder auch in einer öffentlichen Grünanlage Vögel zu zählen. Jeder konnte bei dieser bundesweiten Forschungsaktion mitmachen. Die Erkenntnisse daraus halfen wieder dem Vogelschutz. Es ging ganz einfach. Eine Stunde lang umschauen, die beobachteten Vogelarten und deren gleichzeitigen Zahl in den Meldebogen eintragen und zur Post geben. Der Flyer mit dem Meldebogen lag für unser Gebiet in allen Rathäusern und Bankfilialen von Mengen und Umgebung aus. Auch unter www.NABU.de/gartenvogel-melden  konnte man die Beobachtungen online registrieren lassen oder unter der kostenlosen Rufnummer 0800-1157115. Alle Teilnehmer nahmen an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil.

Machen Sie mit und zählen Sie Amseln, Meisen und Co.

Vom 13. bis 15. Mai fand zum zwölften Mal die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt: NABU und NAJU riefen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vom Balkon aus oder in Grünanlagen zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.

Große Vorkenntnisse außer dem Interesse an der Vogelwelt waren für die Teilnahme nicht nötig: Von einem ruhigen Plätzchen aus wurde von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig entdeckt werden kann. Die Beobachtungen konnten per Post, Telefon – kostenlose Rufnummer am 14. und 15. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115 – oder einfach im Internet unter www.NABU.de gemeldet werden. Die Mitmach-Faltblätter lagen in den Banken und Rathäusern von Mengen, Ostrach und Umgebung aus.

Bei der „Stunde der Gartenvögel“ gab es zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen, darunter ein Trekkingrad, ein Fernglas, Nistkästen und Insektenhotels, Vogelbestimmungsbücher und vieles mehr. Teilnahmeschluss war der 23. Mai.

SZ v. 10.05.2016, SN v. 12.05.2016.

 

 

15. bis 25. Mai

Zehntägige Exkursion zum Neusiedler See unter Führung von Werner Gottwald. Die Exkursion war eine sehr gelungene und sehr interessante Veranstaltung.

 

 

 

 

5. Juni

 

Führung durch die Blumenwiesen

Wie wichtig Wildblumen und Blumenwiesen für Wildbienen und Honigbienen, Schmetterlinge und überhaupt für unsere Insektenwelt sind, gelangt immer mehr in das allgemeine Bewusstsein und den Fokus der Öffentlichkeit. In den Donauauen von Scheer bis Blochingen gibt es noch besonders schöne Blumenwiesen.

Der NABU lud bei trockenem Wetter am Sonntag, 5. Juni zu einer Führung durch diese bunten Blumenwiesen ein. Treffpunkt war um 14 Uhr bei der NABU-Wiese unterhalb der Ennetacher Krautländer, erreichbar über die Kreuzung der B 32 beim Autohaus Halmer in Ennetach. Danach war Weiterfahrt zum neuen Standort der Blumenwiesen-Infotafel bei der Pumpstation der Ennetacher Wasserversorgung. Von dort ging es mit 5 Teilnehmern und Teinehmerinnen zu Fuß und vielleicht mit Lerchengesang durch die Blumenwiesen. Es wurden die verschiedenen Pflanzen vorgestellt, welche Schmetterling oder Wildbiene darauf angewiesen sind für ihre Fortpflanzung und wie nützlich sie auch für uns Menschen sein können.

Gegen 15:30 Uhr waren zum Ausklang bei der Blumenwiesentafel Tische und Bänke mit Kaffee, Zopfbrot und Apfelschorle geplant. Dieser Programmpunkt musste leider ausfallen.

Die Teilnahme kostete 4 EUR, für NABU-Mitglieder 2 EUR, Kinder und Jugendliche waren frei.     

SZ v. 03.06.2016.

 

 

 

 

 

8. Juni

 

Finns Abenteuer mit dem Stieglitz

Erste Lesung aus dem Buch am Kindergarten „St. Christophorus“ in Ennetach  ein gelungene Probelauf für Lesungen auch an anderen Kindergärten.

Der NABU hat ein Buch für Kinder über den Stieglitz, den Vogel des Jahres 2016 herausgebracht.

Es erzählt die Erlebnisse, welche die Geschwister Finn und Sophie mit einem verletzten Stieglitz hatten, den sie aus einem Netz eines Vogelfängers befreien konnten. Darin erfahren die Kinder vieles über diesen besonders bunten Vogel, seine Lebensweise, was man für ihn tun kann und warum er auch Distelfink heißt. Der Ennetacher Kindergarten hat als Erster vom  NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach das Buch, mit einer Widmung versehen, überreicht bekommen.

 

Barbara Schwellinger, Leiterin des Kindergartens St Christophorus, selber sehr naturverbunden, hat die Geschichte aufbereitet und für die Vorschulkinder leicht verständlich vorgetragen. Dementsprechend interessiert verfolgten die Kinder die per PowerPoint mit Bildern unterlegte Erzählung. Wie der Stieglitz zu seinem so bunten Federkleid gekommen ist, sollen die Kinder in einer späteren Lesung erfahren.

Weil die Geschwister Finn und Sophie in dem Buch auch erkannten, dass es zu wenig ist, ihren Schützling, den Stiegitz, wie sie ihn liebevoll nannten, nur zu lieben, entschlossen sie sich dazu, zusammen mit ihren Eltern den Garten so zu gestalten, dass Stiegi darin auch etwas zum Fressen findet, wenn er wieder gesund ist und sie ihn in die Freiheit entlassen. Damit es für die Kinder leicht anschaulich ist, hat Barbara Schwellinger geeignete Samentüten und einen Stock Margeriten vorgestellt. Damit haben sie anschließend gleich eine Blumenecke im Kindergarten-Garten für den Stieglitz angelegte.

 

Damit die Kinder zu Hause ihren Eltern besser über den Stieglitz und was man für ihn tun kann berichten können, haben sie noch ein Röllchen aus beidseitig bedrucktem Papier bekommen. Es ist ein Steckbrief über den Stieglitz und seine Lebensgewohnheiten.

Wenn die anderen Kindergärten von Mengen, aber auch von Hohentengen und Ostrach es möchten, wird der NABU auch ihnen gerne das Buch vorstellen und überreichen. Anfragen dazu unter 07572/767439 oder werner.loew@freenet.de

SZ v. 10.06.2016.

 

 

11. Juni

 

Mitmachstand bei Mengen International. Trotz einem relativ ungünstigen Standort unseres Standes hinter der Martinskirche und trotz gemischten Wetters ist die Veranstaltung gut gelaufen. Insbesondere auch unsere Saftbar kam gut an.

 

 

 

 

14. und 16. Juni

 

Da das Stieglitz-Buch eher für Grundschüler geschrieben ist, hatte Werner Löw bei der Grundschule in Mengen nachgefragt, ob er das Buch dort vorstellen könnte. Schulleiterin Kempf zeigte sich gleich interessiert. Darauf folgte eine Vorstellung des Buches in 2 verschiedenen Klassen. Da es jeweils 1 ½  Stunden waren, hat Werner Löw auch die Stieglitz CD mitgenommen. Die Bilder wurden diskutiert und die Kinder konnten Fragen stellen. Auch bei der Astrid-Lindgren-Schule lief eine entsprechende Anfrage an Herrn Schulleiter Sittig. Werner Löw fragte auch bei den Grundschulen in Scheer, Hohentengen, Ostrach und evtl. auch Herbertingen wegen des Buches an. Von den anderen Kindergärten waren noch keine Anfragen gekommen.

 

 

 

 

17. Juni

 

Weitere öffentliche Ausschusssitzung in Ostrach-Magenbuch, bei welcher es auch um die Mitgliederwerbung ging.

 

 

 

 

19. Juni

Mit dem NABU zu den Schmetterlingen

 

Der NABU lud auch dieses Jahr wieder zur Schmetterlingsführung ein. Treffpunkt war bei schönem Wetter um 14 Uhr auf dem Parkplatz „Neuseeland“ bei Zielfingen.

Der sonnenexponierte Südhang  bei Zielfingen mit seiner großen Pflanzenvielfalt ist ein für unsere Gegend außergewöhnlicher Schmetterlingslebensraum. Schon allein der Höhenweg oberhalb von Zielfingen mit seinem Panoramaausblick über das Ablachtal mit den Baggerseen ist eine Begehung wert. Die Führung dauerte ca. 1 1/2 Stunden. Festes Schuhwerk wurde empfohlen. Die Teilnahme kostete 4 Euro, für NABU-Mitglieder 2 Euro, Kinder und Jugendliche waren frei.

SZ v. 16.06.2016

 

 

21. Juni

 

Vom Waldkindergarten Ostrach kam eine Anfrage, ab welchem Alter die Teilnahme bei den Juniorrangern möglich sei. Da die Teilnahme bei den Juniorrangern erst ab 12 Jahren möglich ist, bot Werner Löw zusammen mit Franz Laub eine Lesung des Stieglitzbuches an. Frau Holl war interessiert.

 

 

 

 

 

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

12. Juli

 

Bunter Blickfang am Stadteingang von Mengen

 

Die Wildblumenwiese am oberen Stadteingang von Mengen, gleich nach dem Kreisel, steht in voller Blühte und ist ein Hingucker.

Der Bauhof hat die Fläche im April 2015 vorbereitet und der NABU hat seine selber zusammengestellte „Mengener Mischung“ darauf eingesät. Das Gemeinschaftswerk von Stadt und NABU ist gut gelungen. Zu sehen ist jetzt aber nur noch ein ein Meter breiter Streifen entlang der Straße.

Damit die Spätentwickler  unter den Samen, manche kommen erst im zweiten oder dritten Jahr, aber auch die Spätblüher, noch eine Chance bekommen, hat der NABU den größten Teil der Fläche bereits gemäht und wartet da jetzt gespannt auf den zweiten Blühaspekt. Echte Wildblumenwiesen müssen, damit sie auf Dauer bunt und artenreich bleiben, jährlich zweimal gemäht und abgeräumt werden.

 

12. Juli

Weitere kompakt gehaltene öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Neben dem bevorstehenden Tag des offenen Naturgartens und Berichten besprachen wir unsere Busfahrt in den Nationalpark Schwarzwald Mitte September und verschiedene weitere Tagesordnungspunkte.

 

 

 

17. Juli

Tag des offenen Naturgartens

 

NAJU und NABU veranstalteten „Tag des offenen Naturgartens“

Nun ist es fast schon zur Tradition geworden: NAJU und NABU luden zum „Tag des offenen Naturgartens“ am 17. Juli 2016 von 12 – 17 Uhr ein.

Neben vielen Informationen zu naturnahem Gartenbau luden Infostände und Aktionsstände für Alt & Jung zum Mitmachen ein.

Interessante Führungen durch unseren Garten und unsere Jugendräume rundeten das Programm ab.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Wir freuten uns auf Ihren Besuch im Niederbol 101 (Beim T13 E-Werk) in 88512 Mengen.

SZ v. 14.07.2016, SZ v. 14.07.2016 (PDF)

 

 

26. Juli

Peter Danner, langjähriges aktives NABU-Mitglied und Beisitzer, ging Ende Juli in Pension.

SZ v. 26.07.2016

 

 

28. August

NABU lud ein zur Fledermaus-Expedition

Was ist dran an den Geschichten blutsaugender Tiere, die in der Nacht auf die Jagd gehen? Fliegen Fledermäuse wirklich gerne in die Haare von Frauen? Diese und viele andere Fragen wollten wir auf der Fledermaus-Expedition des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach beantworten. Dabei wollten wir die flinken Tiere mit Fledermausdetektoren bei der Jagd belauschen.

Foto: NABU / B. Schaller

Treffpunkt war am um 19:30 Uhr an der Donaubrücke in Scheer, Kinder unter acht Jahren nur in Begleitung eines Elternteiles. Die Veranstaltung endete gegen 22:00 Uhr. Bei Regen fiel die Fledermaus-Expedition aus. Die Führung war Teil unseres NABU-Jahresprogramms.  Die Teilnahmegebühr betrug drei Euro. NABU-Mitglieder, Kinder und Jugendliche waren frei.
 

SN v. 25.08.2016; SZ v. 25.08.2016.

 

5. September

Sondersitzung aus aktuellem Anlass.

 

 

17. September

Tagesausflug in den Nationalpark Schwarzwald
 

Die NABU Gruppen Sigmaringen und Mengen-Hohentengen-Scheer-Ostrach luden Gäste und Familien zu einer Busfahrt in den Nationalpark Schwarzwald ein.

Zuerst ging es auf den "Lothar-Pfad". Nach den großflächigen Zerstörungen durch den gleichnamigen Orkan im Jahr 1999 konnte sich der Wald hier völlig ungestört erholen und entwickeln.
 

Nach einem kurzen Abstecher in das Nationalpark-Zentrum war die Einkehr zum Mittagessen in der Gaststätte „Klosterhof“ geplant.
 

 

Die Allerheiligen-Wasserfälle, Foto: Peter Ross

 

Nachmittags fand eine Führung entlang der Allerheiligen Wasserfälle statt. Von der Engelskanzel genoß man einen herrlichen Blick in das Lierbachtal.
 

Jung und Alt konnten dann beim Spaziergang entlang der schönsten und höchsten naturbelassenen Wasserfälle des Schwarzwaldes den Geschichten des Sagenrundweges lauschen. Der romantische Weg mit seinen ca. 140 Höhenmetern führte zum Teil über Treppen.

Die Kosten waren wie folgt: Erwachsene 25€, NABU Mitglieder 20€, Kinder unter 10 Jahre 10€. Abfahrt war in Mengen am Viehmarktplatz um 7 Uhr und in Sigmaringen an der Stadthalle um 7:30 Uhr, Zustiege in Ennetach und Scheer waren möglich. Die Rückkehr war gegen 19:30 Uhr. Die Fahrt fand bei jedem Wetter statt.
 

Infoblatt zu unserer Schwarzwaldfahrt, SZ v. 16.08.2016 NABU erkundet den Nationalpark; SN v. 25.08.2016; SN v. 08.09.2016; SZ v. 09.09.2016.

 

 

 

Foto NABU: Gruppe in der Klosterruine Allerheiligen

 

Trotz recht pessimistischer Wettervorhersage trafen sich am Samstag, 17.Oktober früh morgens etwa 35 gut gelaunte Naturliebhaber in Mengen und Sigmaringen zum Busausflug des NABU in den Nationalpark Schwarzwald.

Aber der Himmel hellte sich während der Fahrt immer mehr auf und an unserem ersten Halt, dem Lotharpfad, konnten wir einen herrlichen Blick von den Höhen des Schwarzwaldes bis in das Rheintal und nach Straßburg genießen. Den nächsten Stopp machte der Bus im Nationalparkzentrum. Genau an der Grenze zwischen Baden und Württemberg gelegen, konnten sich die Ausflügler hier über Geschichte und Tier- und Pflanzenwelt des Schwarzwaldes informieren. Nach kurzer, kurvenreicher Fahrt gelangte der Bus dann zur Klosterruine Allerheiligen. Hier waren im „Klosterhof“ bereits die Tische gedeckt und gestärkt machte sich die Gruppe nach dem Essen unter der sachkundigen Führung von Nationalpark-Rangern auf zu den Allerheiligen Wasserfällen. Der Weg führte vorbei an der Engelskanzel, einem hoch gelegenen Aussichtspunkt von welchem ein wunderbarer Ausblick in das bereits leicht herbstfarben bewaldete Lierbachtal möglich war. Dann ging es zu den Wasserfällen. Über 7 Stufen fällt hier der Lierbach insgesamt um 150m in die Tiefe – ein echtes Naturschauspiel. Mit der Rückfahrt endete dieser schöne, ereignisreiche Ausflug dann wieder zu Hause.

 

 

 

17. September

Beim 34. Mengener Herbsttreff gab es wieder Wiesenblumensamen

Die NAJU, die Jugendgruppe des NABU, bot an ihrer Saftbar bei der großen Bühne neben leckeren alkoholfreien Cocktails auch Wiesenblumensamen an, die inzwischen bekannte „Mengener Mischung“. Die Samen wurden wieder frisch auf den schönsten Blumenwiesen um Mengen herum gesammelt. Damit können naturbewusste Gartenbesitzer bunte, heimische Blumenwiesen in ihren Garten holen. So eine Blumenwiese ist ein echter Magnet für Schmetterlinge, Honigbienen, Hummeln, andere Wildbienen und sonstige Insekten. Und wo es Insekten gibt, da sind auch Vögel.

SZ v. 14.09.2016.

 

23. September

 

 

 

Foto: NABU-Blumenwiese "Mengener Mischung" 2016

 

Jetzt schnell noch Blumenwiesen sähen

Die Pflanzen streuen im Sommer und Herbst ihre Samen aus. Manche der Samen keimen gleich, haben einen Startvorsprung im Frühjahr und blühen früher und intensiver als wenn sie erst im Frühjahr gesät werden, rät Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Andere brauchen Frost (Frostkeimer), um den Keimimpuls auszulösen und müssen von daher jetzt schon gesät werden.

Die Samen werden von Hand auf den schönsten Wiesen um Mengen herum von Hand gepflückt oder abgestreift, an der Sonne getrocknet, gerieben und mehrfach gesiebt bis sie als „Mengener Mischung“ in die bunten Tüten kommen. Es ist also garantiert heimisches, autochthones Saatgut, wie es in der Fachsprache heißt. Das bedeutet, unsere heimische Insektenwelt kann etwas damit anfangen, was bei den häufig leuchtend bunten Mischungen, die man oft entlang der Straßen sieht, kaum der Fall ist. Zum Beispiel legen viele Schmetterlingsarten ihre Eier nur an ganz bestimmte Wildpflanzenarten. Kommen diese Pflanzen nicht mehr vor, verschwinden die Schmetterlinge. Auch die meisten Wildbienenarten sind auf ihre bestimmten Pflanzen spezialisiert, deren Pollen sie für ihre Brutzellen sammeln. Nur echte Wildblumenwiesen helfen unseren Schmetterlingen, Wildbienen, aber auch den Honigbienen und anderen Insekten. Und wo es Insekten gibt, da sind auch Vögel.

Die „Mengener Mischung“, sie besticht durch ihre natürliche Schönheit, gibt es in der NABU-Geschäftsstelle in Mengen/Ennetach, Scheerer Straße 27 bei Voranmeldung unter 07572 767439.

SZ v. 23.09.2016

 

 

 

 

29. September

Herr Löw vom NABU zu Besuch im Kindergarten.

SN v. 29.09.2016

 

 

Januar    April    Juli  

 

6. Oktober

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

18. Oktober

Kinder lernen den Stieglitz kennen

Wer weiß was ein Stieglitz ist. Mit dieser Frage an die Kinder leitete Werner Löw vom NABU seine Lesungen aus dem Buch „Finns Abenteuer mit dem Stieglitz“ ein vor Kindergarten- und Grundschulkindern in Mengen und Umgebung. Keines der Kinder wusste es. Den Zweitnamen „Distelfink“ verbanden ganz wenige mit einem Vogel.

Der Stieglitz ist unser buntester Finkenvogel. Weil die Bestände dieser einmal häufigen Vogelart dramatisch zurückgehen, haben der NABU und der bayrische Bund für Vogelschutz ihn 2016 zum Vogel des Jahres gekürt um darauf aufmerksam zu machen. Dazu haben sie auch das Buch „Finns Abenteuer mit dem Stieglitz“ für Kinder herausgebracht.

 

 

 

 

Foto: Sandra Igugeit,  Ablach-Kindergarten, Mengen

 

 

 

 

 

 

 

An vierzehn Kindergärten und Grundschulen von Mengen und Umgebung hat Löw mit kurzen Vorlesungen das Buch vorgestellt und übergeben mit dem Hinweis auf die lustige Geschichte darin, wie der Stieglitz zu seinen vielen Farben gekommen ist.

 

Mittels einer CD haben die Kinder den bunten Vogel noch näher kennen gelernt und was er mit Vorliebe frisst, Distelsame, daher sein landläufiger Name Distelfink.

 

Eingehend begutachtet wurden das herumgereichte, mit Tierhaaren und Pflanzenwolle weich ausgepolsterte Stieglitznest und die Distelsamen in der Becherlupe. Dabei fielen den Kindern dann manche Fragen ein, die Löw gerne beantwortete. 

 

Die letzte Vorstellung war im Ablach-Kindergarten in Mengen. Auch die Stadtbücherei in Mengen hat das Buch bekommen.

 

 

 

Naturschutz ist wichtig und macht Spaß!

Damit hat sich Werner Löw bei dem Wettbewerb „Helferherzen“  der dm Drogeriemarktkette beworben.  Sein vielseitiges Engagement hatte  die Juri beeindruckt. Vergangenen Freitag (am 21.10.2016) konnte er in der dm-Filiale in Sigmaringen für sich und den NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach und vier weiteren Preisträgern der Intiative „Helferherzen“  die Auszeichnung, verbunden mit einem Scheck über 1000 Euro, entgegennehmen.

 

23. Oktober

Das neue Amphibienlaichgewässer bei Rulfingen ist fast fertig

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Seit 14 Jahren schon stellt die Straßenmeisterei Sigmaringen alljährlich im Frühjahr an der K8240 von Rulfingen nach Rosna beidseitig insgesamt 900m Amphibienzäune auf. Genauso lange werden diese Zäune von unseren aktiven Mitglieder und anderen Helfern betreut und die Amphibien über die Straße hin und her getragen um sie vor dem Verkehrstod zu bewahren. Der Fachbereich Straßenbau beim Landratsamt Sigmaringen und der NABU waren sich einig, das kann nicht bis in unbestimmte Zeit so weitergehen.

Eine dauerhafte Leiteinrichtung beidseitig der Straße mit Tunneln ist nicht finanzierbar. Man entschied sich für ein kostengünstigeres Ersatzlaichgewässer südlich der Straße, im Landlebensraum der Amphibien. Auf Wunsch der  Unteren Naturschutzbehörde übernahm der NABU die Trägerschaft für das Vorhaben. Sie  suchte dazu zusammen mit Stadtförster Grom ein geeignetes stadteigenes Grundstück auf Markung Rulfingen aus. Die Stadt Mengen stellt in einem Nutzungsvertrag mit dem NABU das Grundstück kostenlos zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Tübingen bestätigte eine 70% Förderung der Kosten und der Fachbereich Straßenbau sagte ebenfalls Unterstützung  zu. Die Finanzierung schien gesichert.  Fachleute vom Straßenbau und Tiefbauamt Mengen erkundeten mittels Baggerschürfung den Untergrund auf Eignung. Das Vermessungsbüro Moll, Rulfingen nahm die Vermessungen vor und erstellte die Planung. Die Firma Auer, Baggerservice aus Pfullendorf bekam den Auftrag.  Der Untergrund erwies sich jedoch als nicht geeignet für einen standsicheren,  dichten Damm. Es musste viel Erdmaterial zu Deponie, und Lehmmaterial angefahren werden.  So entstanden unvorhersehbare hohe  Kosten. Das Projekt ist weitgehend gediehen. Für die Fertigstellung sind wir für jede finanzielle  Unterstützung dankbar.

Amphibien erfolgreich in ein neues Laichgewässer umzusetzen ist nicht einfach. Dazu gibt es noch wenig Erfahrungen. Das Vorhaben ist für unsere Region ein Pilotprojekt. Die dabei zu sammelnden Erfahrungen werden dem amtlichen wie privaten Naturschutz bei seiner Arbeit dienlich sein.

 

 

9. November

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Adler in Ennetach. Wir besprachen neben Aktuellem aus Artenschutz und Landschaftspflege auch das Programm für 2017, Preisgelder für Auszeichnungen, die Mitglieder-Werbeaktion 2017 und das Ersatzlaichgewässer Rulfingen.

 

19. November

Armin Lenk nahm an der NABU-Landesvertreterversammlung in Stuttgart teil. 

 

 

8. Dezember

Letzte Ausschußsitzung im Jahr 2016 im Adler in Ennetach. Wir besprachen neben dem Status des Laichgewässers Rulfingen unter anderem das weitere Vorgehen bezüglich der zukünftigen Bewirtschaftung unserer NABU-Flächen im Ölkofer Ried und wie wir neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gewinnen können.

 

22. Dezember / 27. und 28. Dezember

NABU sucht Helfer für Arbeitseinsatz

 

Der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach legt am Lobach in einem Waldstück bei Rulfingen ein Amphibienlaichgewässer an. Es soll in Zukunft den Amphibien als Alternative zum Ablaichen dienen. So will der NABU langfristig auf den aufwändigen und betreuungsintensiven Amphibienschutzzaun entlang der Straße Rulfingen – Rosa verzichten.

 

Es musste jetzt noch soweit hergerichtet werden, dass kommendes Frühjahr 2017 die am Zaun eingesammelten Amphibien dort eingesetzt werden können. Hierfür mussten aus der näheren Umgebung Wasserpflanzen ausgestochen und im Flachwasserbereich des neuen Teiches eingesetzt werden. Diese Pflanzen benötigen die Amphibien zum Ablaichen.

 

Dazu suchten wir noch Helfer: Treffpunkt war der Platz vor dem Rathaus in Rulfingen am Dienstag, 27.12. und Mittwoch, 28.12. um 13 Uhr. Gegen 16 Uhr ließen wir die Einsätze am Feuerkorb bei Kaffee, Butterbrezel oder einem Bier ausklingen. Notwendig waren dem Wetter angepasste Kleidung, Gummistiefel und Handschuhe.

 

 

Foto: Schwäbische Zeitung, Vera Romeu

Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 30.12.2016:

Dank Laichgewässer wird Krötentragen überflüssig

Bei Rulfingen legen Ehrenamtliche einen Weiher an, damit die Tiere die Straße nicht überqueren müssen

Eine kleine Truppe Ehrenamtlicher vom Naturschutzbund (Nabu) hat bei idealer Witterung am Ufer des neu angelegten Weihers in Rulfingen, in dem Kröten und Frösche in der nächsten Saison laichen sollen, die ersten Pflanzen ausgebracht. Der Weiher wird vorbereitet, damit die Tiere darin laichen können und nicht mehr in dem Teich, der auf der anderen Seite der Kreisstraße K8240 in Richtung Rosna liegt.

Jedes Jahr stellt die Kreisstraßenmeisterei entlang dieser Straße auf beiden Seiten einen 900 Meter langen Amphibienzaun auf. „Nabu-Mitglieder tragen rund 2500 Tiere über die Straße, damit sie laichen können, und dann wieder zurück, damit sie in ihr Lebensgebiet auf der Rulfinger Seite zurück können“, sagt Werner Löw, Vorsitzender der Nabu Ortsgruppe für den Bereich Mengen, Hohentengen, Scheer und Ostrach. Der Aufwand sei so hoch, dass Nabu und Landkreis beschlossen hätten, in Rulfingen ein Laichgewässer anzulegen. Die Stadt Mengen stellt kostenlos die Fläche zur Verfügung. „Alle Frösche und Kröten, die hier aufgewachsen sind, werden künftig hier auch laichen“, sagt Franz Laub aus Hoßkirch. So werde es zwar noch ein paar Jahre dauern, bis kein Frosch und keine Kröte mehr über die Kreisstraße zum Laichen gehe, aber irgendwann werde sich der hohe Aufwand für Landratsamt und Naturschützer erübrigen.

 

Eigenmittel sind aufgebraucht

Der neue Laichweiher hat eine Fläche von 500 Quadratmeter und eine Tiefe von rund 1,70 Meter. Er wurde mit den Fördermitteln des Regierungspräsidiums, der Unterstützung der Kreisstraßenmeisterei, der Stadt Mengen und der kostenlosen Vermessung durch das Rulfinger Büro von Manfred Moll angelegt. Doch zeigte sich während der Baumaßnahme, dass sich der Untergrund des Geländes nicht für einen dichten Damm eignet. „So musste mehr Erdmaterial zur Deponie gefahren und zusätzlicher Lehm eingebracht werden“, sagt Laub. Die Eigenmittel des Naturschutzbundes sind aufgebraucht. Der Nabu hat erneut einen Antrag auf Förderung beim Regierungspräsidium gestellt, um den Weiher fertig zu stellen. Wichtige Baumaßnahmen stehen noch aus. Das Ufer soll fertig gestellt werden und ein Zaun aus starkem Maschendraht muss am inneren Ufer befestigt werden, damit der Biber sich nicht ansiedelt und Löcher in den Damm gräbt. „Die Entscheidung wird aber frühestens im Februar kommen“, so Löw. Die Frösche werden ab Mitte März schon wieder zu wandern beginnen. „Da sollte das Gewässer eingerichtet sein“, sagt Löw. Denn die Naturschützer werden ab dem kommenden Jahr die Kröten und Frösche nicht mehr über die Straße tragen, sondern in den neuen Weiher. Dort werden die Tiere zwei Wochen lang in Laichkäfigen gehalten, und wenn sie abgelaicht haben, wieder frei gelassen.

 

Jugendliche helfen mit

Um die Saison vorzubereiten haben sich die Nabu-Mitglieder zusammen mit den Jugendlichen David Schwarz (Rosna), Simon Allmaier und Alexander Nüske (Mengen) und Fabian Thiel (Hitzkofen) von der Mengener Naturschutzjugend auf den Weg gemacht und einen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz geleistet. Die Kröten und Frösche brauchen beim Ablaichen Pflanzen als Untergrund, damit sich die Laichschnüre festsetzen können. Die Naturschützer haben Unterwasserpflanzen, sogenannte Seggen, ausgestochen und am flachen Ufer des Laichweihers abgelagert. „Diese Pflanzen werden im Frühjahr schnell wachsen“, erklärt Alfred Bauernfeind. Weitere Pflanzen und Büsche sollen noch gesetzt werden, damit die Kaulquappen Schutz finden. Algen und Mikroorganismen werden sich im Weiher ansiedeln und den Tieren Nahrung sein.

Der Arbeitseinsatz fand bei guten Bedingungen statt: Der Boden war zum Glück gefroren, die Sonne schien am blauen Himmel. In der Pause zündeten die jungen Leute ein Feuer in einem Korb an und genossen ein Vesper. Der neue Laichweiher bringt hohe Einsparungen mit sich: Die Straßenmeisterei wird entlang der Kreisstraße den Amphibienschutzzaun nicht mehr aufstellen müssen, die Ehrenamtlichen vom Nabu werden nicht mehr spät in der Nacht und früh am Morgen die Zäune ablaufen und die Tiere über die Straße tragen müssen. „Auf lange Sicht ist dieser Weiher eine lohnende Investition. Und ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz, weil die Population der Kröten und Frösche unbemerkt abnimmt“, sagt Löw.

Textquelle: Schwäbische Zeitung vom 30.12.2016, Vera Romeu.

SZ v. 22.12.2016; SZ v. 30.12.2016a und SZ v. 30.12.2016b.

 

 

30. Dezember

Gutbesuchte Jahresabschlusswanderung am Vogelsee und an den Zielfinger Baggerseen und anschließende gemeinsame Einkehr im Südsee 3 bei Rulfingen. Treffpunkt war der Parkplatz am Südsee 3 um 14 Uhr, die gemeinsame Einkehr zum Ausklang des Jahres erfolgte ab 16 Uhr.

 

 

 

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