Jahresrückblick 2002

Der Haussperling, Vogel des Jahres 2002

SZ v. 29.09.01, SN v. 15.11.01, SZ v. 19.04.04 a und b

Jahresbericht 2002, SZ v. 27.11.04 "Schwere Zeiten für Spatz und Kiebitz.

 

Jahreswahl

April    Juli    Oktober   

 

3. - 6. Januar

Im Milchwerk in Radolfzell am Bodensee fanden wieder die Naturschutztage des NABU und BUND statt (Programm, SN v. 20.12.01, SZ v. 3.1.02, Bericht SZ v. 07.01.02), mangels Anmeldungen leider ohne Besuch unserer Ortsgruppe.

 

5. und 9. Januar

In einem gemeinsamen Arbeitseinsatz mit der NABU Ortsgruppe Sigmaringen entbuschte und mähte Werner Löw  mit der Motorsense, die auch regelmäßig im Mengener Riedle zum Einsatz kommt,  die Inseln in den Sauldorfer Baggerseen. Die Inseln waren zum Zeitpunkt der Pflegeaktion zu Fuss übers Eis erreichbar. Die Maßnahme war notwendig geworden, da Kiebitz, Flußseeschwalbe und Flußregenpfeifer nur in möglichst geringer bis niedriger Vegetation brüten. 

Dies war gleichzeitig auch sehr gute Werbung für den NABU, denn viele Schlittschuhläufer wollten wissen, wer wir sind und weshalb wir derartige Pflegemaßnahmen durchführen.

 

19. Januar

Bericht in der Schwäbischen Zeitung über Werner Löw in der Reihe "Menschen in unserer Stadt" mit dem Titel: "Man kann nicht alles kaputtgehen lassen" (SZ v. 19.01.02).

 

19. Januar

Ausschußsitzung im Adler in Ennetach.

Es ging im wesentlichen um die Planung der Hauptversammlung im März, die Werbung von Mitgliedern, besonders auch von Kindern und Jugendlichen, deren Beiträge für die Mitgliedschaft in der Ortsgruppe bei noch fehlendem eigenen Einkommen und gleichzeitiger Mithilfe bei den NABU-Ortsgruppen-Aktionen (z.B. an den Krötenzäunen) von der Ortsgruppe übernommen werden sollen und um die Gestaltung des NABU-Schaufensters nach der teilweisen Zerstörung der Scheibe durch Unbekannte. Außerdem wurde eine größere Spende an den NABU-Bundesverband zum Erwerb ehemaliger, ökologisch sehr wertvoller volkseigener Ländereien in den Neuen Bundesländern beschlossen.

 

 

2. Februar

15 Personen haben im Mengener / Beizkofer Riedle die Stauhaltungen entbuscht.

 

 

22. / 23. Februar

Aufgrund der wechselhaften, stürmischen Witterung und des wieder zurückgekehrten Winters konnte nur vereinzelt damit begonnen, die Amphibienzäune aufzustellen. SN v. 21.02.02.

 

 

28. Februar

"Landschaftspflege mit Biss" hieß der interessante und mit rund 25 Anwesenden im Bürgerhaus Ennetach überaus gut besuchte Diavortrag von Dipl.-Ing. Frank Lamprecht von der FH Nürtingen und NABU-Ortsgruppe Oberndorf am Neckar.          

Veranstalter war unsere NABU-Ortsgruppe in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Mengen.

Herr Lamprecht führte mit hohem Fachwissen in alle Aspekte moderner (Schaf- und) Ziegenhaltung ein und übermittelte eindrucksvoll viel Wissenswertes bis ins Detail,...

...das in der anschließenden lebhaften Diskussion vertieft werden konnte und sehr brauchbare Denkanstösse für eine Umsetzung vor Ort lieferte.

Pressemitteilung; SN v. 21.02.02; SZ v. 26.02.02; SZ v. 27.02.02; SN v. 28.02.02; SN v. 28.02.02 Kochkurs zum Vortrag, fiel leider mangels Interesse aus.

Weitere beim Vortrag ausgeteilte Info: Bezugsquellen für Ziegenprodukte; Artikel DSZ 1, 2, 3, 4; Ziegen in der Landschaftspflege 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 und 12.

 

 

1. und 2. März

Die Amphibienzäune wurden von NABU-Mitgliedern und Helfern vollständig aufgestellt. SN v. 21.02.02, Pressemitteilung "Warum Amphibienzäune" vom 16.03.02, Gemeinden sind in der Pflicht SZ v. 18.03.02 und Appell an die Autofahrer SZ v. 19.03.02.

 

8. März

Wir besuchten Heinrich an dessen 80. Geburtstag, gratulierten ihm und brachten ihm ein Ständchen.

        

 

9. März

Ausschußsitzung im Adler in Ennetach. Schwerpunkte waren die Gestaltung der bevorstehenden Hauptversammlung, die Besprechung der Werbekampagne für neue Mitglieder und der Aktion "Erlebter Frühling", die Terminierung von Veranstaltungen in diesem Jahr und die Erweiterung unserer Webseite.

 

15. März

Alfons Laux, Werner Löw, Georg Moll vom NABU Saulgau und Vertreter von weiteren acht Ortsgruppen waren in Stuttgart betreffs der Werbekampagne für neue Mitglieder(innen). Die Werbekampagne wird dann erfolgreich sein, wenn diese mit einer guten Öffentlichkeitsarbeit vorbereitet und begleitet wird. Als Zeitrahmen ist Juli bis Mitte August 2002 vorgesehen.

 

18. März

Die Ortsgruppen nimmt die Gemeinden in die Pflicht bei der Schaffung von Ersatzlaichgewässern und Leitsystemen für Amphibien. Gleichzeitig wird ein Appell an die Autofahrer gerichtet, auf die wandernden Amphibien zu achten.

 

19. März

Auch der NABU weist darauf hin, jetzt nicht mehr die Hecken zu schneiden, um die Vögel nicht bei ihrem Brutgeschäft zu stören (SZ v. 19.03.02).

 

20. März

Der NABU Bundesverband weist auf die Bedeutung alter Buchenwälder hin und fordert einen Abholzstopp (SZ v. 20.03.02). Solche Buchenwälder befinden sich z.B. noch auf Gemarkung Mengen und Ennetach.

 

22. März

Die diesjährige Hauptversammlung fand im Adler in Ennetach statt und war mit 16 Personen sehr gut besucht.

In seinem Bericht wies Werner Löw als 1. Vorsitzender auf die vielseitigen Aktivitäten des vergangenen Jahres hin, die im Jahresbericht 2001 und auf unserer Website zu finden seien. 

Zahlreiche Stellungnahmen wurden abgegeben: Die Chancen, ein Baugebiet im Landschaftsschutzgebiet Mengener Missionsberg, dem stadtnahen Erholungsgebiet abzuwehren, stehen gut. Die Stadt Mengen würde sich sonst zum Handlager von Privatinteressen machen und einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen für weitere Grundstücksbesitzer... Fortsetzung Bericht zur HV 2002.

Im Anschluss an die Regularien blickte Armin Lenk mit einer Diashow unterhaltsam und informativ zugleich auf die gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück.  SZ v. 09.03.02SN v. 14.03.02; SZ v. 21.03.02; SN v. 21.03.02; große Nachberichte SZ v. 05.04.02 sowie SN v. 11.04.02.

 

24. März

Unsere Website begrüßt den 2.500sten Besucher!

 

Januar    Juli    Oktober   

 

6. April

Weitere Ausschußsitzung im Lamm in Mengen. Schwerpunkt war die Besprechung der Veranstaltungen bis Herbst 2002.

 

12. und 13. April

Abbau der Amphibienzäune in Zielfingen, Rulfingen und Ennetach. Ca. 60 Erwachsene und Schüler der Realschule Mengen, des Gymnasium Mengen und der Grundschulen Levertsweiler und Magenbuch haben 2003 bei Ennetach, Zielfingen, Rulfingen, Blochingen und am Lausheimer Weiher 1800m Zäune kontrolliert und ca. 13.000 Amphibien über die Straße getragen.

 

14. April

Werner Löw und Martin Orlik besuchten zusammen mit knapp 10 Interessierten das Nistenkastenmuseum von Gerhard Föhr in Biberach-Ringschnait         

Dort konnten die Besucher nebst zahlreichen anderen Ausstellungsstücken und Starennest-Live-Cam über 400 verschiedene Nisthilfen und Futterhäuschen für Vögel und Fledermäuse besichtigen.

        
Fortsetzung mit Bildern

Unser besonderer Dank gilt Gerhard Föhr, der mit seinen detaillierten Erklärungen den sonst so verregneten Nachmittag zu einem Highlight für Naturfreunde machte. Homepage Gerhard Föhr (Adresse derzeit leider unbekannt), Suchliste.

Auf dem Rückweg war noch Halt in Bad Buchau, bei dem das NABU-Naturschutzzentrum besichtigt wurde.        

        
    

SN v. 28.03.02, SZ v. 04.04.02; SN v. 04.04.02; SN v. 11.04.02; SZ v. 12.04.02.

 

29. April

Die Kinder vom Kindergarten St. Maria, Mengen, waren bei der Exkursion ins Mengener Riedle eifrige Naturforscher.

 

 

1. Mai

Peter Danner und Werner Löw unternahmen eine Maientour mit dem Fahrrad, um die möglichen Biotope für den Mengener / Hohentenger Kindersommer mit dem Ökomobil näher unter die Lupe zu nehmen. Unter anderem wurde die Ablach beim Schmölz, das Mengener Riedle und die Renaturierung des Friedbaches bei Günzkofen besichtigt. Von  dort ging es über Eichen nach Ölkofen in den "Pfauen" zu einem Bier. Gemeinsam kamen beide zu dem Schluss, mit dem Ökomobil in die Blumenwiesen bei Ennetach zu gehen.

 

3. Mai

9.000 Amphibien wurden dieses Jahr von NABU-Mitgliedern und vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen am Lausheimer Weiher erfolgreich über die Strasse gebracht...

           

 

...und damit vor dem Tod durch Überfahren gerettet (Zeitungsbericht SZ v. 03.05.02, Wochenblatt v. 16.05.02).     

 

 

 

11. Mai

Nachdem der Termin am 4. Mai wegen Dauerregens abgesagt werden musste, fand trotz wechselhaften Wetters die Aktion "Erlebter Frühling 2002 " für Kinder, eine Entdeckungsreise durch die Natur in den Burkhardshauser Wald bei Mengen mit Suchspiel und dazugehörendem Fragebogen, der ausgefüllt und eingeschickt werden konnte und an der Verlosung von zahlreichen Preisen teilnimmt, mit rund 10 Kindern und 5 Erwachsenen unter tatkräftiger Mithilfe von Regina und Robert Miglioranzi, Peter Danner und Werner Löw statt.

Neben den Höhlen des Buntspechts und anderer Spechte...

... und Ameisenhaufen der roten Waldameise...

... lernten die Kinder die wichtigsten Bäume des Waldes kennen.  

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde am Lagerfeuer an der Fusseneggerhütte gegrillt. Pressemitteilung 1 und 2, SN v. 18.04.02, SZ v. 25.04.02, SZ v. 02.05.02, SN v. 02.05.02, SZ v. 07.05.02, SN v. 08.05.02.

Prospekt zum "Erlebten Frühling 2002":

       

Weitere Info unter www.erlebter-fruehling.de.

 

11. Mai

Ausschußsitzung im Römermuseum in Ennetach. Es ging im wesentlichen um die detaillierte Besprechung und Organisation der kommenden Veranstaltungen.

 

17. Mai

Helferfest für die Amphibienschützer des Amphibienzaunes am Lausheimer Weiher aus Ostrach / Magenbuch / Levertsweiler bei der Feuerwehrhütte am Lausheimer Weiher.

 

23. Mai

Unsere Ortsgruppe lobte das Engagement des Beurener Ortsvorstehers bei der Anbringung von Nisthilfen für den Mauersegler (Bericht SZ v. 23.05.02, NABU-Info zum Mauersegler SZ v. 23.05.02).

 

26. Mai

Vorab-Erkundung des Veranstaltungsortes und der Blumenwiesen für das Blumenwiesenfest 2002. Im Anschluss fand eine kleine Besprechung der Details zur Veranstaltung im Garten von Werner Löw statt.

 

30. Mai

Ausschußsitzung im Lamm in Mengen. Das Blumenwiesenfest am 2. Juni wurde nochmals gründlich vorbereitet und die Helfer(innen) eingeteilt.

 

 

2. Juni

Bei sommerlich warmer Temperatur war das Blumenwiesenfest unter den Krautländern bei Ennetach sehr gut besucht. 

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Band "Jazz Take It" mit swingenden Rhythmen auf sehr gelungene Weise ...      

Fortsetzung des Berichts mit vielen Bildern

Foto: Fahlbusch        

         
   

Vorberichte: SZ v. 22.05.02, SN v. 23.05.02, SZ v. 28.05.02, SN v. 29.05.02, SZ v. 01.06.02.

Nachberichte: SZ v. 06.06.02, SN v. 06.06.02.

 

4. Juni

Für die 100.000e jungen Krötchen und Grasfröschchen musste in Zielfingen noch einmal ein Zaun erstellt werden. 

 

7. Juni

Der Kindergarten Rulfingen besuchte den Weiher der Familie Kerle in Zielfingen mit dem Amphibienzaun. Die Kinder bestaunten wissbegierig die vielen kleinen Krötchen und Grasfröschchen.

 

8. Juni

Neues zu den (Jung-) Störchen in Scheer (SZ v. 04.06.02), Bad Saulgau (SZ v. 23.05.02; SZ v. 08.06.02), Mengen (SN v. 06.06.02) sowie im Kreis Sigmaringen (SZ v. 08.06.02).

 

9. Juni

Wir haben den 3.000sten Besucher unserer Website!

 

13. Juni

Manfred Stützel beringte die Jungstörche in Mengen (SZ v. 13.06.02). Naturschützer beringten auch die Störche in Bad Saulgau (SZ v. 14.06.02) und in Ostrach und Umgebung (SZ v. 10.06.02).

 

16. Juni

AOK-Radsonntag unter dem Motto "MOA- Mobil ohne Auto" mit Sternfahrt zum Römermuseum Ennetach. 

         

Der NABU veranstaltete einen Stand mit Informationsmaterialien zu Ökolebensmitteln zusammen mit BIOLANDTM. Angeboten wurden im Zweischicht-Betrieb Bio-Apfelsaft und Bio-Brezeln sowie gratis verschiedene Biobier-Sorten.

Die Veranstaltung war ordentlich besucht und wieder eine gute Werbung für die Ziele und Anliegen unserer Ortsgruppe.

Vorberichte: SZ v. 12.06.02; SN v. 13.06.02 -1-, -2-.

Nachberichte: SZ v. 18.06.02; SN v. 20.06.02.

 

17. Juni

Manfred Stützel half auch bei der Beringung der Beizkofer Störche mit (SZ v. 17.06.02).

 

18. Juni

Die vielen kleinen Jungfrösche und Jungkröten in Zielfingen waren sicher über die Strasse gebracht worden. Der Zaun konnte abgebaut werden.

 

25. Juni

Die neu gepflanzte Hecke bei Ennetach musste ausgemäht werden.

 

28. Juni

Schüler und Schülerinnen der Tierschutzgruppe der Realschule Mengen mit Lehrerin Anne Pfundstein sowie des Gymnasium Mengen halfen unter Anleitung von Werner Löw beim Aufbau des Absperrzaunes und bei der Rettung der Jungkröten ("Froschregen") in Zielfingen mit (SZ v. 28.06.02).

 

Januar    April    Oktober    

 

13. Juli

Ein fröhliches Helferfest fand trotz anhaltenden Regenwetters in diesem Jahr in der Werkstatt der Familie Miglioranzi in Mengen statt. 

                      

              
               Es galt als kleines Dankeschön für die ehrenamtliche Mitarbeit unserer aktiven Mitglieder(innen), Naturfreunde (-innen), Lehrer und Lehrerinnen, Schüler und Schülerinnen, Kindergartenkinder und vielen mehr an den Amphibienzäunen Ennetach, Blochingen, Zielfingen, Rulfingen und Magenbuch bei Ostrach (Lausheimer Weiher) und für ihre Arbeit das ganze Jahr hindurch.
                                
Mit 32 Personen war das Fest in Roberts und Reginas beheizter Werkstatt sehr gut besucht. Neben dem leiblichen Wohl, für das bestens gesorgt war, untermalten Mandolinenmusik und Gesang die sehr gelungene Veranstaltung.        

 

 

24. Juli      

Fledermausexkursion am Lausheimer Weiher im Rahmen des Ostracher Kindersommers mit anschließendem Lagerfeuer.

 

28. Juli

Im Garten von Werner Löw fand erneut eine Ausschußsitzung statt, bei der im wesentlichen die Organisation der bevorstehenden Kindersommer- Veranstaltungen, die Öko-Regio-Tour ins Markgräfler Land und die Gestaltung des Storchenbiotops als Ausgleichsmaßnahme für die Kernstadtentlastungsstrasse Mengen auf der Tagesordnung standen. Außerdem fand die Beschaffung zweier Tischgarnituren Zustimmung. Auch finanzielle Angelegenheiten wurden ausführlich besprochen.

 

 

28. Juli

Der NABU veröffentlichte eine Pressemitteilung zur Ausstellung "Vogelnester" im NABU-Schaufenster in Zusammenarbeit mit der Tierschutz-AG der Realschule Mengen unter Leitung von Frau Pfundstein. Die Arbeitsgruppe sammelte verlassene Vogelnester, die zusammen mit dem NABU bestimmt wurden und zunächst an der Realschule ausgestellt wurden. Danach war die sehr interessante Ausstellung mit Namensschildern der dazugehörigen Vögel ab dem 22. Juli auch im NABU-Schaufenster in der Hauptstrasse 119 in Mengen zu sehen.

SZ v. 30.07.02; SN v. 01.08.02.

 

 

29. Juli

Die Artenvielfalt und Schönheit der Ennetacher Blumenwiesen in den Donauauen zu erkunden war Schwerpunkt der NABU-Veranstaltung zum Mengener Kindersommer 2002 mit dem Ökomobil.

22 Kinder waren auf Einladung des NABU in die Donauauen bei Ennetach gekommen. Schön war, dass auch Eltern Interesse gezeigt haben. Dank auch an Landwirt Wilfried Stärk, der seine sehr schöne Wiese zur Verfügung gestellt hatte.

        

Frau Reußink, die das Ökomobil betreuende Geografin, machte zunächst die Kinder mit der Einrichtung und dem Programm vertraut. Dann ging es in die Blumenwiese. Mit Feuereifer wurde Jagd gemacht auf Spinnen, Grashüpfer, Hummeln, Käfer und was sich sonst noch in einer artenreichen Blumenwiese tummelt. Nur Libellen und die unzähligen Schmetterlinge wurden wegen ihrer Zerbrechlichkeit verschont und nur mit den Augen verfolgt. Auch ein seltener Grasfrosch durfte seine Freiheit behalten. Frau Reußink wies darauf hin, dass es nur in einer Wiese mit vielen verschiedenen Pflanzen viele verschiedene Tiere geben könne.          
Nachdem alle Kinder mindestens ein Tier in ihrem Becher hatten, ging man ins Ökomobil. Schon allein der Umgang mit der Technik von Mikroskop und Stereolupe war interessant. Faszinierend waren dann Beobachtungen wie, dass Spinnen acht Augen auf dem Kopf haben und mit Haaren an den Beinen hören. Aufgelockert wurde das Ganze zwischendurch mit naturbezogenen Fangspielen auf einer gemähten Wiese. Selbst unsere NABU-Leute staunten, wie Sabine Reußink drei Stunden lang das Interesse der Kinder wachhalten konnte.      

Zum Abschluss durfte jedes Kind in eine Urkunde, die ihm die Teilnahme bestätigte, seinen Namen eintragen. Auf der Rückseite wurde zur weiteren Erinnerung ein gefangenes Tier gemalt. Zum Abschied bedankten sich die Kinder, Eltern und der NABU mit Beifall bei Frau Reußink für die schöne Veranstaltung. Mit den Kindern wurden auch die Tiere wieder entlassen.

Vorberichte: SZ v. 17.07.02; SZ v. 23.07.02; SN v. 25.07.02; SZ v. 27.07.02. Abschlussberichte: SZ v. 31.07.02; SN v. 01.08.02.

 

 

9. August           

Trotz sehr verregnetem Wetter waren fünfzehn Kinder von fünfundzwanzig angemeldeten fast alle mit Eltern zur Fledermausexkursion unterhalb der Villa Waldhof im Rahmen des Mengener Kindersommers gekommen.

Armin Lenk präsentierte die Fledermäuse in Form eines Kurzvortrages und spielerisch vorweg im kleinen Saal und Foyer des Ennetacher Bürgerhauses, dem Ausgangspunkt der Exkursion. An dieser Stelle herzlichen Dank an OV Wolfgang Eberhart für die kurzfristige unkomplizierte Erlaubnis.

Im Wald angekommen hatte es zu regnen begonnen und nicht mehr aufgehört. Daher konnten auch keine Fledermäuse beobachtet werden. Die meisten Eltern und Kinder traten daher dem Heimweg an. Ein harter Kern hatte dennoch bei Roberts Feuerstelle unter einem großen Baum ausgehalten. Robert und Regina hatten wieder gut vorgesorgt und auch einen Unterstand errichtet. Die Kinder grillten und die Väter tranken ein Bio-Bier. Obwohl oder vielleicht gerade weil alle mehr oder weniger nass geworden waren, waren alle in bester Stimmung. Es war eine richtig abenteuerliche Atmosphäre.

Auf allgemeinen Wunsch wurde die Veranstaltung am 23. August wiederholt, um doch noch Fledermäuse hören und sehen zu können.

 

 

10. August

Der NABU Mengen bedauerte, dass die Akazie am Bahnhof Mengen entfernt wurde, obwohl sie bei entsprechender Sorgfalt hätte durchaus gerettet werden können (SZ v. 10.08.02).

 

 

17. August

22 Kinder hatten sich mit dem Fahrrad am Friedhof Mengen eingefunden, um an der Exkursion zur Haifischzahnbucht am Burren in Ursendorf im Rahmen des Mengener Kindersommers 2002 teilzunehmen. Ausführlicher Bericht / Pressemitteilung; SZ v. 20.08.02.

 

 

23. August        

Wiederholung der Fledermausexkursion im Rahmen des Mengener Kindersommers 2002.

Doch noch Fledermäuse gesehen

Nachdem sich beim ursprünglichen Termin am 9. August trotz ungewissem Wetter doch viele Kinder und Eltern eingefunden hatten, wurde der einführende Vortrag von Armin Lenk mit Bilder zu den verschiedenen Fledermausarten und deren Lebensweisen, die Fledermausspiele und das Quiz sicherheitshalber gleich ins Foyer des Ennetacher Bürgerhauses verlegt. 

Bei der anschließenden Abfahrt in den Wald waren Teilnehmer und Veranstalter noch zuversichtlich. Bei den Fledermäusen angekommen wollten diese sich nicht zeigen, denn es hatte inzwischen doch zu regnen angefangen. Zunächst etwas enttäuscht darüber machte man sich wieder auf den Heimweg. Doch mit einer gewissen Heiterkeit ob dieses Mißgeschicks erlebte man die Waldspazierfahrt bei Regen als etwas nicht alltägliches und kleines Abenteuer. Die Unentwegtesten hielten sogar beim Lagerfeuer unter einem großen Baum aus. Da man aber doch noch Fledermäuse erleben wollte beschloss man eine zweite Veranstaltung

Achtzehn Kinder sind dann wieder gekommen mit ihren Eltern. Das Wetter war gut und die Fledermäuse sind geflogen.

     

  

       

Armin Lenk gab eine kurze Einführung über die bei uns noch vorkommenden Fledermausarten, wo sie und wie sie leben, wodurch sie bedroht und, dass sie streng geschützt sind. Es knatterte ordentlich in den an die Kinder ausgegebenen Detektoren. Demnach waren mehr Tiere unterwegs als zu sehen.       
Die hochfrequenten Peillaute der Federmäuse mit dehnen sie ihre Beutetiere, Insekten, orten, werden als Knacken in den Kopfhörern wiedergegeben. Jagen mehrere Tiere gleichzeitig, dann knattert es. Unterschiedliche Knacklaute lassen auf verschieden Arten schließen. Fledermäuse jagen nur eine Zeit lang an bestimmten Orten und ziehen dann ins nächst. Jagdrevier.     
Es war inzwischen ganz Nacht geworden und die Beobachter zogen ebenfalls weiter, zum bereits vorbereiteten Lagerfeuer. Für die fast vierzig Personen starke Truppe waren Bänke und ein Matratzenlager für die ganz Müden bereitgestellt. 
Auch an die Stecken, um die Würste zu grillen, war gedacht. Bei allem Interesse für die Fledermäuse machte dieser Teil der Veranstaltung doch am meisten Spaß. Die Familie Klaus Rebholz stellte dankenswerterweise ihren Baumgarten mit Grillstelle zur Verfügung.      

SZ v. 22.08.02; SN v. 22.08.02; SZ v. 29.08.02; SN v. 29.08.02.

 

 

 

 

2. September

Störche in die Winterquartiere abgeflogen - Abschlussbericht zum Storchenjahr 2002 im Landkreis Sigmaringen (SZ v. 02.09.02).

 

6. - 8. September

Unsere Ortsgruppe unternahm mit der Bahn eine "Öko-Regio-Tour" (ökologisches Touristikprojekt des NABU und des Landes Baden- Württemberg) nach Staufen i.B. 

Bei der Radtour durch das Markgräfler Land erlebten wir eine schöne Landschaft mit gutem Essen und Trinken (Prospekt Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7und 8;SZ v. 17.07.02; SZ v. 18.07.02; SN v. 18.07.02; ausführlicher Ausflugsbericht; SZ v. 26.09.02).

        

 

23. September

Unsere Ortsgruppe startete eine professionelle Werbekampagne zur Gewinnung zahlreicher neuer Mitglieder (SN v. 19.09.02; SZ v. 25.09.02; Aufruf zur Werbekampagne).

 

27. September

Im Lamm in Mengen fand eine weitere öffentliche Ausschußsitzung statt. Es ging neben aktuellen Mitteilungen im wesentlichen um die Planung der nächsten Veranstaltungen und finanzielle Angelegenheiten.

 

Januar    April    Juli  

 

10. Oktober

Veröffentlichung in den Stadtnachrichten über die geplante Herstellung von Apfelsaft zusammen mit dem Perukreis, den Firmlingen der Liebfrauenkirche und den Konfirmanden der Paulusgemeinde vom 28.10.02 bis 09.11.02 (SN v. 10.10.02).

 

11. Oktober

Foto: Georg Moll

Die Werbekampagne war ein voller Erfolg. Unter Berücksichtigung der bisherigen Stornos sind es rund 470 neue Mitglieder, 210 in Mengen, 30 in Scheer, 90 in Ostrach und 140 in Hohentengen. 

Unser großer Bekanntheitsgrad hat sich ausbezahlt. Die Werber haben gut gearbeitet. Auch der Kontakt zwischen ihnen und unserer Ortsgruppe war gut. 

Als Dankeschön und guten Abschluß haben Georg Moll aus Saulgau (NABU Saulgau), Alfred Bauernfeind (NABU Sigmaringen) und Werner Löw sie zu einem Essen in die Alte Post in Mengen eingeladen. Siehe auch Pressemitteilung, Nachbericht SZ v. 16.10.02, SN v. 24.10.02.

        

 

19. Oktober

Die Pflanzaktion auf dem Grundstück von Regina und Robert Miglioranzi war gut gelungen. Das Wetter hatte sich nach der Regennacht aufgeheitert.

         

17 Erwachsene und 4 Schülerinnen haben in ca. 4 Stunden 350 verschiedene Pflanzen 24 verschiedener Arten von einheimischen Bäumen und Sträuchern gepflanzt. 
Damit wurde eine 100m lange Wildhecke angelegt. Allen hatte es soviel Spass gemacht, dass wir spontan drei neue Mitglieder bekommen haben.      
Der von Regina und Robert zubereitete Bohneneintopf mit Speck schmeckte nach getaner Arbeit. Dazu gab es Apfelsaft und Bier, alles Bio natürlich, und Schlehenlikör. Schließlich hatten wir an die 100 Schlehensetzlinge gepflanzt (SN v. 17.10.02; SZ v. 17.10.02).
 

Im Spätsommer 2009 hatte sich die Anpflanzung auch dank der steten Pflege durch Regina und Robert zu einer wunderschönen Wildhecke als Refugium für viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt.

 

 

 

28. Oktober

Beginn der Apfelmostaktion.

 

 

2. November

Von einer Pflanzaktion waren verschiedene Strauchpflanzen übrig. Sie konnten gegen eine kleine Spende bei Werner Löw abgeholt werden (SN v. 31.10.02).

 

9. November

Abschluss der seit 28. Oktober laufenden Apfelmostaktion in Zusammenarbeit mit Schulen und den Perukreisen der katholischen und der evangelischen Kirche.         

         
48 Schüler, Firmlinge und Konfirmanden hatten an zehn Nachmittagen viel Spass und Freude bei der gemeinnützigen Arbeit.     
So wurden rund 350 Liter Apfelsaft hergestellt. Aus dem Verkauf des Saftes konnte den Perukreisen 208,32 EUR übergeben werden (Bericht SZ v. 30.10.02).

 

 

9. November

Weitere Ausschußsitzung im Gasthaus Lamm in Mengen, in der es neben aktuellen Mitteilungen hauptsächlich um die Besprechung des Programms für das Jahr 2003 unter der NABU-Leitlinie "Nachbar Natur" ging (Tagesordnung SN v. 31.10.02).

 

16. November

Ausgabe der Hochstämme aus der diesjährigen Obstbaum-Sammelbestellung im Hof von Werner Löw. Die Aktion wurde kurzfristig auf die Beine gestellt, nachdem eine gemeinsame Pflanzaktion mit dem BUND Pfullendorf nicht zustande kam.

So konnte mit der Vermittlung von 161 Hochstämmen verschiedener Sorten an Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- und Kirschbäumen an 30 Besteller erneut ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft mit ihren Streuobstwiesen und für den Artenschutz insgesamt geleistet werden. Wir danken allen, die bereit waren, hier mitzuhelfen und neue Hochstämme auf ihren Grundstücken zu pflanzen! (SZ v. 31.10.02; SN v. 31.10.02; SZ v. 02.11.02; SN v. 14.11.02, Pressemitteilung v. 21.11.02, SN v. 28.11.02 Rückblick, SZ v. 02.12.02).

 

18. November

Erster Kennenlernabend für neue Mitglieder(innen) in der Weinstube Traube in Ostrach (SZ v. 13.11.02; SZ v. 16.11.02).

         

Unsere Ortsgruppe stellte Arbeitsschwerpunkte und Ziele anhand einer PowerpointTM-Präsentation vor. Ein Vortrag über einheimische Eulen rundete den im engsten Kreis stattgefundenen gemeinsamen Abend ab.        

 

 

22. November

Zweiter Kennenlernabend in der Traube in Hohentengen. Erneut erhielten wenige neue Mitglieder(innen), Interessierte und Herr Bürgermeister Ott von Hohentengen einen abwechslungsreichen Einblick in die Vereinsarbeit unserer Ortsgruppe (SZ v. 21.11.02).

 

25. November

Leserbrief zum neuen Storchenbiotop, zur Ablachrenaturierung und zur Kernstadtentlastungsstrasse (KSE) Mengen (SZ v. 25.11.02).

 

28. November

Dritter Kennenlernabend im Adler in Mengen-Ennetach. Neben interessanten Informationen zur Vereinsarbeit stellte Werner Gottwald den etwa 15 Anwesenden, zumeist "alten" Mitgliedern, den Roten und Schwarzen Milan vor (SN v. 28.11.02).

 

 

4. Dezember

Vierter Kennenlernabend in Scheer. Neun NABU-Mitglieder und neun Gäste, darunter Herr Bürgermeister Wild von Scheer haben die Bacchusstube bis auf den letzten Platz gefüllt...

...und waren begeistert über den Vortrag mit den fantastischen Eulenbildern von Werner Gottwald (SZ v. 03.12.02).         

        
Insgesamt haben nur wenige neue Mitglieder die Einladungen angenommen. Gefreut haben wir uns über den Besuch der beiden Bürgermeister aus Hohentengen und Scheer, mit welchen sich sehr konstruktive Gespräche ergaben.        

 

Die mit uns befreundete NABU-Ortsgruppe Bad Saulgau feiert ihr 30jähriges Bestehen (SZ v. 04.12.02).

 

 

8. Dezember

Letzte öffentliche Ausschußsitzung im Jahr 2002 in der Alten Post in Mengen. Es ging neben aktuellen Mitteilungen unter anderem um die Gestaltung der Jahresabschlusswanderung 2002, der Veranstaltungen für das Jahr 2003 und die Beschaffung einer Kamera zur Beobachtung des Mauerseglers "live" auf einem Monitor in unserem Schaufenster. Außerdem berichtete Werner Löw von der Erstellung einer umfangreichen Stellungnahme zur geplanten Umgehungsstraße Rulfingen, welche bereits bei den entsprechenden Behörden / Verbänden eingereicht wurde.

 

10. Dezember

Seit etwa 14 Jahren betreut die Ortsgruppe den 14ha großen Storchen-Nahrungsbiotop Mengener-Beizkofer Riedle. Sie wickelt mit den Landwirten die Pflegeverträge ab und legt selbst Hand an. Die alten Stauhaltungen waren außer Funktion. 

Nach mehreren Ortsterminen mit den Landwirten, dem Wasserwirtschaftsamt und der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Tübingen konnten am 10. Dezember mit bis zu 4,5m langen Lärchebalken und 4 Kubikmeter Lehm neue, regulierbare Stauhalterungen in die Hauptsammler der Entwässerungsgräben eingebaut werden. Für eine großzügige Entbuschung und Mahd von Brachflächen durch Landwirte wurden von der BNL weitere Mittel zugesagt.

 

20. Dezember

Heute wurden das neue Bett der Mengener Ablach und der neue Storchenbiotop Mengen geflutet.

Unsere Ortsgruppe war in die Beratungen zur Gestaltung der Ausgleichsmaßnahmen für die Kernstadt-Entlastungsstrasse Mengen als Storchenbiotop mit eingebunden. Auf unsere Anregung hin wurden zwei Brutinseln angelegt. Wir werden deren Pflege übernehmen.

 

 

21. Dezember

Die Tierschutz-AG von Anne Pfundstein an der Realschule Mengen hat im NABU-Schaufenster eine interessante Ausstellung zur Winterfütterung von Vögeln gestaltet (Pressemitteilung; SZ v. 21.12.02).

 

29. Dezember

Bei zunächst bewölktem und weitgehend trockenem, dann aber doch äußerst nasskaltem Wetter fand die bereits traditionelle Jahresabschlusswanderung diesmal durchs Burgweiler-Pfrunger Ried statt.  

In Fahrgemeinschaften ging es von Mengen, der Göge und Ostrach aus zum Treffpunkt, dem Wanderparkplatz beim Grenzsteinmuseum nahe Burgweiler.

Von dort führte Armin Lenk über den Burgberg um den Riedwald "Tisch" herum durch die sehr schöne und reizvolle, abwechslungsreiche und noch sehr ursprüngliche Riedlandschaft...

         
      ...mit ihren Moorböden und -birken, Schilf- und Feuchtwiesen, kleineren und größeren Entwässerungsgräben, kleinen ehemaligen Torfstichen und dem ebenfalls durch umfangreichen Torfstich in den 20er Jahren entstandenen Fünfeckweiher.
Bei der Einkehr im "Roten Haus" / Rotenbühl konnten alle aktiven Mitglieder und Helfer auf ein sehr arbeitsreiches, aber auch sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken...     
...und gleichzeitig bereits die Aktivitäten für 2003 besprechen und terminlich festlegen (SN v. 19.12.02, SZ v. 23.12.02, SZ v. 24.12.02, Karte, Stiftung Naturschutz Burgweiler-Pfrunger Ried SZ v. 08.11.02).

Jahresbericht 2002

 

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