Jahr 2011 

 

 

Der Gartenrotschwanz, Vogel des Jahres 2011

 

SZ v. 09.10.2010 Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres. SZ v. 17.02.2011 Gartenrotschwanz findet kaum noch Lebensraum.

 

Jahreswahl

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

 

5. Januar

 

Die alten Handys in die Sammelbox (SN v. 05.01.2011). Insgesamt konnte die Leiterin der Aktion, Hannelore Lenk, bisher 500 alte Handys zum Recyclen einschicken. Dies ist ein voller Erfolg!

 

 

 

 

6. Januar - 9. Januar

 

Teilnahme an der NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel 2011" - Wintervögel zählen auf dem Missionsberg (SN v. 05.01.2011).

Bei dieser Aktion war die Bevölkerung dazu eingeladen, die im Winter bei uns vorkommenden Vögel aufzuschreiben und an den NABU zu melden.

Das ging ganz einfach. Man beobachtete eine Stunde lang die gefiederten Freunde ganz bequem vom Balkon aus und trug in die Teilnahmekarte ein, welche Vögel und wie viele man gesehen hatte. 150 solcher Teilnahmekarten hatten wir bei den Banken und Rathäusern ausgelegt.

Die zu erwartenden Vogelarten waren abgebildet. So konnte man dabei Vögel kennen lernen. Natürlich konnte man auch in eine Grünanlage gehen, um Vögel zu beobachten. Den größten Erfolg hatte man aber bestimmt an einer Futterstelle. Die Teilnahmekarten „Stunde  der Wintervögel“ lagen in den Rathäusern und Banken von Mengen und Umgebung aus. Man konnte sie auch in der NABU-Geschäftsstelle, Scheererstraße 27 in Mengen-Ennetach bekommen, hier auf unserer Homepage, beim Bundes- und Landesverband oder unter www.stundederwintervögel.de oder seine Beobachtungen online registrieren. Den Teilnehmern winkten schöne Gewinne.

Gehen die Bestände der bei uns überwinternden Vögel zurück? Viele Vogelfreunde haben den Eindruck, dass sie in den letzten Jahren zunehmend weniger Vögel an ihren Futterhäuschen beobachten können. Der NABU und der bayrische LBV versprachen sich mit dieser bundesweiten Aktion genauere Aussagen dazu. Je mehr Naturfreunde an „Stunde der Wintervögel“ teilnahmen, desto aussagekräftiger waden die Ergebnisse. Und Spaß machen tat es sicher auch.

SZ v. 28.12.10 - Vögel in der Winterzeit beobachten und zählen. 

NABU-Infoflyer zur "Stunde der Wintervögel 2011" mit Coupon zur Offline-Teilnahme

NABU-Zählhilfe zur "Stunde der Wintervögel 2011".

 

 

 

6. Januar - 9. Januar

 

Teilnahme an den Naturschutztagen 2011 von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee. Werner Löw und Helga Löw, Alfons Laux und Alfred Bauernfeind besuchten die wie immer sehr interessanten Vorträge und Seminare am 8. Januar.

 

 

 

 

10. Januar

 

Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung "Handys: Sie dürfen auf keinen Fall in den Müll" (SZ v. 10.01.11)

 

 

 

14. Januar

 

Erste Ausschußsitzung im Jahr 2011 im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach, bei welcher es vor allem um die Gestaltung der bevorstehenden Hauptversammlung Anfang Februar und um die Einweihung unserer Jugend- und Vereinsräume im Niederbol 101 in der Walke in Mengen Ende Mai ging.

 

 

 

 

 

4. Februar

 

Unsere Hauptversammlung 2011 im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach war mit 35 Personen, darunter auch viele Jugendliche, sehr gut besucht.

 

 

Werner Gottwald begrüßte als Versammlungsleiter alle Anwesenden und zahlreiche Gäste, darunter auch den Bürgermeister der Stadt Mengen, Herrn Stefan Bubeck. Zunächst legten wir eine Gedenkminute für drei unserer zwischenzeitlich leider verstorbenen NABU-Mitglieder ein. Im Anschluss folgte die Ansprache von Werner Gottwald mit nachfolgender, ausgiebiger Diskussion.

 

Anne Pfundstein berichtete zur bisherigen Jugendarbeit. Anschließend folgten die Vorträge / Präsentationen unserer Jugendlichen, Juniorranger /-innen und Qualipass-Teilnehmer/-innen. Dabei überreichte Anne Pfundstein die Qualipass-Testate und an zwei unserer Jugendlichen jeweils einen Schlüssel für unsere NABU-Jugendräume in der Walke.

 

Es folgte der Bericht unseres Schriftführers Martin Orlik mit einem Rückblick auf 2010, Infos zu unserer Homepage und einem Ausblick auf 2011.

 

Unsere Kassenwartin Elke Reinauer stellte in Ihrem Bericht Einnahmen und Ausgaben gegenüber und verglich unseren Vermögensstand vom 31.12.2010 mit dem Ausgangsstand vom 01.01.2010. Dabei gab es einen kleinen Überschuss in Höhe von 948 EUR.

 

Die beiden Kassenprüfer Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock bescheinigten Elke Reinauer eine übersichtliche und vorbildliche Kassenführung mit feinsäuberlich geordneten Belegen.

 

Die Vorstandschaft wurde von den Anwesenden einstimmig entlastet. Die Durchführung der Entlastung nahm NABU-Mitglied und Ortsvorsteher von Ennetach, Wolfgang Eberhart, vor.

 

 

Nach der Ehrung zahlreicher NABU-Mitglieder schloss Werner Gottwald die Versammlung.

 

Es folgte zum Abschluss der Hauptversammlung ein schöner und interessanter Dia-Vortrag zum Vogel des Jahres 2011, dem Gartenrotschwanz. Werner Gottwald vermittelte eindrucksvoll alles Wissenswerte zu diesem inzwischen leider auch in unserer Gegend selten gewordenen, prächtigen Vogel.

 

 

Vorberichte: SZ v. 18.01.2011; SN v. 20.01.2011, SZ v. 31.01.2011, SN v. 03.02.2011.

Großer Nachbericht /Zeitungsartikel zur Hauptversammlung 2011: SZ v. 10.02.2011 "Biogasanlagen bringen die Natur zunehmend in Bedrängnis".

 

10. Februar

Eine umfangreiche Informationsmappe über Fledermäuse bietet der Arbeitskreis Fledermäuse Bodensee-Oberschwaben Interessenten an (SN v. 10.02.2011).

 

 

2. März

Kinder haben keine Scheu vor Fröschen - Artikel in der Schwäbischen Zeitung zu den bevorstehenden Amphibienaktionen (SZ v. 02.03.2011).

 

10. März

Amphibien retten und Natur hautnah erleben - Artikel in den Stadtnachrichten (SN v. 10.03.2011).

 

 

11. März

Weitere Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Ennetach.

Unsere Jugendlichen stellten ihre Ideen zur Walke-Einweihung vor. Außerdem ging es unter anderem um den aktuellen Stand einer NABU-Jugendgruppe, um eine Geschenk-Mitgliedschaft für "Neue", um eine Rabattkarte für Jugendliche, um eine Mitgliedschaft im Kreisjugendring und um die Finanzierung von noch in der Walke benötigter Ausstattung. 

 

12. März

Grosser Zeitungsartikel in der Schwäbischen Zeitung - Donau: Hier hat Natur wieder einen Platz (SZ v. 12.03.2011).

 

 

Mitte März

war Juniorranger-Ausbildung zum Thema Amphibienschutz mit den Schülern der Hauptschule, betreut von Frau Striegel.

 

17. März

Amphibienwanderung an der Rosnaer Straße beginnt wieder (SN v. 17.03.2011).

 

 

26. März

Nistkasten- und Nisthilfenverkaufsstand am Storchenbrunnen bei der Martinskirche in Mengen

Das Angebot reichte vom Meisenkasten, den Halbhöhlen für Rotschwänze und Grauschnäpper bis zum Schwalbennest. Dazu gab es Informationen in mündlicher und schriftlicher Form (SZ v. 23.03.2011; SN v. 24.03.2011).

 

29. März

Dem Biber auf der Spur - Vortrag zum Biber mit dem Biberbeauftragten des Regierungspräsidium Tübingen, Franz Spanenkrebs im Musiksaal des Gymnasium Mengen in Zusammenarbeit mit der VHS Mengen (SN v. 24.03.2011, SZ v. 24.03.2011; VHS Programm, Frühjahr 2011, Beschreibung; SZ v. 29.03.2011).

 

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

 

2. April

Unsere Gruppe wurde mit dem Landesnaturschutzpreis ausgezeichnet (SZ v. 02.04.11; SN v. 07.04.11 sowie SZ v. 23.04.11 Teil 1 und SZ v. 23.04.11 Teil 2).

 

 

5. April

Trafoturm könnte  zum Ennetacher Bürgerprojekt werden

Die Trafostation am Eschleweg in Ennetach hat ausgedient und steht leer. Werner Löw vom NABU meint, der Turm eignet sich hervorragend um Nisthilfen für Mehlschwalben, Mauersegler, Fledermäuse, Turmfalken und Schleiereulen an- und einzubauen. Die Stadtwerke als Eigner und der Ortschaftsrat von Ennetach haben auf Antrag des NABU dieser Nutzung des Gebäudes bereits zugestimmt.  Mehlschwalben bauen ihre Nester unter einer Dachtraufe an die Hauswand. Darum soll auf der Seite dem Eschleweg zu ein Galeriedächlein angebaut werden. Dessen tragende Konstruktion bleibt beidseitig offen. So könnten sich Turmfalken, Schleiereulen oder Fledermäuse einnisten. Auf den anderen Seiten des Turmes können Nisthilfen für Mauersegler und nochmals Fledermäuse angebracht werde. Damit das ganze ein gutes Bild abgibt, sollte die inzwischen etwas schäbige Fassade neu gestrichen werden. Aber das alles macht viel Arbeit und dafür bräuchte man viele Hände.

Beim NABU ist man zuversichtlich, dass es Naturfreunde gibt die da mithelfen möchten. Damit könnte sich das Dorf und auch die Stadt Mengen als naturfreundlich präsentieren und wäre um eine kleine Sehenswürdigkeit reicher. Wer mitmachen möchte kann Näheres bei Werner Löw unter 07572 767439 erfahren (SN v. 07.04.11).

 

 

8. April

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Mitteilungen und Berichten besprachen wir im wesentlichen die Vorstellung unserer Vereins- und Jugendräume in der Walke am 29. Mai 2011 sowie die Mitarbeiter- und Mitgliederwerbung.

 

 

10. April

Bürger und der NABU setzen sich gemeinsam für die Artenvielfalt ein

Natur bringt viele Punkte bei „Unser Dorf soll schöner werden“

 

Der ausgediente Travo-Turm am Eschleweg in Ennetach eignet sich hervorragend um Nisthilfen für Mehlschwalben, Mauersegler, Fledermäuse und vielleicht auch Turmfalken oder Schleiereulen anzubringen. Die Stadtwerke Mengen als Besitzer des Turmes und der Ortschaftsrat Ennetach haben einer solchen Nutzung bereits zugestimmt. Ennetach möchte wieder an dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit machen. Dabei wird auch auf Natur im Innenbereich sehr geachtet. So ein Vorzeigeprojekt bringt da gute Punkte. Am besten gelingt das, wenn sich  möglichst viele Bürger an dem Projekt beteiligen.

Wer wissen möchte, wie und bei was die freiwilligen Helfer/innen sich einbringen können wendet sich möglichst schnell an Werner Löw, Tel: 07572 767439 oder unter  werner.loew@freenet.de. Die Mehlschwalben und Mauersegler kommen Ende April, Anfang Mai und sollten dann die neuen Quartiere vorfinden können. Bevor jedoch mit der Montage der verschiedenen Nisthilfen begonnen werden kann, muss das Gebäude gestrichen werden. Das Ganze soll dann ein schönes Bild abgeben. Dafür werden die ersten Helfer gebraucht. Natürlich gibt es zur Belohnung am Ende ein kleines Fest.  

 

SN v. 14.04.11

 

 

14. April

Der Kindergarten St. Christophorus Ennetach dankte Werner Löw für die Begleitung der Waldkinder in den Wald an einem Waldtag (SN v. 14.04.11).

 

 

15. April

Werner Löw feierte seinen 75. Geburtstag und erhielt die goldene Ehrennadel des NABU-Landesverbandes (SZ v. 20.04.2011).

 

 

18. April

"Frühjahrskräuter in der Küche" mit Agnes Weiß war das Thema unserer Veranstaltung in Mengen in der Walke, Niederbol 101 (SN v. 14.04.2011).

 

Mit dem NABU - fit in den Frühling

Bericht und Fotos von Elke Reinauer

 

Ein ganz besonderes Kochvergnügen veranstaltete Kräuter-Expertin Frau Agnes Weiß aus Eichen am letzten Montag in den Räumen der NABU-Jugend.

Elf Damen und ein mutiger Mann warteten gespannt, welche Wildkräuter – auch bekannt unter dem Namen "Unkräuter" –  Frau Weiß für das Frühjahrs-Power-Menü mitgebracht hatte.

Da vor der Praxis bekanntlich die Theorie steht, erklärte uns Frau Weiß anschaulich die jeweiligen Inhaltsstoffe und Verwendungsmöglichkeiten von Bärlauch, Brennnessel, Giersch, Gundelrebe. Löwenzahn, Schafgabe, Spitzwegerich, Vogelmiere und Wiesen-Bärenklau. So lernten wir unter anderem, worauf wir beim Sammeln achten müssen, woran man essbare Kräuter von ähnlich aussehenden giftigen Exemplaren gut unterscheiden kann.

 

 

In Zweiergruppen machten wir uns eifrig an die Herstellung einer Kräuter-Limonade und an die einzelnen Gänge eines mehrgängigen Frühlings-Menüs, bestehend aus einer Neunkräutersuppe, einem Löwenzahnsalat, einem Kräuterdip, Bärlauchpesto und Gierschkartoffeln.

 

 

Schon bei der Zubereitung regte herzhafter Kräuterduft nicht nur unseren Appetit gewaltig an, sondern machte uns auch zunehmend neugierig auf die hübsch mit Blüten von Schlüsselblumen, Veilchen, Gänseblümchen und Wildstiefmütterchen dekorierten Speisen.

           

 

 

Kräuterlimonade

 

Gierschkartoffeln

 

Löwenzahnsalat;

Kräuterdip und Bärlauchpesto

im Hintergrund

Kräuterrezepte von Frau Weiß mit Bildern

 

 

 

 

 

 

Während der gemeinsamen Verköstigung unserer Kochkünste diskutierte die Gruppe über ihre an diesem Abend gewonnenen Eindrücke bei der Verwendung von Wildkräutern zur Herstellung  der einzelnen Speisen.

 

Unser einhelliges Urteil über den Einsatz von Wildkräutern in der täglichen Küche fiel durchweg positiv aus. Selbst unser Mann war begeistert und schöpfte fleißig nach.

 

 

Wie gut es wirklich geschmeckt hat, bewiesen die am Ende leeren Töpfe, Schüsseln, Pfannen und Teller.

 

 

Frau Anne Pfundstein gehört unser ganz besonderer Dank, denn sie hatte die Idee zu diesem Wildkräuterkochkurs und übernahm auch die Organisation.

 

Wir hoffen, dass sie - vielleicht zur Wildbeerenerntezeit -, wieder eine gute Idee hat, die sie zusammen mit Frau Weiß in einen weiteren Kochkurs verwirklichen möchte.

 

Ihr und Frau Weiß nochmals herzlichen Dank für diesen interessanten Abend.

 

      

      

      

      

      

Kräuterrezepte von Frau Weiß mit Bildern

NABU weckt Appetit auf Wildkräuter - SZ v. 07.05.2011.

 

 

 

19. April

Für jetzt ankommende Zugvögel gibt es Nisthilfen beim NABU (SZ v. 19.04.2011; SN v. 21.04.2011).

 

 

28. April

Mehlschwalben und Mauersegler brauchen unsere Hilfe - Wir halten Nisthilfen bereit.

Schwalben galten früher als Glücksbringen und waren an und in den Häusern gerne gesehen. Sie gehörten einfach zu den Dörfern  und auch kleinen Städten. Es werden immer weniger. Im Siedlungsbereich gibt es zwei Schwalbenarten.

Rauchschwalben haben einen hellen Bauch mit rötlicher Brust, dunkle Kehle und lange Schwanzspieße. Sie kommen Anfang April aus Afrika zurück und bauen ihre Nester in Ställen so lange dort Vieh vorhanden ist.

Die Mehlschwalben haben eine mehlig weiße Unterseite, darum heißen sie Mehlschwalben. Sie kehren erst Ende April zurück, bauen ihre Nester unter den Dachtraufen an die Häuser und haben ein Problem dabei. Es gibt kaum noch Regenpfützen wo sie ihren Mörtel holen können und an den heutigen Kunststoffputzen und Farben halten die Nester schlecht. Da helfen nur fertige Kunstnester.

Der Mauersegler, er wird oft für eine Schwalbenart gehalten, ist dunkel, braungrau und etwas größer als die Schwalben. In rasantem Flug jagt er hoch in der Luft Insekten und auch um die Häuser.

Für seine Brut braucht er kleine Nischen oder Löcher in den Mauern und Dächern. Neue Häuser haben das nicht mehr. Diesem Hochgeschwindigkeits-Flugkünstler  kann man mit Spezialnistkästen helfen. Die Nisthilfen für beide Arten gibt es bei der NABU-Geschäftsstelle in Ennetach in der Scheererstraße 27, Voranmeldung unter 07572 767439 wird empfohlen. Gerne gibt es auch Beratung dazu vor Ort.

SN v. 28.04.2011

 

 

28. April

Alte Handys wieder zu den Sammelstellen bringen - Rote Sammelboxen stehen bei Elektro-Buck in Saulgau, Buck Euronics XXL Mengen und in den Rathäusern von Mengen und Ostrach

Der Osterhase hat sicher wieder neue Handys gebracht. Was tun mit den alten Handys?

Sie sind zu wertvoll um sie in der Schublade liegen zu lassen. Und in den Müll dürfen sie überhaupt nicht kommen. Die darin enthaltenen Giftstoffe würden die Umwelt belasten. In den Handys stecken auch höchst wertvollen Rohstoffe und es wäre schade wenn sie verloren gingen. In den Rathäusern von Mengen und Ostrach wie auch bei Elektro-Buck in Saulgau und Buck-Euronics XXL in Mengen hat die NABU-Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach ihr roten Sammelboxen stehen. Da kann man ungeniert hingehen und die alten Handys, jedes Fabrikat, und die Ladegeräte entsorgen.

Der NABU führt die Geräte dem Recycling zu. Mit der Vergütung von 1,5 Euro/Handy kann er wichtige Naturschutzprojekte finanzieren.

SN v. 28.04.2011

 

 

Von Mitte März bis Ende April nahmen uns die Amphibienzäune in Zielfingen, beim Kieswerk Rulfingen, an der Rosnaer Straße bei Rulfingen und an der Heudorfer Straße bei Blochingen voll in Anspruch. Für die Einsätze an den Amphibienzäunen wurden 480 Einsatzstunden durch 35 Helfer und Helferinnen (einschließlich der Juniorranger) erbracht. 8670 Tiere wurden erfasst und über die Straße getragen.

 

 

2. Mai

Auszubildende der Firma Späh unterstützen beim Storchenestbau (SZ v. 02.05.2011).

 

 

6. Mai

Der NABU Mengen feiert die Räumlichkeiten in der Walke.

 

Die Juniorranger ziehen ein

Mengen(sah):  Mit einem großen Einweihungsfest feiern die Jugendlichen und Erwachsenen der NABU- Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach ihren Einzug in die Räume in der Walke, Niederbol 101. Dazu laden sie alle Interessierten herzlich ein.

Die Räume hat die Stadt dem NABU überlassen, nachdem ihm die Lagerräume in der Hauptstraße nicht mehr zur Verfügung standen. Da der NABU zur gleichen Zeit nach Räumen zur Aus- und Fortbildung der Juniorranger suchte, bezogen auch die Jugendlichen bald die neuen Räumlichkeiten. Zuerst musste natürlich renoviert werden. Damit haben die Jungen und Mädchen unter der Leitung von Anne Pfundstein und Werner Löw bereits im vergangenen Jahr begonnen. Die Arbeit hat ihnen viel Spaß gemacht, auch wenn sie sich mitunter relativ schwierig gestaltete. Es musste viel geputzt und gestrichen werden, unter anderem auch die Fensterläden und die Tür, die nun in einem tiefen Blauton wie neu aussehen. Inzwischen sind die Räume so weit hergerichtet, dass die Jugendgruppe sich dort treffen kann.

Die ersten Juniorranger wurden 2008 von NABU-Mitgliedern und anderen „Natur-Experten“, die sich freiwillig dazu bereit erklärt haben, ausgebildet und blieben dem NABU seitdem treu.  Es folgten weitere Aktionen und Fortbildungen (die SZ berichtete) mit Jugendlichen aus Mengener Schulen und ihren Lehrkräften.

Die Räume in der Walke werden von der Jugendgruppe nicht nur für Besprechungen, sondern auch für solche Fortbildungen genutzt.

Zur Einweihung wird herzlich eingeladen. Es soll ein buntes, abwechslungsreiches Programm geben, bei dem Erwachsene und Kinder einen schönen Tag verbringen können. Das Fest soll am 29. Mai von 11:00 bis 17:00 stattfinden. Vorgesehen sind Bewirtung mit Kaffee und Kuchen sowie mit gegrillten Würstchen und anderem (gerne auch selbst mitgebrachtem) Grillgut. Außerdem wird es Spiele für die Kinder geben, die die Juniorranger organisieren und leiten. Werner Löw und Werner Gottwald werden Führungen anbieten, einmal zur nahe gelegenen Ablach und der dortigen Biberburg, sowie durch die Blumenwiesen und außerdem zu einer Vogelführung. Die Stadt Mengen wird die Räume des E-Werks für Interessierte öffnen und ebenfalls Führungen anbieten.

Die Renovierung der Räumlichkeiten wird von den Juniorrangern vorgestellt.

Zudem wird man leckere eigens hergestellte Kräuterprodukte probieren und erstehen können.

Ein spannendes Programm bietet der NABU und seine Jugendgruppe an. Zu einem gelungenen Tag in der Natur kann auch eine nette Radtour zum Fest beitragen. Für Platz zum Abstellen der Fahrräder ist auf jeden Fall gesorgt!             

SZ v. 06.05.2011 und SN v. 05.05.2011.

 

 

 

7. Mai

Trafostation in Ennetach wird kein Schwalbenparadies - Der Gemeinderat Mengen lehnte den Antrag unserer Gruppe ab, Nisthilfen an der Trafostation Ennetach einzurichten.

SZ v. 07.05.2011

 

 

7. Mai

Führung durch die Blochinger Binshalde mit Werner Löw.

"Natur in der Blochinger Halde erleben" / SZ v. 30.04.2011

 

 

13. Mai

Weitere öffentliche Ausschußsitzung in unseren Vereinsräumen im Niederbol 101, Mengen-Walke. Wir besprachen im kleinen Kreis Organisatorisches zu unserem bevorstehenden Einweihungsfest am 29. Mai.

 

 

 

13. bis 15. Mai

NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel".

Stunde der Gartenvögel

Mitmachen bei Deutschlands größter Vogelzählaktion vom 13. bis 15. Mai 2011

150 Teilnahmezettel lagen in den Banken und Rathäuser Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach und Umgebung aus.

 

Es war ganz einfach. Man beobachtete die gefiederten Freunde ganz bequem im Garten oder vom Balkon aus und meldete dem NABU, was man im Laufe einer Stunde alles gesehen hatte. Erleichtert wurde es mit dem Meldebogen, der in allen Banken und Rathäusern von Mengen und Umgebung auslag und mitgenommen werden konnte. Darin waren auch die häufigsten Vögel abgebildet. Natürlich konnte man von mehreren Standorten wie z. Beispiel auch öffentlichen Grünanlagen beobachten und Karten ausfüllen. Alle Teilnehmer nahmen an einer Verlosung teil. Der erste Preis war ein Leica-Fernglas, der 2. Preis ein Handy und es gab viele weitere wertvolle Preise zu gewinnen.

 

Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Gartenvögel“ teilnahmen, desto wertvoller wurden die Zählergebnisse. Sie wurden Teil von Forschungen und halfen Schützkonzepte zu erstellen, die auch für die Naturschutzpolitik wichtig waren.

Man konnte auch unter www.stunde-der-gartenvoegel.de seine Beobachtungen online registrieren lassen und aktuelle Ergebnisse erfahren oder kostenlos unter der Rufnummer 0800-1157115 melden. Informationen, Bestimmungshilfen und Meldemöglichkeiten gab es auch mit dem NABU-Vogelführer per iPhoneTM und iPodTM.

SZ v. 13.05.2011

 

 

 

18. Mai

Führung über den Missionsberg mit Werner Löw - Aus der Stadt hinaus in die Natur

Nicht nur in der Altstadt von Mengen gibt es Historisches zu sehen. Auch die Landschaft um Mengen herum ist geschichtsträchtig und vor allem schön.

Die Gästeführung beginnt auf dem „Graben“ beim „Alten Fuchs“. Dann führt der Weg zur Goethestraße und durch den „Ellenbogen“ hinauf zum Missionskreuz. Ein herrlich weiter Blick über die Stadt und das Umland belohnt den Aufstieg. Auch der sehr artenreiche, mächtige Baumbestand ist so eindrucksvoll wie seine Entstehungsgeschichte. Danach führt der Weg durch die alten Baumgärten zum Aussichtsturm, vorbei am Hechtkeller und dem Kindlesbrunnen zurück zum Ausgangspunkt.

SZ v. 14.05.2011 und SZ v. 16.05.2011.

 

 

22. Mai

Führung zu den Blumenwiesen in den Donauauen zwischen Scheer und Ennetach mit Werner Löw. Treffpunkt war um 14:30 Uhr an der NABU-Infotafel am Donauweg bei Scheer.

SZ v. 19.05.2011

 

 

 

29. Mai

Einweihungsfest unserer Jugend- und Lagerräume in der Walke, Niederbol 101 in Mengen.

(Vorbericht)

 

Fast ein ganzes Jahr Renovierung hatten sich gelohnt: Die Räume waren einladend und freundlich geworden und endlich bereit, auch Besucher zu empfangen.

Diese waren herzlich eingeladen, sich von 11:00 bis 17:00 Uhr selbst einen Eindruck von der Umgestaltung zu machen und einen abwechslungsreichen und netten Tag in der Natur zu erleben.

Im Mengener Stadtteil Walke hatte sich der NABU dank der Unterstützung durch die Stadt Mengen einen neuen Standpunkt geschaffen. Nicht nur als Lager für Krötenzäune, Nistkästen, Arbeitsmaterial und dergleichen zu Vereinszwecken (nachdem die Lagerräume in der Hauptstraße 119 nicht mehr zur Verfügung standen) sollten die neuen Räume dienen: Den Jugendlichen der NABU- Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach wurde so ein Treffpunkt zum Austauschen, zu Aktionen und zu Aus- und Fortbildungen ermöglicht.

Nach der ausgiebigen und zeitaufwändigen Renovierung konnten die Juniorranger jetzt die Früchte ihrer Arbeit ernten. Fotos zeigten den Besuchern, was sich im Laufe der Zeit an den Räumen verändert hat. Die Räume konnten natürlich besichtigt werden. Außerdem präsentierten die Juniorranger ihre bisherigen Aus- und Fortbildungen, sowie ihre praktischen Einsätze für den Naturschutz auf Bilderwänden und in Fotobüchern.

Das Wasserkraftwerk der Stadt Mengen im T- 13 gleich nebenan öffnete außerdem seine Türen öffnen und bot Führungen für Interessierte an.

In der idyllischen Umgebung bot es sich natürlich an, Führungen zur nahegelegenen Biberburg zu machen. Nur wenige kannten diesen Ort und den Mündungsbereich der Ablach in die Donau, der vom letzten Hochwasser massiv umgestaltet wurde. Diese Führung hat Werner Löw angeboten.

Die Möglichkeit zum Parken direkt am T13 war leider nur begrenzt vorhanden, deshalb bat der NABU darum, die Zufahrt nicht durch die Walke, sondern möglichst von der Blochinger Straße her zu benutzen und vor den Absperrungen zu parken. Für Radfahrer bot das Fest die optimale Gelegenheit zu einer kleinen Radtour direkt bis zum E-Werk:

Wer nach der Anreise Appetit bekommen hatte, konnte sich mit heißen Würstchen stärken. Für Grillfans gab es die Möglichkeit, Steaks und anderes Grillgut zu grillen.

Bei ihrer Alpenexkursion hatten die Juniorranger viel über Kräuter gelernt und leckere Kräuterrezepte mitgebracht. Wer Lust auf ein Brot mit Kräuteraufstrich, Holunderblüten- oder Kräuterlimonade hatte oder sich unter der Anleitung der Juniorranger selbst ein „Klatschbrot“ machen wollte, war am Kräuterstand herzlich willkommen.

Für die Kinder hatten sich die Juniorranger tolle Spiele rund um die Natur ausgedacht. Einem netten Sonntagsausflug in die Natur stand also nichts mehr im Wege!

SZ v. 06.05.2011, SN v. 05.05.2011, Einladung mit Programm; SN v. 26.05.2011; SZ v. 28.05.2011.

 

Frisch gebackene NABU- Jugendgruppe weihte ihre neuen Räume ein

(Nachbericht)

 

 

Mengen(sah): Das schöne Wetter passte perfekt zum Anlass: Die Juniorranger der NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach strahlten an ihrem großen Tag mit der Sonne um die Wette. Denn sie konnten nicht nur mit den Gästen die Einweihung ihrer neuen Räume feiern, sondern auch die Gründung als Jugendgruppe bekannt geben.

 

 

Kräuter schnippeln

Kräuterrezepte ganz frisch

Vorbereitung fürs Kräuterbrot (Klatschbrot)

Letzte Vorbereitungen

 

 

 

 

Beim Empfang gab es zur Begrüßung durch Werner Gottwald - einem der 4 NABU-Vorstandssprecher - Sekt ,wahlweise mit Holunderblütensirup, und Brote mit leckerem Kräuterdip oder mit Kräutern belegt. Herr Gottwald betonte, nachdem er mehrere Arbeitsbereiche der NABU-Gruppe aufgezählt hatte, wie wichtig es sei, genügend Helfer/innen und aktive Mitglieder zu haben. Der NABU habe die Initiative ergriffen und Jugendliche durch die Juniorranger- Ausbildung dazu motiviert, etwas für die Natur zu tun. Dass sich daraus eine eigene Jugendgruppe entwickeln würde, hatte bei Beginn der Ausbildungen 2008 noch niemand gedacht. Gottwald betonte, die Jugendgruppe und ihre Arbeit seien sehr wichtig für den NABU.

 

 

 

Nachdem die Gäste, unter ihnen auch die NABU- Vorstände von Sigmaringen (Herr Bauernfeind)und Bad Saulgau (Herr Moll, begrüßt worden waren, wandte sich auch die Jugendsprecherin der NABU-Gruppe, Anne Pfundstein, an die Gäste. Unter ihrer Leitung hatten es die Juniorranger geschafft, aus den kaum bewohnbaren Räumlichkeiten im Niederbol 101 innerhalb eines knappen Jahres freundliche, lichte Räume zu machen.

Dort werden sich die Juniorranger in Zukunft treffen können, um Besprechungen abzuhalten und Aus- und Fortbildungen durchzuführen.

Auch die Juniorranger, vertreten durch Julia Speh und Lisa Eberhard, meldeten sich zu Wort und bedankten sich für das Kommen der Gäste. Die Jugendlichen waren sich einig, dass der NABU ihnen mit der Gründung einer Jugendgruppe eine tolle Chance gebe, denn nicht nur das Lernen über die Natur und praktische Naturschutzarbeit begeistere die Jugendlichen. Wichtig sei auch die Zusammenarbeit in der Gruppe, denn sie bestehe sowohl aus Haupt- und Realschülern als auch aus Gymnasiasten. Lisa Eberhard sprach für alle Juniorranger, als sie sich beim NABU und insbesondere bei Frau Pfundstein für diese großartige Chance bedankte.

Im Anschluss an die mitreißende Rede überraschte Frau Pfundstein die Juniorranger mit einer Bekanntmachung. Was für die Jugendlichen längst feststand, wurde jetzt offiziell: die Juniorranger sind nun eine Jugendgruppe. Die NAJU hatte den Jugendlichen eine entsprechende Urkunde ausgestellt. Die Juniorranger freuten sich und meinten, das Gefühl, eine Jugendgruppe zu sein, habe sich durch die Jahre des Zusammenarbeitens und des gemeinsamen Engagements bereits eingestellt. Dass es jetzt offiziell würde, sei eine weitere positive Bestätigung.

 

 

Auch Emil Magino, Stadtrat von Mengen und Mitglied des Ortschaftsrats Ennetach, lobte als Stellvertreter des Mengener Bürgermeisters Stefan Bubeck die Arbeit der Jugendlichen, die diesen schon bei der Hauptversammlung sehr beeindruckt habe. Sie können nun die Räumlichkeiten im Niederbol 101 für ihre Aus-und Fortbildungen nutzen.

 

 

 

 

Frau Pfundstein dankte ganz besonders allen, die das Projekt „Juniorranger“ begleitet und unterstützt hatten, allen voran dem Naturschutzzentrum Obere Donau in Beuron   und den Mengener Schulen für ihre Kooperation, sowie den zumeist ehrenamtlichen Anbietern der verschiedensten Naturthemen. Die Überlassung der Räume durch die Stadt für die Jugendarbeit des NABU sei für sie und die Jugendlichen wie ein Geschenk

Markus Ellinger, der Ranger vom Naturschutzzentrum, brachte Grüße und Glückwünsche aus Beuron und sorgte für eine weitere Überraschung, als er Sarah Müller mit Urkunde und Abzeichen zur Juniorrangerin ernannte für die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen und ihre Pressearbeit darüber.

Das Einweihungsfest wurde anschließend eröffnet. Mit Kaffee und Kuchen, leckeren Kräuterprodukten, Würstchen und Grillgut wurden die Gäste gemeinsam von den Juniorrangern und den Erwachsenen der NABU-Gruppe anschließend bewirtet.

Bei herrlichem Sonnenschein saßen viele im Schatten der Obstbäume und genossen den Tag in der Natur und neue Kontakte zu Naturkennern und –liebhabern wurden geknüpft. Ehemalige Anbieter von Naturthemen für die Jugendlichen fanden sich ein und feierten begeistert mit.

In den neuen Räumen herrschte ein Kommen und Gehen und die Juniorranger ernteten viel Lob für die Renovierung und die interessante Ausstellung, in der sie ihre bisherige Entwicklung dokumentiert hatten.

Eine interessante Führung durch die Blumenwiesen, die in voller Blüte standen, bis zur Biberburg und zum wilden Mündungsbereich des Ablachkanals in die Donau boten Werner Löw und Werner Gottwald an.

Das Wasserkraftwerk T- 13 der Stadt Mengen stellte Herr Schwarz den interessierten Gästen vor.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Tag bei tollem Wetter und viel Spaß. Auch die Juniorranger konnten nach der langen Organisationsphase und den Vorbereitungen das Einweihungsfest ausgiebig genießen.

Zuhause: NABU-Jugend weiht Räume ein (SZ v. 08.06.2011) mit Nachgefragt ... bei Anne Pfundstein.

 

 

 

1. Juni

Aufbau des Jungamphibienzaunes in Zielfingen. Im Laufe des Juni fand dann die Betreuung für Jungamphibien statt. 17 Helfer und Helferinnen haben in 180 Stunden ca. 10.000 junge Amphibien erfasst und über die Straße getragen.

 

 

5. Juni

  Führung zu den Blumenwiesen zwischen Ennetach und Scheer mit Werner Löw (SZ v. 31.05.2011).

 

 

9. Juni

Mehlschwalbennester abgestoßen und die jungen Schwalben mit den Nestern lebendig in der Mülltonne entsorgt

Eine Frau aus dem Kreisgebiet hat Anfang Juni mit einer Stange an einem älteren Bauernhaus sieben Mehlschwalbennester herunter gestoßen und die jungen Schwälbchen lebendig mit den Nestern in die Mülltonne geworfen. Ein normal empfindender Mensch könne sich so etwas kaum vorstellen, meint man beim NABU. Die entsetzten Augenzeugen haben sich nicht getraut dagegen einzuschreiten, benachrichtigen dann aber den NABU, der den Vorfall der unteren Naturschutzbehörde meldete. Die Tat verstößt nicht nur ganz grob gegen das Naturschutz- sondern auch gegen das Tierschutzgesetz. Schwalben gehören zu den besonders geschützten Vogelarten. Ihre Nester dürfen auch außerhalb der Brutzeit nur im Falle der Gebäudesanierung und mit Genehmigung der Naturschutzbehörde entfernt werden, keinesfalls jedoch wenn sie besetzt sind. Und laut Tierschutzgesetzt darf kein Tier ohne zwingenden Grund getötet werden. Beide Gesetzte sind mindestens mit einem Bußgeld bewehrt. Die betreffenden Hausbesitzer hätten sich zusammen mit dem NABU um eine Lösung gegen den Schwalbenkot bemühen können (SZ v. 05.07.2011).

 

11. Juni

Beizkofer Storchenkinder sind französisch-deutsche Mischlinge (SZ v. 11.06.2011).

 

16. Juni

Glockengeläut und Storchengeklapper begleiten abenteuerliche Beringung (SZ v. 16.06.2011).

 

17. Juni

Stadtführungen besinnen sich auf Mengens Natur (SZ v. 18.06.2011).

 

22. Juni

Bau einer Amphibienleiteinrichtung an der Kreisstraße 8240 in Zielfingen wird gebaut, damit Kröten und Frösche sicher wandern (SN v. 22.06.2011; SZ v. 22.06.2011).

 

 

25. Juni

Wer kann mit der Sense mähen?

Der NABU lud auf 25. Juni zum Sensenmähkurs ein und suchte noch ein paar „Sensen-Mählehrer“. Wer gut mit der Sense mähen, diese auch „dängeln“ konnte und ein wenig pädagogisches Geschick hatte, wurde gesucht.

Wir veranstalteten einen Sensenmähkurs. Dafür brauchten wir noch ein paar „Sensen-Mählehrer“ mit ihrer Sense. Sie sollten sich möglichst bald anmelden, wenn sie sich zur Verfügung stellen mochten. Die Veranstaltung begann für die ersten Teilnehmer schon um 7:30 Uhr. Da war es noch nicht heiß und das Gras hatte noch Tau. Natürlich konnten bis 11 Uhr laufend Schüler, möglichst mit eigener Sense, dazu kommen. Die mussten ihre Mähstrecke dann bespritzen. So ließ es sich leichter mähen. Gedacht war der Mähkurs für Gartenbesitzer, die gerne eine kleine Blumenwiese anlegen wollten. Die musste nämlich mit der Sense gemäht werden. Weil Mähen anstrengend ist, wurde auch für ausreichend Stärkung gesorgt. Die Veranstaltung fand auf der Blumenwiese unterhalb der Ennetacher Krautländer am Donauweg nördlich der B 32 statt und endete um 12 Uhr (SZ v. 17.06.2011, SN v. 22.06.2011; SZ v. 24.06.2011; SZ v. 27.06.2011 Teil 1; SZ vom 27.06.2011, Teil 2).

 

 

 

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

 

2. Juli

Beim Imkermarkt auf der Heuneburg waren wir mit einem Infostand zum Thema Blumenwiesen vertreten.

 

 

4. Juli

Dauerhafte Amphibienleiteinrichtung in Zielfingen ist eigentlich eine Aufgabe des Straßenbaulastträgers

Die Situation und die Notwendigkeit dieser Maßnahme sind entstanden mit der Schaffung von Wasserflächen und dem zunehmenden Verkehr. Die Amphibien sind streng geschützte Wildtiere und gehören nicht dem NABU, er hat sie auch nicht eingesetzt. Naturschutz sei eine gesellschaftliche- und staatliche Aufgabe, stellt man beim NABU fest. Natur habe einen hohen Eigenwert wie Kunst und Kultur. Der private Naturschutz entlaste mit seinem Engagement die öffentliche Hand.

Amphibienleiteinrichtungen zu finanzieren ist nicht die eigentliche Aufgabe des NABU. Die NABU Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach tritt hier als Maßnahmeträger auf und bringt Geld ein damit die Leiteinrichtung endlich gebaut wird. 19 193 Euro Eigenanteil sind für sie nur schwer zu schultern. Die Naturschützer suchen darum private Förderer.

Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg mit fast 85% Förderung erbringt  jedoch die Grundvoraussetzungen für die Umsetzung der Maßnahme. Aus diesem Topf können nur Naturschutzmaßnamen bezuschusst werden. Für Geh- oder Radwege müssen die Gemeinden selber andere Quellen anbohren. Natürlich freut man sich beim NABU, dass der Landkreis als Baulastträger sich einbringt und die Maßnahme plant und abwickelt.

 

Mit der Betreuung der vier Amphibienschutzzäunen, an der Rosnaerstraße bei Rulfingen, der Gemeindeverbindungsstraße von Rulfingen nach Krauchenwies, an der Heudorferstraße bei Blochingen und an der Sigmaringendorferstraße in Zielfingen, hat die NABU-Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach jedes Jahr von März bis April alle Hände voll zu tun. Um fünfzig Helfer, die Juniorranger und Schulklassen sind alljährlich mindestens 660 Stunden dafür im Einsatz. In Zielfingen, dem Standort mit in manchen Jahren bis über 4000 erfassten Tieren die zu ihrem Laichgewässer über die Straße wollen, bringt dann alljährlich Anfang Juni der sogenannte „Froschregen“ noch mal viel Arbeit. Ungefähr mehr als hunderttausend kleiner Fröschchen und Krötchen wollen dann, besonders bei Regen, in Massen die unmittelbar neben dem Laichgewässer verlaufende

K 8240 queren. Die wenigsten von ihnen würden es bis auf die anders Straßenseite schaffen. Auf der dem Gewässer nahen Straßenseite hatte sich früher, bevor der NABU seine Rettungsaktionen startete, ein dunkler glitschiger Streifen aus überfahrenen Tierchen gebildet, was auch eine Gefahr für den Verkehr darstellte.

Juniorranger vom NABU und zahlreiche Helfer erstellen seit einigen Jahren Anfang Juni  auf dem Damm zwischen dem Fischweiher der Familie Kerle und der Straße nochmals einen 250m langen Zaun. Über drei Wochen lang muss der dann täglich bis vier mal (a ca eine Stunde) kontrolliert und die eingesammelten Tiere über die Straße den Berg hoch getragen und in ihrem Landlebensraum ausgesetzt werden.

 

 Weil die nur 1cm großen Tierchen von Hand kaum zu fassen sind, werden in die eingegrabenen Fangeimer Sammelschalen eingesetzt, in denen sich oft über tausend dieser Winzlinge verfangen. Diese Schalen mit ihrem quirligen Inhalt dann herauszunehmen und in den Transporteimer zu entleeren ist gar nicht einfach und erfordert Geschick, Feingefühl und Geduld.

Das ist absolut nicht das Privatvergnügen der NABU-Mitarbeiter und Helfer. Sie tun es aus der Einsicht heraus, dass jemand diese Arbeit tun muss.

Die Kritiker der geplanten Leiteinrichtung sind herzlich eingeladen, in den folgenden Jahren bei den noch verbleibenden Schutzzäunen mitzuhelfen. Vielleicht kommen sie dann auch zu der Einsicht, dass das kein Dauerzustand bleiben kann und Natur ihren Eigenwert hat, wie Kunst und Kultur, und die Gesellschaft es sich etwas kosten lassen muss um sie zu erhalten.

Die Dokumentation dieser zeit- und arbeitsaufwendigen Aktionen durch die NABU-Mitarbeiter über all die Jahre hat sich endlich gelohnt. Die Naturschutz- und Straßenbauverwaltung beim Landratsamt Sigmaringen und der Landkreis konnten von der Notwendigkeit einer dauerhaften Leiteinrichtung mit vier Tunneln unter der Straße hindurch überzeugt werden. Letztendlich fand dann ein Antrag der NABU-Gruppe bei der Stiftung Naturschutzfonds des Landes Baden-Württemberg Zustimmung. Dafür ist man beim NABU der damaligen Umweltministerin Tanja Gönner als oberste Chefin dieser Einrichtung heute noch dankbar. Die Förderzusage bringt 161 547 Euro in den Landkreis und ist  die entscheidende Voraussetzung um das Projekt durchführen zu können. Der Landkreis als Baulastträger bringt sich mit 11 190 Euro ein. Für die NABU-Gruppe als Maßnahmeträger sind die 19 193 Euro Eigenanteil nicht einfach zu schultern. Die Planungen, für die auch ein Entgegenkommen der Stadt Mengen als teilweise Betroffene wichtig ist, sind weitgehend abgeschlossen. Wenn alles gut läuft, kann die Maßnahme bis Oktober 2011 fertig gestellt sein.

 "Teurer Amphibienschutz soll Radfahrern von Nutzen sein" (SZ v. 04.07.2011), Mehrwert: Tier- und Verkehrsschutz werden vereint (SZ v. 18.07.2011).

 

 

4. Juli

Blumenwiesenführung am Zielfinger Hang mit den Juniorrangern der Hauptschule Mengen von Frau Striegel.

 

8. Juli

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Hotel Baier in Mengen. Im wesentlichen ging es neben Berichten um die Gründung unserer NAJU-Gruppe, die Einlösung der Bonushefte, die Mitarbeiter-Mitgliederwerbung, die Exkursion "Oberschwäbische Moorlandschaft, Europareservat Federsee", das Mähen verschiedener Blumenwiesen und die bevorstehende Hochstamm-Obstbäume.

 

 

12. Juli

Sommer macht den Vögeln zu schaffen (SZ v. 12.07.2011).

 

 

 

7. August

Archäologische und naturkundliche Exkursion "Oberschwäbische Moorlandschaft, Europareservat Federsee, Bad Buchau" unter Leitung von Horst Reinauer

Ausschreibung, SZ v. 03.08.2011 "Wanderer sind unterwegs im Europareservat".

Die Veranstaltung musste wegen schlechter Witterung leider ausfallen.

 

 

15. August

Gartenvögel werden merklich weniger (SZ v. 15.08.2011).

 

16. August

Unsere Freunde vom NABU Sigmaringen waren mit Schafen und Ziegen unterwegs zum Paradies (SZ v. 16.08.2011a, SZ2011-08-16b).

 

17. August

Endlich war es soweit: Amphibien erreichen bald unterirdisch den Teich in Zielfingen / Baubeginn der Amphibienleiteinrichtung (SZ v. 17.08.2011a, SZ 2011-08-17b).

 

18. August

Alte Handys finanzieren Naturschutzprojekte (SN v. 18.08.2011, SZ v. 19.08.2011).

 

 

22. August

Ablach erhält mehr Eigendynamik (SZ v. 22.08.2011a, SZ v. 22.08.2011b).

 

 

Von Juli bis August haben die Juniorranger auf Empfehlung der Fachbehörde beim Landratsamt Sigmaringen an drei Nachmittagen 100 Meter Ufer des Ablachflutkanals bei der Donau renaturiert.

 

 

9. September

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach, zu welcher sich außer den bekannten aktiven NABU-Mitgliedern wieder einmal niemand gesellte. Besprochen wurden unter anderem neben aktuellen Berichten die weitere Jugendarbeit, das restliche Programm für das Jahr 2011, ansatzweise die Mitarbeiter- und Mitgliederwerbung und die zukünftige Zusammensetzung unseres Vorstandes nach der Hauptversammlung 2012.

 

10. September

Mahd und damit Landschaftspflegeeinsatz am Zielfinger Hang. Bis zum Herbst stand weitere fünf Landschaftspflegemaßnahmen an.

 

17. September

NABU-Stand auf dem Wochenmarkt und Mengener Herbsttreff mit Wiesenblumensamen "Mengener Mischung" (SN v. 15.09.2011, SZ v. 15.09.2011).

Wiesenblumensamen „Mengener Mischung“ und Hochstamm-Obstbäume gab es auf dem Wochenmarkt. Nebenbei konnten Hochstamm-Obstbäume bestellt werden.

Im Gegensatz zur „Mössinger Mischung“, sie besteht aus einjährigen Kulturpflanzen, stammen die Samen der “Mengener Mischung“ von den Wiesen bei Mengen, die der NABU in Pflege hat. Echte Wiesenblumen sind in der Regel ausdauernd. Allerdings haben sie längere Keimzeiten und erfordern mehr Geduld. Aber dann hat man länger seine Freude dran. Man muss nicht jedes Jahr neu einsäen. Und sie sind ein tatsächlicher Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im eigenen Garten.

Im Herbst ist die beste Zeit, für das kommende Jahr eine kleine, bunte Blumenwiese in einer sonnigen Gartenecke anzulegen. Aber auch dekorative Hochstauden machen sich gut und sind zu haben. Auf was dabei zu achten ist, erfuhr man ebenfalls am Marktstand des NABU.

Auch für Obstbäume ist der Herbst die beste Zeit um sie zu pflanzen. Sie haben sich dann bis zum Frühjahr schon etwas an ihrem neuen Standort zurechtgefunden und treiben schneller aus.

75 verschiedene Sorten an Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Kirschen standen 2011 zur Auswahl. Zu allen gab es in den Bestelllisten Angaben zum Geschmack, Aussehen, Erntezeit und Lagerfähigkeit. Die Auslieferung der jungen Bäume, einschließlich Pfahl, Verbissschutz und Pflanzanleitung wird am 5. November 2011 im städtischen Bauhof in Mengen erfolgen.

Die Bestelllisten liegen auch in den Rathäusern und Banken von Mengen und Umgebung aus und können auch unter "Aktuell" als Word-Datei heruntergeladen, ausgefüllt und verschickt werden.

 

 

23. September

Werner Gottwald, Werner Löw und Joachim Oberdorfer stellten die Infotafel zur Leiteinrichtung in Zielfingen auf.

 

 

30. September

Info-Abend zur Hochstamm-Sammelbestellung im Nebenzimmer der „Sonne“ in Hohentengen

Hochstammobstbäume prägen unser Landschaftsbild. Jeder Baum ist für sich schon ein artenreiches Biotop, viele Bäume erst recht. Im Frühjahr erfreuen sie uns mit ihrer Blütenpracht, im Herbst mit leckeren Früchten.

 

Die NABU-Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach bot wieder im Rahmen ihrer Sammelbestellung sehr günstig Hochstamm-Obstbäume, inklusive Verbissschutz und Pfahl, an. Unter 75 verschiedenen Apfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Süß- und Sauerkirschensorten konnte gewählt werden. Trotz kurzen Angaben zu Aussehen, Geschmack, Verwertungsmöglichkeit und anderen Eigenschaften in den ausliegenden Bestelllisten, gab es für die Interessenten sicher noch viele Fragen. Ein Fachmann beantwortete diese. Selbstverständlich konnten dabei gleich die Bestelllisten ausgefüllt werden.

Diese lagen seit September bis Mitte Oktober in den Rathäusern und Banken von Mengen und Umgebung aus. Sie konnten unter Bestellformular auch heruntergeladen, ausgefüllt und verschickt werden.

SN v. 22.09.2011, SN v. 29.09.2011, SZ v. 29.09.2011, SZ v. 30.09.2011. 

 

 

September / Oktober

 

"Jetzt sehr günstig Hochstamm-Obstbäume bestellen" hieß unser Aufruf bis 14. Oktober 2011.

Im Frühjahr unter blühenden Obstbäumen spazieren ist schön und tut der Seele gut. Obstbäume prägen unser Landschaftsbild und sind wertvolle Biotope. Im Herbst geben sie uns leckere Früchte. Wer Obstbäume pflanzt, tut sich selber und der Allgemeinheit etwas Gutes. Dank eines sehr hohen Vereinsrabattes der Baumschulen Schlegel, Riedlingen, konnte unsere NABU-Gruppe die jungen Bäume einschließlich Pfahl und Verbissschutz äußerst günstig anbieten.

Bestellt werden konnten die Bäume täglich, außer Dienstag und Sonntag, auch telefonisch von 18:30 bis 20 Uhr unter 07572 767439 oder per E-Mail unter werner.loew@freenet.de .

Die Bestelllisten, darin waren auch die Eigenschaften der 75 verschiedenen Sorten an Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Süß- und Sauerkirschen kurz beschrieben, lagen neben einem Online-Bestellformular auch in den Rathäusern und Banken von Mengen und Umgebung aus (SN v. 06.10.2011).

 

 

Januar    April    Juli  

 

15. Oktober

Martin Orlik nahm für unsere Gruppe mit Erfolg am Eco-Training / Spritfahrtraining ("Öfter schalten statt öfter tanken") des NABU in Kooperation mit der Volkswagen driving experience in Stuttgart-Vaihingen teil (Stuttgarter Nachrichten v. 18.10.2011 Teil 1 und Teil 2).

 

 

29. Oktober

Umfangreiche Pflege- und Vorbereitungsmaßnahmen zur Herstellung eines Naturgartens in  der Walke / Mengen (SZ v. 04.11.2011) durch unsere NAJU-Gruppe mit 120 PS.

 

 

Mit dem Bau der dauerhaften Leiteinrichtung an der K8240 in Zielfingen von August bis Oktober wurde eine aus Sicht der Verkehrssicherheit und des Naturschutzes ungute Situation aufgehoben. Wir sehen dies als sehr großen Erfolg. Wir danken der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, dem Landkreis Sigmaringen, der Stiftung der Landesbank-Kreissparkasse und Firmen aus Mengen für die finanzielle Unterstützung. Als Träger der Baumaßnahme mussten wir rund 19.100 EUR Eigenanteil leisten. Den Fachbereichen Straßenbau und Naturschutz beim Landratsamt Sigmaringen danken wir für die Durchführung des Projektes und für die administrative Unterstützung. Auch die Stadt Mengen und die Ortschaftsverwaltung Rulfingen gaben uns wichtige Hilfestellung.

 

 

1. November

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Wichtigste Themen waren neben Organisatorischem und der Jugendarbeit die bessere Vorstellung in der Öffentlichkeit und die Gewinnung neuer Mitglieder und Mitarbeiter.

 

4. November

Schnupperstunde für Kinder in den frisch renovierten Räumen in der Walke mit den Juniorrangerinnen Lisa und Julia (SN v. 27.10.2011, SN v. 03.11.2011).

 

 

5. November

Ausgabe der Obstbaum-Hochstämme im Städtischen Bauhof der Stadt Mengen. Insgesamt 220 Hochstämme können nun von den Bestellern und Bestellerinnen neu gepflanzt werden! Hannelore Lenk, Arnd Siebenrock, Werner Gottwald und Helga und Werner Löw halfen mit (SN v. 03.11.2011, SZ v. 03.11.2011).

Für den offenen Transport wurde empfohlen, um die Wurzeln vor Austrocknung durch den Fahrtwind zu schützen, Abdeckplanen oder Wolldecken mitzubringen. Um eine Beschädigung der Rinde zu vermeiden sollte eine weiche Dämmunterlage mitgebracht werden. Jedem Baum lag wie immer ein Pfahl und Verbissschutz bei.

 

Auch junge Leute pflanzen Hochstamm-Obstbäume

220 junge Hochstamm-Obstbäume in mehr als fünfzig verschiednen Sorten konnte die NABU-Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach ihren neununddreißig Bestellern übergeben.

 

Nicht nur über die große Zahl der jungen Obstbäume, die mit dieser Aktion wieder in die Landschaft kommen, haben sich Hannelore, Lenk, Werner Gottwald, Werner und Helga Löw vom NABU gefreut. Überrascht und erfreut waren sie auch über die verhältnismäßig vielen jungen Leute, die wieder Obstbäume pflanzen. Waren es doch bisher eher die gestandenen Jahrgänge und darüber, die noch Gefallen an ihren Baumgärten haben. Weil Obstbäume im Frühjahr mit ihrer Blütenpracht ganz wichtig sind für die Honig- wie für die Wildbienen, waren, so hat es sich im Gespräch herausgestellt, auch Imker unter den Baumbestellern. Die Gründer eines neuen Bio-Apfelsaftprojektes aus Ennetach haben

gleich fünfzig Bäume bestellt. Einige der Bäume gingen sogar bis Oberochsenbach, Meßkirch, Langenenslingen und Altshausen.  Ein Großvater hat für seine zwei kleinen Enkel je einen Baum gepflanzt. Das ist eine schöne und auch für Eltern und Paten nachahmenswerte Idee, findet man beim NABU.

 

Die Stadt Mengen hat für die Aktion dankenswerterweise ihr Bauhofgelände zur Verfügung gestellt. Der große Hofraum ermöglichte für mehrere Fahrzeuge gleichzeitig eine gut organisierte Übergabe der Bäume ohne Wartezeiten. Das fand auch immer wieder Anerkennung, zumal man Baum, Pfahl, Verbissschutz,  Anbindestrick  und Pflanzanleitung aus einer Hand bekam.

SN v. 17.11.2011; SZ v. 17.11.2011

 

 

 

26. November

Unsere NAJU-Gruppe organisierte und betreute einen eigenen Stand auf dem Mengener Weihnachtsmarkt mit selbst hergestellten Weihnachtsartikeln.

 

 

9. Dezember

Letzte öffentliche Ausschusssitzung im Jahr 2011. Neben Berichten ging es hauptsächlich um die Vorbereitung unserer Hauptversammlung am 10. Februar 2012.

 

10. Dezember

Die Juniorranger banden Türkränze (SN v. 15.12.2011).

 

 

21. Dezember

Weihnachtstreff in der Walke

 

 

In 2011 nahmen Anne Pfundstein, Werner Löw und Helga Löw an vier Seminaren des Netzwerks Naturschutz im Regierungsbezirk Tübingen in den Naturschutzzentren Wilhelmsdorf und Bad Wurzach und im Regierungspräsidium Tübingen teil.

 

Werner Löw nahm 2011 an zwei Sitzungen des NABU-Bezirksverbandes Donau/Bodensee in Überlingen teil.

 

Es gab in 2011 vier Anhörungen zu Bebauungsverfahren, Bebauungsplanverfahren und Flurbereinigungsverfahren.

 

 

30. Dezember

Alle Mitglieder, Mitarbeiter und Freunde waren mit ihrer Familie zu unserer traditionellen Jahresabschlusswanderung herzlich eingeladen.

Treffpunkt war um 14 Uhr bei der Villa Waldhof am Gemeindeverbindungsweg von Ennetach nach Zielfingen. Von da aus ging es durch den Untereggwald hinauf zum Aussichtspunkt über Zielfingen. Nach einem kurzen Abstecher in die ehemalige und jetzt verwilderte Kiesgrube führte der Weg an der Kapelle vorbei hinab zum See und zur Einkehr ins „Neuseeland“ Wem der Weg zu weit war, konnte ab 16 Uhr direkt ins „Neuseeland“ kommen.

Unsere Jahresabschlusswanderung war unser Dank an alle Mitglieder und Helfer(innen) für deren Unterstützung das ganze Jahr über. Sie runderte das insgesamt doch recht abwechslungsreiche und arbeitsintensive Jahr 2011 gelungen ab.

 SN v. 22.12.2011, SZ v. 29.12.2011.

 

 

 

 

 

Januar    April    Juli    Oktober

Jahresbericht 2011

Jahreswahl

NABU Mengen Startseite