Jahr 2009 

Foto: NABU, Manfred Delpho

Der Eisvogel, Vogel des Jahres 2009

 

SZ v. 11.10.08

 

Jahreswahl

 

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

9. Januar

Erste Ausschußsitzung im Jahr 2009 im Hotel Baier in Mengen, in welcher es hauptsächlich um unsere geplante Satzungsänderung und um die Gestaltung und Organisation unserer Hauptversammlung am 6. Februar 2009 ging.

 

30. Januar

Der Gewässerschutz wird nun konkret. Interessanter Artikel in der Schwäbischen Zeitung über die EU-Wasserrahmenrichtlinie (SZ v. 30.01.09).

 

 

6. Februar

Unsere Hauptversammlung 2009 fand im Adler in Mengen-Ennetach statt und war mit 34 Personen die bisher bestbesuchte Hauptversammlung in unserer Vereinsgeschichte, darunter fast alle aktiven und viele passive Mitglieder, erfreulicherweise auch viele Jugendliche aus unserem Jugendbereich "Qualipass, Jugendleiterinnen und Juniorrangerinnen" mit den Lehrerinnen und Betreuerinnen sowie zahlreiche Gäste, unter anderem der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Mengen, Herr Jörg Hagmann.

 

Peter Danner begrüßte alle aktiven und passiven Mitglieder und Gäste und stellte zunächst die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung fest. In seiner Rede ging er darauf ein, dass Natur- und Umweltschutz nötig sind und nannte dafür einige Beispiele: So wuchs der Flächenverbrauch von 9,4 ha auf 10,3 ha pro Tag allein in Baden-Württemberg. Dies entspräche einer Fläche von 170 Einfamilienhäusern mit Garten, welche pro Tag verschwindet. Die rote Liste gefährdeter Arten werde immer größer. Seit 2008 gäbe es zudem keine Flächenstilllegung mehr. Ohnehin knappe Mittel würden weiter gekürzt. Der CO2-Ausstoß sei weiter angestiegen, was den Treibhauseffekt fördere.
Was macht der NABU nun? Peter Danner ging auf einige unserer Aktionen und Aktivitäten ein, darunter die Amphibienaktionen an unseren zahlreichen Zäunen, der Nistkastenverkauf, das Anbringen von Nisthilfen, Führungen zum Vogel des Jahres, Optimierung von Nahrungsbiotopen und Aktivitäten in der Kinder- und Jugendarbeit. 

Peter Danner dankte allen in unserer Gruppe für die aktive Mitarbeit, den passiven Mitgliedern für die Unterstützung durch die Mitgliedsbeiträge sowie allen Helfern und Helferinnen unserer Gruppe. Wir erhoffen uns, so Peter Danner, eine stärkere Würdigung unserer Arbeit und eine bessere finanzielle Unterstützung durch die Stadt Mengen sowie etwas mehr Großzügigkeit bei Ausgleichsmaßnahmen. Gedankt sei der Stadt Mengen für die Zur-Verfügung-Stellung von Räumlichkeiten in der Hauptstraße 119 in Mengen (demnächst Hauptstraße 26 in Mengen).

       

 

Martin Orlik ging in seinem Schriftführer-Bericht auf die Sitzungen 2008 und die dabei und in der Folge geleistete umfangreiche Natur- und Umweltschutzarbeit ein. Er erwähnte dabei die Personen, welche in der letzten Hauptversammlung 2008 auf 2 Jahre gewählt wurden und die Tatsache, dass Peter Danner für den auf eigenen Wunsch am 4. Oktober 2008 ausgeschiedenen Sprecher Armin Lenk als Sprecher nachrückte. Für die "Neuen" unter den Anwesenden ging er auf die Aufgabenverteilung der Sprecher und Sprecherinnen untereinander ein. Die satzungskonforme Übergangslösung seit der letzten Hauptversammlung bis zum 6.2.09 mit den durch die Sprecher und Sprecherinnen in 2008 berufenen Beisitzern / Beisitzerinnen wurde ebenso kurz erläutert. Außerdem wurde noch einmal erwähnt, wer im Jahre 2008 geehrt wurde. Er lud die Anwesenden ein, in unserer Gruppe aktiv mitzuarbeiten. Jeder noch so kleine Beitrag sei wertvoll.

 

Zum Schluss ging Martin Orlik noch kurz auf unsere Homepage ein. Sie erfreue sich nach wie vor großer Beliebtheit, was man unter anderem an den zahlreichen Zugriffen aus aller Welt und am hohen Datenverkehr sehe. Bei aller Euphorie solle uns das aber nicht dazu verleiten, in der virtuellen Welt zu versinken, sondern real für den Natur- und Umweltschutz gemeinsam für die Menschen und mit den Menschen vor Ort in Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach zu arbeiten. Dafür sind und bleiben wir zuverlässige und kompetente Ansprechpartner.

      

Regina Miglioranzi ging in ihrem Kassenbericht auf die Einnahmen und Ausgaben 2008 sowie auf die Vermögensübersicht mittels einer Exceltabelle umfassend und detailliert ein. Demnach ergab sich 2008 ein Überschuß von knapp 2.000 EUR. Die beiden Kassenprüferinnen Hermine Miglioranzi und Liane Schmid bescheinigten ihr und den Anwesenden eine einwandfreie und sehr gut nachvollziehbare Kassenführung. Regina Miglioranzi wurde gelobt für ihre sehr gute, genaue und vorbildliche Arbeit.

Die Entlastung der Vorstandschaft nahm Bürgermeisterstellvertreter Jörg Hagmann vor. Die Vorstandschaft wurde ohne Einwände einstimmig entlastet.

Peter Danner stellte daraufhin als nächsten Tagungsordnungspunkt unsere neue Satzung und die darin vorgenommenen Änderungen kurz vor. Die Mitglieder stimmten einstimmig bei einer Enthaltung für die neue Satzung. Damit wurde die neue Satzung angenommen und gilt seit 06.02.2009.

Zu Beisitzern / Beisitzerinnen wurden zunächst auf ein Jahr bis 2010 (damit für alle der 2-Jahres-Wahlrhythmus 2010 wieder stimmt) einstimmig gewählt: Susanne Femmer, Werner Gottwald, Inge Laidler, Anne Pfundstein, Arnd Siebenrock (war entschuldigt, hatte zuvor Werner Löw aber zugesagt, dass er als Beisitzer wieder zur Verfügung stünde) und Liane Schmid. Damit wurden also 6 Beisitzer und Beisitzerinnen neu gewählt. Alle nahmen ihre Wahl an.

Geehrt wurden mit einer Flasche Biowein und einer liebevoll gestalteten Urkunde insgesamt 16 Personen, darunter in Anwesenheit durch Peter Danner und Hannelore Lenk 6 Personen: Regina Miglioranzi und Robert Miglioranzi für jeweils 10 Jahre aktive NABU-Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit, Horst Krallmann (in Vertretung durch dessen Sohn Daniel Krallmann) für 20 Jahre passive NABU-Mitgliedschaft, Alfons Laux und Martin Orlik für jeweils 20 Jahre aktive NABU-Mitgliedschaft, aktive Mitarbeit und Gründungsmitglieder und ...

      

...schließlich Werner Löw für 30 Jahre aktive NABU-Mitgliedschaft, aktive Mitarbeit und Gründungsmitglied. Alle Geehrten wurden kurz vorgestellt mit dem, was sie bisher für den NABU und den Natur- und Umweltschutz allgemein ehrenamtlich geleistet haben und unter Applaus der Anwesenden entsprechend gewürdigt.

 

 

Besonders hervorgehoben wurde Werner Löws Einsatz und Leistung, ohne dessen ständige aktive Mitarbeit und stetige Initiative unsere Gruppe wohl kaum mit diesem über Jahrzehnte hinweg gewachsenen und mittlerweile sehr großem Erfolg möglich gewesen wäre.       

 

 

In Abwesenheit geehrt wurden neben weiteren Personen auch Arnd Siebenrock für 20 Jahre aktive NABU-Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit.

 

Die Berichte der Jugendleiterinnen, Qualipass-Teilnehmerinnen und Juniorrangerinnen waren zweifelsohne der Höhepunkt unserer Hauptversammlung. Lebendig, frisch und abwechslungsreich gestalteten die Jugendlichen unter Leitung von Anne Pfundstein, Frau Benz-Wannenmacher, Liane Schmid und weiteren Mithelferinnen im Bereich Jugendarbeit ihre Präsentationen über das in 2008 Geleistete und Erlebte.          

 

 

   

Gelobt wurden alle Jugendlichen mehrfach für ihr sehr großes Engagement und ihr reges Interesse in Sachen Natur- und Umweltschutz und dies, so Frau Benz-Wannenmacher, obwohl teilweise gerade sehr anspruchsvolle Prüfungen für die Zehntklässerinnen bevorstünden.

       

 

Im Anschluss an die Vorträge wurden die Qualipässe unter dem Applaus des Publikums an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen unserer Angebote überreicht.
Peter Danner dankte noch einmal Anne Pfundstein und den Jugendlichen für ihre umfangreiche Arbeit und auch Liane Schmid, welche seit Jahren unter anderem die Aktion "Erlebter Frühling" erfolgreich mit Kindern und Jugendlichen aktiv umsetzt.

 

 

Es waren keine Anträge zur Besprechung in der Mitgliederversammlung eingegangen.

Nach Abschluss der Regularien übergab Peter Danner die weitere Gestaltung des Abends an Werner Gottwald, der einen Vortrag über den Vogel des Jahres 2009, den Eisvogel vorbereitet hatte. Werner Gottwald überbrückte gekonnt die kleineren technischen Probleme und die dadurch bedingte, länger als vorgesehen dauernde Pause. Unter persönlichem Höchsteinsatz von Peter Danner konnten die technischen Probleme schließlich gelöst werden und doch noch der sehr gut gelungene Film zum Eisvogel mit fachmännischen Ergänzungen und Kommentaren durch Werner Gottwald gezeigt werden.

Danach saßen die Anwesenden noch gemütlich beisammen und unterhielten sich über das Gehörte und Gesehene. Langsam machte sich der eine oder andere auf den Heimweg.

 

Vorberichte zur Hauptversammlung 2009: SN v. 22.01.09; SZ v. 19.01.09; SZ v. 29.01.09.

Nachbericht zur Hauptversammlung 2009: SZ v. 21.02.09 Teil 1; SZ v. 21.02.09 Teil 2.

 

 

12. Februar

Die NABU-Handyaktion zusammen mit Vodaphone läuft noch bis 31. März 2009 (SZ v. 10.02.09; SN v. 12.02.09; SN v. 26.02.09; SN v. 05.03.09).

 

 

28. Februar

Naturschützer retten Frösche und Kröten - Aufruf in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 28.02.09).

 

 

6. März

Öffentliche Ausschußsitzung im Hotel Baier in Mengen. Wir besprachen neben Berichten im wesentlichen Ideen, wie wir Jugendliche stärker in unsere Gruppe einbinden können bzw. was wir für unsere Jugendlichen noch mehr tun können bzw. besser machen können. Außerdem organisierten wir unseren bevorstehenden Nistkastenstand am Storchenbrunnen in Mengen und diskutierten den bald bevorstehenden Umzug aus unserem bisherigen Lager in der Hauptstraße 119 in Mengen in andere Räumlichkeiten.

 

14. März

Susanne Femmer und Werner Löw besuchten in Stuttgart beim NABU-Landesverband das Seminar "Kultur-Natur blüht auf".

 

15. März

 

Bei kaltwindigem, kühlem, aber trockenen Wetter ging es mit rund 15 Personen unter Führung von Werner Gottwald zum Eisvogel, Vogel des Jahres 2009.

Den Eisvogel konnten zwar nur wenige Teilnehmer am Anfang der Exkursion einige Sekunden beobachten, dafür am Krauchenwieser See, am Vogelsee, am Südsee und an der Rulfinger Ablach jede Menge andere Vogelarten, darunter die Rabenkrähe, die Weißkopfmöwe, den Silbereiher, die Goldammer, die Stockente, die Krickente, die Bläßralle, den Gänsesäger, den Schwan, den Zaunkönig, den Zilpzalp, die Kohlmeise und die Blaumeise.

   

      

SN v. 12.03.09; SZ v. 13.3.09.

 

 

20. März

Werner Gottwald hielt einen Vortrag zum Eisvogel im SHB-Naturschutzzentrum Pfrunger-Burgweiler Ried, Wilhelmsdorf (SZ v. 13.3.09).

 

23. März

Realschüler der Realschule Mengen sammelten für die Deutsche Umwelthilfe. Die Schüler und Schülerinnen unter Betreuung von Frau Benz-Wannenmacher sammelten dieses Jahr für den Bau einer Wildbienenwand auf dem Gelände der Realschule Mengen mit Unterstützung unserer NABU-Gruppe (SZ v. 23.03.09; SN v. 26.03.09).

 

24. März

Schüler der Förderberufsfachschule Sigmaringen / Mariaberg errichteten einen Krötenzaun (SZ v. 24.03.09).

 

26. März

Pressetermin an den Amphibienzäunen in Rulfingen und Zielfingen zum Thema "Amphibienschutz an Straßen".

Dazu großer Bericht in der Schwäbischen Zeitung vom 28.03.09: Andre Baumann fordert Lösungen und Bericht in den Stadtnachrichten vom 02.04.09.

 

28. März

Nistkasten-Verkaufsstand am Storchenbrunnen in Mengen (SN v. 19.03.09; SN v. 26.03.09).

 

28. März

Susanne Femmer nahm in Mössingen am Seminar "Mitgliedergewinnung für den NABU" teil.

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

3. April

Weitere öffentliche Ausschusssitzung im Hotel Baier in Mengen. Umfangreiche Berichte gehören ebenso zum Programm wie die Besprechung des bevorstehenden Blumenwiesenfestes und weiterer Veranstaltungen sowie eines neuen Lagerraumes in der Walke (SN v. 02.04.09).

 

11. April

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung zum Thema Amphibienschutz: "Unsere Gesellschaft muss die Natur schützen" (SZ v. 11.04.09).

 

16. April

Weitere Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung zu den Störchen in Rulfingen: "Storchenpaar sind echte Oberschwaben" (SZ v. 16.04.09).

Mehr zum Weißstorch >> hier.

 

30. April

"Der Biber ist ein Tier unserer Landschaft" - Leserbrief von Werner Löw zum Bericht "Was geschieht mit landschaftlicher Idylle?" von Josef Unger in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 20.04.09 Josef Unger; Leserbrief Werner Löw SZ v. 30.04.09).

 

Ende April

Umzug aus den bisherigen Räumlichkeiten in der Hauptstraße 119 in Mengen in die Walke, Mengen. Die Möglichkeit, Ausstellungen mit Informationen in unserem Schaufenster in der Hauptstraße 119 in Mengen anzubieten, entfiel fortan.

 

 

 

3. Mai

Fahrradtour zu den von uns betreuten Biotopen mit 10 Personen unter Leitung von Werner Löw mit anschließender Einkehr im Hotel-Restaurant Donaublick in Scheer (SN v. 23.04.09; SN v. 30.04.09).

 

8. Mai

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Wir besprachen hauptsächlich die Organisation und Durchführung unseres bevorstehenden Blumenwiesenfestes am 24. Mai.

 

8. - 10. Mai

Vom 8. bis 10. Mai 2009 war wieder Zeit für die jährlich im Mai stattfindende NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel".

Man konnte einfach an einem dieser drei Tage eine Stunde lang schauen, wie viele Vögel und Vogelarten man beobachten kann und diese dann in die Teilnehmerkarte eintragen. Besonders viel Spass machte dies mit der Familie oder Freunden. Die Teilnehmerkarten lagen in den Banken und Rathäusern wie auch in den Bäckereien und Metzgereien aus. Natürlich konnte man auch an mehreren voneinander abgelegenen Orten im Siedlungsbereich beobachten und jeweils eine Karte ausfüllen. Bei Teilnahme und Absenden der Karten konnten schöne Preise gewonnen werden. Wir wünschten allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg (SN v. 07.05.09; SZ v. 07.05.09).

 

14. Mai

Schnell noch Schwalbennester und Mauerseglernistkästen anbringen (SN v. 14.05.09, SZ v. 14.05.09; SN v. 05.06.09 Teil 1, Teil 2, SZ v. 10.06.09).

 

14. Mai

Holzwolle gibt es beim NABU (SN v. 14.05.09).

 

 

24. Mai

Blumenwiesenfest bei der Pumpstation der Ennetacher Wasserversorgung.

Es war ein etwas anderes Fest: Die gerade üppig blühenden Blumenwiesen standen im Mittelpunkt des Geschehens. Naturfreunde kamen, um die bunten Wiesen zu sehen. Hannelore Lenk vom NABU begrüßte Bürgermeister Stefan Bubeck aus Mengen, Christoph Schulz aus Ostrach, wie auch Ortsvorsteher Wolfgang Eberhart aus Ennetach.

In seinem Grußwort verglich Bubeck die Donauauen und ihre bunten Wiesen mit dem Paradies direkt vor der Haustür. Bubeck hob hervor, dass das Blumenwiesenfest eine hervorragende Möglichkeit darstelle, für den sanften Tourismus zu werben. Er lobte auch die Landwirte, die mit ihrer noch etwas extensiven Bewirtschaftung diese mageren Flachland-Mähwiesen pflegen und dadurch den Lebensraum für viele, teils auch seltene Tier- und Pflanzenarten erhalten. Damit das so bleibt und auch für das Ziel naturverträglicher Tourismus, müssten Gemeinden, Landwirte, die Gastronomie, das Gewerbe und die Vereine an einem Strang ziehen, forderte Bubeck.

Dank vieler Kuchenspenden konnten sich die Besucher aus einer reichen Auswahl das Beste aussuchen. Als Erfrischung wurden Bio-Getränke ausgegeben.

 

         

Die Führung durch die Blumenwiesen mit Alfred Bauernfeind fand grosses Interesse. Bauernfeind konnte nicht nur zur Vielfalt der Pflanzen und Tiere Auskunft geben. Interessant für die Teilnehmer war auch, wie diese Landschaft durch die ursprüngliche, gestalterische Kraft der Donau und das spätere Wirken der Menschen entstanden und wie sie zu erhalten ist.

       

 

 

Werner Löw stellte die vor zwei Jahren neu angelegte Blumenwiese bei der Infotafel unter den Ennetacher Krautländern vor. Dabei erläuterte er, wie man mit relativ wenig Aufwand, aber viel Geduld so ein Stück Natur in seinen Garten holen kann.

      

 

 

Plakat

Für die Jugendlichen und kleinen Besucher hatten sich Anne Pfundstein und Liane Schmid ein buntes Programm ausgedacht. Unterstützt wurden sie von jugendlichen Helfern und Helferinnen.     

 

Mit der NABU-Spielekiste konnte man Tier- und Vogelstimmen erraten, Gerüche bestimmen und Blumen malen.    

 

Wasserbahn

Solarkocher

An der Station für alternative Energien entstand mit dem Solarkocher warmes Wasser oder die Kinder konnten die Kraft des Wassers und der Luft erfahren.
Beim Familienspaziergang konnten Kinder und Eltern viele verschiedene Blumen kennen lernen.

Familienführung

Preisvergabe

 

 

"Der NABU rüstet für sein Blumenwiesenfest am 24. Mai" (SN v. 14.05.09); "NABU lädt zum Blumenwiesenfest in den Donauauen ein" (SZ v. 19.05.09; SZ v. 19.05.09); "Der NABU lädt zum Blumenwiesenfest ein" (SN v. 20.05.09; SN v. 20.05.09); "Blumenwiesen stehen im Mittelpunkt" (SZ v. 23.05.09); Blumenduft erfreut die Besucher (SZ v. 06.06.09); Blumenwiesen erfreuten viele Besucher (Südkurier v. 04.06.09 und SN v. 05.06.09).

 

 

 

10. Juni

"Drei Jungstörche im Mengener Storchennest" (SN v. 10.06.09) und "Nach 40 Jahren wieder Erfolg im Storchennest Rulfingen" (SN v. 10.06.09). Weitere Infos zum Storch gibt es hier.

 

13. Juni

Im Ennetacher Pfarrgarten blühte es bunt auf (SZ v. 13.06.09).

 

16. Juni

Der Workshop "Kultur-Natur blüht auf" kam leider infolge zu weniger Teilnehmer nicht zustande (SZ v. 10.06.09).

 

18. Juni

Bärenstarker Löwenzahn

Die NAJU, Jugendorganisation des NABU bot wieder den Wettbewerb „Erlebter Frühling“ an. Ein Frühlingsbote war wie immer der Löwenzahn und der NABU Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach lud deshalb zu einem Fotowettbewerb für Kinder im Grundschulalter ein. Thema war: Bärenstarker Löwenzahn – Löwenzahn durchdringt Steine, Mauern und Straßen. Auf die stärksten Photos warteten Preise und im Rahmen eines Projektes die Teilnahme am Bundeswettbewerb. Einsendeschluss war der 28.06.09. Die Photos schickten die Teilnehmer(innen) an Liane Schmid. Die Gewinnerphotos wurden von einer Jury aus Jugendlichen prämiert und im NABU-Schaufenster ausgestellt.

SN v. 18.06.09

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

3. Juli

Öffentliche Ausschßsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Neben Berichten standen unter anderem die Planung unserer Aktionen im Herbst, ein Konzept für ein NABU-Jugendhaus in der Walke und die Planung weiterer Juniorranger-Veranstaltungen auf der Tagesordnung.

 

 

19. Juli

Mit 12 Personen ging es am späten Sonntag-Nachmittag unter Führung von Werner Löw zur Renaturierung an der Mengener und Ennetacher Ablach.

Ausgangspunkt der Wanderung war am Storchenbiotop Mengen.

Nur bei Hochwasser sind auch die Randbereiche im Storchenbiotop unter Wasser.     

   

Die Mengener Ablach

Hauptsächlich an der Mengener Ablach und auch teils an der  Ennetacher Ablach wurden umfangreiche Renaturierungs- und Ausgleichsmaßnahmen geschaffen. Die Wanderung führte entlang des naturnahen Gewässers.
 




        

Dabei erklärte Werner Löw die verschiedenen, vorgenommenen  Maßnahmen

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Die Mengener Ablach-Renaturierung 

Die Wasserscheide Mengener / Ennetacher Ablach

Am Ennetacher Fallenstock. Der Flutkanal führte Hochwasser.

Nach unserer schönen und interessanten Wanderung bei gutem Wetter saßen wir noch einige Zeit im Adler Ennetach gemütlich beisammen und tauschten unsere Eindrücke aus.

Vorberichte: SN v. 09.07.09; SN v. 16.07.09; SZ v. 18.07.09. Nachberichte: SZ v. 29.07.09; SN v. 30.07.09.

 

 

 

11. August

"Landwirte lassen Lerchen leben" - Grosser Artikel in der Schwäbischen Zeitung (SZ v. 11.08.09).

 

 

21. August

Kindersommer-Veranstaltung "Leben in einer Blumenwiese - Mit dem Ökomobil den Zielfinger Hang erkunden". Die Veranstaltung war in Kombination auch als Juniorranger-Veranstaltung vorgesehen.

 

22. August

Junghelferfest bei der Soppenhütte im Ennetacher Wald.

 

 

10. September

Bei Gaggli konnte ab sofort wieder Streuobst angeliefert werden (SN v. 10.09.09).

 

11. September

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach.

Neben Berichten ging es um die geplante Exkursion in die Alpen im Juni 2010, die Satzungsänderung zur Aufnahme der Ehrenamtspauschale, die Streuobst- und Wildsträucher-Sammelbestellung im Oktober 2009, die Sondersitzung zur Situation in unserer Gruppe und den Herbstausflug an den Kaiserstuhl im Oktober 2009.

 

18. September

Sondersitzung zur Situation unserer Gruppe im Hotel Baier in Mengen mit Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen als Moderator, welcher durch die Sitzung führte. Wir diskutierten ausgiebig darüber, was den einzelnen nicht gefällt und was man besser machen kann, insbesondere im Umgang miteinander mit dem Ziel, wieder eine freundschaftliche und gut harmonierende Gruppe zu werden. Wir danken Alfred Bauernfeind.

 

 

 

Januar    April    Juli  

 

 

1. Oktober

Zu unserer Obstbaumhochstamm- und Wildsträucher-Sammelbestellaktion 2009 erhielten Sie folgende Informationen als pdf-Dateien zum Download:

Bestell-Liste Deckblatt, Apfelbäume, Birnen und Kirschen, Pflaumen - Zwetschgen - Mirabellen - Quitten, Wildsträucher und Schaufenster Aushang - Deckblatt.

Besuchen konnten Sie zum Thema "Sammelbestellung für Obstbaum-Hochstämme und Wildsträucher" auch unsere Ausstellung im Schaufenster in der Hauptstraße 119 in Mengen.

       

Weitere Info war wie folgt:

Preis pro Obstbaum-Hochstamm: 22 EUR, inklusive Pflanzpfahl und Verbissschutz / Obstbaum-Hochstämme sind hochwertige Wurzelware

Preis pro Wildstrauch: 2,50 EUR / Wildsträucher sind hochwertige Containerware

Wer kann bestellen? Jede Person im Wirkungsgebiet unserer Gruppe, also aus Mengen, Scheer, Hohentengen und Ostrach sowie zugehörige Teilgemeinden.

Bestellanfang: Ab sofort. Ihre Ansprechpartner sind Werner Löw und Susanne Femmer. Details siehe oben abrufbare Bestell-Liste.

Bestellende: Freitag, 2. Oktober 2009, verlängert bis zum 9. Oktober 2009.

Zahlungsende (Zahlungseingang auf unserem Vereinskonto): Mittwoch, 7. Oktober 2009 (Ausbleibende Zahlungen oder spätere Zahlungseingänge führen zur automatischen Stornierung der Bestellung) verlängert bis zum 14. Oktober 2009.

Ausgabe: Samstag, 24. Oktober 2009 von 9 bis 12 Uhr, verschoben auf Samstag, den 31. Oktober 2009 im Städtischen Bauhof der Stadt Mengen. Die Ware wird von der Baumschule bereits kommissioniert auf jede(n) Besteller / Bestellerin angeliefert, so dass die Ausgabe zügig abgewickelt werden kann.

 

Informationen zu den Sträuchern, welche bestellt werden konnten:

1). Der Wollige Schneeball  (Viburnum lantana )

Der Wollige Schneeball ist ein aufrechter Strauch, der Wuchshöhen von zwei bis vier Metern erreicht.

Aus vielen gleichgroßen weißlichen Blüten bestehen die filzig behaarten Trugdolden.

Die Bestäubung findet durch Zwei- und Hautflügler, Bienen statt. Nektar ist nur wenig vorhanden.

Die eiförmigen Früchte sind zuerst rot, dann glänzend schwarz und hängen im Winter oft  noch getrocknet an den Zweigen. Deshalb ist der Wollige Schneeball ein gutes Vogelnist- und Nährgehölz.

Seine Fruchtstände mit roten und schwarzen Früchten sind in Herbststräußen besonders dekorativ.

Er liebt basenreichen, meist kalk- und etwas stickstoffhaltigen Lehmboden.

Der Wollige Schneeball ist sehr gut für den Hausgarten geeignet. Er wuchert nicht und ist durch seine dekorativen Blütendolden und die Fruchtstände im Herbst noch eine Zierde dazu.

 

2). Das Pfaffenhütchen / oder Spindelstrauch  (Euronimus  europaeus)

 Das Pfaffenhütchen erreicht als Strauch Wuchshöhen von bis zu drei Metern, als kleiner Baum auch bis zu 6 Meter.

Die zwittrigen, vierzähligen Blüten ( Blütezeit Mai bis Juni) sind klein, gelblichgrün und wachsen in achsenständigen Scheindolden.

Die Blütenbesucher sind Insekten aller Art.

Die Früchte reifen im September bis Oktober. Die purpurrosa bis orange gefärbte Kapselfrucht ähnelt der Kopfbedeckung katholischer Geistlicher, daher auch der Name „Pfaffenhütchen“ oder „Pfaffenkäppchen“.

Das Holz wird auch gerne in der Drechslerei verwendet.

Auf Grund seiner schönen Herbstfärbung, der roten Früchte und der ungewöhnlichen, kantigen Form der Äste wird das Pfaffenhütchen häufig als Ziergehölz in Gärten und Parks gepflanzt.

Die Samen werden im Winter gerne von Vögeln gefressen.

 Das Pfaffenhütchen braucht nährstoffreiche, kalkhaltige und salzarme Böden

 

3). Der Schwarze Holunder  (Sambucus nigra )

Der Schwarze Holunder ist ein bis 11 Meter hoher Strauch oder kleiner Baum mit starker Verzeigung. Die Pflanze kann etwa 20 Jahre alt werden.

Ab Mai erscheinen bis zu 30 cm große, flache Schirmrispen aus vielen weißen oder leicht gelblichen Blüten. Ihr frischer, fruchtiger Duft ist unverwechselbar und typisch für den Holunder. Sie sind eine reiche Insektenweide.

Ab August reifen die schwarzen Beeren heran. Sie sind nach dem Abkochen essbar.

Die Früchte enthalten Vitamin C und B. Auch die Blütenstände lassen sich als Lebensmittel verwenden.

Ebenso werden sie gerne von Amseln, Drosseln, Staren und Mönchsgrasmücken verzehrt und dadurch verbreitet.

Der Holunder ist ausgesprochen frosthart und gedeiht gut im Halbschatten.

Er liebt mittelschwere bis sandige, stickstoffreiche und frische, schwach saure Lehmböden.

Holunder ist sehr gut für den Garten geeignet, auf Grund seiner Verwendung in der Küche. (Roh jedoch nicht genießbar)

 

4). Zweigriffliger Weißdorn  (Crataegus laevigata )

Der Zweigrifflige Weißdorn ist ein Strauch oder kleiner Baum, der Wuchshöhen zwischen zwei und zehn Metern erreicht, je nach Standort.

Die Pflanze kann bis zu 500 Jahre alt werden.

Im Mai blühen die reinweißen Blüten, die in Doldenrispen stehen.

Die Bestäubung findet durch Insekten, Bienen statt.

Nach der Blüte bilden sich rote Fruchtkörper aus, die bis in den Winter hängen bleiben.

Wer die Dornen nicht scheut, kann die Fruchtstände auch zur Dekoration verwenden.

Er liebt nährstoff- und basenreiche, tiefgründige Lehmböden.

Der Zweigrifflige Weißdorn gedeiht auch im Halbschatten und ist durch seine dekorativen Blütendolden und die Fruchtstände im Herbst eine Zierde für den Garten.

 

5). Rote Heckenkirsche  (Lonicera xylosteum )

Die Rote Heckenkirsche ist ein sommergrüner Strauch, der Wuchshöhen von ein bis zwei Metern erreicht.

Man findet sie häufig in Laub- und Nadelmischwäldern und an Straßenrändern.

Im Mai und Juni blühen die gelblichweißen Einzelblüten. Danach bilden sich auffallend rote Beerenfrüchte, die für Menschen jedoch giftig sind.

Die Bestäubung findet durch Hautflügler wie z.B. Waldhummeln statt.

Die Heckenkirsche bevorzugt nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden an schattigen oder halbschattigen Stellen.

Sie ist durch ihre geringe Wuchshöhe für den Garten geeignet. Auch dadurch, weil sie im Schatten und unter Bäumen und anderen Sträuchern gedeiht.

 

6). Wein - Rose  (Rosa rubiginosa)

Die Wein-Rose, auch Zaun- oder Apfel-Rose ist eine der heimischen Wildrosenarten. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 2 m.

Im Juni blühen die 3 – 5 cm großen, einfachen rosa Blüten.

Danach bilden sich kräftig rote Hagebutten, die auch zu Marmelade verarbeitet werden können. Bei feuchter Witterung duften die Blätter fein nach reifen Äpfeln.

Besonders Wildbienen aber auch über 100 andere Insektenarten besuchen die Wildrose, wodurch sie auch bestäubt wird.

Die Hagebutten dienen im Winter vielen Vögeln als Nahrung und bieten mit ihren stacheligen Zweigen diesen Schutz.

Die Wein-Rose wurzelt tief und bevorzugt trocken-warme, kalkhaltige Standorte.

 

SZ v. 26.09.09; SN v. 01.10.09, SZ v. 05.10.09; SZ v. 07.10.09;

 

 

 

3. Oktober

Kurze außerordentliche Mitgliederversammlung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach mit 12 Anwesenden. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Regelung zur Ehrenamtspauschale wurde einstimmig in unsere neue Satzung vom 03.10.09 aufgenommen.

SN v. 17.09.09; SZ v. 19.09.09; SZ v. 24.09.09; SN v. 24.09.09; SZ v. 29.09.09; SN v. 03.10.09.

 

9. Oktober

Der Kormoran ist Vogel des Jahres 2010!

SZ v. 10.10.09 "Kormoran ist Vogel des Jahres"; SZ v. 10.10.09 "Der Kormoran hat nicht nur Freunde".

 

 

31. Oktober

Wir gaben im städtischen Bauhof der Stadt Mengen die bestellten Obsthochstämme und Wildsträucher aus. Die von unserer Gruppe initiierte Sammelbestellung war wieder ein schöner Erfolg. Bestellt wurden 224 Hochstammobstbäume und 169 Wildsträucher.

SN v. 29.10.09; SZ v. 29.10.09.

 

 

20. November

Ausschußsitzung im Hotel Baier in Mengen, in welcher neben Berichten unter anderem die Ziele für unsere Gruppe 2010 und die personelle Zusammensetzung des neuen Vorstandes besprochen wurden.

 

November

Rücktritt von Liane Schmid von allen ihren Ämtern und vom Ausschuss.

 

10. Dezember

Alte Handys helfen der Natur. Mit der Vergütung für alte Handys finanziert der NABU Naturschutzprojekte (SN v. 10.12.09; SZ v. 23.12.09).

 

 

27. Dezember

 

Mittlerweile traditionelle Jahresabschlusswanderung mit rund 20 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Unter Führung von Werner Gottwald ging es über den Missionsberg...    

... in den Mengener Stadtwald Richtung Café Waldeck und durch das Schwärzental zurück zum Ausgangspunkt beim Dreikönig in Mengen.      

        

Abschließend war gemütliche Einkehr im Gasthaus Zum Grünen Baum, Mengen (SN v. 10.12.09, SN v. 18.12.09).

 

Dezember

Rücktritt von Susanne Femmer / Kündigung ihrer Mitgliedschaft im Ausschuss.

 

 

 

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