Jahr 2014 

NABU P. Kühn

 

Der Grünspecht, Vogel des Jahres 2014

 

 

 

Jahreswahl

 

Jahresbericht 2014

 

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

Das 26. Jahr unseres Bestehens war wieder erfüllt von vielen erfolgreichen Aktionen. Unser Dank gilt allen Aktiven und Helfern / Helferinnen.

 

1. Januar

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden / Freundinnen und Helfern / Helferinnen ein gutes und gesundes neues Jahr 2014!

 

8. Januar

Alte Handys in die Sammelboxen

(SZ v. 08.01.2014; SN v. 10.01.2014)

 

7. Februar

Erste öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2014. Neben Berichten besprachen wir unter anderem Details zur bevorstehenden Hauptversammlung.

 

 

18. Februar

Naturschützer beklagt Kahlhiebe - Artikel in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 18.02.2014 - Foto; SZ v. 18.02.2014 - Artikel)

 

Sorgen gute Holz- und Hackschnitzelpreise für Kahlhiebe durch die Gemeinden und die Deutschen Bahn? Bürger und der NABU sehen die gängige Praxis der Heckepflege sehr kritisch.

Überalterte Hecken müssen zur Verjüngung im Zeitraum von fünfzehn bis zwanzig Jahren überm Boden abgeschnitten und beseitigt werden. Das sieht man auch beim NABU so. Doch es gibt klare Regeln, wie Heckenpflege naturverträglich durchgeführt werden soll. Die unteren Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern geben dazu Informationsblätter heraus. Weil es verschiedene Heckentypen gibt, soll im Detail auch unterschiedlich vorgegangen werden. Aber eine Grundregel ist immer zu beachten. Es darf keinen Kahlhieb geben. Damit für Vögel und Insekten immer noch ausreichend gesicherte Ruheplätze und Möglichkeiten bleiben um sich fortzupflanzen, soll in gleichmäßigen Abschnitten, in der Summe jedoch höchstens die Hälfte des Bestandes, „auf den Stock gesetzt werden“, wie es in der Fachsprache heißt. Wenn die zurückgenommenen Bereiche nach zwei bis drei Jahren wieder ausreichend ausgetrieben haben, dann können die stehen gebliebenen Teile der Hecken beseitigt werden. Diese rücksichtsvolle Vorgehensweise verursacht gegenüber dem Kahlhieb nur geringfügig Mehrkosten, ist aber für wenig Geld ein wichtiger Beitrag für den Artenschutz.

Nicht nur beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach verfolgt man mit großer Sorge und Bestürzung, dass auch die Gemeinden sich rigoros über diese Grundregel hinwegsetzen und damit ein schlechtes Beispiel geben. Großflächig werden, nicht nur von den Gemeinden, Heckenkomplexe, wohl nach dem Motto - jetzt sind wir schon dran - vollkommen abgeräumt. Wiederholt gehen bei Werner Löw vom NABU entrüstete Anfragen aus der Bevölkerung ein, ob so etwas überhaupt erlaubt sei. Jürgen Zimmerer von der unteren Naturschutzbehörde bestätigte auf Nachfrage die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen. Man sei bei den Genehmigungen davon ausgegangen, die Ausführenden wüssten Bescheid und würden sich an die Regeln halten. Dem ist leider nicht so. Und zu glauben, die stehen gelassenen Bäume ersetzen die verlorenen Heckenbiotope ist ein Irrtum, so Löw. Die meisten Singvögel überwintern und brüten in Bodenähe oder wenigen Metern Höhe. Es gibt auch Schmetterlinge, zum Beispiel der Zitronenfalter, die in Hecken überwintern.

Noch dramatischer sieht es mitunter entlang der Bahnlinie Sigmaringen Riedligen und vielleicht auch darüber hinaus aus. Hier wird beidseitig der Gleise das Fahrraumprofil sehr großzügig aufgeweitet und abgeräumt. Die Leute fragen sich inzwischen in beiden Fällen, ob hier die gestiegene Nachfrage nach Brennholz und Hackschnitzeln eine zusätzliche Wirkung habe?

 

 

 

19. Februar

Naturverbundenheit prägt das Leben von Ingeborg Laidler (SZ v. 19.02.2014)

 

 

7. März

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach

 

8. März

Pfarrer unfair behandelt - Leserbrief von Werner Löw (SZ v. 08.03.2014)

 

Mitte März

wurde zusammen mit dem städtischen Bauhof Mengen an der Ablachstraße 250m² Wildblumenwiese eingesät.

 

26. März

Junge Naturschützer bekommen Preis
(SZ v. 26.03.2014 Teil 1, SZ v. 26.03.2014 Teil 2).



29. März

Nisthilfen und echten Blumenwiesensamen auf dem Samstagsmarkt

Noch nicht alle Höhlenbrüter unter den Vögeln haben ein Quartier gefunden. Für sie und die Mehlschwalben gab es Nisthilfen am NABU-Stand von 9 bis 12 Uhr auf dem Markt auf dem Kreuzplatz. Und echten Wildblumen-Wiesensamen gab es auch. Unsere Gartenvögel brauchen naturnahe Gärten, damit sie für ihre Jungen genügend Futter finden
(SN v. 27.03.2014; SZ v. 28.03.2014).



 

Januar    Juli    Oktober

 

3. April

Mit 28 Personen war die Hauptversammlung 2014 im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach wieder sehr gut besucht.

Versammlungsleiter und Sprecher Werner Löw begrüßte die Anwesenden zur Hauptversammlung.

In seiner Rede hob Werner Löw hervor, dass sich die seit 2 Jahren bestehende Amphibienleiteinrichtung in Zielfingen als richtig erwiesen habe. Er sei sich sicher, dass auch die geplanten Ersatzlaichgewässer bei Blochingen und Rulfingen gut angenommen würden. Die Amphibienaktionen an den Schutzzäunen seien immer mit einem großen Personal- und Zeitaufwand verbunden. Die Stadt Mengen werde sich mit der Schaffung der Ersatzlaichgewässer ihrer Verantwortung für den Artenschutz langsam bewusst.

Werner Löw ging weiterhin auf die neu geschaffene Blumenwiese bei der Ablachschule in Mengen ein und auch auf den Walke-Garten. Mit den Blumenwiesen unterhalb der Ennetacher Krautländer kämen so beträchtliche Pflegeflächen zusammen, welche der NABU für die Stadt Mengen kostenfrei pflege. Auch bezüglich des Ölkofer Rieds und bezüglich der Schaffung eines Landschaftserhaltungsverbandes gingen die Gespräche weiter und erforderten viel Fingerspitzengefühl.

In Sachen Juniorranger und Jugendgruppe hätten wir eine Vorreiterrolle übernommen. Werner Löw dankte ausdrücklich unseren Jugendlichen und Anne Pfundstein für deren außerordentliche Leistungen. Er dankte auch Freunden und Mitbürgern für deren Mithilfe und den aktiven und passiven Mitgliedern die ganzen Jahre hindurch und den Sponsoren des Vereins.

260 Mitglieder habe die Gruppe derzeit. Neue Mitglieder zu gewinnen sei daher die Zukunftsaufgabe für unsere Gruppe. Er trete nunmehr ins zweite Glied zurück und habe dann wieder mehr Zeit für seine Arbeit im Natur- und Artenschutz.

 

Martin Orlik ging in seinem Bericht als Schriftführer auf die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen im Jahr 2013 ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Jugendlichen berichteten ausführlich über unsere NAJU-Gruppe und über die umfangreichen Aktivitäten im Jahr 2013. Sie sahen zurück auf die Anfänge im Jahr 2007 / 2008, auf die Juniorranger-Ausbildungen und Fortbildungen, auf die Besuche und Auszeichnungen im Naturschutzzentrum Beuron des Naturparks Obere Donau und auf die tatkräftige jahrelange Unterstützung durch Markus Ellinger, welchem die Jugendlichen und Anne Pfundstein ganz herzlich dankten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fortbildungen 2013 umfassten unter anderem die Cremeherstellung, den Feste-Führerschein, die Geheimnisse des Waldes, die Wachswerkstatt, die Ton-in-Ton-Objekte, die Zaunherstellung im Walke-Garten, das Schmetterlingsbeet, den Duftgarten, die Gartenpflege, das Kräutermenü, die Mozarella-Herstellung und den Weihnachtsmarkt 2013.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausführlich wurde auch die Jugendbegleitung 2013 an verschiedenen Schulen vorgestellt sowie der Preis, den unsere Jugendgruppe vom Zwiefalter Naturfonds im Dezember 2013 erhalten hat. Sogar beim Regierungspräsidium Tübingen durften die Jugendlichen ihre erfolgreiche Jugendarbeit präsentieren!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

120 Termine seien so in 2013 zusammengekommen und 2014 bis jetzt seien es auch bereits wieder 40 Termine, so Anne Pfundstein, welche allen Jugendlichen ganz herzlich für deren hervorragendes Engagement dankte. Die Jugendlichen hätten sehr große und gute Fortschritte in Richtung Selbstständigkeit gemacht und Verantwortung an vielen Stellen übernommen. Dies habe ihnen Freude und Anerkennung verschafft. Die Jugendlichen bedankten sich abschließend auch bei Anne Pfundstein für deren unermüdlichen Einsatz für die Jugendarbeit mit einem Blumengeschenk.

 

Anne Pfundstein bedankte sich zusammen mit unseren Jugendlichen bei den Sponsoren wie der Kreissparkasse Mengen, Herrn Miller (links im Bild ganz rechts) für die großzügige Spende für die NAJU-T-Shirts und bei allen aktiven Mitanbietern von Fortbildungsangeboten, insbesondere auch bei Werner Löw und Frau Steinborn.

 

Elke Reinauer berichte in ihrem Kassenbericht, dass wir in 2013 Einnahmen in Höhe von 11.586,42 EUR und Ausgaben in Höhe von 9.535,37 EUR gehabt hätten. Dies entspräche einem Überschuss in Höhe von 2.051,05 EUR für das Jahr 2013. Im Folgenden ging sie genau auf die einzelnen Werte und Positionen ein und wie sich diese zusammensetzen und erklären.

Der Bericht der Kassenprüferin Erika Rimmele-Laux ergab, dass  bei der Kassenprüfung zusammen mit Arnd Siebenrock, für welchen sie auch berichtete, eine vorbildlich geführte Kasse vorgefunden werden konnte mit fein säuberlich sortieren Belegen, so dass sie diese zur Entlastung vorschlagen könne.

 

Die Entlastung wurde durch den Bürgermeister der Gemeinde Ostrach, Herrn Schulz, welcher auch einige freundliche Worte an die Versammelten richtete, vorgenommen und erfolgte durch alle NABU-Mitglieder ab 18 Jahren bei Enthaltung der Betroffenen einstimmig.

Bürgermeister Schulz dankte allen Aktiven in NAJU und NABU für deren Arbeit, insbesondere unseren Jugendlichen mit Anne Pfundstein und auch Werner Löw, welcher die Fahne des Naturschutzes viele Jahrzehnte lang hochgehalten habe.

 

Armin Lenk nahm die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Geehrt wurden wie folgt:

 

 

 

 

 

Die Durchführung der Wahlen übernahm als Wahlleiter Ortsvorsteher und NABU-Mitglied Wolfgang Eberhart.

Gewählt wurden jeweils einstimmig als Sprecher Armin Lenk, als Sprecherin mit der Funktion Schriftführerin Angelika Krause und als Sprecherin mit der Funktion Kassenwartin Elke Reinauer. Als Beisitzer und Beisitzerinnen wurden ebenfalls einstimmig gewählt: Anne Pfundstein, Julia Speh, Werner Gottwald, Peter Danner, David Schwarz und Werner Löw.

Als Kassenprüferin wurde Erika Rimmele-Laux und als Kassenprüfer wurde Arnd Siebenrock einstimmig gewählt.

Als NAJU-Jugendgruppenleiterin wurde Julia Speh bestätigt, als stellvertretende Jugendgruppenleiterin wurde Evelyn Steurer bestätigt.

Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

 

Armin Lenk freute sich als neuer Sprecher auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den frisch Gewählten und dankte Wolfgang Eberhart für die Durchführung der Wahlen.

 

 

 

 

 

 

Armin Lenk und Elke Reinauer ehrten zum Abschluss der Hauptversammlung die "Alt-Gedienten" Anne Pfundstein, Martin Orlik, Arnd Siebenrock (in Abwesenheit) und Werner Löw für jahrelange treue Mitarbeit weit über das normale Maß hinaus in verschiedensten Funktionen und Tätigkeiten, davon Werner Löw und Martin Orlik unter anderem auch als Gründungsmitglieder, Ardd Siebenrock in Abwesenheit unter anderem als ehemaligem Kassenwart und Anne Pfundstein unter anderem als langjährige Jugendleiterin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 20:45 Uhr konnte der offizielle Teil der Hauptversammlung abgeschlossen werden und die Veranstaltung ging dann in den gemütlichen Teil über, bei welchem die Anwesenden noch lange bis knapp vor Mitternacht zusammen saßen.

SN v. 20.03.2014; SZ v. 25.03.2014; SN v. 03.04.2014; SZ v. 03.04.2014.

SZ v. 11.04.2014 "Naturschützer wählen einen neuen Vorstand" 

 

 

Pressebericht-Text:

Naturschutzjugend des NABU gründet selbständige NAJU-Gruppe

ENNETACH – In seinem Bericht auf der Hauptversammlung blickte Werner Löw, der Sprecher der NABU Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach, auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. So habe sich die seit 2 Jahren bestehende Amphibienschutzeinrichtung in Zielfingen als richtige Maßnahme erwiesen. Er gehe davon aus, dass auch die geplanten Ersatzlaichgewässer bei Blochingen und Zielfingen gut von den Amphibien angenommen würden. Er dankte der Stadt Mengen für ihr wachsendes Bewusstsein für den Artenschutz.

Bei der Aktion „Mengen blüht auf“  konnten selbst gemachte Samenmischungen aus den vom NABU betreuten Blumenwiesen von der Stadt Mengen verteilt werden. an der Ablachstraße wurde zusammen mit dem städtischen Bauhof 250 m²  Wildblumenwiese angelegt. Die NABU-Gruppe pflege zudem kostenlos  ca. 1500m² städtische Grünflächen.

Weniger glücklich sei man über die Überbauung des Forstamtsgartens und hoffe hier noch auf einen entsprechenden Ausgleich durch die Stadt. Generell bestehe die Tendenz der Gemeinden den Umfang von Ausgleichsmaßnahmen bezüglich des Umfanges immer weiter nach unten zu drücken. Werner Löw stellte fest, dass es Naturschutz, der nichts kostet , nicht gäbe. Die Gründung eines Landschaftserhaltungsverbandes im Landkreis Sigmaringen  ist dem NABU ein ganz wichtiges Anliegen. Schließlich helfe so ein Verband besonders den Gemeinden ihre Pflichtaufgaben in Sachen Naturschutz zu erfüllen.

Derzeit habe der Verein 260 Mitglieder. Das Ziel der Gruppe sei die Gewinnung aktiver Mitglieder, um die Naturschutzarbeit auch über den Bereich Mengen auszudehnen.

Werner Löw teilte mit, er werde nicht mehr als Sprecher kandidieren und sich nunmehr im 2. Glied der Gruppe voll dem Arten- und Landschaftsschutz zu widmen.

Schriftführer Martin Orlik gab im Anschluss einen detaillierten Bericht der Aktivitäten des Jahres 2013. Neben der Planung und Durchführung von aktiver Natur- und Umweltschutzarbeit und naturkundlichen Führungen wurden auch im zurückliegenden Jahr die Amphibienwanderungen an drei Leiteinrichtungen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag jedoch im vergangenen Jahr in der Jugendarbeit, die maßgeblich von Anne Pfundstein organisiert wurde.

Im Anschluss stellte die Naturschutzjugend ihre Aktivitäten 2013 und den langen Weg von der einstmals schulischen Gruppe von 2008 hin zur nunmehr selbständigen NAJU-Gruppe dar. 120 Termine der Gruppe seien 2013 zusammengekommen, berichtete Julia Speh voller Stolz. Sogar am Regierungspräsidium Tübingen durften die Jugendlichen ihre Gruppe und die erfolgreiche Jugendarbeit präsentieren.  Die Jugendlichen bedankten sich bei Anne Pfundstein für deren jahrelangen Einsatz mit einem Blumenstrauß. Bedanken konnten sich die Jugendlichen auch bei Herrn Miller, der als Vertreter der Kreissparkasse mit einer großzügigen Spende den Kauf bedruckter T-Shirts für die NAJU-Gruppe ermöglichte.

Anne Pfundstein wies im Anschluss darauf hin, dass die NAJU-Gruppe auch 2014 wieder ein Fortbildungsprogramm für Juniorranger u.a. zusammen mit dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron anbietet,  sowie zunehmend eigene NAJU-Aktionen und Projekte durchführt.

Kassenwartin Elke Reinauer gab anschließend einen Einblick in die Vereinskasse. Durch die vielen Aktionen konnte ein ansehnlicher Überschuss erwirtschaftet werden.

Die Kassenprüfer Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock bestätigten eine akkurate Kassenführung und lobten die detaillierte Aufstellung der Buchungen.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde die Entlastung des gesamten Vorstandes durch den Bürgermeister von Ostrach, Herr Schulz, vorgeschlagen und erfolgte einstimmig.

Es folgte die Ehrungen langjähriger Mitglieder. So konnte Familie Joosty für 10 Jahre, Herr Heinz Brand für 20 Jahre, Herr Bürgermeister Schulz für 30 Jahre und Herr Fritz Kränzler für 40 Jahre NABU-Mitgliedschaft geehrt werden.

Bei den anschließenden Wahlen wurden Armin Lenk als Sprecher, Angelika Krause als Sprecherin und Schriftführerin sowie Elke Reinauer als Sprecherin und Kassenwartin gewählt.

Als Beisitzer wurden Anne Pfundstein, Julia Speh, Werner Gottwald, Peter Danner, David Schwarz und Werner Löw, als Kassenprüfer wurden Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock gewählt.

Als NAJU-Gruppenleiterin wurde Julia Speh und als ihre Stellvertreterin Evelyn Steuer bestätigt.

Nach der Wahl bedankten sich die neu gewählten Sprecher Elke Reinauer und Armin Lenk bei Anne Pfundstein, Martin Orlik, Arnd Siebenrock und Werner Löw für die jahrelange treue Mitarbeit im Vorstand und ihr weit über das normale hinausgehende Engagement in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Mit einem gemütlichen Hock endete die Hauptversammlung.

SZ v. 11.04.2014 "Naturschützer wählen einen neuen Vorstand" 

 

 

 

12. April

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsamer Gartentag im Walkegarten / NAJU-Jugendliche / Juniorranger und NABU mit anschließendem Grillen: Anlage der Beete und Wege, Weidentor und Weidentunnel, "Denkmal".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Jugendlichen Fabian, Evy, Tanja, David, Marlene, Sina, Stefan, Elisabeth, Lukas, Johannes, Philipp,, Armin Lenk, Frau Steinborn, Anne Pfundstein, Julias Vater und Julias Bruder waren sehr aktiv, auch zahlreich, konstruktiv und gut gewillt und haben an verschiedenen Stellen im Walke-Garten, unter anderem auch mit einer Bodenfräse gearbeitet und sind ein gutes Stück weiter gekommen. 

 

 

Im Biotop-Garten in der Walke versuchen unsere Jugendlichen, möglichst vielen Tierarten einen geeigneten Lebensraum zu schaffen und die Artenvielfalt zu verbessern. Es soll ein Lehr-, Lern- und Erlebnisgarten werden.

 

 

 

 

 

 

14. April

Unbefangen sammeln die Kinder die Kröten ein - Garten-AG der Göge-Schule hilft bei der amphibischen Rettungsaktion in Rulfingen (SZ v. 14.04.2014).

In die Betreuung der Amphibienzäune an der Rosnaerstraße und den Baggerseen bei Rulfingen und an der Heudorfer Straße bei Blochingen waren ca. 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von März bis April eingebunden.

 

 

23. April

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Störche siedeln sich erstmals auf Ennetacher Kirche an

 

SZ v. 23.04.2014

 

 

 

24. April

Junge Naturschützer legen Garten in der Walke an - Zeitungsbericht in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 24.04.2014).

 

 

30. April

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Dorfstuben in Mengen-Ennetach, bei welcher es neben aktuellen Berichten unter anderem um die Besprechung der bevorstehenden Veranstaltungen und um den Ankauf von Flächen im Naturschutzgebiet "Ölkofer Ried" ging.

 

Die staatliche Liegenschaftsverwaltung brachte nach unseren Vorgaben auf dem ehemaligen Sägewerksgelände Dillmann bei Rulfingen 12 Fledermauskästen an.

 

3. Mai

Weiterer Gartentag im Walke-Garten in Mengen als gemeinsame Aktion der NAJU mit dem NABU.

 

4. Mai

Bundesweiter Naturerlebnistag / Fahrradtour zum Natura 2000 Schutzgebiet Mengener Riedle mit anschließendem Frühschoppen im Gasthaus L'Aragosta in Mengen mit Werner Löw und Armin Lenk

"Nur wer Natur kennt, kann Umwelt schützen“. Unter diesem Motto fand am 4. Mai 2014 überall in Deutschland der NaturErlebnisTag statt. Auch die NABU Gruppe Mengen-Hohentengen-Scheer-Ostrach war mit dabei.  „Es macht einfach Spaß, Leute in die Natur hinauszuführen. Und es ist ein tolles Gefühl, mit unserer Aktion Teil einer bundesweiten Initiative zu sein, die mithilft, dass Menschen wieder ihre natürlichen Lebensgrundlagen entdecken.“, so Armin Lenk, Sprecher der NABU Gruppe im Vorfeld der Aktion.

 

„Ziel des Naturerlebnistages ist es, den Leuten ohne erhobenen Zeigefinger die ganze Faszination der Natur ebenso zu vermitteln, wie Zusammenhänge in der Landschaft“, erklärte Claus-Peter Hutter von der baden-württembergischen Umweltakademie, welche im Zusammenwirken mit den Umweltakademien der anderen Länder und weiteren Partnern den Naturerlebnistag ins Leben gerufen hat. Hutter begrüßte die große Bereitschaft zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bei Wandervereinen, Natur- und Umweltverbänden, Heimatorganisationen, Naturparks, Naturschutzzentren, Freilichtmuseen und vielen anderen Institutionen an dem 1. bundesweiten Naturerlebnistag mitzumachen und damit einen wichtigen Beitrag für eine stärkere Sensibilisierung in Sachen Natur und Landschaft zu leisten. Der Naturerlebnistag ist, nach Mitteilung der Umweltakademie, auch ein Beitrag gegen die immer größer werdende Wissenserosion in Sachen Natur und Umwelt.

 

An rund 1.300 Orten bundesweit bestand für Familien und auch alle anderen Interessenten die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennenzulernen, den Geheimnissen der Tiere und Pflanzen in Wald und Flur auf die Spur zu kommen oder auch ökologische Zusammenhänge näher zu ergründen. Denn überall standen fachkundige Gesprächspartner und viele freiwillige Helfer zur Verfügung, die ihre Gäste bei den jeweiligen Events mit dem Thema Natur, Landschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit vertraut machen. Das gesamte Programm für Baden-Württemberg für den Naturerlebnistag am 4. Mai 2014 war im Internet unter http://bw.deutscher-naturerlebnistag.de abrufbar.

 

Wir fuhren mit dem Fahrrad durch das von der NABU Gruppe betreute NABU-Schutzgebiet Mengener Riedle und stellten es vor. Die Fahrstrecke betrug einfach ca. 4 km. Dann kehrten wir im L'Aragosta in Mengen zum Frühschoppen ein.

 

 

 


8. Mai

Jetzt schnell noch Schwalbennester anbringen

Die Mehlschwalben kommen bei uns erst Ende April bis Mitte Mai aus den Winterquartieren zurück und können teils noch Anfangs Juni zur Brut schreiten. Man kann Anfang / Mitte Mai beobachten, dass sie sich außen an den Häusern vergeblich bemühen, ein Nest zu bauen. Oft finden sie keinen geeigneten Mörtel mehr. In der Hauptsache liegt ihr Scheitern aber in den modernen Putz- und Farbmaterialien begründet. Daran haften die Nester schlecht. Ist so ein Nest doch noch gelungen bringen es oft die ständigen Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr zum Absturz. Da helfen nur noch Kunstnester. Sie sind relativ leicht zu montieren, wenn das Haus nicht zu hoch ist und können auch gereinigt werde.

Interessierte Schwalbenfreunde können unter 07572 767439 anrufen und die Schwalbennester in der NABU-Geschäftsstelle in der Scheererstraße 27 in Mengen/Ennetach abholen.

SN v. 08.05.2014

 

 

9. bis 11. Mai

Für die NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" haben wir wieder an zahlreichen Stellen, unter anderem in Rathäusern und Banken 200 Teilnahmezettel ausgelegt.

SZ v. 07.05.2014, SN v. 08.05.2014.

 

18. Mai

NAJU und NABU luden zum „Tag des offenen Naturgartens“ ein.

 

Viele Anregungen für den eigenen Naturgarten, aber auch Negativ-Beispiele zeigten NAJU und NABU von 11 Uhr – 17 Uhr beim "Tag des offenen Naturgartens“ in 88512 Mengen, Niederbol 101. Zusammen mit dem Naturpark-Ranger Markus Ellinger schaffen hier Jugendliche, deren Eltern, Freunde und Naturschützer ein kleines Paradies. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Einladung mit Programm; SZ v. 14.05.2014 Vorbericht mit Programm; SN v. 15.05.2014 Vorbericht; SN v. 15.05.2014 Einladung; SZ v. 17.05.2014, Mitteilungsblatt Ostrach KW20-2014; Nachbericht SZ v. 20.05.2014.

Nach vielen Arbeitseinsätzen konnten wir mit unserer NAJU und vielen Besuchern den offenen Tag im Walkegarten feiern.

 

 

5. Juni

Der NABU rät: Aus dem Nest gefallene Jungvögel nicht mitnehmen

Klein und einsam, aber nicht verlassen

 

Gerade in dieser Jahreszeit finden viele Menschen Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind und vollkommen hilflos wirken. Was man nun mit dem kleinen Piepmatz anfangen soll, weiß aber keiner so genau. Deshalb hilft der NABU mit einigen Tipps:

"Bei fast allen Arten verlassen die Jungvögel das Nest noch bevor sie richtig fliegen können", erklärt Werner Löw von der NABU-Gruppe_Mengen  Scheer Hohentengen Ostrach . "Sie werden noch einige Zeit von den Eltern in der Umgebung des Nestes versorgt." Es kann aber auch vorkommen, dass Nesthäkchen oder kranke Jungvögel absichtlich von ihren Eltern verstoßen werden. Man muss sich klar machen, dass das zur natürlichen Auslese gehört. Bei Blaumeisen gibt es durchschnittlich acht bis zwölf ausfliegende Junge pro Sommer. Erreicht eine Meise ein Lebensalter von zwei Jahren, werden rund 20 Junge aufgezogen. Wenn nur zwei Exemplare dieser großen Kinderschar selbst irgendwann zur Brut schreiten, hat das Elternpaar ausreichend zur Fortpflanzung beigetragen.

 

Sollte ein flügge gewordener Jungvogel in einen Schacht gefallen sein oder auf der Straße sitzen, ist es ausreichend, wenn man ihn vorsichtig in ein geschütztes Eckchen in der Nähe setzt. Die Eltern nehmen ihn problemlos wieder an. Mitnehmen sollte man ihn nicht, rät der NABU. Wenn nun doch einmal das Mitleid zu groß ist, muss man sich darüber im Klaren sein, dass nun einiges an Arbeit ansteht und man letztendlich nicht allen Bedürfnissen eines Vogelbabys gerecht werden kann. Am Tag möchte der kleine Schreihals alle halbe Stunde etwas zu essen bekommen. Fertige Futtermischungen sind in der Zoohandlung erhältlich oder man verabreicht dem gefiederten Nachwuchs mit einem abgerundeten Holzstäbchen zunächst ein Gemisch aus Magerquark, Hackfleisch und gekochtem Ei. Auch sollte man den Durst der kleinen Vögel nicht unterschätzen und ihnen einige Tropfen Wasser mit der Pipette einflößen. Auf keinen Fall darf gesalzene Nahrung verfüttert werden.

SZ v. 07.06.2014

 

13. Juni

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten und beabsichtigten Beschaffungen besprachen wir unter anderem die bevorstehenden Veranstaltungen.

 

15. Juni

 

 

 

 

Blühende Wiesen wie in Kindertagen- NABU lud ein zur Fahrradtour zu den Donauauen und Blumenwiesen zwischen Scheer und Ennetach mit Armin Lenk und Werner Löw.

Einen schier endlosen Teppich aus blühenden Roten Lichtnelken, Salbei, Hahnenfuß, Wiesenbocksbart, Wiesenglockenblumen und vielen mehr konnte man in den Donauauen bewundern. Unsere NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach lud zu einer kleinen Fahrradtour in die Donauauen ein.

 

 

 

 

 

Leichter Wind und sonniges Wetter waren ideal für die kurze Tour unserer NABU-Gruppe durch die Blumenwiesen. Insgesamt nahmen 6 Personen teil.

Los ging es um 14 Uhr vom Treffpunkt am Brunnen beim Römermuseum in Ennetach. Danach überquerten wir die Bundesstrasse in Richtung Donauauen.

 

 

 

 

 

 

Unser erster Halt war am Donaualtwasser nördlich des Fischweihers. Hier zeigte Werner Löw anhand von Fotos aus den 80er Jahren die positive Entwicklung dieses Bereiches von einer Industriemüllkippe in ein blühendes Stück Natur.

 

 

 

 

I

 

 

 

 

 

An langen Hecken, die vor vielen Jahren zusammen mit dem Fischereiverein angepflanzt wurden, führte uns der Weg dann vorbei zu unseren blühenden Blumenwiesen.

 

 

 

Bei der Bestimmung verschiedenster Pflanzen verging die Zeit wie im Flug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Tour beendeten wir mit dem Besuch des Pfarrgartenfestes in Ennetach.

 

 

 

SZ v. 14.06.2014

 

 

28. Juni

NABU-Stand auf dem Bienenmarkt auf der Heuneburg bei Hundersingen zum Thema "Wildblumen für Bienen, Wildbienen und Schmetterlinge".

 

 

 

 

 

In unmittelbarer Nähe zur Ausstellung “Das Geheimnis der Keltenfürstin” konnten wir dieses Jahr unseren Stand auf dem Bienenmarkt auf der Heuneburg aufbauen.

Mit dabei waren Infomaterial und viele Blumenwiesen Samenbeutel mit Werner Löws selbstgesammelter “Mengener Mischung”. Es handelt sich dabei um eine Mischung von Samen von einheimischen Wildblumen.

Wenn die Obstblüte vorbei ist, tun sich die Nektar- und Pollensammler zunehmend schwer, ausreichend Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs und als Treibstoff zu finden. Es gibt immer weniger bunte Blumenwiesen. Wenn man eine echte Wildblumenwiese anlegen möchte, gibt es jetzt mit der "Mengener Mischung" auch den richtigen Samen dazu.

Gesammelt wurden die Samen von mindestens 30 verschiedenen Blütenpflanzen, vorwiegend auf Wiesen um Mengen herum, die wir in Pflege haben.

Zusammen mit Doris Danner, Peter Danner, Werner Löw, Armin Lenk und einem Asylbewerber konnten viele Interessenten angesprochen und interessante Gespräche am Stand geführt werden.

SZ v. 27.06.2014

 

 

Das zeitaufwändige Sammeln und Aufbereiten der Wildblumensamen den Sommer hindurch wurde durch die rege Nachfrage beim Bienenmarkt auf der Heuneburg und später beim Herbsttreff in Mengen (siehe unten) belohnt.

Inzwischen pflegen wir an vier Standorten 3250m² Wildblumenwiesen.

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

 

9. Juli

NAJU-NABU-Treff im L'Aragosta in Mengen.

 

 

27. Juli

Führung zu den Schmetterlingen am Zielfinger Hang mit Werner Löw

Treffpunkt war der kleine Parkplatz hinter dem Bahnübergang gegenüber dem „Neuseeland“ in Zielfingen. Von dort aus ging es durch bunte Blumenwiesen bergauf durch den Zielfinger Hang mit herrlicher Aussicht über das Ablachtal und die Baggerseen. Schon allein der Weg war einen Spaziergang wert.  Schmetterlinge lieben solche sonnigen Südhänge. Sind sie noch von Wäldern und Hecker gesäumt, stellen sich weitere bunte Arten ein. Die Führung war Teil unseres NABU-Jahresprogramms.  Die Teilnahmegebühr betrug drei Euro. NABU-Mitglieder, Kinder und Jugendliche waren frei.

SZ v. 22.07.2014; SZ v. 24.07.2014.

 

Den Sommer hindurch gab es Führungen durch die Blumenwiesen und zweimal zu den Schmetterlingen mit dem Ennetacher Kindergarten.

 

 

1. August

Rund 25 Helfer und Helferinnen besuchten unser Helferfest (NABU/NAJU-Aktion) bei bestem Wetter in der idyllischen Umgebung unseres Walke-Gartens in Mengen, darunter 10 Jugendliche der NAJU mit 5 NAJU-Eltern sowie ca. 10 Vertreter der Krötenzaun-Helfer der Gögeschule (Eltern + Kinder + Vorsitzende des Fördervereins der Gögeschule, Frau Petermann-Maier) mit Frau Steinborn. Es gab nebst dem Angebot von Spaziergängen durch unseren Walke-Garten ein umfangreiches Grill-, Kaffee- und Kuchenangebot.

 

19. August

Mengener Kindersommer "Kleine Tiere ganz groß" (9-12 Jahre) mit dem Ökomobil des Regierungspräsidium Tübingen und Frau Reußink

 

19. August

Wir sind einfach eine coole Truppe - Großer Artikel über die NAJU Mengen in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 19.08.2014 Bild, SZ v. 19.08.2014 Text).

 

31. August

Unsere Führung zu den Fledermäusen unter dem Schloss Bartelstein mit Armin Lenk anlässlich der Internationalen Batnight musste wegen Regen leider abgesagt werden.

 

 

 

NABU lud ein zur „Internationalen Batnight 2014“

 

Auch in diesem Jahr bot der NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach  eine Führung an der internationalen Batnight 2014 an. Dazu waren Kinder und Erwachsene eingeladen, Kinder unter acht Jahren nur in Begleitung eines Elternteils.

 

Auf einem wildromantischen Weg entlang der Donau solllte es unter den Felsen und Schloss Bartelstein zu den Fledermäusen gehen. Das dortige Landschaftsschutzgebiet bildet einen idealen Lebensraum für Fledermäuse und Vögel. Mit Fledermausdetektoren wollten wir außerdem versuchten, die flinken Jäger zu belauschen.

 

Als Treffpunkt war um 19:30 Uhr das Gelände des ehemaligen Brauhauses Götz an der Donaubrücke neben der B32 vorgesehen. Die Veranstaltung sollte gegen 22:00 Uhr enden.

 

Die Führung war als Teil unseres NABU-Jahresprogramms vorgesehen.  Die Teilnahmegebühr betrug drei Euro. NABU-Mitglieder, Kinder und Jugendliche waren frei.

 

Leider musste die obige Veranstaltung wegen Regen abgesagt werden.

 

SZ v. 27.08.2014.

 

Foto: NABU / B.Schaller

 

 

20. September

Stand beim Mengener Herbsttreff, an welchem wir unter anderem Samen aus heimischen Blumenwiesen, die "Mengener Mischung", verkauft haben.

 

Echte, heimische Blumenwiesen nützen der natürlichen Artenvielfalt

Am NABU-Stand beim Herbsttreff gab es mit der „Mengener Mischung“ Samen aus heimischen Blumenwiesen. Viele kleine Wiesen in den Gärten bringen Natur in den Siedlungsbereich. Blumenwiesen in der freien Landschaft werden immer weniger.

Beim NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach hat man Erfahrung mit der Einsaat und Pflege von natürlichen Blumenwiesen und gib diese gerne weiter. Gekauftes Saatgut, wie auch selber gesammelte Samen von vorwiegend eigenen Pflegeflächen, werden schon seit Jahren ausprobiert. Eine nicht mehr ganz neue Idee ist die „Mengener Mischung“. Die Samen von mindestens 32 heimischen Blütenpflanzen und einigen Gräsern werden von Hand gesammelt, in der Sonne getrocknet, gerieben und mehrmals gesiebt und in die selber gestalteten Tüten abgefüllt. Wird der Boden richtig vorbereitet, lassen sie eine bunte Wiese entstehen.

Natürlich möchte man beim NABU niemanden die Freude an seinem so bunten Garten vertun. Garten bedeutet immer Kultur. Damit die Natur aber nicht zu kurz kommt, kann man beides kombinieren. Doch man sollte auf gutes Samenmaterial achten und wo es herkommt, auf keinen Fall aus Süd- oder Osteuropa oder gar Übersee. Zertifiziertes Saatgut aus unserer Landschaft, sogar für echte Blumenwiesen, gibt es auch im Fachhandel, ist aber etwas teurer. Beim Kauf oder Bestellung sollte man den eigenen Standort und seine Bodenbeschaffenheit berücksichtigen.

Die sehr bunten Blumenrabatte, hauptsächlich bekannt als „Mössinger Mischungen“, die überall zu sehen sind, in öffentlichen Anlagen wie in den Hausgärten, sie sind unbestritten schön. Gartenfreunde und Gemeinden meinen oft, sie tun damit auch der Natur etwas Gutes. Das ist leider nicht der Fall, meint Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach.

Bei diesen bunten Mischungen handelt es sich fast ausschließlich um Züchtungen aus Exoten und einjährigen Ackerpflanzen, sogenannte Hybriden. Die Wenigsten produzieren Nektar oder Pollen. Bei genauem Hinsehen entdeckt man, dass vielleicht gerade drei  der Gewächse von Honigbienen und Hummeln besucht werden.  Unsere ca. 540 Wildbienenarten gehen dabei fast leer aus. Sie sind alle auf bestimmte heimische Pollenspender spezialisiert. Schmetterlinge, die gerne auf Farben ansprechen, fallen auch darauf herein. Sie finden oft nicht nur keinen Nektar, sie legen auch ihre Eier nicht daran ab. Sie und die meisten anderen Insekten können sich nicht daran fortpflanzen, weil sie alle dazu auf bestimmte heimische Gewächse ausgerichtet sind. Das ist das eigentliche Problem dieser Mischungen. Sie sind hauptsächlich etwas fürs Auge, also kein Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt. Wegen der Gefahr der Floraverfälschung sind sie sogar nach dem Naturschutzgesetz im Außenbereich nicht zugelassen. Die häufig unfruchtbaren Pflanzen müssen alljährlich neu gesät werden. Dagegen blüht eine echte Blumenwiese jedes Jahr von alleine.

SZ v. 19.09.2014

 

Jetzt schnell Blumenwiesen sähen

Echte Wildblumenwiesen helfen im Garten unseren Schmetterlingen und Wildbienen. Man kann sie im zeitigen Frühjahr sähen. Werden sie aber jetzt gesät, haben sie einen Startvorsprung im nächsten Jahr, blühen früher und intensiver, rät Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach.

Den Samen aus unserer Gegend für richtige Blumenwiesen gibt es als „Mengener Mischung“ in der NABU-Geschäftsstelle in Mengen/Ennetach, Scheerer Straße 27 bei Voranmeldung unter 07572 767439

SN v. 25.09.2014

 

 

26. September

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten, welche wieder alle auf den gleichen Kenntnisstand brachten, besprachen wir unter anderem unsere Öffentlichkeitsarbeit, das geplante Ersatzlaichgewässer bei Rulfingen und andere wichtige Vorgänge.

 

 

27. September

Mähen Zielfinger Hang

Wir möchten allen freiwilligen Helfern für den Einsatz beim Mähen unserer Schmetterlingswiese in Zielfingen danken. Besonders danken wir diesmal unseren afrikanischen Helfern Asmerom, Danial und Mustafa aus Ennetach für ihr großes Engagement. Durch ihr kräftiges Zupacken konnten wir die fälligen Arbeiten an einem statt wie ursprünglich geplant an zwei Tagen erledigen.

We would especially like to thank our african volunteers Asmerom, Danial and Mustafa for their commitment and great help. We look forward to new activities with you. Thank You !

SN v. 09.10.2014

 

 

 

Januar    April    Juli  

 

17. Oktober

Der Habicht ist Vogel des Jahres 2015!

Foto: NABU, R. Roessner

 

31. Oktober

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Neben Berichten ging es auch um die Mitgliederwerbung, unseren bevorstehenden ersten offenen NABU-Hock zum Thema "Igel" und um unser Jahresprogramm 2015.

 

 

8. November

NABU veranstaltete Stammtisch

Mit dem „NABU Hock“ wollen wir in regelmäßigen Abständen zu aktuellen Themen in Haus, Garten und Natur informieren.

Ganz im Zeichen des Igels stand der erste NABU Hock.  Mit vielen Tipps wollten wir Fragen wie „Soll ich den Igel in meinem Garten füttern?“ oder „Im Garten habe ich einen viel zu kleinen Igel. Kann er bei uns im Keller überwintern?“ beantworten und diskutieren.

Der erste NABU Hock fand bei Kaffee und Kuchen von 15 - 17 Uhr im Nebenzimmer des Hotel Baier in Mengen statt. Dazu luden wir Groß und Klein herzlich ein.

Fünf Gäste diskutierten bei Kaffee und Kuchen das Thema: “Der Igel im Winter”.

SZ v. 29.10.2014; SN v. 30.10.2014, SZ v. 05.11.2014, SN v. 06.11.2014.

 

10. November

Edeka-Preisverleihung an unsere Naturschutzjugend im Edeka-Markt in Mengen

 

 

 

Strahlende Gesichter gibt es bei der Preisverleihung an die Naturschutz-Jugend

Foto: Vera Romeu, Schwäbische Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

Original-Text Schwäbische Zeitung vom 12.10.2014, Frau Vera Romeu:

Zitat Anfang: "Mengen vr Mit viel Freude und Stolz hat die Gruppe der Naturschutz-Jugend den mit 1000 Euro dotierten Preis im Edeka-Markt in Empfang genommen. Ihr Naturgarten in der Walke ist ausgezeichnet worden. Zur Übergabe war Hans-Jürgen Baur, Betreiber von Edeka-Märkten, extra aus Konstanz angereist. Edeka Südwest fördert Naturschutzprojekte, die sich für Schaffung, Erhalt und Vernetzung von Biotopen einsetzen.

„Auch Krawattenträger haben ein grünes Herz“, sagte Baur und lobte die Jugendlichen für ihr Engagement. „Es geht nicht darum, wie groß der Walke-Garten ist. Wichtig ist die Vorbildfunktion, die Sie für andere Jugendliche haben“, sagte er. Der Nachhaltigkeitspreis wurde zum ersten Mal verliehen.

Zur kleinen Feier im Edeka- Markt waren Vertreter des Arbeitskreises Naturschutzbund Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach (NABU), die Naturschutzjugend (NAJU), der Ranger am Naturschutzzentrum im Donautal Markus Ellinger sowie der Erste Beigeordnete der Stadt Karl-Heinz Ehrmann gekommen. Umsichtig empfing Marktleiter Jörg Keil die Gäste.

Edeka Südwest bietet in seinen Märkten 250 Produkte unter der eigenen Regionalmarke an: Sie werden von 1000 Erzeuger in der Region angebaut. Nachhaltig wirke sich die Vernetzung von Biotopen auf die Qualität der Umwelt aus. Edeka Südwest ist für den Preis mit der Stiftung NatureLife-International eine Kooperation eingegangen, um in einer gemeinsamen Jury die besten Projekte auszuzeichnen.

Im Namen der NAJU sprach Anne Pfundstein, die Gründerin der jungen Gruppe. Der Walke-Garten sei zwar kein großes Projekt, doch passe er gut in die Ausschreibung von Edeka Südwest. In diesem kleinen Biotop von rund 800 Quadratmetern sind mehrere Minibiotope vernetzt. Auf diesem engen Raum können die Jugendlichen die Zusammenhänge beobachten und verstehen, um sie auf größere Flächen zu übertragen. „Der Walke-Garten ist ein Lehr- und Lerngarten“, betonte sie und zeigte Fotos von den unterschiedlichen Naturbiotopen, die dort angelegt wurden. Die Jugendlichen haben den Garten selbst geplant und geschaffenen, sie identifizieren sich damit, berichtete Pfundstein. Der Garten schaffe eine enge Beziehung zur Natur, sei aber auch Ort der Erholung und des Miteinander Feiern. Die Arbeit vermittle das Wissen um Artenschutz um Biotope. „Jugendliche brauchen Anerkennung, und wenn sie etwas leisten, dann ist es richtig. Im Garten gibt es auf lange Zeit Arbeit und die Möglichkeit, viel zu lernen“, sagte sie.

Der Erste Beigeordnete Ehrmann lobte die Jugendlichen. „Sie sind Vorbilder. Ich danke Ihnen, dass Sie sich haben in die Pflicht nehmen lassen“, sagte er. Der Garten gehört der Stadt, er ist der Gruppe zur Verfügung gestellt worden. Die Preisgelder kommen über die Erlöse der Kräutertöpfe, die in Edeka-Märkten verkauft werden, zusammen. „Wir werden mit dem Geld eine solarbetriebene Wasserversorgung für den Garten bauen, um nicht immer mühsam das Wasser aus der Donau zu schöpfen“, kündigte Pfundstein an". Zitat Ende.

 

 

 

 

 

 

Fotos: Frau Wilhelmi (NATURElife) und Foto Schultheiß.

SZ v. 12.11.2014; SN v. 20.11.2014.

 

 

 

16. November

Das Lichtspielhaus Riedlingen zeigte in Kooperation mit dem NABU Riedlingen und Mengen den Film "Deutschlands wilde Vögel – Teil 2, die Reise geht weiter".

Der Film zeigte außergewöhnliche Schauspiele der Natur - von den Alpen bis zur Nordsee nach Helgoland. Sie konnten faszinierende Augenblicke erleben und in die Welt der Vögel eintauchen.

Die Filmvorführungen fanden am Sonntag, 16.11. um 15.00 Uhr und 18.00 Uhr (nur 2 Vorstellungen) statt.

 

SZ v. 15.11.2014

 

 

 

12. Dezember

Ausschusssitzung bei Armin Lenk in Ostrach-Magenbuch.

In einer kleinen, aber feinen Runde ging es hoch motiviert neben Berichten zu aktuellen Vorgängen und Veranstaltungen um unseren 2. NABU-Hock, um unser Jahresprogramm für das Jahr 2015 und mit vielen neuen, sehr guten Ideen zur aktiven Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen-Werbung um unser Motto für das Jahr 2015.

 

 

 

 

 

13. Dezember

Angelika Krause, Armin Lenk und Werner Löw besichtigten zusammen den Standort des zukünftigen Ersatzlaichgewässers bei Rulfingen.

 

 

 

 

 

Außerdem in 2014:

In vielen Gesprächen mit der Stadt Mengen und der Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sigmaringen haben wir die Schaffung von drei Kleingewässern auf den Weg gebracht.

Die Firma Schotterteufel hat uns zugesagt, in ihrer Sandgrube bei Ursendorf wieder einen Laichtümpel für die Kreuzkröten anzulegen.

Auch dank vieler Gespräche mit den Fachbehörden beim Regierungspräsidium Tübingen und der Gemeinde Hohentengen ist Bewegung in die Weiterentwicklung des Naturschutzgebietes "Ölkofer Ried" gekommen.

Auf Anfrage der katholischen Kirchengemeinde werden wir im Frühjahr 2015 ein neues Storchennest auf der Ennetacher Kirche anbringen lassen.

 

 

 

 

28. Dezember

Jahresabschlusswanderung 2014

 

 

 

 

 

 

Nach dem Wintereinbruch am 2. Weihnachtsfeiertag fand unsere diesjährige Jahresabschlusswanderung bei Winterwetter und leichtem Schneefall statt.

 

 

9 Gäste und Besucher durchwanderten das Mühlbachtal von Blochingen bis Heudorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zeigte Werner Löw die Lage des geplanten Ersatzlaichgewässers bei Blochingen.

 

 

Etwas weiter konnten wir die deutlichen Spuren des Bibers an vielen Bäumen entlang des Baches sehen.

 

 

Zum abschließenden Einkehren im “Greutle" in Blochingen kamen dann noch 2 weitere Gäste dazu und so beendeten wir in gemütlicher Runde das NABU-Jahr 2014.

SZ v. 23.12.2014

 

 

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