Jahr 2007 

Foto: NABU, M.Heng

Der Turmfalke, Vogel des Jahres 2007

 

Jahresbericht 2007

 

Jahreswahl

 

 

 

 

April    Juli    Oktober

 

 

 

 

 

6. Januar

 

Besuch der Naturschutztage von NABU und BUND in Radolfzell am Bodensee (SZ v. 08.01.07).

 

 

 

 

26. Januar

 

Hauptversammlung 2007

 

Im Adler in Ennetach fand unsere diesjährige Hauptversammlung statt, an welcher 18 Personen teilnahmen.

 

Armin Lenk begrüßte alle Mitglieder und Gäste zur Hauptversammlung. Die Tagesordnungspunkte wurden in der Presse, mit den Jahresberichten und bei der Versammlung bekannt gemacht. Er hob in seiner Rede als Sprecher unserer Gruppe die Bedeutung des bürgerschaftlichen ehrenamtlichen Engagements gerade auch im Naturschutz hervor, welches von offizieller Seite nicht immer (an)erkannt wird. Immer mehr staatliche Aufgaben würden ins Ehrenamt verschoben. Kosten könnten hierfür nicht der alleinige Grund sein. Am Beispiel des Amphibienschutzes erläuterte dies Armin Lenk. Bald seien wieder die Zaunaufbauten. Dann wüssten wir, ob sich beim Ehrenamt für den Naturschutz inzwischen etwas getan habe.

 

Schriftführer Martin Orlik zeigte nach einer kleinen Statistik zu unseren Ausschußsitzungen einen Rückblick auf unsere vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen 2006 und kommentierte auch einige wichtige Vorkommnisse. In einer Gedenkminute ehrten wir unseren im September 2006 verstorbenen sehr geschätzten Freund und unser langjähriges Mitglied Heinrich Laidler.

 

Kassenwartin Regina Miglioranzi stellte die Einnahmen und Ausgaben unserer Gruppe übersichtlich gegenüber. Es konnte mit einem Überschuss im Jahr 2006 abgeschlossen werden.

 

Hermine Miglioranzi und Liane Schmid bestätigten als Kassenprüferinnen eine ordentliche und saubere Kassenführung.

 

Ortsvorsteher und NABU-Mitglied Wolfgang Eberhard führte die Abstimmung über die Entlastung der gesamten Vorstandschaft durch, welche einstimmig erfolgte. Gleichzeitig danke er unserer Gruppe für unser vorbildliches ehrenamtliches Engagement.

 

Unsere Satzung wurde einstimmig geändert auf den Passus, dass die Kassenprüfer / Kassenprüferinnen in Zukunft auf 2 Jahre gewählt werden, gleich wie die Sprecher / Sprecherinnen und der Schriftführer. Letztmals auf 1 Jahr (damit das Wahlintervall passt, und in Zukunft dann auf 2 Jahre) wurden Hermine Miglioranzi und Liane Schmid wieder einstimmig als Kassenprüferinnen gewählt.

 

Werner Löw erläuterte unter dem Punkt "Sonstiges" seinen Vorschlag für eine Beschilderung zu den Blumenwiesen zwischen Ennetach und Scheer aus den Orten Ennetach und Scheer heraus. Nach lebhafter Diskussion wurde sein Antrag, zunächst einen Förderantrag bis zum 31.1.07 (Ablauftermin) zu stellen und danach zu überlegen, wie genau verfahren wird, bei 3 Enthaltungen angenommen.

 

Im Anschluss an die Regularien stellte Werner Gottwald den Vogel des Jahres 2007, den Turmfalken (Foto: M. Heng, NABU) und dessen Lebensraum vor. Er konnte auf einen großen Fundus eigener eindrucksvoller Bilder und Tonbandaufnahmen aus seinen jahrelangen umfangreichen Forschungsergebnissen zurückgreifen.

 

Armin Lenk dankte zum Abschluss der Hauptversammlung allen Sprechern für die Berichte und Werner Gottwald für den schönen und abwechslungsreichen Diavortrag und erklärte den offiziellen Teil der Hauptversammlung für beendet. Danach saßen wir noch einige Zeit gemütlich zusammen (SZ v. 18.01.07; SN v. 18.01.07; SZ v. 23.01.07; SN v. 25.01.07; Bericht über die Hauptversammlung SZ v. 01.02.07, SK v. 03.02.2007).

 

 

 

 

 

3. Februar

 

Wir haben in unserem Lager in der Hauptstraße 119 in Mengen die Haltestäbe zur Befestigung unserer Amphibienzäune, welche seit letztem Frühjahr teilweise stark verbogen waren, gemeinsam gerade gerichtet.

 

 

10. Februar

 

Doris Danner, Peter Danner, Werner Löw, Gerhard Schmid und Liane Schmid entbuschten gemeinsam das Mengener / Beizkofer Riedle.

 

 

23. Februar

 

Erste öffentliche Ausschußsitzung im Jahr 2007 im Gasthaus Sonne in Hohentengen.

 

Neben Berichten sprachen wir über verschiedene geplante Veranstaltungen (Blumenwiesenwandertag, Führungen und Vorträge), Investitionen, Bestätigungen für NABU-Aktionen im Qualipass und über unsere Jugendarbeit.

 

 

 

1. März

 

Die NABU-Handysammelaktion in Zusammenarbeit mit vodafoneTM lief auch in unserer Gruppe bis dato sehr erfolgreich. Wir schickten ein Paket mit 67 Handys an die Recyclingfirma. Mit den 25 Handys des ersten Pakets vom 21.12.06 waren dies insgesamt 92 Handys x 5€ = 460€ für das NABU-Renaturierungsprojekt Untere Havel:

 

Alte Handys für neues Naturschutzprojekt

NABU sammelt für einen guten Zweck

Potsdam. Seit Frühjahr diesen Jahres [2006] sammelt der Naturschutzbund NABU gebrauchte Mobiltelefone, um das Renaturierungsprojekt an der unteren Havel zu finanzieren. Laut Kooperationsvertrag überweist der Mobilfunkanbieter Vodafone pro Handy 5 Euro für das Naturschutzprojekt.

Inzwischen hat die NABU-Landesgeschäftsstelle in Potsdam 180 alte Handys gesammelt und auch der Regionalverband Neuruppin(der u.a. mit eine Schule kooperiert) konnte bereits 110 alte Telefone einschicken. Gesammelt wird zum Beispiel auch im Besucherzentrum Rühstädt und beim NABU Schwedt/O.

Vodafone lässt die Alt-Handys recyceln, so dass Schwermetalle und andere Schadstoffe nicht mehr auf der Deponie landen.

Die Handy-Recyclingaktion des NABU findet bundesweit statt. Das von Vodafone gespendete Geld wird zum Beispiel für die Umgestaltung kanalisierter und begradigter Ufer, den Anschluss von Altarmen und den Bau von Fischwanderhilfen an der unteren Havel genutzt.

Quelle: NABU Brandenburg Pressemitteilung v. 26.06.2006

 

 

 

2. März

 

Sieben Amphibienzäune hat der NABU Mengen zu betreuen.

Die Zäune sind aufgestellt. Sie dienen auch der Verkehrssicherheit. Die Kröten Frösche und Molche können kommen.  Es werden immer noch engagierte Mitarbeiter für die Kontrollen gesucht. Um die Helfer, darunter auch Kinder, bei ihrem Einsatz nicht zu gefährden, werden die Autofahrer um eine rücksichtsvolle Fahrweise gebeten.

 

Der Verkehr, auch auf bisher etwas ruhigeren Straßen wird immer mehr. Grasfrösche, Erdkröten und Molche haben darum zunehmend weniger Chancen, auf ihren Wanderungen zu den Laichgewässern  heil über die Straßen zu kommen, stellt Werner Löw vom NABU fest.

Deshalb haben Jugendliche aus Blochingen, Schüler vom Gymnasium Mengen und weitere Helfer zusammen mit den Aktiven des NABU Mengen Scheer Hohentengen Ostrach wieder 1350m eigene Schutzzäune aufgestellt.. Die Zäune stehen an der Heudorferstraße und Scheererstraße bei Blochingen, an der Straße zu den Harthöfen bei Ennetach und am Südsee ll bei Rulfingen. Dazu kommen die Zäune der Straßenmeistereien am Lausheimer Weiher, der Rosnaerstraße bei Rulfingen und in Zielfingen mit zusammen 1900m. Diese insgesamt 3250 m Zaun müssen bis zu sechs Wochen lang täglich spät abends und morgens kontrolliert werden. Die Amphibien wandern nämlich nur nachts. Die in die Fangeimer gefallenen Tiere müssen herausgeholt, gezählt und über die Straße getragen werden.

Damit die Fachbehörden beim Landratsamt abschätzen können ob es sich lohnt, dauerhafte Schutzanlagen zu bauen, müssen die Zahlen der gefangenen Tiere dorthin gemeldet werden. Bei einem Kontrollgang je Helfer und Zaun in der Woche bräuchte man 98 Mitarbeiter, rechnet Werner Löw vor. Für ihn, Anne Pfundstein, Hannelore Lenk und Alfons Laux  vom NABU heißt das. seit Wochen mit vielen Leuten zu reden und zum Mitmachen zu gewinnen. Bis jetzt müssen sie noch viele Kontrollgänge selber machen. Sie hoffen jedoch, dass sich weitere engagierte Mitbürger melden. Kinder machen das sehr gerne. Für sie ist es immer ein Abenteuer, wenn sie von ihren Eltern begleitet, mit roter Schutzweste und einer guten Taschenlampe ausgestattet, spätabends noch auf Froschexpedition gehen können. Selbstverständlich werden sie eingewiesen und lernen dabei auch Frösche von Kröten zu unterscheiden und sehen zum ersten mal im Leben Molche (SZ v. 06.03.07; SN v. 08.03.07).

 

Bild rechts: Noah Reck aus Mengen ist ein begeisterter Natur- und Amphibienschützer.

       

 

Wer helfen möchte, kann sich melden bei Werner Löw unter 07572/8371, Anne Pfundstein 07576/7040, Hannelore Lenk 07585/3541 und Alfons Laux 07572/3325

 

 

7. März

 

Vogelwelt der Krauchenwieser Baggerseen - ein Film von Joachim Hauck

In mehrjähriger Arbeit produzierte Dr. Joachim Hauck aus Bad Saulgau diesen Film. Neben Informationen zum Kiesabbau, durch den diese Seen entstanden sind, gab der Film einen Eindruck über die sich ständig verändernde Landschaft und Vogelpopulation im Verlauf eines Jahres. Mit eindrucksvollen Bildern verstand es der Autor und Regisseur den Betrachter zu begeistern und von der Einmaligkeit dieser künstlichen Seenlandschaft in unserer Region zu überzeugen. Wir zeigten den Film im katholischen Gemeindehaus Mengen.

 

Alle 43 Personen, welche ins katholische Gemeindehaus gekommen waren, waren sich darin einig, dass ihnen ein großartiges Erlebnis geschenkt worden ist. Wenn man die Seen zu Fuß oder per Fahrrad umrundet, ahnt man nicht, welche Vielfalt an Vögeln die Böschungen und Uferbereiche bergen; manche dieser Vögel sind so selten oder scheu, dass man sie kaum je von nahem zu sehen bekommt, etwa die Rohrdommel und die Zwergrohrdommel, die Bekassine, die in machen Gegenden "Himmelsziege" genannt wird, die herrlich bunten Eisvögel, Flussregenpfeifer, seltene Säger und Enten der verschiedenen Arten.

 

Zu verdanken haben wir diese einmalige künstliche Seenlandschaft in der Hauptsache dem behutsamen Vorgehen der Firma Valet & Ott, deren Chef, Herrn List, wir zu unserer Freude begrüßen konnten. Schade, dass nur etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Plätze besetzt war! Gemeindeblatt Ostrach v. 01.03.07; Wochenblatt v. 01.03.07; SZ v. 02.03.07; SN v. 08.03.07.

 

 

 

15. März

 

Das Land Baden-Württemberg würdigte den Einsatz der NABU-Gruppe Sigmaringen für das Vogelgebiet Krauchenwieser / Zielfinger Baggerseen mit dem Landesnaturschutzpreis 2007. Wir gratulieren unseren Freunden der Gruppe Sigmaringen herzlich! SZ v. 13.03.07; SZ v. 15.03.07.

 

 

15. März

 

Nachdem die Hecke entlang der Ennetacher Krautländer zurück geschnitten worden ist, bildete eine plötzlich sichtbare beachtliche Menge Müll einen grässlichen Anblick. Auch die Kinder von der Klasse 3 der Ennetacher Grundschule fanden das sehr schlimm. In Begleitung ihres Lehrers David Haubner und Werner Löw sammelten sie mit großem Eifer alles ein, selbst das, was der Wind in die Äcker hineingetragen hatte. Der Bauhof Mengen stellte die Müllsäcke zur Verfügung und nahm sie wieder prallvoll entgegen. Die Kinder waren stolz, dass sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz erbringen konnten. Zum Abschluss ging es gemeinsam an die Ablach. Dort entdeckte man neben Vogelnestern eine ganz frische Nagespur eines Bibers an einem Baum (SZ v. 24.03.07).

 

 

 

 

 

 

22. März

 

Foto: M. Heng, NABU)

Werner Gottwald führte trotz windig-kalten Wetters in Zusammenarbeit mit der VHS Mengen zum Brutrevier eines Turmfalkenpaares, um ihr typisches Verhalten beim Beutegreifen und Balzflug zu beobachten. Ebenso sollte es gelingen, einige Rufe der Tiere (Bettelruf, Revierruf, Balzruf usw.) zu hören und deren Bedeutung zu erkennen.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung zeigte Werner Gottwald in einem interessanten und lehrreichen Lichtbildervortrag Beispiele für die Fortpflanzung, die Brutpflege, die Jungenaufzucht, die Bestandsentwicklung, die Verbreitung, die Gefährdung und die Anpassungsfähigkeit der Vögel. Ebenso stellte er die heimischen Verwandten der Turmfalken vor und deren Reviere.

 

SN v. 08.03.07, SZ v. 15.03.07, SN v. 15.03.07 und SN v. 22.03.07.

 

 

 

23. März

 

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Adler in Ennetach. Neben Berichten und der Besprechung und Teilplanung kommender Veranstaltungen im Frühjahr und Frühsommer 2007 bot das Thema "Qualipass" wieder ausgiebig Raum zum detaillierten Diskutieren.

 

 

26. März

 

Bäume zu fällen und Hecken zu schneiden ist ab sofort tabu! (SZ v. 26.03.07).

 

 

 

 

 

27. März

Realschüler sammeln für das Storchenbiotop

Das Storchennahrungsgebiet im Mengener – Beizkofer Riedle soll stellenweise wieder vernässt werden. Der NABU Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach ist der Maßnahmeträger. Trotz Förderung durch das Land und die EU bleiben noch eine Menge Eigenanteil. Die Schüler wollen das mit einer  Sammlung der „Deutschen Umwelthilfe“ unterstützen.

Schüler der Realschule Mengen Klasse 9 und 10 und ihre Lehrerin Anna-Maria Benz-Wannenmacher wollen etwas tun für die Natur. Naturschutzmaßnamen kosten Geld, so auch die Wiedervernässungsmaßnahme im Storchennahrungsgebiet. Die Schüler sehen das als sehr geeignetes Projekt für eine Sammelaktion der „Deutschen Umwelthilfe“ und sind vom 23. März bis 1. April mit ihren Sammelbüchsen unterwegs.

Das Mengener – Beizkofer Riedle liegt, wie der Name schon sagt, an der Straße zwischen den beiden Orten. Mitten hindurch verläuft die Markungsgrenze. Aber den Beizkofer- wie den Mengener Störchen ist das gleich. Hauptsache sie finden irgendwo Futter für sich und ihre Jungen.

Anfangs der 80er Jahre wurde im Rahmen einer Flurbereinigung das Riedle als künftiges Naturschutzgebiet ausgewiesen. 1989 übernahm die Ortsgruppe Mengen des NABU, damals noch „Deutscher Bund für Vogelschutz, DBV, die Betreuung des künftigen Naturschutzgebietes als Nahrungsgebiet für den Weißstorch. Sie koordiniert seither ihre Pflegemaßnahmen mit denen der Landwirte und den Naturschutzbehörden beim Landratsamt und dem Regierungspräsidium in Tübingen.

Das Land kaufte die feuchtesten Wiesen auf und gestaltete darauf so genannte Wässerwiesen.  Gleichzeitig wurden wie damals noch üblich bei Flurbereinigungen, tiefe Entwässerungsgräben angelegt und dabei die wasserhaltenden Schichten durchstoßen. Jedes Frühjahr beginnen die Wiesen gebietsweise trockenzufallen.

 

Mit der Anhebung der Grabensohle und dem Einbau verschiedener Stauhaltungen soll sich der Wasserhaushalt des Gebietes wieder verbessern. Mann hofft, dass die Trollblume, die Charakterblume für nasse Wiesen, und viele andere Arten wieder zurückkommen. Und wo es dem Storch gut geht, finden auch viele andere Tierarten ihr Auskommen. Ein großer Teil der Wiesen ist inzwischen im Zuge des europäischen Biotopverbundes Natura 2000 als Fauna-Flora Habitat, FFH-Gebiet ausgewiesen (SZ v. 27.03.07; SN v. 29.03.07).

 

 

29. März

Mengen: Verbände protestieren gegen Streichungen im Zugfahrplan

In Baden-Württemberg sollen ab Juni 2007 zahlreiche Zugverbindungen gestrichen werden, unter anderem entfällt die Zugverbindung im Stunden-Takt nach Ulm. Diese Maßnahme verunsichert die Menschen in  dieser Region, da die Verbindung nach Ulm die Wichtigste für sie darstellt. Zusätzlich ist diese Maßnahme angesichts des Klimawandels und der Feinstaubproblematik nicht zu verantworten. Darauf machen der Kreisverband Bündnis 90 – die Grünen, der Verkehrsclub Deutschland VCD und die NABU-Gruppe Mengen – Scheer – Hohentengen – Ostrach aufmerksam.

Durch Jahre hat man versucht, die Menschen zu veranlassen, wann immer es möglich ist, ihr Auto stehen zu lassen und mit der Bahn zu fahren. Die Möglichkeiten dazu sind in unserer Region ohnehin gering. Viele Orte mit Fachärzten, einem Krankenhaus und kulturellen Angeboten kann man per Bahn sowieso nicht erreichen. Nun treibt man durch die Streichung weitere Gutwillige zurück zum Auto.

Und längst nicht jeder hat die Möglichkeit, einfach wieder auf das Auto umzusteigen.

 

Wenn die Mittel zum Erhalt eines annehmbaren Bahnnetzes fehlen, sollte das Land auf gewisse Straßenbauprojekte oder auf „Stuttgart 21“ verzichten.

 

Folgende Züge sind betroffen:

1.      der Frühzug 5.11 Uhr ab Sigmaringen nach Ulm

2.      der Regionalzug 22337, der 9.44 Uhr in Mengen abfährt und 10.58 Ulm erreicht und den Stundentakt unterbrechen wird,

3.      der „Radwanderzug“, der am Wochenende 8.34 Uhr Ulm verlässt und um 11.33 Uhr in Donaueschingen ankommt, sowie der Gegenzug 15.51 Uhr ab Donaueschingen, 18.49 Uhr Ankunft in Ulm - nicht zuletzt deshalb, weil der Zug durch eine bedeutende Ferienregion fährt, die immer mehr an Bedeutung gewinnt.

4.      Einschneidend sind auch die Streichungen zwischen Aulendorf und Ulm, weil Schüler aus unserer Gegend das Berufschulzentrum in Biberach besuchen und die Haltestelle Biberach- Süd für viele Züge gestrichen wird.

SZ v. 29.03.07.

 

 

30. März

 

Vortrag von Werner Rundel "Neue Daten zur Klimaveränderung" im Gasthaus Traube in Ostrach.

 

Als meteorologischer Assistent hat Werner Rundel jahrelang Wetterdaten gesammelt und die Veränderungen in unserem Klima dokumentiert. In seinem Vortrag zeigte er den aktuellen wissenschaftlichen Stand und ging unter anderem auf Klimaschäden, die Nutzung fossiler und erneuerbarer Energiequellen und die Klimapolitik ein.

 

 

Werner Rundel zeigte den Zuhörern in mehreren Computersimulationen, wie das Klima sich in den kommenden 60 Jahren verändern wird.

Es wurden mehrere Möglichkeiten der Klimaentwicklung dargestellt: Im günstigsten Fall werden lediglich einzelne Regionen in Afrika und in Südamerika wegen des Temperaturanstiegs von bis zu 8° unbewohnbar.

Am Beispiel Kabul erklärte er den Zuhörern, dass selbst fruchtbarste Gebiete - Kabul war bis vor 20 Jahren der Gemüsegarten Afghanistans - inzwischen wegen der Klimaveränderung zu den unfruchtbaren Regionen zählen. Die Wüste breitet sich dort aus und die Bewohner, die sich früher selbst versorgen konnten, sind nun abhängig von den übrigen fruchtbaren Gebieten, die jedoch ständig abnehmen.

 

 

Herr Rundel rief dazu auf, Autos zu kaufen, die nicht mehr als 3 oder 4 Liter Kraftstoff auf 100 km verbrauchen. Außerdem mahnte er einen viel sparsameren Umgang mit Energie an (max. 1 t C02 – Emission pro Kopf pro Jahr seinen naturverträglich – in Baden Württemberg liege der Ausstoß bei ca. 5 t / Jahr). Dazu sollten wir vermehrt auf die Energieressourcen Wasser und Wind bauen.

 

 

In der anschließenden Diskussion konnten auch kritische Fragen behandelt werden (SN v. 29.03.07).

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

 

6. April

 

Unsere im Herbst 2006 neu angelegte Blumenwiese unterhalb der Ennetacher Krautländer wurde bereits deutlich grüner. Es sprießen die ersten Blütenpflanzen!

 

         

         

 

 

 

 

 

13. April

 

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung:

Sanfter Tourismus mit den Blumenwiesen

Ein Markt mit örtlichen und regionalen Produkten und Dienstleistungen soll den Blumenwiesenwandertag am 3. Juni 2007 attraktiv machen.

 

Wer Tagestouristen will wirbt mit Museen, Kirchen und Schlössern.

Sollen die Gäste länger bleiben, muss man auch mit schöner Natur und Landschaft, gutem Essen und Trinken wie auch sonstigen Angeboten die dem leiblichen Wohlbefinden dienen auf sich aufmerksam machen. Davon ist man beim NABU Mengen- Scheer- Hohentengen- Ostrach überzeugt. Im Allgäu und im Schwarzwald ist das schon lange so. Inzwischen hat man das auch auf der Alb erkannt. Wichtig ist dabei, dass das örtlich Besondere, etwas Bodenständige, herausgestellt wird. Und Scheer und Umgebung hat da einiges zu bieten.

Eines der besonderen Highlights sind die Blumenwiesen. Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Wild im Scheerer Rathaus hat Gerhard Gommeringer, Leiter des Fachbereiches Landwirtschaft beim Landratsamt Sigmaringen, eine große Übersichtskarte des Landkreises gezeigt. Darauf waren ein großer und ein noch etwas größerer gelber Fleck zu sehen. Die „Mageren Flachland-Mähwiesen bei Scheer, Ennetach und Blochingen und die Berg-Mähwiesen“  bei Schwenningen und Irndorf auf dem Heuberg. Beide Wiesentypen sind sehr artenreich und darum bunt und schön. Weil sie inzwischen so selten sind wurden sie als Fauna Flora Habitat, FFH- Lebensraumtypen 6510 und 6520 in das Europäische Schutzprogramm Natura 2000 aufgenommen. Großflächig zu finden sind sie nur noch in den beiden genannten Gebieten. Nicht umsonst haben zwei Ennetacher Landwirte bei den „Wiesenmeisterschaften Schwäbische Alb“ des Landwirtschaftsministeriums einen 2. und 3. Preis gewonnen.

Die beste Möglichkeit, diese landschaftliche Schönheit zu erhalten sieht man beim NABU in der Entwicklung eines naturverträglichen Tourismuskonzeptes. Lassen sich die schönen Wiesen vermarkten, wird man bestrebt sein sie zu erhalten.

Mit dem Blumenwiesenwandertag am 3. Juni 2007 wollen die Stadt Scheer und der NABU die Gäste durch die Blumenwiesen führen und die Schönheit der weiten und sehr bewegten Topografie der Donauauen erleben lassen. Bereichert wird die Veranstaltung durch vielerlei Verkaufs und Infostände in der Innenstadt an der Donau. Die Vorbereitungen sind schon seit einiger Zeit im Gange. Die Scheerer Wirte, Geschäfte, Vereine und Bürger sind zum Mitmachen eingeladen oder können ihre Ideen einbringen. So können, um nur ein Beispiel zu nennen, Hausfrauen miteinander ihre verschiedensten selbst gemachten Marmeladen verkaufen. Auch andere lokalen Köstlichkeiten sind gefragt. Aber auch auswärtige Anbieter von Naturprodukten aus der Region oder in Sachen Kunst können mitmachen. Der Naturpark Obere Donau wie auch das Landwirtschaftsamt werden jeweils mit einem Stand vertreten sein. Die ersten Teilnehmer haben sich schon gemeldet.

Interessenten wenden sich an die Stadt Scheer unter 07572/7616-0 oder Werner Löw 07572/8371.

SZ v. 13.04.07; SZ v. 18.04.07.

 

 

 

Mitte April

 

Anne Pfundstein war in Tübingen und gab dort unsere Veranstaltungsvorschläge für den Qualipass ab. Für Aktivitäten von Schülern und Schülerinnen innerhalb unserer Gruppe wurden erstmals Bestätigungen ausgestellt. Dabei wurde vorerst auf ein vorhandenes Qualipass-Formular zurückgegriffen. Ein eigenes Formular mit dem NABU-Logo war in Vorbereitung.

 

 

 

 

20. April

Vortrag "Energiegewinnung mit Hilfe der Sonne- und Sonnenstrom und Warmwasserbereitung" bei Familie Schmid in Mengen-Ennetach.

 

Seit mehreren Jahren betreibt Gerhard Schmid sowohl eine thermische Solaranlage zur Wassererwärmung als auch eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung von elektrischem Strom. Vor Ort erklärte er den technischen und praktischen Aufbau der Anlagen und ging dabei auf erzielbare Einsparungen, die gelieferte Strommenge, aktuelle Fördermöglichkeiten und seine Erfahrungen mit den Anlagen ein (SN v. 19.04.07).

 

 

 

26. April

 

Der letzte Amphibienzaun wurde mit Schülern der Berufsvorbereitung Sigmaringen abgebaut. Die Schüler möchten auch wieder am Jungamphibienzaun in Zielfingen mithelfen. Werner Löw stellte aus den bis dato eingegangenen Sammelergebnissen starke Rückgänge am Ennetacher Zaun und in Zielfingen fest. Es gibt Untersuchungen, wonach die Amphibien bei starker Trockenheit so wie im April 2007 in den angrenzenden Wäldern bleiben und nicht zum Laichen an die Gewässer kommen, so Hannelore Lenk.

 

 

 

27. April

 

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Brücke in Ostrach. Neben aktuellen Berichten und der bevorstehenden Fahrt zum NABU Mössingen ging es schwerpunktmäßig um die Planung und Organisation unseres Blumenwiesenwandertages im Juni.

 

 

28. April

 

In Habsthal wurden an einem 17 Meter langen Haus Kotbretter unter Schwalbennestern angebracht. Neben Werner Gottwald und Werner Löw halfen Daniel Krallmann, Lothar Seel und weitere Personen mit. Die Aktion wurde vom Landratsamt Sigmaringen beauftragt, die Kosten konnten dort eingereicht werden.

 

 

 

30. April

 

Der Häcksler mit dem großen Greifer war bereits im Ölkofer Ried und hatte den größten Teil des Schnittgutes mitgenommen. Landwirt Binder arbeitete mit Herrn Fritz vom Regierungspräsidium Tübingen bereits im Mengener Riedle bei der Landschaftspflege zusammen. Er entfernte mit seinen Geräten des Rest des Schnittgutes.

 

Die wasserrechtliche Genehmigung für das Mengener Riedle lag nun vor. Die Wiedervernässungsmaßnahme kann also im Spätsommer 2007 vorgenommen werden.

 

 

 

 

 

5. Mai

 

Gemeinsame Begehung der Wanderroute für den Blumenwiesenwandertag. Im Anschluss daran Sondersitzung im Fischerheim des Fischereivereins Scheer, um den Blumenwiesenwandertag vorzubereiten.

 

 

 

10. Mai

 

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung:

 

Noch die Schönheit der Vielfalt bewundern, die vielen Lerchen singen hören …

Man muss weit fahren bis man so viele bunte Blumenwiesen findet wie entlang der Donau unterhalb von Scheer oder noch auf der Alb. Sie sind nicht nur  den besonderen Standorten zu verdanken, sondern vielmehr einer überkommenen, naturverträglichen Bewirtschaftung. Einer Bewirtschaftung die es vielleicht, wegen dem starken wirtschaftlichen Druck, dem die Landwirtschaft ausgesetzt ist, bald nicht mehr geben wird. Dann werden auch die Blumenwiesen verschwinden. Sie sind ein Kulturgut von höchstem Range. Noch zerbrechlicher und stärker gefährdet als Kunstwerke, Schlösser und Kirchen. Vielleicht wird man einmal auf Bildern in den Museen ihre Schönheit bestaunen und ihren Verlust beklagen können, meint Werner Löw von der NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach.

Der eigentliche Wert dieser Wiesen liegt aber in ihrer außergewöhnlichen Artenvielfalt. Durch die derzeit - Gott sei Dank - auf breiter Front geführten Diskussionen um die Klimaerwärmung, gerät jedoch die für die Menschheit nicht geringere Bedrohung durch das bei uns wie weltweite, rasante Verschwinden von Arten fast in Vergessenheit. Mit dem Verlust der Biodiversität gehen für die Sicherung der  Welternährung und für die Industrie wichtigen ungeheuren Mengen an Genmaterial verloren.

Bei einem Spaziergang in die Donauauen oder auf den Stauden bei Scheer kann man die Schönheit dieser Vielfalt bewundern und auf sich wirken lassen. Die Wiesen stehen heuer jetzt schon in voller Pracht. Vielleicht kann man später einmal sagen: Ich habe noch diese Wiesen mit ihren Schmetterlingen, Hummeln und all den vielen Insekten mit den eigenen Augen gesehen. Ich habe noch die vielen Lerchen singen hören…

 

 

10. Mai

 

Weitere Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung

 

"Was lange währt, wird endlich gut" zum Blumenwiesenwandertag 2007 (SZ v. 10.05.07).

 

 

 

 

 

11. Mai

 

Es ist kinderleicht, bei der bundesweiten NABU-Aktion „Stunde der Gartenvögel“ vom 11.-13. Mai mitzumachen. Man sucht sich einen Platz in seinem Garten oder einer Grünanlage von dem aus man die Vögel gut beobachten kann. Dann braucht man ein Fernglas, vielleicht noch ein Vogel - Bestimmungsbuch und ein Blatt Papier als Strichliste. Darauf notiert man alle innerhalb einer Stunde beobachteten Vogelarten und ihre Zahl. Die sind dann in den Anhang, des vom NABU herausgegebenen Teilnahmebogens, einzutragen. Mit der Einsendung dieser Karte nimmt man an der Verlosung mit vielen wertvollen Preisen teil. Sie liegen auf den Rathäusern, Banken und Geschäften aus.          

 

 

Unsere Gruppe bot in Mengen die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung, welche Werner Löw leitete. Treffpunkt war bei der Seniorenwohnanlage hinter dem Reiserspital. Von dort ging es zum naturnahen Forstamtsgarten.

Neben vier Gästen konnte Werner Löw bei starkem Wind unter anderem zwei Raben, zwei Mauersegler, die Mönchsgrasmücke und den Stieglitz begrüßen.

Der wunderschöne, leicht verwilderte Garten des alten Forstamtes mitten in Mengen wirkte wie eine grüne Insel in einer Umgebung mit Presslufthämmern, Baulärm und einer geschäftigen Freitagnachmittags – Betriebsamkeit. Es wäre wirklich bedauernswert, wenn diese Oase inmitten der Stadt Mengen verschwinden würde.

Die Teilnahmebögen waren auch bei den Führungen erhältlich. Die Ergebnisse dieser bundesweiten Zählung geben Aufschluss über die Bestandsentwicklung der Gartenvögel in Deutschland – mitmachen lohnt sich!

      

SZ v. 08.05.07; SN v. 10.05.07.

 

13. Mai

 

Weitere Führung zur NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel".

 

 

 

16. Mai

 

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung und in den Stadtnachrichten Mengen:

Schnell noch Schwalbennester und Mauerseglernistkästen anbringen

Die Mehlschwalben sind heuer etwas früher in ihren Brutrevieren zurückgekommen. Aber manche sind immer noch auf Quartiersuche und versuchen oft vergebens, ein Nest zu bauen. Dank eines Sonderangebotes und Förderung durch das Land sind bei unserer Gruppe zu einem geringen Unkostenbeitrag Kunstnester und Kotbretter wie auch Nistkästen für die Mauersegler  erhältlich. Wer selber nicht in der Lage ist ein Nest zu montieren, dem kann unser NABU-Team dabei helfen.

Interessenten wenden sich an Werner Löw, Tel + Fax: 07572/8371

E-Mail: werner.loew@freenet.de

SZ v. 16.05.07; SN v. 16.05.07; Mitteilungsblatt Ostrach v. 16.05.07.

 

 

 

19. Mai

Ausflug nach Mössingen

Der Jahresausflug unserer Gruppe führte dieses Jahr nach Mössingen in die Streuobstwiesen und an den Mössinger Erdrutsch von 1983. Und wie es sich für einen NABU-Ausflug gehört, hat uns der Himmel nur Sonnenschein geschenkt.

 

Mit 15 Teilnehmern, verteilt auf zwei 9-Sitzer-Busse erreichten wir am frühen Morgen das Naturschutzzentrum in Mössingen. Dort  wurden wir vom Vorsitzenden der NABU Ortsgruppe Mössingen, Herr Jochen Nill, begrüßt. Bei einer Tasse Kaffee konnten wir das gut eingerichtete NABU-Zentrum Mössingen besichtigen. Herr Nill erklärte uns kurz die Schwerpunkte und die Zielsetzungen seiner NABU-Gruppe.

 

Danach erlebten wir eine äußerst kurzweilige und hervorragende Stadtführung. Herr Holger Friesch vom Denkmalschutzverein Mössingen machte uns auf die alten Fachwerkhäuser im alten Mössinger Stadtkern aufmerksam. Einige davon stammten aus dem 15 Jahrhundert.

Die Stadtführung                

Holger Friesch vom Denkmalschutzverein Mössingen

Ältestes Haus in Mössingen            

Stadtansicht aus dem 17. Jahrhundert     

Stadtführung 2       

Außerdem wies er immer wieder auf die vielen kleinen grünen Oasen in der Stadt hin, viele Holunderbüsche, kleine Gärten mit sehr alten Bäumen und grünen Ruhepunkten.

Garten an der Stadtkirche

 

         

Blumenwiesen - Das Grünkonzept der Stadt

Grüne Oasen in Mössingen         

 

 

     

Vogelschutzzentrum Mössingen

Im Anschluss fuhren wir zur Vogelpflegestation. Hier leben ein Uhu und eine Elster als Dauergäste, beide wurden während ihrer Aufzucht auf den Menschen fehlgeprägt, weshalb man sie nicht mehr an die Natur gewöhnen und frei lassen kann. Außerdem gab es noch jede Menge Jungvögel, die aufgezogen werden mussten. Eine herrliche, blühende Kräuterwiese und ein kleiner, angelegter Teich bereichern die ganze Anlage.
     

Nesthäkchen der Vogelschutzstation

 

In der Vogelpflegestation wurden auch wir bestens verpflegt, die NABU Gruppe Mössingen versorgte uns mit reichhaltigem Mittagessen.

 

Am Bergrutsch

 

Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Mössinger Bergrutsch.

Da der Bergrutsch bereits vor etwa 25 Jahren stattgefunden hat, kann man hier gut beobachten, wie die Vegetation im Laufe der Jahre wieder von der offenen Fläche Besitz ergreift. Teile des Areals sind von der UNI Tübingen extra für diese Beobachtungen eingezäunt und nicht zugänglich.     

 

Panorama Bergrutsch oben

         

Panorama Bergrutsch unten

         

 

 

Der geplante Nachmittagskaffee fiel dem Halsband(fliegen)schnäpper zum Opfer. Wir konnten ihn sehr gut in der Streuobstwiese – neben anderen, seltenen Vögeln – beobachten. Bei der Verabschiedung luden wir die NABU Gruppe Mössingen zu uns ein und hoffen, dass sie uns bald besuchen kommen.     

In den Streuobstwiesen

Kreuzspinne in den Streuobstwiesen

Vogelbeobachtung

       

 

Ein großes Dankeschön an die Gruppe Mössingen, die uns den schönen Tag so wunderbar organisierte.

Tagesablauf, SZ v. 20.04.07; SZ v. 05.05.07.

 

 

 

 

25. Mai

 

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Mengen-Ennetach. Neben aktuellen Berichten ging es im wesentlichen um die Feinplanung des bevorstehenden Blumenwiesenwandertages.

 

 

 

25. Mai

Handy – Aktion Stand Mai 2007

Inzwischen haben wir insgesamt 142 Handys eingeschickt. Die roten Sammelbehälter befinden sich in Mengen im Rathaus und bei Elektro Buck, in Ostrach im Rathaus, in Bad Saulgau bei Elektro Buck und in Sigmaringen bei MediMax.

 

 

 

 

3. Juni

 

 

Der zweite Blumenwiesenwandertag, eine gemeinsame Veranstaltung von NABU und Stadt Scheer, ist zu einem tollen Erfolg geworden. Geführte Wanderungen in die Donau-Auen und auf den Stauden gehörten ebenso zu den Attraktionen wie die Kutschfahrten durch das Blumenmeer entlang der Donau und ein attraktives Angebot regionaler Produkte.

Stände von der Donaubrücke aus     

Vom NABU gepachtete Blumenwiese

 

 

NABU-Stand

Umweltministerin Tanja Gönner, in Bingen aufgewachsen und mit unserer Landschaft verbunden, nahm die Einladung von Bürgermeister Jürgen Wild zum Blumenwiesenwandertag gerne an. Sie war bei der Eröffnung  um 11 Uhr beim i-Punkt „Johannislaube“ in Scheer neben der Donaubrücke dabei.

Gemeinsame Begrüßung

 

Stadtmusik Scheer

 

 

 

Nach einem musikalischen Auftakt durch die Stadtkapelle Scheer nannte Bürgermeister Jürgen Wild den Blumenwiesenwandertag ein besonderes Ereignis. Auch der Besuch der Fachbereichsleiter Gerhard Gommeringer für die Landwirtschaft, Gerhard Hafen für die Umwelt beim Landratsamt Sigmaringen sowie der Vertreter des NABU zeigte die besondere Bedeutung dieser Veranstaltung.

 

 

 

Begrüßung durch Bürgermeister Wild      

 

Wenn Spezialisten von Landwirtschaft und Umwelt von den schönsten Blumenwiesen weit und breit auf den Gemarkungen Scheer und Ennetach in den Medien berichteten, erfülle ihn diese Aussage mit Stolz und Freude, hob Wild hervor. Gerade für Scheer mit den historischen Gebäuden wie Schloss, Kirche, Burg Bartelstein und seiner malerischen Altstadt, seien diese herrlich bunten Blumenwiesen eine ideale Ergänzung in unserer Region und dies auf umweltfreundlicher Basis. Blumenwiesen würden neben ihrer natürlichen Schönheit auch Lebensräume für immer seltener werdende Tiere und wichtige Nahrungsgeber für unsere Störche werden. Der Landwirtschaft gebühre an dieser Stelle Dank, da sie wesentlich zum Erhalt solcher Naturdenkmäler beitrage.

 

Frau Gönner lobte das ehrenamtliche Engagement der im Naturschutz aktiven Mitarbeiter des NABU und von privaten Initiativen zum Schutze der Umwelt und natürlich auch der Landwirte, die sich uneigennützig für die Erhaltung von Flora und Fauna einsetzten.

In unserer Heimat würden unschätzbare Werte erhalten. Über diese Naturschönheiten würde auch der sanfte Tourismus in unserer Region angekurbelt.

Grußworte von Ministerin Tanja Gönner     

Überreichung des Blumenwiesenstraußes

Sie erhielt von Schülerinnen der Tierschutz-AG der Realschule Mengen einen schönen Blumenwiesenstrauß überreicht.

    
 

 

 

Begrüßung durch unseren NABU-Sprecher Armin Lenk   

 

Auch Armin Lenk hielt eine Begrüßungsansprache an die zahlreich erschienenen Besucher und Besucherinnen und nannte Zahlen und Fakten. dem unsere Region diese große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren vor allem in den Donauauen zu verdanken hat. Eine naturverträgliche Nutzung sei die Ursache, dass auf einem Quadratmeter bis zu 60 verschiedene Pflanzenarten zu finden seien. Auf der Fläche eines Fußballfeldes würden 560 Tierarten leben. Darunter befänden sich zahlreiche Schmetterlingsarten sowie Tag- und Nachtfalter. 29 verschiedene Vogelarten würden in den Blumenwiesen brüten, 16 weitere kämen zur Nahrungssuche und 7 Vogelarten überwintern darin. Alle diese Tiere würde mit und voneinander leben. Würde nur eine einzige Vogelart verschwinden, würden 10 Tiere ihre Lebensgrundlage verlieren.

   

 

Durch eine großflächige Ausweisung der Donauauen als "Flora-Fauna-Habitat" (FFH), so Armin Lenk, sei die landwirtschaftliche Nutzung wie bisher möglich und werde auf Antrag vom Staat gefördert. Als Leitmotiv für den Blumenwiesenwandertag nannte Lenk: "Schützen durch naturverträgliches Nützen".

 

Armin Lenk hob insbesondere das Engagement von Werner Löw aus Ennetach mit seinen Helfern und der Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Scheer für die Führungen auf den Stauden hervor.

Zuhörer bei der Festansprache

Zuhörer bei der Festansprache

Zuhörer bei der Festansprache

 

 

Grußworte und Wettersegen von Herrn Pfarrer Kreuzberger

Pfarrer Felix Kreuzberger nahm einen Teil der Rede Armin Lenks dankbar auf und lobte die schöne Natur mit den artenreichen Blumenwiesen als "Kunstwerk Gottes". Er machte den allmächtigen Schöpfer ganz allein für die Schönheiten der Natur verantwortlich. Ihm gebühre der höchste Dank.

 

     

 

Ende der Ansprachen

 

Sektempfang

 

Sektempfang      

 

Sektempfang        

 

Ab geht's mit der Kutsche in die Blumenwiesen...

Ab geht's mit der Kutsche in die Blumenwiesen...

 

Auf die Festbesucher wartete ein breit gefächertes Angebot

Am Stand vom Naturpark Obere Donau konnte man Filz aus Schafwolle herstellen und Produkte aus dem Naturpark kaufen.

Das Landwirtschaftsamt zeigte Ausstellungen über die Landwirtschaft früher und heute, die Fauna Flora Habitat (FFH) – Gebiete und gab Informationen über Fördermöglichkeiten zur Landschaftspflege.

 

      

 

Auch der NABU beteiligte sich mit Aktionen für Kinder und einem Infostand über unsere Störche.

Unser Stand

 

Besprechung nach den Aufbau

An der Buttonmaschine    

     

Tierstimmenrätsel

  

Tierstimmenrätsel und Froschhüpfen

     

Froschspringen 

 

Gewonnen       

 

An mehreren Ständen konnte sich der Besucher über Ernährung und Körperpflege mit heimischen Kräutern und anderen Naturheilmitteln informieren, die richtigen Produkte erwerben und an Kräuterführungen in die Blumenwiesen teilnehmen.

Es gab das „Scheermer Kochbuch" mit Scheermer Spezialitäten.

 

Auf Tret-Cars der Gokartbahn des RRC Scheer konnten sich Kinder austoben. Die örtlichen Gastwirtschaften sorgten auch im Freien für das leibliche Wohl der Festbesucher.

 

 

 

 

Stände am Nachmittag

Imkerstand

An einem Schaukasten mit einem lebenden Bienenvolk war viel über Imkerei und ihre wichtige Funktion für die Natur und Landwirtschaft zu erfahren.

       

Standübersicht

Stände am Nachmittag

     
     
       

Stand mit Gemälden  

Kunsthandwerker aus Scheer stellten sich und ihre Produkte vor.

Stand mit Körben

Stand mit Marmelade

Standübersicht 

 

Den ganzen Nachmittag über herrschte auf dem Festplatz und an den Ständen reges Treiben.

Die Blumenwiesenbilder-Malaktion für Kinder unter Anleitung der bekannten Malerin und Kunsterzieherin Luci Hassa musste leider infolge unerwarteter Erkrankung von Frau Hassa ausfallen.

 

 

Führung in die Blumenwiesen mit Werner Gottwald

 
Bei insgesamt 3 ausgedehnten geführten Wanderungen mit ca. 100 Teilnehmern unter abwechselnder Leitung von Werner Gottwald, Werner Löw, Inge Laidler und Martin Orlik konnte man die wohltuende Weite der Donauauen  mit ihren einzigartigen, sehr artenreichen und wunderschön blühenden Blumenwiesen und der von der Donau geschaffenen abwechslungsreichen Topografie genießen.

 

Führung in die Blumenwiesen  

 

Führung in die Blumenwiesen     

Blumenwiese in voller Blüte

Führung in die Blumenwiesen mit Martin Orlik

         

Führung in die Blumenwiesen

 

Mohn

 

 

 

 

 

 

 

Junikäfer       

       

 

Schmetterling auf Kornblume

 

Alle Wege waren genau ausgeschildert. Es gab eine kleine und eine große Runde. Für Radfahrer gab es einen noch etwas längeren Rundkurs.   
Wer mochte, konnte die Schönheit dieser Landschaft auch von der Pferdekutsche aus erleben.

Alle Wege führten immer am Erfrischungsstand mit Kaffee und Kuchen des Fischervereins Scheer bei ihrem Weiher vorbei.        

  

Kutsche und Wanderer treffen sich

Kutsche mit dem Kirchturm von Ennetach im Hintergrund

 

Kutsche von Familie Jäger   

 

Der Albverein lud zu einer Führung unter dem romantischen Felsen am Schlösschen Bartelstein hindurch auf den Scheerer Hausberg, den Stauden, ein. Es lohnte sich, darauf spazieren zu gehen und die typische Alblandschaft zwischen den Heckenriegeln und den alten Bonerzgruben mit ihren wunderschönen Blumenwiesen und herrlichen Aussichtspunkten zu genießen.

 

 

Unser Dank gilt der Stadt Scheer, allen voran Herrn Bürgermeister Wild, allen Mitveranstaltern, allen Helfern und Helferinnen, den vielen Besuchern und Besucherinnen unseres Festes und auch den zahlreichen Telnehmern / Teilnehmerinnen unserer Blumenwiesenführungen, welche zum Gelingen dieses einzigartigen Tages mit beigetragen haben.

 

Wir danken auch Peter Roß für seine wunderschönen Fotos.

 

SZ v. 13.04.07; SZ v. 18.04.07; SN v. 24.05.07; SZ v. 26.05.07; Wochenblatt v. 31.05.07; 2. Blumenwiesenwandertag in Scheer a.d. Donau" SN v. 31.05.07; "Die Donau lockt mit ihren artenreichen Blumenwiesen / Tourismus ist ein Potential (Interview mit Jürgen Wild)" SZ v. 02.06.07; Nachbericht "Die Natur schützen durch verträgliches Nützen" SZ v. 05.06.07.

 

 

 

 

 

6. Juni

 

NABU startet Mauersegler-Nistkastenkamera


Erleben Sie täglich von 12.00 bis 22.00 Uhr live auf dem Bildschirm im NABU-Schaufenster Mengen, wie das Mauersegler-Paar seine Jungen aufzieht.

Die NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach setzt das Familienleben eines Mengener Mauersegler-Paars in Szene. Die Kamera ist in einem Mauersegler-Kasten über dem NABU-Schaufenster am Giebel des Hauses in etwa 12m Höhe angebracht. Die Brutzeit erstreckt sich von Mitte Mai bis Ende Juli, selten länger. Es gibt nur eine Brut im Jahr. Die Brutzeit beträgt 18-20 Tage, bei schlechtem Wetter aber auch bis zu 27 Tage.

Mauersegler sind Höhlenbrüter an Gebäuden und Felsen, aber auch in alten Bäumen und Nistkästen. Das Nest besteht vor allem aus Halmen, Blättern, Haaren, Federn und ähnlichen leichten Materialien, die die Mauersegler im Flug sammeln.

Mauersegler sind recht einfach an ihren sichelförmigen Flügeln zu erkennen. Im Flug hört man häufig seinen Ruf, ein hohes, schrilles, oft gereiht vorgetragenes "srih".

Weitere Informationen und den Ruf des Mauerseglers finden sie hier.

SZ v. 09.06.07

 

 

 

15. Juni

 

Landwirte leisten den wichtigsten Beitrag 

 

Zu diesem Schluss kommt man beim NABU bei der Nachbetrachtung zum Blumenwiesenwandertag. Manche Wiesen werden wieder bunter.

 

Um etwas zu bewerten bedarf es oft eines gewissen räumlichen oder zeitlichen Abstandes. Darum zieht man beim NABU Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach zum 2. Blumenwiesenwandertag in Scheer jetzt erst Bilanz. Natürlich weiß man hinterher was noch besser gemacht  werden hätte können. Aber alles in allem, es war eine gelungene Veranstaltung, findet das NABU Team, sieht seine Erwartungen übertroffen und möchte sich bei der Stadt Scheer als Mitveranstalterin bedanken. Es war wichtig, dass Bürgermeister Wild  die Stadtkapelle für den Frühschoppen gewinnen konnte. Das gab der Eröffnung mit der Umweltministerin Tanja Gönner einen würdigen und schönen Rahmen. Dankbar ist man beim NABU natürlich auch der Ministerin für ihr Kommen und ihre Worte der Anerkennung. Sie verstand es, das Ziel der Veranstaltung, die Symbiose schöne Natur und Tourismus, herauszustellen und gab der Veranstaltung das ihr zustehende Gewicht. Die verschiedenen Aussteller und Anbieter machten die Veranstaltung erst richtig interessant.

 

Aber, das möchte man beim NABU hier deutlich machen, die wichtigsten Akteure des Blumenwiesenwandertages waren und sind die Landwirte. Vielleicht können sie sich bei einer eventuellen nächsten Veranstaltung aktiver präsentieren. Es ist  in der Hauptsache ihnen zu verdanken, dass man diese Veranstaltung machen und den überaus zahlreichen Teilnehmern bei den Führungen Blumenwiesen zeigen konnte. Mit ihrer extensiven Bewirtschaftung auf diesen Flächen schaffen sie diese bunte Vielfalt und geben sich als Naturfreunde zu erkennen. Vermutlich blieb auch trotz eigentlichem Mähzeitpunkt  manche Wiese extra dafür stehen. Der außergewöhnlich warme April verursachte zwar einen früheren und etwas spärlicheren Blühaspekt als sonst. So waren bereits viele Blumen  verblüht.  Dennoch gab es noch vieles zu sehen. Das Erfreulichste ist jedoch, so meint man beim NABU feststellen zu können, die Landwirte sind dem Thema Blumenwiesen und dem MEKA-Förderprogramm gegenüber zunehmend offen. Mehr  Wiesen werden wieder bunter. Der Erholungswert der Landschaft steigt. Die Gemeinden können künftig damit Werbung machen und, so meint man beim NABU, vielleicht ebenfalls  einen Anreiz dazu geben.

 

 

29. Juni

Öffentliche Ausschußsitzung in Habsthal im Gasthof Weithart. Neben Berichten besprachen wir im wesentlichen den zurückliegenden, sehr erfolgreichen Blumenwiesenwandertag und die bevorstehenden Kindersommerveranstaltungen.

 

 

 

 

30. Juni

 

Tür in das Klassenzimmer

Tag der Vereine an der Grund- und Hauptschule Ostrach

Die Schule in Ostrach hatte den NABU und weitere örtliche Vereine eingeladen diesen Tag miteinander zu gestalten und Vereine und Jugend zusammenzubringen.

       

Unsere Gruppe hat sich dazu ab 10.00 Uhr in einem Klassenzimmer mit Infomaterial und einer Präsentation vorgestellt.

Unser Stand 

Unser Stand

 

Wir hatten uns vorgenommen, den Jugendlichen den Qualipass näher zu bringen und zu zeigen, mit welchen Aktionen sich unsere NABU Gruppe am Qualipass beteiligt.

Gespräch von Frau Weber, LRA Sigmaringen, mit Eltern

Frau Weber vom Landratsamt Sigmaringen hatte uns zugesagt, den Qualipass mit uns zusammen zu präsentieren und war mit einer Stellwand, Literatur und natürlich einigen Exemplaren des Qualipass vor Ort.

                                                        

Stand des Landratsamtes Sigmaringen

 

In vielen Gesprächen mit Eltern, Schülern und der Schulleitung konnten wir viel Interesse am Qualipass und an unseren Aktionen erkennen.

Die Veranstaltung endete gegen 15.00 Uhr.

 

Januar    April    Oktober

 

 

 

2. Juli

Drei junge Mauersegler geschlüpft!

Erleben Sie täglich von 12.00 bis 22.00 Uhr live auf dem Bildschirm im NABU-Schaufenster Mengen, wie das Mauersegler-Paar seine Jungen aufzieht.

Im Juni hatten die Vogeleltern drei Eier im Nistkasten am Giebel des Hauses in der Mengener Haupstrasse gelegt. Nun sind drei muntere Jungvögel geschlüpft und halten die Vogeleltern auf Trab. Sie sind den ganzen Tag mit der Suche nach Futter beschäftigt.

Weitere Informationen finden sie unter: www.nabu-mengen.de/mauersegler.htm

SN v. 12.07.07

 

 

 

 

1. August

 

Das Ökomobil kam nach Mengen - Untersuchungen von Flora und Fauna im Rahmen des Mengener Kindersommers

 

 

         

 

 

 

Für den Mengener Kindersommer holten wir das Ökomobil vom Regierungspräsidium Tübingen zu einem Einsatz an das Storchenbiotop nach Mengen. Unter der Anleitung von Frau Sabine Reußink gingen wir mit der Ausrüstung des Ökomobils an das Gewässer, um erst einmal einige Tiere zu „fischen“. Damit dabei keines der Tiere verletzt wird, gab es genaue Anweisungen, wie man das macht. Eine Gruppe holte die Tiere aus einem Tümpel, der manchmal trocken fällt und eine zweite Gruppe holte die Tiere vom Ufer des Teiches. Schon hier konnte man die Unterschiede der dort lebenden Tiere erkennen: im Tümpel gab es Wasserskorpione, Köcherfliegen, Larven der Eintagsfliege, Stechmückenlarven und Wasserschnecken, um nur einige Wenige zu nennen.

 

 

Am Teich konnten wir sogar eine Stabwanze und einen kleinen Barsch finden. Die Stabwanze z.B. wird ca. 3,5 cm groß und ist auch für das Ökomobil eine Rarität. Dann konnten wir noch Blutegel kennen lernen und viele verschiedene Larven und die Tiere unter dem Stereomikroskop betrachten. Jedes der Kinder und Erwachsenen im voll besetzten Ökomobil suchte sich sein Lieblingstier aus, malte es und dann wurde es an Hand von Bestimmungshilfen bestimmt.

Während der Aktion fotografierte Frau Reußinks Assistentin Julia und die Fotos wurden uns am Ende der Veranstaltung gezeigt. Dann wurden auch die Tiere wieder in die Freiheit, d.h. ins Wasser gelassen.

         

 

 

Es war eine gelungene Aktion und viele der Teilnehmer meinten: beim nächsten Ökomobil möchte ich wieder dabei sein.

 

 

 

 

3. August

Radtour zur Haifischzahnbucht - Veranstaltung im Rahmen des Mengener Kindersommers

 

21 wissbegierige und abenteuerlustige Kinder fuhren am Freitag mit dem Fahrrad unter NABU-Führung von Werner Löw, Hannelore Lenk und Inge Laidler, sowie in Begleitung von zwei Müttern des Kindersommers zur sogenannten Haifischzahnbucht am Burren in Ursendorf.

Robert und Regina Migloranzi vom NABU-Mengen hatten vor Ort einen Platz vorbereitet, der aussah wie eine Goldgräberstätte. Schaufeln und Siebe brachten die Kinder größtenteils selbst mit, weitere größere Siebe und Schaufeln wurden von uns gestellt.

 

Alle wollten natürlich sofort loslegen, mussten sich aber zuerst eine kleine Einweisung anhören. Es ging eben auch um die Sicherheit der Kinder und was fanden wir hier überhaupt?

NABU-Mitglied Robert Miglioranzi, unser Experte auf diesem Gebiet, der diese Kindersommer-Aktion schon öfters und mit immer wachsender Kinderschaar durchführte, zeigte auch einen Teil seiner eigenen Fossilien-Sammlung.

       

         

Vor Jahren, als die Schichten noch besser zugänglich waren, konnten hier viele tolle Stücke gefunden werden wie z.B.: Haifischzähne aller Arten, Knochen, Rippen und Zähne von Walen, Seekühen, Hirschen und Tapiren, Schildkröten und Krokodilen. Eine große Vielfalt von Tieren, die eben vor Jahr-Millionen hier lebten.  

 

Nun gab es für die kleinen Abenteurer kein Halten mehr. Mit viel Mühe, aber auch mit großer Ausdauer und Geduld wurde nun gesiebt, geklopft und gehämmert.

      
       
    Jedes gefundene Zähnchen wurde sorgfältig in Tütchen verpackt und sofort ging es weiter.  

 

In einer kurzen Pause gab es Brezeln und Getränke, die Regina Miglioranzi inzwischen für die Teilnehmer vorbereitet hatte.

 

 
    

 

Als später zur Heimfahrt aufgerufen wurde gab es von allen Seiten zu hören:" Noch nicht, gerade habe ich was ganz Tolles gefunden", oder "Halt, wir haben jetzt die richtige Stelle entdeckt." Somit kann man sagen, dass es allen richtig Spaß gemacht hat und die Zeit wieder mal viel zu schnell vorbei war. Da die Ausbeute in den Schichten natürlich nicht mehr so riesig ist, gab es zum Abschluß für jedes Kind noch ein paar Zähnchen aus einer anderen Sandgrube, so dass ganz sicher jeder etwas zu Hause zum Vorzeigen hatte.

 

Der NABU-Mengen möchte mit solchen Aktionen auch darauf aufmerksam machen, dass sich aus verlassenen Steinbrüchen, sowie Sandgruben nach Jahren sehr tolle Biotope und Lebensräume für alle möglichen Tiere und Pflanzen entwickeln. In den Vorjahren gingen immer einige interessierte Kinder mit Herrn Löw noch auf Naturkunde-Exkursion und entdeckten Frösche, Lurche, Libellen und anderes Kleingetier und Pflanzen. Witterungsbedingt war es dieses Jahr jedoch nicht möglich.

Auch einen Dank an den Eigentümer der Sandgrube, der uns diesen schönen Nachmittag ermöglichte.

 

 

4. August

Ein "Teilstück der Ablach sieht bald wieder so aus wie einst" - Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung über die Renaturierung eines Abschnittes des Mengener Ablach (SZ v. 04.08.07).

 

 

15. August

Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung: Die letzte Nacht im August gehört der Fledermaus (SZ v. 15.08.07).

 

22. und 23. August

"Wieder kurze Wege für das Obst" - Veröffentlichung im Info (Info v. 22.08.07), in der Schwäbischen Zeitung "Obst: Kurze Wege sind wichtig!" (SZ v. 23.08.07) und in Südkurier online (Südkurier online v. 23.08.07).

 

25. August

Europäische Fledermausnacht 2007 - Schauermärchen und High-Tech

Der Höhepunkt des Fledermausjahres ist seit inzwischen elf Jahren die Europäische Fledermausnacht am letzten Wochenende im August. In mittlerweile 32 europäischen Staaten werden in dieser Nacht Hunderte von Veranstaltungen zu Fledermäusen angeboten. Unter der Schirmherrschaft von EUROBATS, und in Deutschland organisiert durch den NABU, räumen die örtlichen Veranstalter auf diesem Fledermaushappening Vorurteile und Falschinformationen aus. Den Besuchern wird die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse gezeigt, denn das ‚Live-Erlebnis‘ steht als Motto an erster Stelle.

 

Anlässlich der Europäischen Fledermausnacht am 25. August gab es auch in Ostrach eine Fledermausexkursion.

 

Sie hängen mit den Füßen an der Decke, sie fliegen nur nachts, und wenn man an Graf Dracula denkt, denkt man automatisch auch an sie: an die Fledermäuse. Ihr plötzliches lautloses Erscheinen galt bei uns als Vorzeichen für nahendes Unheil. In anderen Kulturen hatten es die Fledertiere besser: bei den südamerikanischen Mayas wurden sie als göttliche Wesen verehrt, und die uralten Chinesen verehrten sie als Symbole für Glück und langes Leben.

 

Eine gute Gelegenheit, diese Säugetiere näher kennen zu lernen, war die Europäische Fledermausnacht am 25. August 2007. Sie wird alljährlich vom Europäischen Büro für Fledermausschutz „Eurobats“ veranstaltet. In ganz Europa finden dazu Veranstaltungen statt. In Ostrach gab es eine Fledermausführung, die die NABU Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach organisierte.

 

Treffpunkt war die Feuerwehrhütte am Lausheimer Weiher.

       
Nach einer Power-Point Präsentation über Fledermäuse wurde dann bei einsetzender Dunkelheit die Beobachtungsjagd auf die Fledermäuse eröffnet. Man kann die Wasserfledermaus z.B. sehr gut mit der Taschenlampe beim Jagen über der Wasseroberfläche verfolgen. Bei der Jagd nach Insekten – Fledermäuse vertilgen über ein Kilogramm in einem Sommer - senden die meisten Fledermausarten Laute aus. Diese für uns Menschen nicht hörbaren Ultraschallsignale werden von Beutetieren oder Hindernissen zurückgeworfen, über die großen Ohren der Fledermäuse aufgenommen und analysiert. So können Richtung, Form, Struktur und Größe des reflektierten Objekts bestimmt werden. Mit Hilfe der Fledermausdetektoren konnten wir die Laute der Fledermäuse deutlich hören und sie bei der Jagd beobachten.           
 

Für die Kinder wurden Fledermausspiele gespielt und es wurde gemeinsam gegrillt. Dank der schönen Augustnacht kamen auch zahlreiche Fledermäuse zu unserer Europäischen Fledermausnacht. Im Jahr 2008 wird zur Europäischen Fledermausnacht wieder eine Fledermausexkursion von unserer NABU Gruppe durchgeführt werden. Ort und Datum werden in der Presse bekannt gegeben.    

 

Einladung; Südkurier online v. 14.08.07; Mitteilungsblatt Ostrach v. 23.08.07; Stadtnachrichten v. 23.08.07; Wochenblatt v. 23.08.07; Wochenblatt-Veranstaltungskalender; SZ v. 05.09.07.

Weitere Infos siehe auch www.batnight.de.

 

 

7. September

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Neben Berichten über Renaturierungs- und Pflegemaßnahmen sowie Stellungnahmen ging es im wesentlichen um unsere Jugendarbeit (Qualipass, Jugendgruppe, Wasserspielplatz) und unser Herbstprogramm.

 

9. September

Werner Löw und Martin Orlik besichtigten das Gebiet, auf welchem das neu geplante Industriegebiet Niederbol-Ost der Stadt Mengen entstehen soll, zwecks Erstellung einer Stellungnahme. Sie besprachen dabei auch mögliche Ausgleichsmaßnahmen beim Naturschutzgebiet Blochinger Sandwinkel.

 

17. September

Wir starteten unsere Sammelbestellaktion 2007 für Obstbaum-Hochstämme.

 

 

30. September

Wir luden Mitglieder und Gäste zu unserer Herbstwanderung 2007 ein.

 

Die Wanderung führte mit 12 Personen durch den Mengener Stadtwald Richtung Granheim und am Café Waldeck vorbei wieder durch den Mengener Stadtwald und über den Missionsberg zurück nach Mengen.         

Dabei entdeckten wir viel Interessantes:

       
     

Einen Bussardhorst,

das Nest einer Maus im Nistkasten,

         

Pilze in einer alten Ulme,

 
     

und...        

einen Schwarzspecht.

Abschluss unserer Herbstwanderung 2007 war ein längeres gemeinsames Mittagessen im „Grünen Baum“ in Mengen (SN v. 27.09.07).

 

 

 

 

Januar    April    Juli  

 

4. bis 6 Oktober

Umfangreiche landschaftspflegerische Maßnahmen im Mengener Riedle zur Wiedervernässung

 

 

         

   
  
       

     

 

 

5. Oktober

Abwechslungsreiche öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Hirsch in Blochingen. Im wesentlichen ging es neben aktuellen Berichten unter anderem um bevorstehende Pflegemaßnahmen und um die Gestaltung unseres Programms für das Jahr 2008.

 

5. Oktober

Der Kuckuck ist Vogel des Jahres 2008.

 Foto: NABU / P. Zeininger  

 

 

11. Oktober

„Echt gut! - Ehrenamt in Baden-Württemberg“ geht in Abstimmungsphase
Minister Willi Stächele: Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, vielfältigem ehrenamtlichen Engagement ihre Stimme zu geben.

NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach nominiert für Ehrenamtspreis

Seit dem Ende der Bewerbungsfrist am 14. September 2007 haben in den zurückliegenden Wochen mehrere Fachjurys aus rund 1.200 Bewerbungen 60 Kandidaten in sechs verschiedenen Kategorien für die Abschlussabstimmung nominiert.

In der Kategorie „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“ wurde die NABU-Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach für ihr jahrelanges Engagement für die Erhaltung der einzigartigen Blumenwiesen in den Scheerer und Ennetacher Donauauen nominiert.

Vom 10. Oktober bis zum 1. November können die Bürgerinnen und Bürger im Land ihre Favoriten beim „Echt gut!-Ehrenamtspreis“ wählen. Abgestimmt werden kann entweder per Mausklick im Internet unter www.echt-gut-bw.de oder telefonisch unter der Rufnummer 01801-010301.

Abstimmen kann man für uns unter: http://www.echt-gut-bw.de/nominierte/nominierte_detail.php?id=4414&kat_id=21&menu_id=21

(SZ v. 19.10.07 "Naturschützer bewerben sich"; SZ v. 19.10.07 (2); SZ v. 20.10.07 "NABU Mengen sagt: Wir sind echt gut"; Wochenblatt v. 25.10.07; SN v. 25.10.07 "Ehrenamtswettbewerb Echt Gut, Titelseite).

 

19. Oktober

Die NABU - Sammelbestellung für Hochstamm-Obstbäume endete mit 321 bestellten Bäumen.

Um den Erhalt der für unsere Landschaft so charakteristischen Streuobstwiesen zu unterstützen, führte unsere Gruppe eine Sammelbestellung für Hochstammobstbäume durch. Jeder Obstbaum kostete mit Verbissschutz, Pfahl und Strick 18,50 €. Bestellformulare lagen in den Rathäusern von Mengen und Umgebung aus. Außerdem erhielten Sie die Formulare bei der NABU Geschäftsstelle, Scheerer Str. 27, Mengen-Ennetach und bei Familie Lenk, Meginhardstraße 50, Magenbuch sowie auf unserer Homepage: pdf-Datei / MS-ExcelTM-Datei. Auf den Listen waren alle Obstbaumsorten, die bestellt werden konnten, aufgeführt. Im Downloadbereich fanden Sie außerdem nähere Beschreibungen zu den einzelnen Obstsorten.

Bestellungen wurden erst nach Geldeingang auf das Konto des NABU-Mengen bei der KSK Mengen Nr. 624 936, BLZ 653 510 50 gültig. Die Frist für den Geldeingang war der 19. Oktober 2007.

Die Ausgabe der Bäume erfolgt auf dem Bauhof der Stadt Mengen am 3. November von 8.00 bis 12.00 Uhr.

 

Angeboten wurden folgende Sorten:

Äpfel: Jakob Fischer, Gravensteiner, James Grieve, Dr. Oldenburg, Elstar, Jacob Lebel, Berlepsch, Bittenfelder, Bohnapfel, Brettacher, Berner Rosenapfel, Gewürzluiken, Glockenapfel, Golden Delicious, Goldparmäne, Idared, Jonagold, Kaiser Wilhelm, Krügers, Dickstiel, Landsberger Renette, Roter Boskoop, Bohnapfel, Brettacher, Engelsberger, Hauxapfel, Jakob Fischer, Maunzen, Braeburn, Gala Galaxy, Pilot, Pinova, Roter Fuji, Rubinette, Topaz -

Birnen: Alexander Lucas, Clapps Liebling, Conference, Frühe aus Trevoux, Gelbmöstler, Gellerts Butterbirne, Gutte Luise, Junkersbirne, Köstliche aus Charneu, Oberösterreicher Weinbirne, Schweizer Wasserbirne, Williams Christ.

Zwetschgen: Bühler Frühzwetsche, Ersinger, Hauszwetsche, Italiener, Wangenheimer, Czakas Fruchtbare, Hanita, President.

Pflaumen: Ontariopflaume,  The Czar.

Renekloden: Graf Althans, Oullins.

Mirabellen: Nancy-Mirabelle.

Süßkirschen: Büttners Rote Knorpelkirsche, Hedelfinger Riesenkirsche, Große Schwarze - Knorpelkirsche, Schneiders Späte Knorpelkirsche, Burlat, Kordia, Lapins, Regina, Sam, Sunburst.

Sauerkirschen:  Beutelspacher Rexelle, Morellenfeuer, Schattenmorelle.

(SN v. 27.09.07; SZ v. 06.10.07; SN v. 11.10.07).

 

 

 

22. Oktober 

Störche und Schnepfenvögel bekommen wieder feuchte Wiesen

Wiedervernässung von Mooren fördert die Artenvielfalt und unterbindet gleichzeitig die massive Freisetzung von Treibhausgasen. Schon für andere Wiesenprojekte wurde die NABU Gruppe Mengen-Scheer-Hohentengen-Ostrach in der Kategorie „Umwelt und nachhaltiges Handeln“ jetzt für den Ehrenamtspreis  Baden-Württemberg nominiert.

 

Mitte der achtziger Jahre wurde im Rahmen des Storchenprogramms des Landes bei Beizkofen eine Storchenauswilderungsstation eingerichtet. Der heute noch belegte Baumhorst der Beizkofer Störche stammt da her. Damit die Störche auch genug Futter für ihre Jungen finden, wurde im Zuge der Flurbereinigung das 12 ha große Storchennahrungsbiotop Mengener - Beizkofer Riedle angelegt und als flächenhaftes Naturdenkmal ausgewiesen. Allerdings wurden dabei, wie es eben früher üblich war, tiefe Entwässerungsgräben angelegt. Das hatte zur Folge, dass die ehemaligen Feuchtwiesen im Laufe der Jahre trocken fielen.

Als der damalige Deutsche Bund für Vogelschutz, heute NABU, 1989 in Zusammenarbeit mit der Natur – und Umweltschutz AG der Realschule Mengen unter Konrektor Manfred Stützel die Betreuung für das Gebiet übernahm, blühten noch die Trollblumen und andere Feuchtigkeitszeiger. Der Kiebitz brütete und der große Brachvogel, Kampfläufer und andere seltene Vögel machten dort Rast. Sie bleiben heute aus.

Der NABU regte  beim Regierungspräsidium Tübingen an, im Bereich der Landes - und NABU Flächen Stauhaltungen in die Gräben einzubauen um den früheren Wasserhaushalt der Wiesen wieder herzustellen. Die Maßnahme wurde als sinnvoll erachtet. Von der höheren Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium als Maßnahmeträger beauftragt, baute der NABU 2003 auf Markung Beizkofen  die ersten drei Rampen ein.

         

 

Jetzt konnte er auf Markung Mengen vier weitere, große Maßnahmen abschließen. Zweieinhalb Tage war Matthias Binder aus Beizkofen mit seinem großen Bagger und anderem Gerät im Einsatz, die Aktiven vom NABU noch viel länger. Auch die Schüler der Astrid- Lindgren Schule mit Ihren Lehrern Alfons Laux und Marko halfen fleißig mit bei der vorausgehenden Entbuschung, ebenso, als die Abfließrampen mit großen Steinen gegen die Erosion durch das Wasser gesichert werden mussten.

Weil das Mengener – Beizkofer Riedle inzwischen FFH-Gebiet ist, wurde vorher beim Fachbüro Grom für Landschaftsökologie aus Altheim eine Verträglichkeitsstudie in Auftrag gegeben. Für das Wasserrechtsverfahren und um die Flurstücke der Ober - und Unterlieger vor Staunässe zu schützen, musste zu dem ein exaktes Planwerk mit Höhenmarken erstellt werden. Die Maßnahmen wurden größtenteils vom Landkreis und dem Land bezuschusst (SZ v. 26.10.07).

 

 

Oktober

Bei unserer Herbstwanderung am 30. September 2007 in Mengen kamen wir im Schwärzental an sehr schönen, alten Birnbäumen (Schweizer Wasserbirne) vorbei, welche voller Birnen hingen. Die Birnbäume befinden sich im Eigentum der Stadt Mengen.

Robert Miglioranzi kam spontan die Idee, dass wir die Birnen nach Genehmigung durch die Stadt Mengen ernten und zu Most bzw. Birnensaft verarbeiten könnten.

Gesagt - getan! Neben Robert und Regina Miglioranzi halfen Hannelore Lenk mit Tochter und Inge Laidler beim Ernten mit. Herausgekommen ist unter Zumischung eines geringen Anteils an Äpfeln ein hervorragend schmeckender Birnensaft. Den Erlös, welche die Birnen bei der Obstannahme gebracht hätten, spendete Robert Miglioranzi in voller Höhe an den NABU.

Im Jahr 2008 werden wir die Birnen wieder in einer Obstsammelaktion aufgelesen. Der daraus hergestellte Most / Birnensaft wird am NABU-Stand an der Martinskirche als Spendenaktion für den NABU verkauft.

Werner Löw kümmert sich um die Unter-Schutz-Stellung der mindestens100 Jahre alten Bäume als Naturdenkmal beim Landratsamt Sigmaringen.

 

 

3. November

Obstbaumsammelbestellung 2007 - Ausgabe der Streuobstbäume im städtischen Bauhof der Stadt Mengen

 

Am 3. November fand die Ausgabe der Obstbäume statt. Die Stadt Mengen hatte uns hierfür wieder die Nutzung des Bauhofes gestattet.

Zusammen mit Anna und Isa Lenk, Arnd Siebenrock, Martin Orlik, Werner Gottwald, Werner Löw und Armin Lenk wurden dieses Mal 321 Hochstamm-Obstbäume in 70 Kommissionen gebündelt abgegeben.     

Darunter waren auch 90 Bäume für die Gemeinde Wald. Herr Bürgermeister Müller hatte sich an die NABU-Sammelbestellung angehängt und die Bäume bereits am Freitag abholen lassen.

 

Wir danken allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Aktion und der Stadt Mengen, dass sie uns den städtischen Bauhof zur Verfügung gestellt hat.

SZ v. 02.11.07; SZ v. 03.11.07

      

 

 

 

5. November

Schüler der Astrid-Lindgren Schule pflegten den Ennetacher Berg

Im Herbst 2004 hat der NABU zusammen mit der Firmgruppe unter Pfarrer Stefan Einsiedler und den Ennetacher Pfadfindern im Landschaftsschutzgebiet Ennetacher Berg eine frühere Jungviehweide entbuscht. Seither wird sie jeden Sommer unter tatkräftiger Hilfe von Schülern verschiedener Schulen zweimal gemäht und abgerecht. Das Mähgut wird von Ennetacher Landwirten abgeholt. Damit werden nicht nur aufkommende Baumschösslinge, Disteln und Brennnessel nieder gehalten. Das eventuell noch vorhandene Samenpotential der ursprünglichen Pflanzengesellschaft und wieder ausgebrachte Samen aus benachbarten Wiesen ähnlicher Lagen, sollen wieder Licht und eine Chance bekommen.

Die ersten Erfolge stellten sich bereits ein. Unter den inzwischen gezählten 31 Blumenarten setzen Margeriten, Witwenblumen und Glockenblumen die auffälligsten farbigen Tupfer. Vielleicht kommen auch die Silberdistel und der Frühlingsenzian zurück. Die  Wiese gehört der Stadt Mengen und liegt an dem beliebten Spazierweg unter dem „Fohrenwäldle“, der am Kneipbecken vorbei führt. Wegen ihrer Hanglage ist sie schwer mit heutigen Maschinen zu bewirtschaften und darum für Landwirte wenig interessant. Die Stadt Mengen unterhält nur den Weg.

 

Heuer haben die Schüler von Anette Hager  und die Gruppe von Alfons Laux und Marko Weidelt, beide von der Astrid-Lindgren Schule, gelernt, wie man mit Rechen und Heugabel umgeht und ein bisschen Einblick in die Naturkreisläufe bekommen. Beiläufig wurde auch das Kneipbecken gereinigt. Zum Abschluss gab es jedes Mal eine kleine Exkursion über den Berg.

 

 

 SZ v. 08.11.07

 

9. November

Spärlich besuchte öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Lamm in Mengen, bei welcher es im wesentlichen um Berichte und - angesichts immer weniger werdenden aktiven Helfer und Helferinnen - um die Bewältigung des bevorstehenden Programms für das Jahr 2008 ging. Hauptziel für 2008 ist die Gewinnung weiterer aktiver Mitglieder und aktiver Kinder / Jugendlicher.

 

10. November

Armin Lenk und Hannelore Lenk haben die Bezirksvertreterversammlung in Überlingen besucht. Die sehr interessante Veranstaltung öffnete den Blickwinkel für neue Ideen und Konzepte und ist auch für weitere Aktive unserer Gruppe sehr empfehelenswert.

 

22. November

Teilnahme bei „Echt gut – Ehrenamt in Baden-Württemberg

Unter 1200 Bewerbern insgesamt und 49 Bewerbern der Kategorie „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“ hatte es unsere NABU Gruppe unter die ersten 10 Plätze geschafft. Deshalb waren wir auch zur Preisverleihung am 22. November in das Neue Schloss in Stuttgart eingeladen worden.

Leider waren wir nicht unter den drei Erstplatzierten. Ministerpräsident Oettinger betonte jedoch in seiner Ansprache, dass die nominierten Teilnehmer stellvertretend für alle im Ehrenamt Aktiven seien. Und tatsächlich hätten es alle Ehrenamtsprojekte verdient, zu gewinnen. Während der Preisverleihung wurden die erstplatzierten Projekte kurz vorgestellt, wobei Umweltministerin Tanja Gönner die Vorstellung der Projekte im Bereich „Umwelt und nachhaltige Entwicklung“ übernahm. Sie ermahnte in ihrer Rede, auch im Umweltbereich nicht von der Basis zu leben, sondern von den Zinsen. Das heißt übertragen auf den Umweltschutz, auf nachwachsende Rohstoffe und umweltfreundliche Energielieferanten zu setzen, um die Erde auch für unsere Kinder als einen lebenswerten Planeten zu erhalten.

Nach der Preisverleihung gab es einen Riesenschokoladenkuchen (siehe Foto rechts oben), der an alle Anwesenden verteilt wurde. Leider waren die Zutaten dieses Kuchens weder „bio“ noch „transfair“. Das Festprogramm wurde gestaltet durch ein Geigenvorspiel von Innenminister Heribert Rech, einer Musikband, die unter anderem aus behinderten Jugendlichen bestand und einem reichhaltigen Buffet.

 

 

24. November

Werner Löw war auf der Landesvollversammlung 2007 des NABU Baden-Württemberg. Dabei wurde Andre Baumann zum neuen NABU-Landesvorsitzenden gewählt, welcher den bisherigen Landesvorsitzenden und nicht mehr kandidierenden Stefan Rösler ablöste.

 

 

 

7. Dezember

Letzte Ausschußsitzung im Jahr 2007, bei welcher neben aktuellen Berichten eine Situationsanalyse unserer Gruppe durchgeführt wurde. Hauptziel für 2008 ist die Gewinnung aktiver Helfer.

Außerdem wurde besprochen, wer als Sprecher, Schriftführer und Kassenwart bei der bevorstehenden Hauptversammlung 2008 kandidiert und wie diese gestaltet wird.

 

15. Dezember

Als Ersatz für alte und kranke Bäume wurden am Reiserspital in Mengen mit Hilfe unserer Gruppe und der Wald-AG der Atrid-Lindgren-Schule mit Lehrer Alfons Laux und Schülern mehrere neue Bäume gepflanzt (SZ v. 15.12.07),

24. Dezember

Wir haben es in den Jahresrückblick der Schwäbischen Zeitung geschafft! (SZ v. 24.12.07)

 

 

30. Dezember

NABU lud ein zur Jahresabschlusswanderung

Wir luden Gäste und Mitglieder zur traditionellen Jahresabschlusswanderung ein. Dieses Mal führte die Wanderung von Scheer an der Donau entlang nach Sigmaringendorf. 

Treffpunkt war um 14.30 Uhr am Parkplatz an der Donaubrücke der B32 in Scheer (i-Punkt). Dauer der Wanderung war etwa eine Stunde. Anschließend war gemütliche Einkehr im Gasthaus „Rosengarten“ in Sigmaringendorf.

 

 

2007 fanden mit Jugendlichen zusammen verschiedene Veranstaltungen zum Erlebten Frühling und zum Kindersommer statt.

 

 

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