Jahr 2006 

Foto: NABU, M.Delpho

Der Kleiber, Vogel des Jahres 2006

 

SZ v. 08.10.05

 

Jahresbericht 2006

 

Jahreswahl

 

 

 

 

April    Juli    Oktober     

 

6. Januar

Werner Löw, Hannelore Lenk, Martin Orlik und Herr Bauernfeind vom NABU Sigmaringen besuchten die Naturschutztage von BUND und NABU in Radolfzell am Bodensee. Das Tagesmotto lautete "Perspektiven für Energie und Klima". Unter anderem wurden Wege zu einer innovativen und zukunftsfähigen Energieversorgung aufgezeigt, die Klimaveränderung und Natur in Baden-Württemberg mit Prognosen, Folgen und Konsequenzen vorgestellt und über Biogas, Biomasse, Holz als Energieträger für die Zukunft diskutiert. Nach dem gemeinsamen Mittagsessen im Tagungszentrum "Milchwerk" nahmen wir am Nachmittag an aufschlussreichen, teilweise aber sehr speziell gehaltene Foren und Seminaren teil (SN v. 5.1.06).

Weitere Infos unter www.naturschutztage.de, www.erneuerbare-energien.de und www.lubw.baden-wuerttemberg.de.

 

13. Januar

Im Rahmen eines Waldprojektes unter Führung von Alfons Laux war in Mengen eine Kooperation zwischen dem NABU, der Astrid-Lindgren-Schule und dem Forstamt entstanden. Unter anderem wurden Nistkästen gemeinsam gereinigt und eine Waldputzede durchgeführt (SZ v.13.01.06).

 

 

19. Januar

Schüler der Astrid-Lindgren-Schule als Gewässerbauer

Die Schüler lernten mit Oberflächenwasser umzugehen und Beziehung von Wasser und Landschaft kennen.

Seit mehr als 150 Jahren wird die Landschaft entwässert. Das hatte zu Zeiten der Lebensmittelknappheit auch seine Berechtigung. Man brauchte mehr Land um mehr Lebensmittel zu produzieren. Heute haben wir Überproduktion. Man hat die Landschaft auslaufen lassen. Bis zum kleinsten Bach und Graben lautete die Maxime, das Wasser möglichst schnell ableiten. Überraschende, große Hochwässer, auch an bisher harmlosen Bächen und Flüssen, sind die Folge. Feuchte Wiesen, spezielle Lebensräume und ihre einmal weit verbreitete Tier – und Pflanzenarten sind damit rar geworden. Sie stehen heute ganz oben auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten.

Als bei Beizkofen vor ungefähr zwanzig Jahren mit dem Storchenprogramm des Landes Störche ausgewildert wurden, hatte das Regierungspräsidium Tübingen im Mengener / Beizkofer Riedle, südlich der Beizkofer- Straße, das ca. 12ha große Storchennahrungsbiotop angelegt. Mit Stauhaltungen aus Balken in Gräben hat man versucht, dass einige Wiesen ihre ursprüngliche Feuchtigkeit teilweise behalten können.

Der NABU Mengen wurde damals vom Regierungspräsidium Tübingen mit der Betreuung dieses Biotops beauftragt.

 

So viel Spaß kann Naturschutz machen.

Die Stauhaltungen auf Markung Beizkofen mussten inzwischen erneuert werden.  Doch das Wasser wühlte sich immer wieder daran vorbei. Mit Overall, Gummistiefel und Handschuhen ausgestattet, haben Schüler von der Astrid-Lindgren-Schule und ihre Lehrerin Hanni Tikkala und Alfons Laux, zusammen mit dem NABU, schon zweimal die Bauwerke mit Lehm abgedichtet. Ein stattliches Grasfroschweibchen, aus seinem Winterschlaf im Uferschlamm geweckt, fand viel Interesse und machte die Aktion noch interessanter (SZ v. 08.02.06).

 

       

 

 

20. Januar

Erste Ausschußsitzung im Jahr 2006 im Gasthaus Lamm in Mengen. Neben Berichten und der Besprechung von kommenden Veranstaltungen ging es hauptsächlich um die geplante Hauptversammlung 2006, die Wahlen und - damit verbunden - um gruppeninterne Umstrukturierungen. Es sollen in Zukunft vier gleich berechtigte Sprecher geschäftsführend tätig sein. Hierzu wurde der Entwurf einer Satzungsänderung diskutiert.

 

 

 

3. Februar

Unsere diesjährige Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Ennetach war mit 23 Personen, darunter in der Mehrzahl aktive Mitglieder, sehr gut besucht.

Werner Löw begrüßte alle Anwesenden. In seinem Bericht stellte er fest, dass der Verlust an Tier- und Pflanzenarten oder der Rückgang der Artbestände auf ein kritisches Maß nicht nur in den Urwäldern und anderen Großlebensräumen, auch bei uns, für die Menschheit genau so bedrohlich wie der Klimawandel sei. Wir spürten das als Verlust an natürlicher Lebensqualität, aber dies führe auch zu wirtschaftlichen Auswirkungen. Uns deshalb für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen, sei unsere Aufgabe. Gelingen könne uns dies nur, wenn wir Verbündete fänden in der Bevölkerung, bei den Landwirten, beim Handel und Gewerbe, der Wirtschaft überhaupt und -ganz wichtig - bei den Gemeinden und in der Politik.

Aber deren Wohlwollen allein sei zu wenig. Sie müssen sich damit befassen. Sie müssen die Verantwortlichkeit erkennen, entsprechend entscheiden und handeln. Sie müssen erkennen, dass wir es sind, die Ihnen helfen, dieser Verantwortung gerecht zu werden. Wir unterstützen sie dabei mit unserer Arbeit und seien die Gebenden, nicht die Nehmenden. Auch seien wir kein Verein, der einen Selbstzweck verfolge, sondern das Gemeinwohl mit Langzeitperspektive. Natürlich freuen wir uns und sind dankbar für jede Art von Unterstützung und Entgegenkommen.

Werner Löw ging im weiteren auf die bereits recht gute Zusammenarbeit mit den Mengener Schulen ein und bedankte sich bei allen aktiven wie passiven Mitgliedern sowie den Helfer(innen), welche sich das ganze Jahr über bei unseren Aktivitäten und Veranstaltungen eingebracht haben.

Gerne würden wir in Scheer, Hohentengen und Ostrach mehr tun. Aber dazu bräuchten wir mehr engagierte Mitglieder und Mitarbeiter aus diesen Gemeinden. Auch kämen immer mehr Anfragen auf Zusammenarbeit in Sachen Naturschutz von der Öffentlichkeit, Schulen und Behörden. Wir sind schon froh, wenn sich neue Mitarbeiter für ein bestimmtes Projekt einbringen. Es brauche kein Dauereinsatz zu sein.

 

Im Anschluss an den Bericht des 1.Vorsitzenden Werner Löw folgte der Bericht des Schriftführers Martin Orlik in Form einer Präsentation mit Text und Bildern. Er ging im wesentlichen auf die zurückliegenden umfangreichen Aktivitäten und Veranstaltungen seit der letzten Hauptversammlung ein.

Danach stellte Regina Miglioranzi den Kassenbericht vor. Liane Schmid und Hermine Miglioranzi bestätigten als Kassenprüferinnen eine einwandfreie und perfekte Kassenführung, welche auch jeder Prüfung vom Finanzamt standhalte. Eine ordentliche Kassenführung sei auch Grundvoraussetzung für die weitere Anerkennung als gemeinnütziger Verein, so Werner Löw.

Werner Löw bedankte sich bei den einzelnen Aktiven für ihre Berichte und bei den Kassenprüferinnen für deren Arbeit.

Nachdem keine Wortmeldungen zu den Berichten kamen, leitete Alfred Bauernfeind vom NABU Sigmaringen die Entlastung der Vorstandschaft, welche durch die abstimmungsberechtigten Anwesenden einstimmig erfolgte. Er lobte die vielfältige Arbeit unserer Gruppe und ermunterte uns, so weiter zu machen.

 

Werner Löw ehrte dann zwei NABU-Mitglieder für jeweils 25jährige NABU-Mitgliedschaft, Herrn Winfrid Ballarin (in Abwesenheit) und Herrn Gustav Fürst (Bild rechts) mit einem Weinpräsent zum Dank. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal recht herzlich!

     

 

Im Anschluss stellte Werner Löw die für diesen Tag geplante  Satzungsänderung vor:

Bisher bestand der Vorstand aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und der Kassenwartin. Mit der Satzungsänderung zur Vorstandschaft könne die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden. Das werde notwendig, weil unsere Gruppe von der Öffentlichkeit, Schulen und Behörden zunehmend als kompetente Institution in Sachen Naturschutz anerkannt werde. Das bedeute, es gibt immer mehr Anfragen auf Zusammenarbeit. Aufgaben und Verantwortungen können besser auf vier gleichberechtigte Sprecher verteilt werden. Außerdem sei so die kontinuierliche Leitung und Weiterführung der Gruppe gewährleistet. Die Regelung mit 4 gleichberechtigten Sprechern würde zunehmend auch von vielen anderen Gruppen übernommen.

Folgende Satzungsänderung stand zur Abstimmung:

"Der Vorstand besteht aus vier gleichberechtigten Sprechern. Diese wählen aus ihrer Mitte eine Kassenwartin sowie eine Kontaktperson für andere NABU-Gruppen und den NABU-Landesverband. Vorstandspositionen nach außen müssen unter den einzelnen Sprechern abgestimmt werden. Rechtsgeschäfte mit Beträgen >100 € müssen mit dem Gesamtvorstand zuvor besprochen werden".

Die Satzungsänderung wurde einstimmig mit einer Enthaltung beschlossen.

 

Alfred Bauernfeind nahm anschließend die Wahlvorschläge für die 4 Sprecher(innen) entgegen.

In geheimer Wahl wurden mehrheitlich als Sprecher(innen) auf 2 Jahre gewählt:

Werner Löw, Regina Miglioranzi, Hannelore Lenk und Armin Lenk. Nachrückerin ist Liane Schmid.

Werner Löw gratulierte als bisheriger 1. Vorsitzender den Gewählten. Er verabschiedete Peter Danner als bisherigen 2. Vorsitzenden und dankte ihm für dessen 8jährige Mitarbeit im Vorstand.

 

Anschließend wurde Martin Orlik als Schriftführer auf weitere 2 Jahre einstimmig gewählt.

Als Kassenprüferinnen wurden Hermine Miglioranzi und Liane Schmid ebenfalls einstimmig gewählt.

 

Als Beisitzer(innen) wurden folgende Personen einstimmig gewählt:

Liane Schmid, Peter Danner, Werner Gottwald, Inge Laidler, Heinrich Laidler, Alfons Laux, Anne Pfundstein, Arnd Siebenrock. Zusammen mit Martin Orlik als Schriftführer besteht der erweiterte Vorstand aus insgesamt 9 Beisitzern.

Neue Vorstandschaft im Überblick

Werner Löw bedankte sich bei allen, die ein Amt angenommen haben und bei Alfred Bauernfeind für dessen Wahlleitung. Er erklärte den offiziellen Teil für beendet.

Werner Gottwald stellte mit eindrucksvollen Bildern den Kleiber, Vogel des Jahres 2006 und den Lebensraum des Kleibers vor. Außerdem berichtete er mit weiteren Bilden von der geplanten Reise an die Müritz im Mai / Juni 2006 (NABU-Reise in den Müritz-Nationalpark).

Werner Löw dankte auch Werner Gottwald für den gelungenen Abschluss unserer Hauptversammlung 2006 (SN v. 19.1.06; SZ v. 30.01.06; SZ v. 02.02.06; SN v. 03.02.06; SZ v. 10.02.06).

 

 

 

7. Februar

Hannelore Lenk, Werner Gottwald und Werner Löw waren im Landwirtschaftsamt Sigmaringen bei dem Vortrag "Landwirte als Landschaftspfleger". Es ging um die Neuerungen bei den Förderprogrammen, hoch interessant und kompliziert.

 

15. + 16. Februar

Werner Gottwald plante vom 28.Mai bis 8.Juni eine Reise in die urwüchsige Landschaft des Müritz-Nationalparks zu Adlern, Kranichen, Rothirschen und Seerosen. Er informierte die Bevölkerung über noch freie Plätze (SZ v. 15.02.06; SN v. 16.02.06; NABU-Reise in den Müritz-Nationalpark).

 

 

 

4. März

Bericht in der Schwäbischen Zeitung: Schüler der Astrid-Lindgren-Schule mit ihrer Lehrerin Hanni Tikkala pflegen den Storchennahrungsbiotop Mengener-/Beizkofer Riedle (SZ v. 04.03.06).

 

5. März

Führung zum Kleiber       

Die Führung zum Kleiber, Vogel des Jahres 2006, konnte witterungsbedingt aufgrund der starken Schneefälle der vergangenen Tage und der dadurch bedingten Schneebruchgefahr im Mengener Stadtwald leider nicht stattfinden (SZ v. 01.03.06; SN v. 02.03.06; SZ v. 03.03.06).

 

10. März

Ausschußsitzung im Gasthaus Weithart in Habsthal, erstmals mit Armin Lenk als Sitzungsleiter.

Wir besprachen neben Berichten im wesentlichen Organisatorisches zu unserem bevorstehenden Nistkastenstand beim Storchenbrunnen in Mengen am 25. März, unseren Infostand in Ostrach am 7. Mai verbunden mit der Aktion "Stunde der Gartenvögel" und unseren Blumenwiesenwandertag am 21. Mai 2006.

 

24. März

Der Amphibienzaun bei Ennetach wurde von Schülern, Lehrern und NABU-Mitgliedern aufgestellt. Der Zaun am Lausheimer Weiher stand auch bereits teilweise, der Zaun bei Zielfingen folgte am 27. März.

 

 

25. März

Nistkästen aller Art gab es auf dem Markt bei der Martinskirche in Mengen.
Natürlich postierte der NABU seinen Stand am Storchenbrunnen.

Zu den unterschiedlichen Nistkasten gab es die entsprechenden Informationen. Neben den dazu gehörigen Vögeln wurde auch der Kleiber, Vogel des Jahres 2006 vorgestellt. Und als kleines Geschenk gab es ein Kleibersprengerle und ein Glas Bio-Apfelsaft.

         

Außerdem wurde ein wunderschöner Strauss mit naturgefärbten Ostereiern und die dazugehörige Färbetechnik vorgestellt.

Von den insgesamt 40 handbemalten Eiern blieben nach teilweise stürmischen Windböen bei weitgehend trockenem Wetter bis zum Schluss der Veranstaltung immerhin noch 7 heil (SZ v. 22.03.06; SN v. 23.03.06; SZ v. 25.03.06).

 

 

27. und 28. März

Auch in Rulfingen wurde der Amphibienzaun aufgebaut.

Ein Teilstück des Zaunes wurde neu beschafft und gleich montiert.

        

                                                                 Fotos: Patrick Brauner

        
 

Auch an diesem Zaun wurde während der folgenden Wochen morgens und abends regelmäßig kontrolliert.

 

 

31. März - 2. April

Werner Löw besuchte den sehr interessanten Stromtod-Kongress in Muhr (Nürnberger Nachrichten v. 03.04.06).

 

 

Januar    Juli    Oktober

 

 

5. April

Die sieben "Wilden Kerle" befreien die Kröten aus ihren Eimern - Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung:

"Tatkräftige Unterstützung hatte Ingeborg Laidler bei ihrer morgendlichen Inspektion der Krötenzäune in Ennetach erhalten. Die sieben "Wilden Kerle" vom Kindergarten St. Christopherus ließen sich auch vom Nieselregen nicht abhalten, die Erdkröten aus ihren Eimern am Krötenzaun zu befreien. Voller Eifer begleiteten sie die sechs glitschigen Artgenossen über die Straße und setzten sie sicher in ihrem heimatlichen Teich wieder aus".

SZ v. 05.04.06

 

8. April

Junge Leute helfen bei den Amphibienzäunen

Nach dem langen Winter mit viel Schnee saßen die Kröten, Frösche und Molche in den Startlöchern für ihren Marsch zu den Laichgewässern. In den ersten Nächten mit über +6 Grad und Regen marschierten sie teils noch über den Schnee los.

Die Straßenmeistereinen und die mit Amphibienschutzzäunen befassten Naturschützer wussten nicht, wo sie zuerst anfangen sollen. Der NABU Mengen hatte  sechs eigene Amphibienschutzzäune mit einer Gesamtlänge von 1400m und zwei Zäunen der Straßenmeistereien über 800m Länge aufzubauen. So freute man sich sehr, dass  junge arbeitslose Männer an zwei Tagen halfen, bei Zielfingen, Rulfingen und Blochingen die Zäune zu erstellen. Schüler vom Gymnasium Mengen erstellten den Zaun bei Ennetach. Schüler der Astrid-Lindgrenschule Mengen und von der fachlichen Berufsvorbereitung der Mariaberger Heime in Sigmaringen erstellten die Zäune bei Blochingen.

Doch die vielen Zäune müssen über mindestens vier Wochen zweimal täglich kontrolliert werden. Neben vielen anderen Helfern sind auch die Kindergärten in Rulfingen und Ennetach sowie Schüler der Realschule Mengen mit dabei.

Auf dem Bild die Schüler der fachlichen Berufsvorbereitung Sigmaringen mit Lehrerin Gabi Döbereiner

Foto: Werner Löw

     

"Junge Leute helfen Kröten" - Veröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung: SZ .v. 08.04.06

 

15. April

Wir gratulierten unserem langjährigen ersten Vorsitzenden und jetzigen Sprecher unserer Ortsgruppe, Werner Löw, zum 70. Geburtstag und feierten mit ihm.

 

22. April

Öffentliche Ausschusssitzung im i-Punkt / Gasthaus Johannislaube in Scheer.

Wir besprachen neben aktuellen Berichten im wesentlichen unsere bevorstehenden Aktionen "Stunde der Gartenvögel" mit Nistkastenstand und Führungen in Ostrach am 7.5.06 und unseren Blumenwiesenwandertag am 21.05.06 mit Ausgangspunkt beim i-Punkt in Scheer.

 

23. April

Führung zum Kleiber, Vogel des Jahres 2006

 

Bei anfangs strömendem Regen, aber dann doch noch bei trocken-sonnigem Wetter führte Werner Gottwald rund 15 interessierte Personen vom Wanderparkplatz an den Pfullendorferstraße zum Kleiber, Vogel des Jahres 2006 und seinem Biotop, offen-lichte Eichen-Buchenmischwälder...    

... in den Burkhardshauser Wald bei Mengen.

Wir konnten folgende Vögel hören und / oder mit dem Fernglas beobachten: Amsel, Drossel, Blaumeise, Kohlmeise, Tannenmeise, Haubenmeise, Schwanzmeise, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Rotkehlchen, Wintergoldhähnchen, Ringeltaube, Rabenkrähe, Sperber und schließlich den Kleiber.

Werner Gottwald erzählte viel Wissenswertes über den Kleiber, die oben genannten Vögel und deren Lebensräume und über seine Forschungsarbeiten zum Waldkauz.

Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich alle Teilnehmer bei Werner Gottwald für die schöne und sehr aufschlussreiche 2-1/2-stündige Führung.

                   

SN v. 8.4.06; SZ v. 19.04.06; SZ v. 22.04.06

 

28. April

Der Amphibienzaun bei Ennetach wurde wieder abgebaut.

 

 

 

Anfang Mai

fand eine Begehung des Storchenbiotops Mengen und der geplanten Erweiterung mit Werner Löw und Herr Hafen vom Landratsamt Sigmaringen statt.

 

4. Mai

Alfons Laux und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule bauten den Amphibienzaun bei Blochingen ab.

 

5. Mai

Werner Löw und Alfons Laux bauten den Amphibienzaun bei Rulfingen ab und lagerten diesen in unserem Lager in Mengen in der Hauptstraße 119 ein. Dabei räumten die beiden unser Lager weiter auf.

 

 

7. Mai

   

Mit unserem NABU-Stand anlässlich des "Tages für Gewerbe und Vereine" präsentierten wir uns direkt vor der katholischen Kirche am Markplatz in Ostrach inmitten des Geschehens und regen Treibens.

 

Wir boten bei sonnig-heißem Wetter neben zahlreichem Informationsmaterial zum NABU und zu unseren Aktivitäten auch schöne Pflanzenableger für den Garten und verschiedene Nistkästen an.

       
   
 

Wir konnten mit verschiedenen interessierten Personen immer wieder über unterschiedliche Themen ins Gespräch kommen und die Ziele und Anliegen des NABU und unserer Gruppe vorstellen und vermitteln.

     

         

Viele Kinder konnten unter tatkräftiger Anleitung junger NABU-Helferinnen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Sie malten schöne Button-Motive selbst aus, pressten diese zum fertigen Button und nahmen ihn als Andenken an die Veranstaltung mit nach Hause.

        
  
Liane Schmid bot ein umfangreiches Kinderprogramm an.

Werner Löw führte an diesem Tag mit 2 Führungen um 10 Uhr und um 14 Uhr zur "Stunde der Gartenvögel", einer bundesweiten NABU-Aktion, direkt an die Ostrach und umliegende, interessante Stellen zur Vogelbeobachtung.

 

 

So konnten wir an diesem Tag gemeinsam gute Werbung für den NABU und unsere Gruppe machen. 

 

 

 

13. Mai

Peter Danner, Hannelore Lenk und Armin Lenk stellten bei Familie Lenk in Magenbuch die NABU- Wegweiser-Schilder für unseren am 21. Mai 2006 stattfindenden Blumenwiesenwandertag her.

       

         

 

 

13. Mai

Im Anschluss an die Fertigung der NABU-Wegweiser bei Familie Lenk fand eine weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Bären in Magenbuch statt. Wir besprachen neben aktuellen Berichten vor allem letzte Details für den Blumenwiesenwandertag am 21. Mai, geplante Verbesserungen für den Weißstorch und die Pacht einer Blumenwiese in den Donauauen zwischen Ennetach und Scheer.

 

 

14. Mai

         

 

 

Von den Kelten bis heute

 
Bei dieser naturkundlichen Führung über den Ennetacher Berg ging es nicht um das Leben und Treiben der Kelten. Aber die Kelten haben bereits gesicherte Spuren der Veränderung in unserer Landschaft hinterlassen.

Am Ennetacher Berg als besonders strategisch wichtiger Punkt, sogar noch im zweiten Weltkrieg, lassen sich Veränderungen im Landschaftsbild durch die verschiedenen Nutzungen bis heute erkennen. Werner Löw ging dabei auch auf die dort vorkommenden Tiere und Pflanzen ein.

Die mit 7 Personen besuchte Führung begann um 14:30 Uhr bei der Römertafel am Galgenhaldenweg im Oberdorf von Ennetach und fand im Rahmen der ÖkoRegio-Tour statt.

   

 

SZ v. 12.05.06; SZ v. 13.05.06

 

 

 

21. Mai

Unsere schöne Landschaft und Natur live erleben mit der ÖkoRegioTour

Bei zunächst weitgehend verregnet-kaltem, anschließend windig-bewölktem Wetter und seltenen sonnigen Abschnitten fand unser Blumenwiesenwandertag 2006 mit Ausgangspunkt beim Gasthaus i-Punkt in Scheer statt.

Wanderer und Radfahrer aus einem möglichst großen Umkreis sollten die reizvolle Landschaft kennen lernen. Neben Informationsmaterial und Namensbuttons wurde auch eine schön gestaltete Teilnehmerkarte als Erinnerungsgabe an die Veranstaltung an die leider recht wenig erschienenen Teilnehmer(innen) ausgegeben.    

Die Wanderstrecke und die Radstrecke waren zuvor von uns komplett ausgeschildert worden. Zusätzliche Warnschilder warnten die Autofahrer vor querenden Wanderern und Fahrradfahrern.

Die Wanderung führte auf den Stauden, eine Albhöhe und Albrücken zwischen Lauchert und Donau bei Scheer, mit abwechslungsreicher Alblandschaft und wunderschönen Blumenwiesen, herrlicher Aussicht auf die Göge, das Alpenvorland und die Alpen, zu ehemaligen Bohnerzgruben und Keltengräbern und zurück ins Städtchen mit dem imposanten Schloss. Wir bedanken uns beim Schwäbischen Albverein Scheer für die freundliche Unterstützung bei den Führungen.

Die Radrundfahrt links der Donau führte durch Jakobstal nach Blochingen, am Donaualtarm Egelsee mit Feuchtgebieten vorbei über den Donauradweg nach Ennetach und von dort an den Ennetacher Krautländern entlang durch die Donauauen mit den herrlichen Blumenwiesen wieder nach Scheer. Auch bei den Blumenwiesen versorgten wir die Teilnehmer mit Informationen zu den vorhandenen Pflanzengesellschaften und den dort lebenden Tieren, der Geschichte der sehr bewegten, weiten Landschaft mit den Donaualtarmen und dem ehemaligen Bewässerungssystem von der Ablach her.

Insgesamt gesehen war die Veranstaltung trotz der relativ geringen Resonanz ein wichtiger Beitrag zu unserer Öffentlichkeitsarbeit und unserem Bemühen, unsere wunderschöne Landschaft in direkter Nähe zu zeigen und zu erhalten.

Blumenwiesen-Karte, Zeitungsberichte SZ v. 16.05.06; SN v. 18.05.06; SZ v. 20.05.06.

 

       

 

 

28. Mai - 8. Juni

Fahrt an die Müritz

Sieben Personen brachen mit 7 Fahrrädern am Sonntag, den 28.05.06 bereits um 5.00 Uhr morgens auf. Nach 850 Kilometern erreichten wir unser Ziel in Grabow an der Müritz.

Auf die Räder und los geht's...

Nachdem am nächsten Morgen die Fahrräder zusammengebaut waren, wurde der erste Ausflug gemacht: Federow – Rederangsee – Warener Hauswiesen – Federow und wieder zurück.     

 

Viele Tiere konnten wir auf den Radtouren und Wanderungen beobachten. Dabei waren der Fischadler, viele Reiher, Kormorane auf ihren Nistbäumen, Rotwild, Ringelnattern, Schwärme von Kranichen und der Balkenschröter, der kleine Verwandte des Hirschkäfers zu sehen. Nicht vergessen werden darf die Klappergrasmücke.

Am Beobachtungsstand

Blick vom Beobachtungsturm auf den Fischadler-Horst

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gibt es Fischadler!

Sandwege machen den Radlern schwer zu schaffen!

Der Weg zum Beobachtungsstand am Rederangsee

Urwald am Rederangsee

 

Immer wenn es zu kalt war oder es regnete, nutzen wir die Zeit für ein Alternativprogramm. Dann blieben die Räder stehen. Es gab viel Interessantes zu entdecken:

Neben dem Heinrich Schliemann Museum in Ankershagen, einem alten Kirchturm, dem Thermalbad in Röbel besuchten wir auch das Müritzeum und das Aquarium in Waren.

Auch zum Bummeln und Einkaufen blieb viel Zeit.

Das Heinrich Schliemann Museum in Ankershagen   

     Trojanisches Pferd am Heinrich Schliemann Museum

Werner bei der Entdeckung des Schatzes von Troja

 

Am Montag, den 05.06.06 machten wir eine Bootsfahrt über die Müritz. Von Waren ging es nach Röbel und von dort quer über den See zum Boelker Kanal. Da es recht kühl auf dem Oberdeck war traf sich die ganze Gruppe bereits nach kurzer Zeit im warmen Unterdeck bei Müritz-Kaffee und heißer Schokolade.

Am Mittwoch, den 07.06.06 endete unser toller Aufenthalt an der Müritz und am Abend trafen alle unversehrt wieder in Mengen ein.

 

Armin Lenk bedankte sich im Namen aller Teilnehmer bei Werner Gottwald für die intensive Vorbereitung unserer Tour vor Ort und die interessanten und perfekten Führungen

 

 

8. Juni

Die drei Jungstörche auf der Mengener St. Martinskirche haben die nasskalte Witterung der zweiten Maihälfte nicht überlebt (SN v. 08.06.06; SZ v. 08.06.06). Die Störche müssen in Mengen sehr weit fliegen, um an Nahrung für ihre Jungen zu kommen. Durch die lange Abwesenheit ihrer Eltern kühlen die Jungtiere relativ rasch aus. Im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden hat die Gemeinde Mengen schlechte Brutergebnisse beim Weissstorch, weil insgesamt nicht genügend getan wird, um geeignete Nahrungsressourcen für den Weisstorch auch im Raum Mengen zu schaffen.

 

Mitte Juni

Der Ennetacher Berg wurde unter der Leitung von Werner Löw mit 10 Schülern der Berufsvorbereitung und zwei Lehrern gemäht. Reiner Rebholz hat das Mähgut mit dem Ladewagen abgefahren. Auf der im Herbst 2004 renaturierten Fläche haben sich bereits Margeriten, Witwenblumen, knäuelige Glockenblumen und Bergziest eingestellt.

 

22. Juni

Die Beizkofer Störche sind wohlauf (SZ v. 22.06.06).

 

23. Juni

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Lamm in Mengen. Auf der Tagesordnung standen im wesentlichen Nachberichte zu unserer Müritzfahrt, aktuelle Berichte, die Nachbesprechung unseres Blumenwiesenwandertages, die Montage eines Schleiereulenkastens bei einem Landwirt in Scheer, die geplante Gesprächsrunde zum Amphibienschutz mit dem Landratsamt Sigmaringen und der NABU-Kindersommer (Tagesordnung).

Im Anschluss an unsere Sitzung zeigte Doris Danner interessante Bilder von ihrer Reise nach Indien und Sri Lanka.

 

 

Januar    April    Oktober

 

 

5. Juli

"Der Rechnungshof rügt teure Krötentunnel" (SZ v. 05.07.06). In Mengen-Zielfingen wird die Ortsdurchfahrt neu asphaltiert, ohne längst fälligen und notwendigen Krötentunnel!

 

7. Juli

Feldwege sind wichtige Biotopverbünde

Laufend werden Feldwege umgeackert oder mit abgefrästem Asphalt bedeckt und kleinere Landschaftsstrukturen, die einer durchgehenden Bewirtschaftung im Wege sind, beseitigt. Werner Löw von unserer Gruppe beklagt diese schleichende Flurbereinigung ohne gleichzeitige Ausgleichsmaßnahmen als enorm schädlich für die Artenvielfalt und das Landschaftsbild.

 

Gerade die wenig befahrenen Feldwege sind wichtige Kleinbiotope. Einmal, weil es dort noch Pflanzen gibt, die in den Äckern oder intensiv bewirtschafteten Wiesen kaum noch ein Chance haben. Zum anderen hat der Bewuchs dort eine eigene Struktur.

Es gibt Spinnen, Käfer, Wespen und Schmetterlinge die nur auf oder entlang von diesen nicht asphaltierten Feldwegen leben. Deren Dichte ist noch größer, wenn auch in der Mitte des Weges ein Grünstreifen vorhanden ist.  Feldlerche, Schafstelze, Bachstelze, Goldammer, Hausrotschwanz  und Rebhuhn legen darum ihre Nester gerne in der Nähe dieser Wege an. Sie finden für ihre Jungen leicht Insekten und die Altvögel für sich ein gutes Angebot an Sämereien.  Rebhühner und Feldlerchen können da auch für sie wichtige Staubbäder nehmen. Auch Hasen äßen gerne an diesen Wegen entlang

Werden diese Wege asphaltiert, verlieren viele Tiere nicht nur ihren Lebensraum.

Ein drei Meter breiter Asphaltweg ist für manche Kleintiere eine kaum zu überwindende Barriere, auch weil dann mehr und schneller gefahren wird. Nur wenige schaffen es noch, zum Acker- oder Wiesenrand auf der anderen Seite zu kommen

In letzter Zeit ist es Mode geworden, den bei Straßensanierungen abgefrästen Makadam  auf den Feldwegen zu entsorgen. Es hat dieselbe Wirkung, auch optisch.

Das erholsame Bild der Idylle solcher Feldwege geht verloren.

 

Reine Graswege weisen ein etwas anderes aber nicht geringeres Artenspektrum auf.

Bei höherem Bewuchs haben auch größere Tiere dort ihre Einstände. Diese Wege sind aber in Gefahr, weil sie wenig befahren werden, dass sie umgeackert und durchbewirtschaftet werden.  Die Artenverluste sind dabei ähnlich groß. Nicht geringer sind die damit verbundenen Nebenwirkungen. Ackerränder entlang von Wegen werden weniger gespritzt oder gedüngt als die übrige Fläche. Darum kann man dort oft noch Klatschmohn, Kornblumen  und andere sonst seltene Pflanzen sehen. Von jeder Pflanzenart wiederum sind zehn bis fünfzehn Insektenarten abhängig. Wird also so ein Weg aufgehoben und danach intensiv bewirtschaftet, reduzieren sich für den ganzen Bereich in Kürze die Artenzahlen. Der Genaustausch innerhalb der Arten wird weiter eingeschränkt und hat Langzeitwirkung.

Dies ist übrigens eine große und allgemein unterschätzte Bedrohung der Artenvielfalt. In der offenen Agrarlandschaft ist heute fast nur über die Feldwege als oft einzigen Biotopverbund  ein noch bescheidener Genaustausch bei Pflanzen und Insekten möglich. Jeder aufgegebene Weg reißt ein größeres Loch in das schon zu weitmaschige Netz der noch natürlichen Lebensräume (SZ v. 15.07.06).

 

Vom Umbruch bedrohter Grasweg unterhalb von Ennetach

        

In der Zwischenzeit kam es in dieser Angelegenheit zu einer gemeinsamen Einigung mit dem Landwirt, für dessen Entgegenkommen und Verständnis wir uns an dieser Stelle bedanken möchten.

 

 

10. Juli 

Im Rathaus Mengen und vor Ort fand ein Gespräch betreffs der Erweiterung bzw. Optimierung des Storchenbiotops an der KSE Mengen mit Herrn Fritz von der mittleren Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Tübingen statt. Mit eingeladen waren auf Werner Löws Bitte Herr Hafen vom Landratsamt Sigmaringen und die Storchenbeauftragte des Regierungspräsidiums, Frau Reinhard. Es sollte hauptsächlich geklärt werden, ob die Maßnahme zuschussfähig ist und in welcher Höhe. Dementsprechend würde auch der Umfang der Erweiterungsmaßnahme gestaltet werden. Als Ergebnis soll der Wall an der Westseite des Storchenbiotops Richtung Mengener Ablach hin geöffnet werden, Richtung Ennetacher Flutkanal erfolgt eine Abflachung des Walls. Außerdem bemüht sich die Stadt Mengen um einen Extensivierungs- bzw. Pflegevertrag nach den Landespflegerichtlinien bei dem betroffenen Landwirt.

Als weitere Option bemühte sich die Stadt Mengen um einen Extensivierungsvertrag für die Wiesen in der Beund neben der Ablach unterhalb von Ennetach, wo der Storch ebenfalls oft gesichtet wurde und häufig Nahrung sucht.

 

27. Juli

Erstes Treffen unserer Arbeitsgruppe Amphibienschutz in Magenbuch im Gasthaus Bären.

Ca. 12-14 Personen aus verschiedenen Amphibienschutz-Gruppen der Region trafen sich, um sich zunächst kennen zu lernen, Namen und Anlaufstellen auszutauschen und über Erlebnisse beim Aufbau, den Kontrollgängen, beim Abbau und im Umgang mit den Behörden, speziell dem Landratsamt zu berichten. Im Umgang mit den Behörden ergaben sich Probleme. Das Landratsamt möchte sich in Sachen Amphibienschutz offensichtlich immer mehr herausnehmen und die Arbeit auf die ehrenamtlichen Helfer abschieben. Als erste Aktion soll ein Schreiben über den Landesnaturschutzverband an das Landratsamt gerichtet werden und darin ein Forderungskatalog präsentiert werden. An die NABU- und BUND-Landesverbände wird ebenfalls herangetreten.

 

28. Juli

Ausschußsitzung im Nebenzimmer der Gaststätte im Hofgartencenter Scheer mit 5 aktiven Mitgliedern.

Im wesentlichen ging es um Berichte, das Programm für 2007, die Handyaktion von Vodaphone(TM) für Renaturierungsmaßnahmen des NABU, die Fledermausnacht 2006 und den Vorschlag unseres Leader-Projektes (Tagesordnung).

 

29. Juli

Jungstorch aus Scheer wird bei Hohentengen erschossen aufgefunden!

Der Jungstorch aus Scheer wurde vor ca. 4 Wochen aus dem Nest geweht, blieb auf einem Dach darunter im Schneefanggitter hängen und hatte sich dabei leicht verletzt. Dr. Dieter Haas, Albstadt richtete ihn wieder her und gab ihn zur Genesung bis zur Flugreife nach Mössingen. Dabei verlor er die Scheu vor den Menschen weitgehend. Er wurde am 27.Juli der Beizkofer Storchenfamilie zugeführt, weil seine Familie in Scheer nicht auffindbar war.

Während dieser Aktion gesellte sich die Scheerer Familie dazu, wohl weil das Futterangebot während der Dürre um Scheer zu knapp war. Die Scheerer wurden aber wieder vertrieben. Der Jungstorch blieb bei den Beizkofern und schloss sich einen Tag später einem Trupp von Jungstörchen bei Hohentengen an.

Wohl aufgrund seiner geringen Fluchtdistanz wurde er das Opfer eines Schießers mit Schrotflinte. Wir konnten uns zwar kaum vorstellen, dass er von einem Jäger erschossen wurde, sondern von einem Jugendlichen, der an das Gewehr kam. Oder man wollte den Naturschützern eins auswischen (SZ v. 01.08.06, SZ v. 01.08.06 (2), SZ v. 03.08.06).

 

29. Juli

Giftköder lagen im Mengener Riedle aus und kosteten einen Beizkofer Jungstorch fast das Leben!

Am gleichen Tag wurde im Beizkofer Ried ein vergifteter Jungstorch aus Beizkofen gefunden. Er war bei Dr. Haas. Ob er durchkam, wußte man zunächst nicht (SZ v. 04.08.06). Er musste 8 Tage später leider eingeschläfert werden, da er von der Vergiftung irreversible Schäden davongetragen hatte.

 

 

23. August

Kindersommer-Veranstaltung "Fahrradtour zur Haifischzahnbucht"

 

Bei sehr tollem Wetter und einer großen Anzahl von Erwachsenen und Kindern haben wir unter Leitung von Robert und Regina Miglioranzi und unter Mithilfe von Werner Löw und Liane Schmid einen erlebnisreichen Nachmittag verbracht.

    
Nach ca. zweistündiger Suche nach unseren berühmten fossilen Haifischzähnchen (mit Erfolg)....

... gab es ein vom NABU gespendetes Brezel- und Getränkevesper mit anschließendem Bestaunen von Robert Miglioranzis früheren Sammlungsstücken.
Als Robert Miglioranzi zum Abschluß der Begutachtung noch einen Mammut-Zahn vorzeigte, gab es von Jung und Alt ein großes Staunen. Robert hat diesen Zahn extra mitgenommen, um den Kindern einmal ein sprichwörtliches, handgreifliches Gefühl zu vermitteln, so einen kiloschweren Kaubrocken anfassen und heben zu dürfen. Die Überraschung war perfekt.

 

       

Sehr wichtig ist dabei noch zu erwähnen, dass dieser Mammut-Zahn natürlich nicht aus unserer Gegend kommt, sondern von Roberts Miglioranzis Freund Carsten, im Internet ersteigert wurde und er uns diesen Zahn freundlicherweise für das Kindersommer-Projekt zur Verfügung gestellt hat.          

 

 

  

 

Dann ging es mit absolut neuer Energie wieder in die Tiefe des Sandes.

 

 

     

Inzwischen hatte Werner Löw ein kleines Naturkunde-Ratespiel vorbereitet und das Gelände nach Tümpeln erkundet, wo man Amphibien, Frösche, Lurche usw. begutachten konnte.

Ungefähr die Hälfte der Kinder hat sich dann gemeldet, um ca. 45 Minuten an dieser kleinen Naturkunde-Exkursion unter Leitung von Werner etwas mehr über unsere Amphibien- und Kleintierwelt zu erfahren.

 

Um ca. 16.45 Uhr ging es wieder mit den Fahrrädern von Ursendorf nach Mengen zurück. Jeder hatte eine kleine Ausbeute in der Tasche, bekam noch ein informatives Beiblatt und einen etwas größeren Haifischzahn als Erinnerung geschenkt.

 
Besonders gefreut hat uns, dass neben allen Kindern auch die Erwachsenen einen "tollen Nachmittag" erlebt haben und sie unsere Veranstaltung "sehr interessant und aufschlußreich" fanden.

Es wurde positiv hervorgehoben, dass "der NABU so etwas Schönes anbietet. Mein Kind hat schon gesagt, nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein".

     

 

Haifischzähne und seltene Tiere in der Haifischzahnbucht

(Bericht SZ) Der NABU hatte zum Kindersommer wieder in die Haifischzahnbucht bei Ursendorf eingeladen. Sechzehn Kinder zwischen acht und zwölf Jahre sowie dreizehn Eltern, mit Schäufelchen, Sieben und Eimerchen im Gepäck, haben sich zur gemeinsamen Fahrt dahin mit dem Rad eingefunden. Begleitet wurden sie von Liane Schmid und Werner Löw vom NABU. Robert und Regina Miglioranzi hatten am Ziel bereits ein Camp mit Tisch und Bänken als Kommunikationszentrum eingerichtet. Ein Sonnenschirm erwies sich ebenfalls als sinnvoll. Hatte man doch glücklicherweise den derzeit einzigen schönen Tag erwischt. Interessiert verfolgten die großen und kleinen angehenden Ausgräber die Erklärungen von Robert Miglioranzi zu der prähistorischen Entstehung und Herkunft der in der Sandgrube vorkommenden Haifischzähne und anderen Teilen von Urtieren. Miglioranzi warnte die Kinder auch eindringlich davor, alleine in der Sandgrube zu graben. Besonders unter den Sand -und Steinwänden zu graben sei sehr gefährlich. Man könne durch herabstürzende Sandmassen verschüttet oder durch große Steine erschlagen werden. Als erfahrener Gräber hatte er für die Veranstaltung eine ungefährliche und trotzdem erfolgversprechende Stelle  ausgesucht. Nach der Präsentation seiner beachtlichen Funde war die Truppe nicht mehr zu halten. Fieberhaft wurde geschaufelt, gesiebt und der Sandhügel durchwühlt. Immer wieder hörte man wie die Kinder in Jubel ausbrachen wenn sie einen, wenn auch oft nur kleinen, Zahn gefunden hatten. Manche konnten ihre von Gina Miglioranzi ausgegebenen Sammeldöschen damit füllen. Nach einer kurzen Pause mit Brezeln und Mineralwasser von Gina und Robert Miglioranzi ging es wieder weiter.

Die auch an der Natur Interessierten schlossen sich danach Werner Löw an. Er führte zu den noch bei uns vorkommenden Tieren. Anhand eines großen Sandlaufkäfers, der nur in Sandgruben oder Dünen vorkommt, konnte man sehen, dass auch so eine „Mini-Wüste“ lebt. Kleine Löcher im Sandboden oder in den Wänden weisen auch auf Spezialisten unter den Wespen und Bienen hin. Die großen Löcher sind Bruthöhlen der Uferschwalbe. Die kleinen Kreuzkrötchen bei einem Tümpel und erst recht die Kaulquappen der Gelbbauchunke darin, beides äußerst seltene Arten, fanden großes Interesse. Im älteren Teil der Grube konnte man sehen, wie sich so eine Abbaustelle, wenn man sie sich überlässt, zu einem bunten, artenreichen Biotop entwickelt. Als Preis für das gute Abschneiden bei den Ratespielen gab es Gummibärchen.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten alle noch einen kiloschweren  Mammut-Backenzahn aus Sibirien bestaunen. Miglioranzi betonte jedoch,  den findet man nicht in der Haifischzahnbucht

Vorbericht: SZ v. 05.08.06; Nachbericht "Die angehenden Ausgräber erfahren, dass auch eine Mini-Wüste lebt": SZ v. 30.08.06.

 

 

 

26. August    

Veranstaltung anlässlich der 10. Europäischen Fledermausnacht am Lausheimer Weiher

 

Die Fledermäuse flogen doch

Anlässlich der zehnten Europäischen Fledermausnacht  hatte der NABU Mengen, Scheer, Hohentengen, Ostrach zur Fledermausnacht am Lausheimer Weiher eingeladen. Trotz anfänglichem Regen fanden sich zwölf Teilnehmer, 4 Kinder und 8 Erwachsene, ein. In der Grillhütte der Feuerwehr stellte Armin Lenk  in einer interessanten PowerPoint-Präsentation, leicht verständlich, die bei uns lebenden Fledermausarten und ihre Biologie vor.  Danach schien  die Sonne wieder etwas und den Kindern machte es großen Spaß, in einer Art Blinde Kuh- Spiel die Jagdtechnik der Fledermäuse mittels Echolaut nachzuahmen.

Am Grill mit Wurst und Steak wurden noch viele Fragen gestellt und beantwortet. Mittlerweile war es dunkel geworden und die Expedition wanderte zu einer kleinen Waldlichtung am Weiher. Mittels des vom Elektro-Ingenieur Armin Lenk gebauten großen Fledermaus-Detektors konnten alle Anwesenden die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbaren Ultraschall-Peillaute der Fledermäuse als lebhaftes Geknatter hören. Man wusste gleich, da kommen  wieder welche und konnte sie beobachten, wenn sie einem fast um den Kopf herum flogen oder mit dem Scheinwerfer verfolgen. Zu identifizieren waren die Zwergfledermäuse aufgrund ihrer geringen Größe. Die Wasserfledermäuse waren im Lichtkegel an ihrem geradlinigen Flug dicht über dem Wasser und dem weißen Bauch zu erkennen. Anhand der unterschiedlichen Intervalle und Frequenzen der Peillaute konnte man auf zwei weitere aber nicht bestimmbare Arten schließen

Vorberichte: SZ v. 21.08.06 und SN v. 24.08.06; Nachbericht Ganz Ohr für die "Vampire": SZ v. 31.08.06.

 

 

5. September

Obstannahme: Auch dieses Jahr nimmt das Lagerhaus Ostrach unter Mithilfe unserer Gruppe im Betriebshof der Gaggli-Eierteigwarenfabrik in Ennetach wieder Äpfel an (SN v. 07.09.06).

 

7. September

Die Donau verfügt wieder über ihr natürliches Bett (SZ v. 07.09.06), siehe auch Blochinger Sandwinkel.

 

 

 

Am 14. September verstarb Heinrich Laidler im Alter von 84 Jahren.

 

Heinrich Laidler war seit  vielen Jahrzehnten Mitglied im NABU. Nach dem Umzug nach Mengen bereicherte er 10 Jahre lang unsere Ortsgruppe als sehr engagiertes und geachtetes Mitglied. Wann immer es ihm in seinem hohen Alter möglich war, unterstützte er unsere Aktionen mit Rat und Tat und mit viel Sachverstand.

Heinrich Laidlers Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke, aber er wird weiterleben in den Bäumen und Wiesen, die er mit uns und für uns und seine Kinder pflanzte und pflegte und die uns an ihn erinnern werden bei unseren Spaziergängen.

Wir werden Heinrich Laidler stets ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Todesanzeige

Heinrich Laidler 08.03.1922 (*) -  14.09.2006 (†)

Die Urnenbeisetzung fand am 9. Oktober 2006 auf dem Mengener Friedhof statt.

 

 

18. September

Wir haben an der Sitzung des LNV, Arbeitkreis Sigmaringen, teilgenommen.

 

 

21. September

Die Zufahrt zum Betriebsgelände der Fa. Gaggli hatte sich geändert. Die Zufahrt war nur noch von der Kernstadtentlastungsstraße möglich. Wir hatten den Weg neu ausgeschildert. Die Obstannahme durch die WLZ Ostrach war weiterhin Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr möglich (SZ v. 21.09.06).

 

29. September

Wir trafen uns zu einer weiteren öffentlichen Ausschußsitzung in Ostrach im Gasthaus Hirsch. Dort gedachten wir zuerst in einer Gedenkminute unseres verstorbenen aktiven NABU-Mitglieds und Freundes Heinrich Laidler.

Dann besprachen wir neben den aktuellen Berichten im wesentlichen den Blumenwiesenwandertag 2007, die Vodaphone-Handyaktion, die bevorstehende Herbstwanderung mit Helferfest und die Gestaltung einer neuen Blumenwiese.

   

 

 

Januar    April    Juli  

 

5. Oktober

Ortsbegehung aller unserer Amphibienzäune zusammen mit der Straßenmeisterei Sigmaringen, dem LNV, Werner Löw und Hannelore Lenk von unserer Gruppe. Ziel war es, den Amphibienschutz insgesamt zu verbessern.

 

 

13. Oktober

Der Turmfalke ist Vogel des Jahres 2007! (Foto: M. Heng)

 

 

 

 

13. und 14. Oktober

Um die neue Blumenwiese unterhalb der Ennetacher Krautländer bei unserer Blumenwiesentafel anzulegen, musste der Boden, vorher handelte es sich bei der Fläche um eine Wiese, erst einmal vorbereitet werden. Nachdem der Landwirt Martin Kleiner zuvor die Fläche von etwa 500 qm aufgefräst hatte, wurden durch Helfer unserer Gruppe über 12 Tonnen Kalksplitt verteilt.

      

Dieser Splitt ersetzt den sonst vorhandenen feineren Donaukies und soll den Boden mit Kalk anreichern.

Helfer beim Anlegen der neuen Blumenwiese (von links nach rechts): Alfons Laux, Hannelore Lenk, Armin Lenk, Lothar Seel und Werner Löw

 

Die ganze Fläche soll nun mit einem so genannten Kultivator behandelt werden, der den Schotter in das Erdreich einarbeitet. Wir wollen noch dieses Jahr einsäen – bei vielen Blumen und Kräutern handelt es sich um Frostkeimer, die erst nach einer Frostperiode zu keimen beginnen.

   

Der sehr anstrengende Einsatz wurde mit einer zünftigen Brotzeit mit frischem Zwiebelkuchen von Helga Löw beendet.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung: Der NABU legt ein Versuchsfeld "Blumenwiese" an (SZ v. 17.10.06; Südkurier v. 07.11.06).

 

 

17. Oktober

Leserbrief von Werner Löw "Thujahecke fehlt die ökologische Funktion" (SZ v. 17.10.06).

 

 

20. Oktober

Mittlerweile ist der Boden fertig bearbeitet und die Wiese eingesät.

 

                                      Vor der Einsaat

                                           Nach der Einsaat

 

 

24. Oktober

Wir haben uns im Bildungszentrum Gorheim den Film "Vogelwelt der Krauchenwieser Baggerseen" von Joachim Hauck angesehen. Joachim Hauk aus Bad Saulgau hatte über 2 Jahre lang die Vogelwelt dieser Seen beobachtet und mit der Kamera festgehalten. Der Film gab auch einen Einblick in den Kiesabbau des Gebietes und die verschiedenen Gestaltungsmaßnahmen zum Lebensraum Krauchenwieser Baggerseen (SZ v. 24.10.06; SN v. 26.10.06).

 

 

 

28. Oktober

Zur diesjährigen Herbstwanderung trafen sich fast 20 Mitglieder, Helfer und Gäste.

Begrüßung

Bei trockenem, für Ende Oktober sehr warmen Wanderwetter galt es die Zielfinger Seen und besonders den Vogelsee zu umrunden.

   

Auf geht's zum Vogelsee

 

Werner Gottwald hatte sein Spektiv dabei und schon sehr bald wurden wir fündig: Ein Silberreiher wurde von uns entdeckt. Er hatte sich an der Schlickbank des Vogelsees niedergelassen.  

        

Neben Reiherenten, Haubentauchern und  Blesshühnern...

     

Haubentaucher

... konnte auch eine große Gruppe Kormorane auf ihrem Schlafbaum sitzend beobachtet werden.

       

Die Schlafbäume der Kormorane

         

Kormorane auf ihren Schlafbäumen

Vogelkundler unter sich

 

Bei der Rückwanderung entlang der Ablach zeigte sich kurz der Eisvogel. Von den Wasseramseln konnte nur der Ruf vernommen werden. Dagegen konnte man den Zaunkönig hören und im Flug beobachten.

 

Herbstimpressionen am Vogelsee

 

Nach der Wanderung traf sich die Gruppe mit weiteren Mitgliedern, Helfern und Gästen zur Einkehr im „Grünen Baum“ in Mengen.

 

Einkehr im "Grünen Baum" in Mengen

SN v. 26.10.06; SZ v. 28.10.06

 

 

2. November

Leserbrief von Werner Löw zum Thema "Lampen sollen Energie sparen" (SZ v. 02.11.06).

 

 

3. November

Weitere öffentliche Ausschußsitzung im Gasthaus Adler in Ennetach. Es ging neben aktuellen Berichten im wesentlichen um das Blumenwiesenfest 2007, den Jahresbericht 2006 mit Programm 2007, die Jahresabschlußwanderung 2006 und um die Teilnahme an bevorstehenden Veranstaltungen.

 

5. November

Mittlerweile wird unsere neue Wiese grün. Es keimt bereits!

 

   

 

 

10. November

Anne Pfundstein und Werner Löw fuhren zusammen zu einem Treffen von "Netzwerk Natur" nach Tübingen, wo es unter anderem auch um den Qualipass ging.

 

 

16. November

Unsere Gruppe sammelte alte Handys für ein Naturschutzprojekt (SN v. 16.11.06).

 

 

17. November

Bericht in der Schwäbischen Zeitung "NABU will für schöne Landschaft werben" (SZ v. 17.11.06, Teil 1, Teil 2).

 

18. November

Werner Löw fuhr zur Delegiertenversammlung des NABU-Bezirks Donau-Bodensee nach Überlingen.

 

25. November

Werner Löw und Alfred Bauernfeind nahmen an der Landesvollversammlung des NABU-Landesverbandes in Esslingen teil.

 

28. November

Werner Löw besuchte die Veranstaltung zur Europäischen Wasserrahmen-Richtlinie im Hofgarten-Center in Sigmaringen.
Die EU-WRRL sind ein ganz wichtiges Instrument, um einerseits schädliche Eingriffe in Gewässer zu verhindern, anderseits um wichtige Verbesserungen an Gewässern auf den Weg zu bringen

 

 

8. Dezember

Im Gasthaus Lamm in Mengen fand unsere letzte Ausschußsitzung im Jahr 2006 statt. Neben aktuellen Berichten einzelner Mitglieder wurden im wesentlichen das Blumenwiesenfest am 3. Juni 2007, die zukünftige Schaufenstergestaltung, das Programm 2007, die Gestaltung der Hauptversammlung am 26. Januar 2007 und unsere Jahresabschlusswanderung am 30. Dezember.2006 besprochen.

 

14. Dezember

Presseveröffentlichung in der Schwäbischen Zeitung: Handys für den Naturschutz spenden (SZ v.14.12.06).

 

20. Dezember

Treffen bei Anne Pfundstein zur Umsetzung des Qualipasses im Wirkungsbereich unserer Gruppe.

 

30. Dezember

An unserer mittlerweile traditionellen Jahresabschlusswanderung nahmen rund 20 Personen teil.

   

Ausgangspunkt war beim Dorfgemeindezentrum in Mengen-Beuren.

 

Von da ging es bei trocken-kaltem Wetter mit böigem Wind durch die reizvolle Beurener Hügellandschaft... 

   

Blick nach Süden - auf die Hohentenger Kirche und das Säntis-Massiv

 

Blick auf das Bürgle, eine ehemals befestigte Anlage

 
 

Herbstimpressionen - am 30 Dezember 2006

 
...hinunter zur Donau...     

...und dort entlang...

        

bis Hundersingen...
 

mit abschließender gemütlicher Einkehr im "Neuen Haus".   

   
Danach waren es noch 20 Minuten zurück bis zum Ausgangspunkt (SN v. 21.12.06; SZ v. 28.12.06; SZ v. 30.12.06).       

Rückmarsch nach Beuren  

    

 

 

2006 fanden mit Jugendlichen zusammen verschiedene Veranstaltungen zum Erlebten Frühling und zum Kindersommer statt.

 

Jahresbericht 2006

Januar    April    Juli    Oktober  

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