Jahr 2010 

Foto: NABU, F. Möllers 

 

Der Kormoran, Vogel des Jahres 2010

 

Jahresbericht 2010

SZ v. 10.10.09 "Kormoran ist Vogel des Jahres"; SZ v. 10.10.09 "Der Kormoran hat nicht nur Freunde".

 

Jahreswahl

 

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

 

4. Januar

 

Besuch der Naturschutztage von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee. Thema war "Erfolge und Herausforderungen, erneuerbare Energien und Naturschutz". Angeboten wurden neben interessanten Vorträgen auch Seminare, Exkursionen, Foren und Feste. Begleitet war die Veranstaltung vom Protest wütender Fischer. Hannelore Lenk, Helga Löw und Werner Löw nahmen daran teil.

 

 

 

8. Januar

Erste Ausschußsitzung im Jahr 2010 im Hotel Baier in Mengen, in welcher es hauptsächlich um die Gestaltung und Organisation unserer Hauptversammlung am 29. Januar 2010 ging.

 

13. Januar

Der NABU sammelt weiter alte Telefone (SZ v. 13.01.10).

 

 

28. Januar

 

Leserbrief in der Schwäbischen Zeitung zum Vogelherd Scheer "Ist das Baugebiet zu verantworten?" (SZ v. 28.01.10).

 

 

 

 

29. Januar

 

Mit dem NABU leichter ins Berufsleben - dank Qualipass - Schöner Artikel über unsere Jugendarbeit in Naturschutz heute Nr. 1/2010.

 

 

 

 

 

29. Januar

 

Sehr gut besuchte Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

 

 

 

Peter Danner begrüßte alle Anwesenden, welche zur Hauptversammlung 2010 zahlreich erschienen waren, ganz herzlich und stellte die Beschlussfähigkeit der Hauptversammlung fest, da genügend Vorstands- und Ausschussmitglieder sowie NABU-Mitglieder zur Hauptversammlung erschienen waren.

Zur Hauptversammlung wurde satzungskonform mit Termin, Ort und Tagesordnung rechtzeitig vorher über die Presse und Homepage sowie auch durch Einladungen an die Vertreter von Gemeinden und Kirchen sowie an die zu ehrenden NABU-Mitglieder eingeladen.

Peter Danner, Sitzungsleiter, scheidender Sprecher und langjähriger Aktiver  

Peter Danner sprach in seinem Bericht von einem zurückliegenden Jahr 2009 mit einigen Schwierigkeiten und Problemen, von welchen ein großer Teil inzwischen ausgeräumt worden sei. Mit neuer Kraft ginge es nun ins Jahr 2010. Er selbst stünde allerdings dem Vorstand und Ausschuss nicht mehr zur Verfügung.

Peter Danner leitete dann zum Bericht des Schriftführers Martin Orlik über.

     

Martin Orlik, Schriftführer, zwischen Arnd Siebenrock und Werner Löw, im Vordergrund Horst Reinauer und Erika Rimmele-Laux, unsere neue Kassenprüferin

 

Martin Orliks Bericht als Schriftführer enthielt einen ausführlichen Rückblick auf das vergangene Jahr 2009 mit unseren umfangreichen Aktivitäten und Aktionen, einen Ausblick auf das Jahr 2010 sowie Informationen zu unserer Homepage.

Schwerpunkt war auch in 2009 ganz klar die Jugendarbeit. Federführend war hier Anne Pfundstein, die Jugendarbeit aktiv umsetzte und das Projekt „Juniorranger“ unter Mithilfe weiterer NABU-Aktiver erfolgreich fortführte.

 Folgende Schulen waren 2009 beteiligt:

  • Die Realschule Mengen mit Frau Benz-Wannenmacher

  • Die Hauptschule Mengen mit Frau Striegel & Frau Megerle

  • Das Gymnasium Mengen mit Peter Danner und

  • Die Astrid-Lindgren-Schule mit Alfons Laux.

Auch zahlreiche Veranstaltungen zum Qualipass wurden 2009 wieder angeboten und durchgeführt.

Auch Liane Schmid war mit ihren Angeboten zum „Erlebten Frühling“, zum Kindersommer und mit weiteren Aktionen in unserer Jugendarbeit wieder aktiv und erfolgreich tätig.

 

In 2010 stünden wieder einige Veranstaltungen an, so im Frühjahr wie gehabt die großen Amphibienaktionen, im Frühsommer die Alpenexkursion, im Sommer der Kindersommer, dazu wie jedes Jahr die Biotoppflege am Zielfinger Hang, am Ennetacher Berg, unterhalb der Ennetacher Krautländer und in den Donauauen. Auch einzelne Exkursionen würden wieder angeboten und viele Veranstaltungen für Jugendliche im Rahmen unserer Jugendarbeit. Alles Notwendige hierzu erführen Interessierte bei uns direkt, auf unserer Homepage und über die Presse.

Auch 2010 setzen wir unsere gemeinsame Arbeit also fort, zusammen mit und für Menschen hier vor Ort in Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach, aus Personalmangel in zwar etwas reduziertem Umfang, aber in gewohnt guter Qualität und so erfolgreich wie bisher auch. Wir vom NABU, so Martin Orlik, bleiben somit auch weiterhin zuverlässiger und kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur- und Umweltschutz.

 

Peter Danner dankte Martin Orlik für seinen ausführlichen Bericht und für seine Arbeit als Schriftführer und Homepagewart. Er leitete dann zum Bericht der Kassenwartin Regina Miglioranzi über.

       

Regina Miglioranzi stellte in ihrem Kassenbericht sehr übersichtlich und anschaulich die exakten Einnahmen und Ausgaben unseres Vereins dar und erläuterte detailliert, wie sich diese Einnahmen und Ausgaben zusammensetzen. Außerdem stellte sie die Vermögensentwicklung dar.

Demnach belaufen sich unsere Einnahmen 2009 auf 10.699,46 EUR. Diesem Betrag stehen Ausgaben in 2009 in Höhe von 9.496,81 EUR gegenüber. Es ergibt sich folglich ein Überschuss in Höhe von 1.202,85 EUR.

Peter Danner dankte auch Regina Miglioranzi für ihren sehr guten Bericht und für ihre sehr gute, exakte Arbeit als Kassenwartin und Mitgliederbetreuerin und –verwalterin in unserer Gruppe.

Peter Danner leitete dann zum Bericht der beiden Kassenprüferinnen über.

 

       

Unsere sehr zahlreich erschienenen Juniorrangerinnen, Jugendbegleiterinnen und Qualipass-Teilnehmerinnen

Hermine Miglioranzi berichtete auch im Auftrag der für die Hauptversammlung entschuldigten Kassenprüferin Liane Schmid, dass beide am 22.01.2010 die Kasse geprüft hätten und dass alles in Ordnung sei und bestens geführt worden sei.

Peter Danner dankte Hermine Miglioranzi und Liane Schmid in Abwesenheit für die Durchführung der Kassenprüfung und für deren jahrelange und sehr gute Arbeit als Kassenprüferinnen.

 

 

 

Peter Danner fragte zunächst nach, ob es Diskussionsbeiträge gäbe oder Fragen zu den Berichten. Dies war nicht der Fall.

Armin Lenk stellte sich freundlicherweise spontan für die Durchführung der Entlastung der gesamten Vorstandschaft zur Verfügung. Er teilte den Anwesenden mit, sie hätten die Berichte der Vorstandschaft und der Kassenprüferinnen gehört und bat per Abstimmung um Erteilung der Entlastung für die gesamte Vorstandschaft durch die anwesenden Mitglieder. Die Entlastung erfolgte daraufhin mit 10 Stimmen einstimmig. Es gab keine Gegenstimmen und keine Enthaltungen.

Peter Danner dankte Armin Lenk für die Durchführung der Entlastung.

     

Wahlleiter Wolfgang Eberhart mit Peter Danner

Wolfgang Eberhart, Ortsvorsteher von Ennetach und langjähriges NABU-Mitglied, stellte sich bereits im Vorfeld freundlicherweise als Wahlleiter zur Verfügung. Die Anwesenden stimmten einstimmig für ihn als Wahlleiter.

Wolfgang Eberhart begrüßte noch einmal einleitend den Bürgermeister von Hohentengen, Peter Rainer und den stellvertretenden Bürgermeister von Mengen, Jörg Hagmann sowie die so zahlreich erschienenen Jugendlichen und führte die nachfolgenden Wahl professionell, schnell und zugleich auch sehr unterhaltsam durch.

       

Zunächst stellte er die einzelnen Kandidaten für den Vorstand (Sprecher und Sprecherinnen), Werner Gottwald (Sprecher mit der Funktion Sitzungseinberufung und –leitung, Führungen & Exkursionen), Martin Orlik (Sprecher mit der Funktion Schriftführer und Homepage), Elke Reinauer (Sprecherin mit der Funktion Kassenwartin) und Anne Pfundstein (Sprecherin mit der Funktion Jugendarbeit) kurz vor.

         

Unsere neue Kassenwartin Elke Reinauer, links Horst Reinauer, rechts Arnd Siebenrock

 

Weitere Kandidaten für den Vorstand (Sprecher und Sprecherinnen) melden sich auf Nachfrage von Wolfgang Eberhard nicht. Geheime Abstimmung wurde von den Anwesenden ebenso nicht gewünscht. Daher schlug Wolfgang Eberhart eine einzelne Abstimmung über die Sprecher- und Sprecherinnen-Kandidaten vor. Dem stimmten die Anwesenden zu.

Werner Gottwald wurde einstimmig als Sprecher gewählt und nahm die Wahl an.

Martin Orlik wurde einstimmig als Sprecher gewählt und nahm die Wahl an.

Elke Reinauer wurde einstimmig als Sprecherin gewählt und nahm die Wahl an.

Anne Pfundstein wurde einstimmig als Sprecherin gewählt und nahm die Wahl an.

(Einzelne Funktionen siehe oben).

Wolfgang Eberhart gratulierte allen vier neu gewählten Sprechern und Sprecherinnen einzeln unter dem Beifall der Versammlungsteilnehmer.

 

Zur Wahl der Beisitzer und Beisitzerinnen stellten sich Werner Löw, Inge Laidler, Hannelore Lenk und Arnd Siebenrock zur Verfügung. Weitere Kandidaten gab es auf Nachfrage von Wolfgang Eberhard nicht. Geheime Wahl wurde ebenfalls nicht gewünscht. Die Anwesenden entschieden sich für den Vorschlag von Wolfgang Eberhard, die vier Beisitzer und Beisitzerinnen miteinander zu wählten.

Werner Löw, Inge Laidler, Hannelore Lenk und Arnd Siebenrock wurden einstimmig zu Beisitzern und Beisitzerinnen gewählt. Werner Löw und Arnd Siebenrock nahmen die Wahl an. Wolfgang Eberhard gratulierte den beiden unter Beifall. Inge Laidler und Hannelore Lenk, welche für die Hauptversammlung entschuldigt waren, hatten bereits im Vorfeld erklärt, dass sie als Beisitzerinnen zur Verfügung stehen. 

       

Als Kassenprüferin und Kassenprüfer stellten sich Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock als Kandidaten zur Verfügung. Auch hier fragte Wolfgang Eberhard nach weiteren Kandidaten, welche es nicht gab. Auch hier waren sich die Anwesenden einig, dass die beiden Kassenprüfer(innen) zusammen gewählt werden können.

Erika Rimmele-Laux und Arnd Siebenrock wurden einstimmig zu unseren neuen Kassenprüfern gewählt und nahmen bei unter Beifall die Wahl an. Wolfgang Eberhard gratulierte den beiden Gewählten.

Peter Danner und Horst Reinauer bedankten sich bei Wolfgang Eberhart dafür, dass er sich als Wahlleiter zur Verfügung gestellt hat.

         

Die Berichte der Juniorranger und Jugendbegleiter waren wieder zweifelsohne der Höhepunkt unserer diesjährigen Hauptversammlung.

Anne Pfundstein begrüßte zunächst noch einmal die etwas später zur Hauptversammlung und nach der Begrüßung von Peter Danner erschienenen Jugendlichen, welche ihr Programm 2009 in Form einer Powerpoint-Präsentation darstellten. Sie bedankte sich bei den Jugendlichen für die Übernahme dieses Tagungsordnungspunktes. Sie bedankte sich auch bei den Erwachsenen, bei den mithelfenden NABU-Mitgliedern, bei den Eltern und bei den beteiligten Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern.

     

Anne Pfundstein, unsere neue Sprecherin mit der Funktion Jugendarbeit

 

Zunächst stellte Anne Pfundstein die Juniorranger-Ausbildung 2009 von 11 Schülern und 2 Schülerinnen an der Hauptschule Mengen unter Mithilfe der beiden Lehrerinnen Frau Striegel und Frau Megerle vor. Die Urkunden und Abzeichen seien nach einem Rundgang der Juniorranger mit Herrn Ellinger in dessen Wirkungsbereich in Beuron überreicht worden. Anne Pfundstein zeigte Beispiele der Juniorranger-Ausbildung 2009, so die Krötenzaunkontrolle in Zielfingen und die Führung am Zielfinger Baggersee mit Peter Danner.

 

 

Lisa und Maike stellten danach das Juniorranger-Fortbildungsangebot 2009 vor. Es gab für die 15 Juniorranger insgesamt 8 Fortbildungstermine. Die Juniorranger wollten mehr über die Natur erfahren und hatten Spaß mit ihrer Arbeit in der Gruppe.

Vorgestellt wurden die verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen wie „Erkennen von Gehölzen im Winter“ mit Markus Ellinger, „Käuze, Eulen, Uhus und Nachtjäger“ mit Werner Gottwald, „Nistkastenkontrolle im Mengener Stadtwald“ mit Stadtförster Grom und einem Interviewer vom Netzwerk Naturschutz Tübingen, welcher ganz begeistert war über die Tätigkeiten der Jugendlichen, „Bäume erkunden“, „Bau einer Vogelsiedlung mit Nistkästen“ mit Werner Gottwald und Stadtförster Grom, „Führung zu Kiebitz, Feldhase und Rebhuhn“ mit Werner Löw und den „Fledermaus-Vortrag“ an der Hauptschule mit echten Fledermäusen und Herrn Hoffmann, dem Fledermaus-Beauftragten.

Lisa und Maike bedankten sich bei allen Veranstaltungsleitern und betonten, dass sie das neue Programm sehr gerne mitmachen.

Anne Pfundstein dankte beiden, freute sich, dass die Jugendlichen dabei bleiben und bedankte sich bei diesen.

 

Unsere Jugendlichen bei ihrer sehr guten Präsentation

Anne Pfundstein leitete über zur Vorstellung der beiden Jugendbegleitermodule durch Julia und Sarah. Sie bedankte sich zuvor bei Frau Streit, bei Hannelore Lenk, bei Frau Benz-Wannenmacher und bei Peter Danner für deren Mithilfe.

Julia und Sarah betonten, dass sie die Ausbildung zum Jugendbegleiter gerne mitgemacht haben. 2 dieser 3 Module seien bereits abgeschlossen. Das pädagogische Modul fand im Juni 2009 in Dietfurt statt, wo die Jugendlichen Kennenlernspiele und  Konzentrationsspiele lernten, Wassertiere bestimmen lernten, mit einem selbstgebauten Staubsauger Tiere einfingen und bei weiteren Lernprogrammen viel Spaß miteinander hatten.

Das schulische Modul dauerte wie das pädagogische Modul in Dietfurt 2 Tage und fand am Gymnasium und an der Realschule Mengen im Oktober 2009 statt. Hier wurden Flugobjekte gebaut und Versuche zum Riechen und Hören entwickelt und mit Fünft- und Sechstklässlern getestet, welche alle positive Rückmeldungen an die Jugendbegleiterinnen gaben. Julia und Sarah haben viel gelernt, was man mit Kindern alles machen kann. Sie freuen sich auf das 3. Modul.

Anne Pfundstein bedankte sich für die Vorstellung der beiden Module. Die Jugendbegleiterinnen hätten einiges gelernt und seien sehr gut bei der Sache gewesen.

 

Julia und Jennifer stellten nun ihre Arbeit mit der Betreuung der Naturschutzgruppe an der Realschule Mengen vor. Sie bedankten sich bei Frau Benz Wannemacher für die Übernahme der Verantwortung, für die Anleitung und für den großen Freiraum, welche sie Julia und Jennifer lasse. Julia und Jennifer führten die Arbeit von Antonia und Stefanie vom letzten Jahr fort. Sie treffen sich einmal in der Woche mit 6 Kindern im Klassenzimmer. Sie machen mit diesen z.B. Kennenlernspiele und basteln zusammen Flugobjekte.

Als nächstes Projekt steht die Fertigstellung einer Wildbienenwand an der Realschule an. Dazu möchten die Jugendlichen Schilf sammeln.

Anne Pfundstein dankte allen Jugendlichen, dass die Juniorranger-Tradition fortgesetzt werde und dass die Naturschutzgruppe an der Realschule fortgeführt werde. Sie dankte auch noch einmal Frau Benz-Wannemacher, welche ihrerseits den Jugendbegleiterinnen / Gruppenleiterinnen dankte.

 

 

Bianaca, Vanessa, Julia und Markus vom Gymnasium Mengen stellten in der Folge ihr Projekt „Soko = Soziale Kompentenz“ vor. Dafür sollen sich die Neuntklässler mindestens 30 Stunden im Jahr in einer gemeinnützigen Einrichtung betätigen. Für den NABU hätten sie sich im Rahmen ihrer Auswahlmöglichkeiten deshalb entschieden, weil es viele Angebote gab, welche sie angesprochen hätten. Die Fortbildungsveranstaltungen wurden daher auch zusammen mit den Realschülern gemacht. Außerdem durften sie neue Erfahrungen sammeln beim Aufbau der Krötenzäune mit Werner Löw als Begleiter, beim Einsatz an den Zäunen vier Wochen lang einmal in der Woche abends, beim Verlängern des Zaunes für die Rückwanderer, wo auch Werner Löw, Anne Pfundstein, Vanessa und ihr Bruder mithalfen, bei der Bird-Race-Radtour mit Herrn Haug und über 50 entdeckten Vögeln sowie beim Kindersommer im Zielfinger Urwald.

Am Anfang sei der Einstieg in eine fremde Gruppe nicht leicht gewesen, aber dann hätte man sich gut in der Gruppe eingelebt.

Die Jugendlichen machen ihre Fortbildung gerne weiter. Sie verwiesen auf den neuen Flyer „Fortbildungsprogramm für Juniorranger 2010“, welchen Anne Pfundstein und Hannelore Lenk miteinander entworfen und erstellt haben.

         

Wer beim NABU mithilft, so Anne Pfundstein, erhält auch entsprechende Testate in den Qualipass, welcher für Bewerbungen genutzt werden kann.  Anne Pfundstein übergab die Qualipässe an die Jugendlichen Bianaca, Vanessa, Julia und Markus und gratulierte diesen.

Anne ergänzte, bei 10 Arbeitseinsätzen, 4 Führungen und 3 Kinderbetreuungen hätten die Jugendlichen jeweils mehr als 20 Stunden beim NABU geleistet, Vanessa sogar mehr als 50 Stunden mit der Ausbildung zum Juniorranger.

Anne Pfundstein dankte zum Schluss noch einmal allen für ihren Einsatz für Natur und Umwelt. Das Fortbildungsprogramm 2010 enthalte 8 sehr interessante Angebote mit meist praktischen Arbeiten und dem Einstieg in Naturschutz-Einsätze. Sie äußerte auch ihre Hoffnung, dass wir bis Ende 2010 in die Räumlichkeiten in der Walke einziehen können, um neben dem Arbeiten auch einmal feiern zu können. Es lohne sich, dass die Jugendlichen mehr lernen können und sich aktiv am Naturschutz beteiligen können, denn was man liebe, schütze man auch. Sie verwies noch kurz auf die im Juni 2010 bevorstehende, sehr interessante Alpenexkursion mit einem vielfältigen Angebot.

Anne Pfundstein bedankte sich für die Aufmerksamkeit.         

Die Jugendlichen bedankten sich zum Schluss auch bei Anne Pfundstein für deren umfangreiche und sehr gute Arbeit und Unterstützung sowie für die Organisation aller Termine und die stets sehr gute Betreuung. Sie hätten sehr viel gelernt. Als kleines symbolisches Dankeschön überreichten sie Anne Pfundstein einen kleinen Frosch.

Anne Pfundstein bedankte sich bei den Jugendlichen für das Geschenk. Sie mache die Jugendarbeit sehr gerne.

Die Jugendlichen erhielten unter dem Dank von Peter Danner an alle Beteiligten einen langen Beifall durch die Anwesenden, welche von der Jugendarbeit insgesamt und den Beiträgen der Jugendlichen begeistert waren.

 

     

Geschenküberreichung an Anne Pfundstein

Der Bürgermeister von Hohentengen, Herr Peter Rainer

Peter Danner fragte in die Runde, ob es Anträge gebe. Dies war nicht der Fall.

Zur Diskussion meldete sich zuerst der Bürgermeister von Hohentengen,  Peter Rainer, zu Wort. Er vertrat auch die nicht anwesenden Bürgermeister Wild aus Scheer und Schulz aus Ostrach und äußerste sich begeistert von der ehrenamtlich geleisteten Arbeit unserer Gruppe, besonders auch von der Jugendarbeit. Er sprach ein Kompliment an alle aus. Die Jugendlichen hätten gezeigt, was sie können. Was man liebe, das schützt man auch. Damit griff er die Worte von Anne Pfundstein auf. Die Jugendlichen nähmen Verantwortung an. Das Geld sei hier sehr gut angelegt. Der Zins käme nicht in EUR, sondern in Form von Begeisterung. Er dankte allen für ihr Engagement und wird dieses den anderen Bürgermeistern berichten. Weiterhin wünschte er der Gruppe Erfolg, Schaffenskraft und viel Energie.

Auch Stellvertreter-Bürgermeister von Mengen, Jörg Hagmann, äußerste sich sehr positiv zu dem Geleisteten. Er sei wie immer sehr beeindruckt. Er gratulierte und wünschte ebenfalls Erfolg für die Zukunft.

 

       

 

Werner Gottwald ergriff dann das Wort und bedankte sich bei Werner Löw im Namen der Gruppe für dessen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für den NABU als „Motor“ der Gruppe. Er habe die Gruppe und Aktivitäten zum Leben gebracht uns stets durchgeboxt.

 

Werner Löw erwiderte, er sei bisher mit für die Gruppe verantwortlich gewesen und nun aus der Verantwortung raus. Ab jetzt sei er Beisitzer, aber er höre nicht auf. Er könne sich nun auf seine Kernaufgaben Landschaftsschutz, Artenschutz und Landschaftspflege konzentrieren.

Die Anwesenden applaudierten in Anerkennung der großen Leistungen von Werner Löw.

     

Werner Löw und Helga Löw, daneben Albert Locher

 

Das ausgeschiedene Vorstandsmitglied Werner Löw (der uns aber als neu gewählter Beisitzer erhalten bleibt), die aus dem Vorstand komplett ausgeschiedene Kassenwartin Regina Miglioranzi, der aus dem Vorstand komplett ausgeschiedene Peter Danner und die Kassenprüferinnen Hermine Miglioranzi (und in Abwesenheit Liane Schmid) wurden geehrt. Alle anwesenden Geehrten erhielten ein Geschenk überreicht, die Damen eine Flasche Bio-Apfelsaft und ein Glas Bio-Honig, die Herren eine Flasche Wein. Armin Lenk übernahm diese Aufgabe und bedankte sich bei allen Geehrten für deren geleistete Arbeit für den NABU. Hannelore Lenk hatte die Präsente im Vorfeld besorgt und Armin Lenk mitgegeben.

Die für langjähriger NABU-Mitgliedschaft zu ehrenden passiven Mitglieder waren leider trotz persönlicher Einladung nicht zur Hauptversammlung gekommen und konnten daher auch nicht geehrt werden.

 

Werner Gottwald beim Vortrag, davor Horst Reinauer und rechts Elke Reinauer.

 

Peter Danner erklärte die Hauptversammlung für abgeschlossen und leitete über zum Vortrag von Werner Gottwald.

 

Werner Gottwald hielt einen sehr interessanten Vortrag zum Vogel des Jahres 2010, dem Kormoran.

Wir vom NABU, so Werner Gottwald, möchten jegliche Kreatur in der Natur schützen, so auch den Kormoran. Aktuelle Diskussionsbeiträge zum Thema gäbe es unter www.nabu.de. Wir unterstützen und hälfen einem bald fast wieder ausgerotteten Tier.  Jedes Tier habe seine Aufgabe in der Natur.

Bei uns in Deutschland kämen 80% der Kormorane an den Küsten von Nord- und Ostsee vor und nur 20% im Binnenland. In Deutschland gäbe es 25.000 Brutpaare. Auch Silberreiher, Seidenreiher, Eisvögel und Gänsesäger seien Fischfresser und würden deshalb nicht gejagt und abgeschossen.

 

 

         

 

Werner Gottwald erklärte ausführlich die Biologie des Kormorans, wie er im Wasser liegt im Vergleich zu Enten, wie viele Arten es gibt und mit wem er vergesellschaftet  lebt. Auch zeigte er die natürlichen Feinde des Kormorans, z.B. den Seeadler.

Woher kämen die Fische? Sie würden von den Fischern eingesetzt. Wer störe also das Gleichgewicht in der Natur? Der Kormoran? Bestimmt nicht. Werner Gottwald sprach sich dafür aus, die Natur machen zu lassen und nicht zu meinen, jedes Massenauftreten von Kormoranen gleich bekämpfen zu müssen. Es gäbe geeignete Schutzmaßnahmen für die Fischzuchten in Form von Netzen und akustischen Signalen. Der Kormoran sei also zurecht Vogel des Jahres 2010 geworden.

 

Peter Danner bedankte sich bei Werner Gottwald unter dem Beifall der Anwesenden für den sehr guten und interessanten Vortrag und leitete zum gemütlichen Ausklang der gelungenen Hauptversammlung und des Abends über.

 

 

Besten Dank auch an Armin Lenk für seine tatkräftige Mithilfe bei der Hauptversammlung und für die vielen tollen Bilder! (SN v. 07.01.10; SZ v. 13.01.10, SZ v. 26.01.10; großer Presseartikel mit Bericht SZ v. 05.02.10 Teil 1, SZ v. 05.02.10 Teil 2)

 

 

 

1. Februar

Die Ostrach soll sich langsamer schlängeln (SZ v. 01.02.2010).

 

Mitte Februar

Werner Gottwald, Werner Löw, Horst Reinauer und Manuel montierten einen Schleiereulenkasten und zwei Turmfalkenkästen am Ennetacher Kirchturm, welche zusammen mit den Juniorrangern angefertigt wurden. Es sind sechs Jungfalken ausgeflogen.

 

 

4. März

Der Krötenschutz ist ein tierisches Erfolgserlebnis (SN v. 04.03.10; SZ v. 05.03.10).

 

 

5. März

Öffentliche Ausschusssitzung im Hotel Baier in Mengen. Wir blickten auf die Hauptversammlung 2010 zurück, brachten die Konto-Geldmarktkonto-Notfallvollmacht unter Dach und Fach, regelten die Kostenübernahme für eine Anhängevorrichtung, ernannten Werner Löw zum Beauftragten für Natur- und Artenschutz mit zugehöriger Unterschriftsvollmacht, legten diverse Aufgaben fest, besprachen die NABU-Geschenkmitgliedschaft für unsere Jugendlichen und hörten Aktuelles zu den Juniorrangern und zur bevorstehenden Alpenexkursion. Außerdem gratulierten wir Werner Gottwald nachträglich zu seinem 70. Geburtstag und überreichten ihm einen Geschenkkorb.

 

 

11. März

Uhuverhör und Seeadler-Visite - Veröffentlichung in den Stadtnachrichten (SN v. 11.03.10).

 

18. März

Werner Löw machte mit dem Ennetacher Kindergarten eine Waldführung.

 

25. März

Werner Löw machte mit der Ablachschule eine Führung zum Amphibienzaun Zielfingen.

 

31. März

Mit der Kommunionsgruppe Rulfingen machte Werner Löw eine Führung zum Amphibienzaun Zielfingen.

 

 

 

März

 

Ein bezauberndes Foto eines Rulfinger Kindergartenkindes vor einem Erdkrötenmännchen und einem Erdkrötenweibchen am Krötenzaun an der Rosnaer Straße in Rulfingen. Der Rulfinger Kindergarten sammelt seit Jahren fleißig mit.

Wir möchten uns an dieser Stelle für den Einsatz unserer vielen freiwilligen und unermüdlichen Helfer und Helferinnen an unseren Amphibienzäunen in Rulfingen, Zielfingen und Blochingen bedanken.      

 

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

8. April

Schüler retten Kröten vor dem Tod - Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 08.04.2010).

 

9. April

Öffentliche Ausschusssitzung im Hotel Baier in Mengen. Wir besprachen neben Berichten unter anderem die Beauftragung für die Geschäftsstelle und die damit verbundenen Aufgaben, das weitere Programm 2010, den aktuellen Stand der Alpenexkursion, die Einladung eines Sachverständigen für Amphibienschutz und sonstige Punkte.

 

30. April

Foto: Niedermüller

 

Jetzt die Natur in den Garten holen

Vielfalt heimischer Pflanzen ist die Voraussetzung für

eine artenreiche Tierwelt

 

Bei den Tieren ist es nicht anders als bei den Menschen. Das schönste Haus wird verlassen, wenn man  am Ort nicht sein Auskommen hat. Auch der schönste Nistkasten wird von den Vögeln nicht angenommen wenn sie drum herum nichts zu fressen finden, meint Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach. Singvögel, dazu gehören auch die Spatzen, ziehen ihre Jungen mit Insekten auf. Die finden sie ausreichend nur an heimischen Sträuchern und in einer bunten Blumenwiese. Jede Pflanzenart in einer Blumenwiese ist die Lebensgrundlage für jeweils mindestens fünfzehn andere Insektenarten. Manche Bäume und Sträucher, zum Beispiel die Schlehe bringen es auf bis zu 150 Spezies.

Natürlich braucht man auf die Exoten nicht zu verzichten. Ihre Farbenpracht kommt zwischen den meist etwas schlichteren Einheimischen erst richtig zur Geltung.

Wer Vögel, Fledermäuse, Schmetterlinge oder Hummeln im Garten haben möchte, sollte jetzt in der Baumschule nach heimischen Sträuchern oder Bäumen fragen.

Eine Wildblumenwiese in einer sonnigen Ecke verbessert zusätzlich das Angebot für unsere tierischen Gäste und schafft eine wohltuende Naturidylle. Wiesenblumensamen aus unserer Landschaft ist jedoch nicht überall zu bekommen und auch etwas teuer.

 

 

        

Die Blumenwiese im Garten, eine sehr spannende Sache

Tipps dazu gab es am 30. April 2010 von uns am Infostand auf dem Markt in Mengen

 

Wildblumen sind Spezialisten und haben ihre Eigenheiten und Ansprüche.

Der Boden, seine Feuchtigkeit und das Licht müssen stimmen. Ihre Keimrate ihrer Samen ist darum geringer als die von Kultursorten. Die dafür vorgesehene Fläche muss entsprechend vorbereitet werden. Jede Wiesenblumenart hat ihre Keim – und Entwicklungszeit, manche blühen sogar erst nach drei Jahren. Wiesenblumen säht man am besten im Herbst. Einige brauchen den Frost, um im Frühjahr zu keimen. Natürlich kann man auch jetzt im Frühjahr aussäen. Die Frostkeimer erscheinen dann halt im nächsten Jahr.  Das macht die Sache so spannend. Laufend entdeckt man dann etwas Neues, neue Pflanzen, neue Tiere und freut sich, wenn die Wiese von Jahr zu Jahr bunter wird. Sie sieht jedes Jahr anders aus. Heuer bestimmen diese Blumen das Bild. Im Jahr darauf vielleicht andere. Das erfordert Geduld. Wer es dennoch schnell bunt haben möchte, kann das erste Jahr Ackerblumen wie Klatschmohn, Kornblume und Kornrade beimischen. Die keimen schnell, verschwinden  jedoch nach spätestens zwei Jahren wieder. Aber dann erfreuen uns die Zögerlichen, wenn sie kommen, jedes Jahr.  

Wer sich auf dieses Abenteuer Natur einlassen möchte konnte am 30. April  von 10 bis 12 Uhr den Infostand des NABU besuchen. Zu den Samen unserer  häufigsten Wildblumen gab es auch die wichtigsten Tipps.

SN v. 22.04.2010, SZ v. 29.04.10; SZ v. 29.04.10.

 

 

Von Anfang März bis Ende April

haben 49 NABU-Mitglieder und Helfer die Amphibienzäune bei Blochingen, an der Rosnaer Straße in Rulfingen, beim Kieswerk Rulfingen und in Zielfingen täglich zweimal auf insgesamt 1900m Amphibienzaunlänge betreut.

 

 

5. Mai

Naturschützer sehen den Artenreichtum bedroht - Presseveröffentlichung des NABU Landesverbandes (SZ. v. 05.05.10).

 

 

7. bis 9. Mai

NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" - Presseveröffentlichungen in der Schwäbischen Zeitung und in den Stadtnachrichten (SZ v. 06.05.10; SN v. 06.05.10).

 

19. Mai

Anne Pfundstein, Werner Löw und Helga Löw nahmen am Plenumstreffen des Netzwerk-Naturschutz - Regierungspräsidium Tübingen im Naturschutzzentrum in Wilhelmsdorf teil.

 

 

20. Mai

Jetzt schnell noch Schwalbennester anbringen

Die Mehlschwalben kommen bei uns erst Ende April bis Mitte Mai aus den Winterquartieren zurück und können teils noch anfangs Juni zur Brut schreiten. Man kann jetzt noch beobachten, dass sie sich außen an den Häusern vergeblich bemühen ein Nest zu bauen. Oft finden sie keinen geeigneten Mörtel mehr. In der Hauptsache liegt ihr Scheitern aber in den modernen Putz- und Farbmaterialien begründet. Daran haften die Nester schlecht. Ist so ein Nest doch noch gelungen bringen es oft die ständigen Erschütterungen durch den Schwerlastverkehr zum Absturz. Da helfen nur noch Kunstnester. Sie sind relativ leicht zu montieren, wenn das Haus nicht zu hoch ist und können auch gereinigt werden.

Interessierte Schwalbenfreunde können unter 07572 / 767439 anrufen. SZ v. 29.05.2010.

 

 

22. Mai

Führung zu den Blumenwiesen und Lerchen im Rahmen der NABU-Aktion "Tag der Artenvielfalt" mit Werner Löw (SN v. 20.05.10; SZ v. 22.05.10).

 

Es gibt bei uns kaum eine bessere Möglichkeit, eine so große Artenvielfalt auf verhältnismäßig kleinem Raum zu bestaunen als in den Blumenwiesen unserer Donauauen. Die weit über fünfzig Blumen- Kräuter- und Grasarten der buntesten Wiesen geben nicht nur ein schönes Bild. Sie sind natürlich auch die elementarsten Voraussetzung für unzählige Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer Heuschrecken und viele andere Insekten. Das ist wiederum ganz wichtig für die Vögel. Es ist also kein Wunder, dass man in den Donauauen noch so viele Feldlerchen singen hören kann, während deren Bestand in den vergangenen Jahren  bundesweit um 60% zurückgegangen ist. In manchen Landstrichen gibt es keine Lerchen mehr.

Der NABU Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach wirbt schon seit sechzehn Jahren bei den Landwirten für den Erhalt des hauptsächlich von ihnen geschaffenen Kulturgutes, und nicht umsonst. Die Landwirte wissen wieder um den natürlichen und ideellen Wert dieser Wiesen und um ihre Verantwortung dafür.

So wie es aussah, standen die Wiesen zum 22. Mai in voller Blüte. Ein Spaziergang dahin bei schönem Wetter wurde, gerade auch mit Kindern, zu einem schönen Erlebnis. Und wer Fragen dazu hatte, konnte sich von 14:30 bis 16:30 Uhr Werner Löw vom NABU anschließen.

Aber eingangs wurde er am Beispiel des gelungenen Feldversuches bei der Blumenwiesentafel verraten, wie aus einem Krautland, dann öffentlicher Rasen, eine bunte Blumenwiese werden konnte.

         

 

22. Mai

Im Gewerbegebiet Mengen werden Äcker zu blühenden Wiesen (SZ v. 22.05.10).

 

 

 

2. Juni

Presseveröffentlichungen in der Schwäbischen Zeitung und in den Stadtnachrichten Mengen: "Junge Vögel lassen, wo sie sind" (SN v. 02.06.10; SZ v. 02.06.10) und "Grüne Feldwegränder jetzt nicht mähen" (SN v. 02.06.10; SZ v. 02.06.10).

 

 

2. Juni - 6. Juni

Alpenexkursion 2010

 

Horizont erweitern in den Alpen - Junior-Ranger entdecken die Welt der Alpen

Mengen/Beuron. Die Junior-Ranger des Naturschutzbundes Mengen und des Naturschutzzentrums Obere Donau sind gemeinsam in die Tier- und Pflanzenwelt der Alpen eingetaucht. Ziel war, ein breiteres Verständnis für die Natur zu entwickeln.

 

Jeder der schon einmal versucht hat, Pflanzen mit Hilfe eines Bestimmungsbuches selbst zu bestimmen, denkt daran wahrscheinlich mit einem leichten Schaudern zurück. Dies zu ändern, war eines der Ziele dieser Exkursion mit Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren, die in den Junior-Ranger-Gruppen des NABU Mengen und des Naturschutzzentrums Obere Donau organisiert sind.

Klaus Gilmer, Biologe bei der Firma Geberit, klärte mit den Jugendlichen verschiedene Fachbegriffe die zur Pflanzenbestimmung unerlässlich sind. Alles andere erledigten die Junior-Ranger eigentlich selbst. Die verschiedenen selbst bestimmten Enzianarten waren hier sicherlich der größte Hingucker.

Es war jedoch auch nicht die Absicht von Initiator Thomas Haug in fünf Tagen perfekte Botaniker auszubilden. Den 13 Jugendlichen sollte ermöglicht werden mit offenen Augen durch die Natur zu laufen und eigene Vorlieben zu entdecken. Deshalb waren insgesamt acht Betreuer mit von der Partie, die unterschiedliche Schwerpunkte setzten. So konnte mit Robert Morgen die Vogelwelt „er-Robert“ werden. Am letzten Tag der Exkursion hatte der mächtige Steinadler endlich ein Einsehen und zeigte sich direkt über der Hütte in Au. Mit Fernrohr und Spektiven ließen sich auch Steinböcke und Gämsen sehr gut beobachten.

Mit der Kräuterpädagogin Annemarie Bär aus Au erschlossen sich die Jugendlichen Wildkräuterrezepte und althergebrachte Traditionen der Bewohner des Bregenzer Waldes. Einige Kräuterrezepte wurden abends zusammen mit Anne Pfundstein vom NABU Mengen in der Küche umgesetzt und probiert. Giersch, Brennnesseln, Vogelmiere, Wiesenknopf und andere Kräuter fanden ihre Verwendung in Kräuterbrötchen, Salat, Quark oder Butter und rundeten den Grillabend ab.

        Darüber hinaus standen die Insektenkunde und die Orientierung mit Karte und Kompass auf dem Programm. Am letzten Tag gab es ein abschließendes, groß angelegtes Geländespiel bei dem Vieles des Erlernten angewandt werden musste. Von diesem Spiel kam die Gruppe erst abends um acht Uhr wieder zurück an die Hütte in Au. Als das besorgte Küchenteam unter Leitung um Markus Ellinger die Heimkehrer fragte, wie es gelaufen sei, waren sich die Junior-Ranger jedoch einig: „A bissle anstrengend war’s schon, aber super!“

Dass die Exkursion für die Jugendlichen sehr günstig angeboten werden konnte, liegt daran, dass alle Betreuer ehrenamtlich tätig waren und zahlreiche Spenden eingingen.

 

 

 

Das "Klatschbrot", hergestellt aus frischen Wildkräutern, überzeugte alle davon, dass mancherlei "Unkraut" überraschend gut schmeckt, abgesehen davon, dass es auch sehr gesund ist!
     
 

Das von der Landesbank gesponserte NABU-T-Shirt mit dem Juniorranger-Logo begleitet uns seit der Alpen-Exkursion bei unseren Einsätzen und Aktionen und sieht "echt gut" aus, finden alle. Vielen Dank!

   
Das 3. Bild zeigt uns vor der Hütte in Au mit dem Hausberg, der Canisfluh, im Hintergrund.

       

 

Bericht in der SZ v. 12.07.2010; Titelkurzinfo.

 

 

 

 

8. Juni

 

Die Blumenwiese der Mengener Mischung bestimmt gerade das Bild

In der Natur zu Hause sind Werner und Helga Löw in der Scheererstraße in Ennetach

 

Die Gartenbank steht auf einem Schotterrasen, aber fast mitten in der bunten Blumenwiese. Von da aus hat man den lebhaften Flugverkehr der vielen Schwalben, Mauersegler und Spatzen am Haus gut im Auge. Ein Ahorn als Hausbaum spendet Schatten. Das Grundstück ist von zwei Seiten mit einer Hecke aus vorwiegend einheischen Sträuchern eingesäumt. Trotzdem ist die Idylle nach außen offen. Auf dem nur 560 m² großen Grundstück haben auch noch Obstbäume Platz.  Eine farbenfrohe Ecke aus Gartenblumen rundet das Bild harmonisch zur Straße hin ab.

 

 

 

 

10. bis 25. Juni

Aufstellen, Betreuen und Abbau des Zielfinger Jungamphibienzaunes.

 

 

 

11. Juni

Weitere öffentliche Ausschußsitzung in Mengen-Ennetach im Gasthaus Adler. Wir besprachen neben Berichten unter anderem die Anschaffung eines neuen Druckers für die Geschäftsstelle, das weitere Vorgehen bezüglich der Amphibienleiteinrichtung in Zielfingen, unsere geplante Exkursion zur Donauversicherung bei Immendingen im September und das anstehende Helferfest Ende Juli.

 

16. Juni

Führung von Werner Löw für die Kinder des Ablachkindergartens zum "Storchenbiotop".

 

 

 

29. Juni

 

Die drei Rulfinger Störche tragen jetzt Ringe (SZ v. 29.06.10).

 

Drei Jungstörche haben dieses Jahr in Rulfingen bis jetzt überlebt

 

Drei gesunde und gut genährte Jungstörche konnte die Storchenbeauftragte Ute Reinhard auf dem Turm der „Alten Kirche“ in Rulfingen am vergangenen Dienstagnachmittag beringen. Der vierte Jungstorch, wohl auch der Jüngste und somit Schwächste unter den Geschwistern konnte sich im ständigen Gerangel um das doch etwas knapp bemessene Futter nicht behaupten und starb.

Wie schon vergangenes Jahr stellte die Mengener Feuerwehr wieder ihre Drehleiter zur Verfügung. So gelangte Ute Reinhart gefahrlos zum Horst hoch. Während die Altvögel in respektvollem Abstand das Nest umkreisten stellten sich die Jungen tot. So konnte ihnen Reinhart  problemlos die Schnäbel reinigen, wiegen, die DNA-Probe entnehmen und schließlich die Ringe anlegen. Mittlerweile haben sich trotz Nieselregen Rulfinger Storchenfreunde eingefunden. Die Jungen unter ihnen durften mit der Leiter hochfahren, ins Nest schauen und Rulfingen mal aus der Vogelperspektive sehen wie die Störche. Dann hoffte man auf baldige Wetterbesserung damit die drei Storchenjungen es auch noch bis zum Ausfliegen schaffen.

Unter den Anwesenden wurde auch die Befürchtung ausgesprochen, dass mit dem Bau der geplanten Biogasanlage in Rulfingen sich die Nahrungssituation für die Störche weiter verschlechtert. Störche können nun mal mit den zunehmenden Maiswäldern nichts anfangen. Beim NABU setzt man jedoch auf das Verständnis der Landwirte und der Ortschaftsverwaltung. Sicher liegt auch ihnen viel daran, die Störche in Rulfingen zu halten. Vielleicht lassen sich geeignete Flächen finden auf denen mit einem entsprechenden Bewirtschaftungskonzept ein Nahrungsangebot für die Störche geschaffen werden kann.

 

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

 

Juni und Juli

 

Endlich wird es wahr, dass den Jugendlichen für ihre Ausbildungs- und Fortbildungstermine Räume zur Verfügung stehen- zumindest in den Sommermonaten, denn im Winter können sie leider nicht geheizt werden.
 

Im Monat Juni und Juli war schon reger Betrieb: Die Juniorranger räumten auf, putzten und strichen an mehreren Terminen mit Beistand des NABU-Teams die zukünftige Bleibe.

Demnächst kommt noch ein Farbanstrich hinzu, dann richten wir uns eine Sitzecke für Besprechungen und Schulungen und eine Arbeitszeile für die handwerklichen Aktivitäten ein.
 

Auch für eine zukünftige Jugendgruppe und die neuen Juniorranger ist dann Platz geschaffen.

 

Das NABU-Team und die Jugendlichen freuen sich.
    

 

 

 

 

1. Juli

Künftige Ranger sehen sich Auge in Auge mit der Honigbiene (SZ v. 01.07.10).

 

 

7. Juli

 

Dauerhafte Leiteinrichtung für Amphibien in Zielfingen muss kommen

4781 Amphibien wurden vergangenes Frühjahr bei ihrer Wanderung zum Laichgewässer bei Zielfingen erfasst und über die Straße getragen. Jetzt mussten deren hunderttausend winzigkleine Nachkommen auf ihrer Wanderung vom Wasser in ihren Landlebensraum vor dem Verkehrstod bewahrt werden.

 

Die insgesamt 500m Schutzzäune im Frühjahr entlang der Straße werden alljährlich von der Straßenmeisterei Sigmaringen auf- und abgebaut. Der Baulastträger der Straße, in diesem Falle der Landkreis Sigmaringen, steht naturschutzrechtlich in der Pflicht, aber auch bezüglich der Verkehrssicherheit. Viele überfahrene Amphibien machen die Straße rutschig und sind damit für den Verkehr gefährlich. Die Betreuung der Schutzzäune hat der NABU übernommen und erbringt seit Jahren gegenüber dem Kreis eine beachtliche Leistung.

 

Zwölf freiwillige Helfer und die Juniorranger vom Gymnasium Mengen waren in einer fünf Wochen dauernden Aktion, von März bis Ende April täglich zwei Mal im Einsatz. Weil die Tiere nur nachts wandern, vorausgesetzt über 5 ° C plus, beginnt die erste Schicht um 22 Uhr um die Fangeimer zu leeren, auch bei Regenwetter. Gerade dann sind besonders viele Tiere unterwegs. Am Morgen müssen die später Ankommenden  eingesammelt und über die Straße getragen werden damit sie nicht den ganzen Tag in den Eimern ausharren müssen. Das wäre eine Qual für sie. Die Helfer sind auf verschiedene Wochentage und eben in die beiden Schichten eingeteilt.

      

Auch heuer haben die Juniorranger und Helfer des NABU Mitte Juni auf dem Damm des Fischweihers der Familie Kerle nochmals 250m Schutzzaun aufgestellt. Die winzigkleinen Fröschchen und Krötchen verlassen das Wasser und wandern in ihren Landlebensraum. Dabei versuchen sie in Scharen die nahe Straße zu überqueren. Aber nur ganz wenige würden die andere Seite erreichen. Die zu tausenden toten Tierchen hinterließen auf der ersten Hälfte der Straße eine schmierige Schicht.

Um dies zu verhindern, und dass die kleinen Kerlchen nicht unter dem Zaun durchschlüpfen muss der unten aufwändig mit Erde abgedichtet werden. Die Winzlinge dann täglich in mehreren Kontrollgängen unbeschadet aus den Fangeimern zu holen und über die Straße zutragen erfordert eine besondere Technik und viel Zeit.

Nach etwa zwei Wochen kann der Zaun, wieder von den Juniorrangern und Helfern, abgebaut werden.

So geht das schon seit mehr als fünfzehn Jahren. Das kann kein Dauerzustand auf weitere Jahrzehnte sein, sagt man sich beim NABU. So etwas will sich nicht jeder lange antun. Zu dem nimmt der Verkehr  ständig zu und wird für die Kontrolleure gefährlicher. Darum wird es auch immer schwerer Mitarbeiter dafür zu finden. An noch drei anderen Standorten sind weitere 1200m Schutzzäune zu betreuen und ebenfalls viele Helfer und auch Schulklassen eingebunden.

In Abstimmung mit der Straßenbauverwaltung beim Landratsamt Sigmaringen hat der NABU bei der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg einen Antrag auf Förderung für den Bau einer dauerhaften Amphibienleiteinrichtung gestellt. Im Falle einer Zusage muss die NABU-Gruppe Mengen Scheer Hohentengen Ostrach 20.000 Euro Eigenanteil aufbringen. Zu schultern ist das nur durch viele großzügige Spenden.

P.S:

Die Stiftung Naturschutzfonds ist beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr eingerichtet. Der Naturschutzfonds ist eine rechtsfähige Stiftung und auf der Grundlage des Naturschutzgesetzes von Baden-Württemberg eingerichtet.

Ihre Aufgaben (gekürzt): Sie fördert Projekte des amtlichen und privaten Naturschutzes.

Sie finanziert sich geringfügig aus Zuweisungen des Landes, in der Hauptsache aus Einnahmen der Glücksspirale und Einnahmen aus Ausgleichsabgaben, Busgeldern, Zinsen und zweckgebundenen Spenden.

SZ v. 17.07.2010 Teil 1; SZ v. 17.07.2010 Teil 2.

 

 

12. Juli

Interessanter Vortrag "Heilkräuter am Wegesrand" mit Agnes Weiß, Kräuterfrau aus Eichen im Katholischen Gemeindehaus in Mengen, welche bekannte Heilkräuter wie Johanniskraut, Schafgarbe, Kamille u.a. vorstellte, Hinweise über ihre Verwendungsmöglichkeiten gab und über das richtige Sammeln und Konservieren informierte. Ergänzt wurde der Vortrag durch praktische Beispiele und Probiererle (SN v. 08.07.10).

 

      

      

     

 

Ein NABU-Vortrag der ganz anderen Art

Wer geglaubt hat, der NABU kümmere sich nur um "Biene, Frosch und Kormoran", der wurde am Montag Abend eines anderen belehrt, denn im Mittelpunkt des Abends stand dieses Mal der Mensch und sein tägliches Wohlergehen.  

Frau Pfundstein vom NABU Mengen konnte die Kräuterexpertin Frau Agnes Weiß aus Eichen für einen Vortrag über "Heilkräuter am Wegesrand" gewinnen, der im neuen Katholischen Gemeindehaus stattfand.

Der Zuhörerkreis war an diesem Thema sehr interessiert. Frau Weiß brachte einen hübschen bunten Kräuterstrauß mit und ermunterte uns, Pflanze für Pflanze durch Fühlen, Riechen und Schmecken kennen zu lernen. Das vertiefte sie anhand interessanter Informationen, die sie durch eigene Erfahrung und durch ihre Arbeit als Gesundheits- und Ernährungsberaterin gewonnen hatte. Wichtig war ihr aufzuzeigen, dass die essbaren Heilkräuter nicht nur bei körperlichen Beschwerden hilfreich sind, sondern im Gegenteil in der Küche den täglichen Speiseplan geschmacklich verfeinern und bereichern. Was konnte da mehr überzeugen als Kostenproben der mitgebrachten originellen "Probiererle". Da gab es für Naschkatzen Brennnessel-Chips, für "Schlecht"schlafer Quendel-Kekse als Betthupferl und - leider nur zur Ansicht - ein "Schlaf- und Traumkissen", und zu guter Lletzt für "Miesepetrige" einen Schluck ihres leckeren "Freudenbringers".

Wer meinte, diese Produkte käuflich erwerben zu können, hatte sich geirrt, denn Frau Weiß will überzeugen und zum Mitmachen anregen, deshalb durfte sich jeder am Schluss einen Rezepte-Zettel mitnehmen. Als weitere Anregungen stellte sie gute Fachliteratur vor und gab auf unsere vielen Fragen bereitwillig Hinweise, Ratschläge und Tipps.

Die Zeit verging wie im Flug, so dass Frau Schlieske, die Verantwortliche für das Gemeindehaus, wesentlich länger als geplant auf ihren Feierabend warten musste. So galt dann unser Dank zum einen der hervorragenden Referentin Frau Weiß und zum anderen Frau Schlieske, die beide Augen zudrückte, uns genügend Zeit zum Gedankenaustausch ließ, so dass dieser Vortragsabend für jeden von uns zu einem echten Gewinn wurde.

Mitgenommen haben wir auch die Erkenntnis, dass wir solche Schätze in der Natur nur bewahren können, wenn wir schonend und arterhaltend mit ihr in Einklang leben.

Danke NABU !

Autor: Elke Reinauer

SZ v. 27.07.2010

 

 

23. Juli

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Wir besprachen neben Berichten Möglichkeiten, wie und mit welchen Inhalten wir aktive Mitglieder werben können sowie aktuelle Themen und Anliegen.

 

 

31. Juli

Helferfest an der Soppenhütte im Ennetacher Wald, von unseren Jugendlichen organisiert.

Am 31.7. veranstalteten Juniorrangerinnen vom NABU Mengen ein kleines Helferfestle für Kinder und Jugendliche, die im Laufe des Jahres bei NABU-Aktionen beteiligt waren, an der Soppenhütte.

Es wurde gegrillt und gespielt bei herrlichem Wetter, während es sich die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen im Schatten gemütlich machten.

Das Helferteam bereitet vor.

Erwachsene bei Kaffee und Kuchen.

         

Yannis legt vor.

Spaß muss sein!

Besuch vom Laubfrosch.       

Perfekte Grillfrau.

Neue Juniorranger 2010.

Das Juniorranger-Helferteam.

Das Helferteam aus Realschülern und Gymnasiasten hatte Spiele und Verpflegung für die eingeladenen Kinder und Jugendlichen vorbereitet und auch an Blumenschmuck wurde gedacht! Dann konnte es ja losgeh'n!

 

Nach Ball-über-die-Schnur folgte das Eichhörnchen-Spiel, danach gab's eine Grillpause.

Schließlich war Treffsicherheit gefragt und zum Schluss musste jeder in einer mit Mehl gefüllten Schüssel nach Süßigkeiten suchen - des einen Leid, des andern Freud! Und schon war das diesjährige Festle wie im Fluge vergangen.

Bis zum nächsten Jahr!
       

       

 

 

 

 

9. August

Schwalben haben ein starkes Heimatgefühl - Veröffentlichung zu einem Hausabriss in der neuen Straße in Mengen (SZ v. 09.08.10).

 

 

 

16. August

Alte Mittelspannungsmasten sind Todesfallen für  Vögel

Netzbetreiber sind nach § 35 Satz 2 Bundesnaturschutzgesetzt bis spätestens 02.04 2012 verpflichtet ihre Masten für Vögel ungefährlich zu machen. Der NABU bitte um Mithilfe und die Meldung von Beobachtungen dazu.

Jedes Jahr im Spätsommer häufen sich bei Werner Löw vom NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach die Meldungen über Turmfalken, Bussarde oder Rote Milane die flugunfähig oder tot unter Mittelspannungsmasten liegen. Die noch lebendigen Tiere werden dann in der Hoffnung, dass man ihnen noch helfen kann, sechzig km und noch mehr zu Dr. Haas in Albstadt-Pfäffungen, dem Spezialisten für komplizierte Verletzungen bei Vögeln oder zur Pflegestation in Mössingen gebracht. Aber man weiß nicht wie lange das Tier schon daliegt. Wenn die medizinische Versorgung nicht innerhalb eines Tages erfolgen kann sind wichtige Gewebepartien oder Nerven bereits abgestorben. Der Vogel würde vielleicht überleben aber flugunfähig bleiben und muss eingeschläfert werden. Die Zahl der Pflegefälle würde sonst übergroß.

Sind es die noch bei der Landung unsichern Jungvögel oder die ersten Durchzieher die auf ihrer Reise nach Süden vermehrt auf den Masten Rast machen und dabei den Stromtod erleiden, ist nicht ganz klar. Am häufigsten findet man Rabenkrähen. Wenn sie noch am Mast hängen erscheinen sie den Bussarden und Roten Milanen als leichte Beute. Sie werden dann selber zu Stromopfern. Die Zahl der Funde, in der Hauptsache an Masten neben Wegen, ist schon hoch. Die wegfernen und die häufig bald von Beutegreifern verschleppten  Opfer stellen eine weitaus höhere Dunkelziffer dar und können Arten mit geringen Populationen wie z. B. Wanderfalke und Uhu lokal zum Aussterben bringen.

Nicht die hohen 200kv Hochspannungs-Überlandleitungen sind das große Problem. Die werden  hauptsächlich den bei Nacht fliegenden Vögeln gefährlich weil sie in die Leitungen fliegen können. Viel gefährlicher mit den weitaus höheren Todesraten sind die bis  20kv Mittelspannungsmasten mit ihren kurzen Isolatoren oder den auf der Traverse aufsitzenden Isolatoren. Da kommt es häufig zum Kurzschluss vom Leiter über den Vogel auf den Masten. Da müssen die Leitungen im Mastbereichabgedeckt, isoliert oder die unnützen und technisch überholten Blitzhörner entfernt werden. Nach dem heutigen Stand der Technik braucht man dazu nicht mal den Strom abschalten.

Den Betreibern oder Besitzern dieser Leitungen und Masten ist, obwohl sie verpflichtet sind dies zu überprüfen, die Gefährlichkeit ihrer Anlage oft nicht bekannt. Deshalb bittet der NABU darum, Beobachtungen über verunglückte Vögel an solchen Masten mit Angaben zum Standort, Netzbetreiber und Mastennummer zu melden unter Tel. u. Fax  07572 767439 oder werner.loew@freenet.de. Wer sich in dieses interessante und wichtige Projekt einbringen möchte ist herzlichst eingeladen.

 

 

16. August

Kinder machen den Weg frei - für Fische

Veranstaltung für Kinder im Rahmen des Mengener Kindersommers unter Leitung von Werner Löw am Umgehungsgerinne bei der Walke (SZ v. 04.09.10 Teil 1, SZ v. 04.09.10 Teil 2).

 

13. September

Todesfallen müssen entschärft werden - Großer Artikel in der Schwäbischen Zeitung zum Stromtod von zahlreichen Vögeln an alten Mittelspannungsmasten (SZ v. 13.09.10; Stellungnahme der Stadt Mengen SZ v. 16.09.10).

 

15. September

Obst hat kurze Wege - Gaggli-Buck in Ennetach stellt wieder für die Obstannahme durch die BayWa Ostrach ihre Wiegeeinrichtung zur Verfügung (SZ v. 15.09.10, SN v. 16.09.10).

 

17. September

Weitere öffentliche Ausschßsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben Berichten besprachen wir unseren Umgang mit spontanen Ideen und Aktionen, die Mitgliederwerbung, die Einweihung unserer Jugendräume, unsere Juniorranger- und Qualipassangebote sowie das weitere Programm für den Herbst und Winter 2010.

 

 

19. September

Geologische Wanderung zwischen Donau und Hegau (Donauversickerung, Höwenegg, Mauenheim und Witthoh) unter Leitung von Horst Reinauer zusammen mit dem DAV Deutschen Alpenverein, Natur- und Umweltschutzgruppe, Sektion Stuttgart, Sektion Mengen.

Ablauf und Inhalt waren wie folgt geplant:

Exkursion zur Donauversickerung.

Die Donau ist einer der bedeutendsten Flüsse Europas. Vom Schwarzwald fließt sie 2800 Kilometer lang durch acht Staaten ins Schwarze Meer. Etwa zwei Drittel, manchmal sogar die gesamte Wassermenge, versickert bei Tuttlingen im Karstgestein um 183 Höhenmeter tiefer und etwa 12 km Luftlinie nach circa 60 Std. im Aachtopf, der größten Quelle Deutschlands, wieder zum Vorschein zu kommen. Über die Aach fließt das Wasser in den Bodensee und den Rhein in die Nordsee. Diese geografische Situation ist eine markante Besonderheit der großen Europäischen Wasserscheide, welche die Einzugsgebiete der Nordsee und des Schwarzen Meeres trennt, ein weltweit einzigartiges Naturphänomen. Dauer ca. 45 Minuten. 

Naturschutzgebiet Höwenegg

Rundweg um den Basaltkegel Höwenegg, ein Hegauvulkan mit 85 Meter tiefem Kratersee. Wegstrecke 2 km, Dauer ca. 1 Stunde.

 

Bioenergiedorf Mauenheim

 

Rundwanderung zum ersten Bioenergiedorf in Baden-Württemberg nach Mauenheim.

Unterwegs machen wir Mittagspause (Rucksackvesper) an einem Rastplatz mit herrlicher Aussicht. Der Rastplatz ist bei Bedarf auch mit dem Pkw direkt anfahrbar.

Wanderstrecke 7 km, geringe Höhenunterschiede, Gehzeit ca. 2 Stunden.

 

Aussichtsberg Witthoh (862 m ü. NN)     

Kurzer Spaziergang zum Aussichtsplateau. Von dort bietet sich ein schöner Blick auf den Bodensee (Überlinger See, Radolfzeller See), den Hegau und den Schwarzwald. Bei guter Fernsicht ist das Alpenpanorama von der Zugspitze im Osten bis zum Berner Oberland im Westen zu sehen.

Abschlusseinkehr im Berg-Gasthaus Windegg - Witthoh.

17:00 Uhr Rückfahrt nach Stuttgart und Mengen.

SZ v. 15.09.10.

 

 

25. September

Wildblumensamen - Info- und Verkaufsstand beim Samstagsmarkt und beim Dienstagsmarkt an der Martinskirche in Mengen mit Werner Löw (SN v. 25.09.10, SN v. 30.09.10, SZ v. 05.10.10).

 

 

29. September

Kinder für die Tier- und Pflanzenwelt begeistern - Artikel in der VdK - Zeitung, Ausgabe Oktober 2010.

 

 

30. September

Bürger helfen die Landschaft pflegen

Die Vielfalt unserer Landschaft ist durch menschliche Nutzung entstanden. Viele dieser schönen Landschaftsbereiche, wie z. B. der Ennetacher Berg, können heute nur durch eine regelmäßige Pflege wenigstens teilweise erhalten werden.

Der NABU würde gerne die  besonders wichtigen und schönen Flächen pflegen. Aber dazu braucht er die Unterstützung der Mitbürger. Wer gerne in der freien Natur zusammen mit netten Leuten arbeitet ist herzlich dazu eingeladen. Wer mitmachen möchte  kann sich an Werner Löw, Tel. + Fax 07572 767439 oder E-Mail: werner.loew@freenet.de  wenden. Näheres über den NABU und seine Arbeit findet man hier auf unserer Homepage SN v. 30.09.2010; SZ v. 18.10.10.

 

 

Januar    April    Juli  

 

5. Oktober

Wildblumensamen beim Samstagsmarkt an der Martinskirche in Mengen mit Werner Löw

 

 

7. Oktober

Führung von Werner Löw durch die Tümpel, auf der Schaubertshalde bei Rulfingen mit dem Kindergarten Rulfingen.

 

 

8. Oktober

Der Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011.

SZ v. 09.10.10 Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres.

 

 

9. Oktober

Anne Pfundstein, Hannelore Lenk und Werner Löw nahmen am Amphibienseminar in Langenhart teil.

 

 

 

15. Oktober

17 Schüler/innen der 7.Klassen von Realschule und Gymnasium Mengen wurden nach ihrer Ausbildung durch den NABU Mengen mit einer Urkunde aus den Händen des Beuroner Naturpark-Rangers zu Juniorrangern ernannt und erhielten das begehrte Abzeichen mit dem Eisvogellogo, das sie von nun an tragen dürfen und aus das sie stolz sein können. 15 davon holten es sich nach einer abenteuerlichen Zugfahrt (s. Juniorranger- Ausbildung) persönlich ab.

   

 

 

21. Oktober

Werner Gottwald und Werner Löw nahmen an der Naturschutzwartetagung des Landkreises Sigmaringen an den Zielfinger Baggerseen und im Gasthaus Krone in Krauchenwies teil.

 

 

 

 

 

 

5. November

Weitere Ausschusssitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach, bei welcher es neben den Modalitäten zur Gründung einer Jugendgruppe auch um die Gestaltung unseres Jahresprogrammes 2011 ging.

 

12. November

NABU-Bezirkstag in Überlingen.

 

13. November

Die Juniorranger machen Bekanntschaft mit dem Biber (SZ v. 13.11.10).

 

14. November

Teilnahme am Bücherflohmarkt im Bürgerhaus in Mengen-Ennetach.

 

19. November

Plenumstreffen "Netzwerk Natur" im Regierungspräsidium in Tübingen. Anne Pfundstein, drei Jugendliche, Werner Löw und Helga Löw nahmen an dieser sehr interessanten Veranstaltung teil, welche folgendes Schwerpunktthema hatte: Biogasanlagen und Maisanbau. Unsere Jugendlichen stellten dabei die Alpenexkursion 2010 in den Bregenzer Wald vor.

Flyer Experiment Blumenwiese Außenseite, Flyer Experiment Blumenwiese Innenseite.

 

20. November

Teilnahme an der NABU-Landesvollversammlung in Donaueschingen. Werner Löw fuhr hin und vertrat unsere Gruppe bei der wichtigsten Veranstaltung unseres Landesverbandes jedes Jahr.

 

26. November

Horst Reinauer und Werner Löw versahen junge Obstbäume entlang der Ennetacher Ablach mit Maschendrahtmanschetten gegen den Verbiss durch den Biber.

 

 

 

9. Dezember

Alte Handys helfen der Natur (SN v. 09.12.10; SZ v. 21.12.10; SN v. 23.12.10; SZ v. 27.12.10)

 

9. Dezember

Werner Löw errichtete zusammen mit der Astrid-Lindgren-Schule Mengen auf dem Missionsberg eine Vogelfütterungsstation für die NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" vom 6. bis 9. Januar 2011 und betreute diese.

 

 

23. Dezember

Die Vorstandschaft unserer Gruppe wünschte allen Mitgliedern, Mitbürgerinnen und Mitbürgern gesegnete Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr.

 

28. Dezember

Vögel in der Winterzeit beobachten und zählen - Artikel in der Schwäbischen Zeitung zur Stunde der Wintervögel vom 06.01.11 bis 09.01.11 (SZ v. 28.12.10).

 

30. Dezember

Zum Jahresausklang trafen wir uns zu unserer mittlerweile traditionellen Jahresabschlusswanderung. Unter Leitung von Werner Gottwald spazierten wir bei nicht mehr so kaltem und erfreulicherweise trockenem Wetter durch den Krauchenwieser Park. 9 Personen hatten sich hierzu eingefunden.

Im Anschluss ging es zur gemütlichen Einkehr in die Weinstube Kernler nach Krauchenwies, wo weitere NABU-Mitglieder, Freunde und Helfer / Helferinnen hinzukamen, welche - gesundheitlich bedingt - nicht mitlaufen konnten. Bei Hefeweizen, Wein, Wurstsalat und Hawaiitoast blickten wir zurück auf ein arbeitsreiches und auch abwechslungsreiches Jahr 2010.

 

Januar    April    Juli    Oktober

 

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